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Krankheiten referenzindex «Warzen - Therapie»

Warzen - TherapieWarzen - TherapieWarzen - Therapie

Wie behandelt man Warzen?

Gegen Warzen sind verschiedene Heilmittel im Umlauf, deren Heileffekt nicht zweifelsfrei feststeht oder zumindest umstritten ist. In vielen Fällen heilen Warzen von selbst spontan ab. So ist oft unklar, ob die Heilung auf die Therapie zurückzuführen ist. Die Behandlung hängt vom Warzentyp ab:

  • Handelsübliche Warzentinkturen oder Warzenpflaster enthalten Säuren wie Salicylsäure oder Milchsäure, die das von den Viren hervorgerufenen Hautgebilde wegätzen. Seien Sie beim Auftragen vorsichtig, damit die gesunde Haut nicht verletzt wird. Zum Schutz können Sie vorher etwas Zinkpaste um die Warze auftragen. Die Mittel wirken nicht gegen die Viren selbst, deshalb müssen Sie diese Behandlung so lange durchführen, bis wirklich die ganze Warze und mit ihr die Viren verschwunden sind. Diese Mittel werden häufig bei gewöhnlichen Warzen eingesetzt. Der Arzt behandelt gewöhnliche Warzen auch häufig durch Vereisen mit flüssigem Stickstoff.
  • Dornwarzen werden in den meisten Fällen beim Arzt oder Hautarzt vereist, ausgeschabt, elektrisch verschorft oder gelasert. Diese Behandlung kann in manchen Fällen Narben hinterlassen.
  • In der Homöopathie werden Verdünnungen aus Thuja-Extrakt eingesetzt. Diese Lösungen sind entweder zum Einnehmen oder zum Auftragen erhältlich.

Häufig sind mehrere Behandlungen notwendig, da sich Warzen zum Teil hartnäckig halten oder immer wieder neu bilden.

Was können Sie selbst tun?

  • Wenn Sie über 45 Jahre alt sind oder sehr viele Warzen haben, gehen Sie zum Arzt. Dieser schließt aus, dass eine oder mehrere der Warzen bösartige Wucherungen darstellen.
  • Vermeiden Sie eigene chirurgische Maßnahmen an der Warze. Wenn Sie selbst an der Warze schneiden, bohren oder beißen, besteht die Gefahr, dass Viren freigesetzt werden und Sie sich so an anderen Stellen des Körpers infizieren oder Sie andere Personen damit anstecken.
  • Spezielle Lösungen und Pflaster ätzen die Warze weg. Damit sie richtig wirken können, müssen Sie die weggeätzten Hautzellen vor jeder neuen Behandlung vorsichtig abtragen. Das geht am besten mit einem Bimsstein nach einem Bad. Achten Sie dabei darauf, dass die behandelten Stellen nicht zu bluten beginnen.
  • Vereisungssprays aus der Apotheke werden lokal auf die Warze gesprüht, die idealer Weise nach ein paar Tagen abfällt. Gesunde Hautpartien sollten dabei auf keinen Fall mitvereist werden.
  • Es gibt viele alte Hausmittel: Warzen besprechen, bei Vollmond eine Schnecke über die Warze kriechen lassen oder geheimnisvolle Kräutertinkturen. Wenn die Warzen dadurch tatsächlich verschwinden, hilft aus medizinischer Sicht nicht das Mittel selbst, sondern der Placebo-Effekt. Oder das körpereigene Abwehrsystem hat nach einiger Zeit sowieso erfolgreich eine Selbstheilung eingeleitet.

Kommentar «Warzen - Therapie»