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Krankheiten referenzindex «Warzen - Vorbeugen»

Warzen - Vorbeugen

Alle Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Warzen zielen darauf ab, sich erst gar nicht mit den humanen Papilloma-Viren (HPV) zu infizieren. Besonders nach dem Schwimmen und Baden fehlt der feuchten Haut häufig der schützende Talgfilm. Tragen Sie deshalb Badeschuhe, wenn Sie in ein Schwimmbad, die Sauna oder ähnliche öffentliche Einrichtungen gehen. So können Sie einer Infektion mit Warzen vorbeugen.

Umgekehrt wird trockene Haut leicht rissig und ist anfälliger für Warzen. Es entstehen meist winzige Verletzungen in der Haut. Die Hände sind am häufigsten einem Angriff der Warzen-Erreger ausgesetzt. Mit den Händen berührt jeder Mensch ständig Besteck, Zeitungen, Griffe in U-Bahn und Bus und vor allem die Hände anderer Menschen bei der Begrüßung. Cremen Sie daher Ihre Hände regelmäßig mit einer fettreichen Handcreme ein. Achten Sie dabei auch auf den Nagelfalz rund um die Fingernägel, denn hier ist die Haut oft besonders trocken und rissig.

Sprießt dann doch eine Warze, trocknen Sie die umgebende Hautregion mit einem extra Handtuch ab. Dann können sich die Viren nicht über das Handtuch auf andere Körperteile ausbreiten und dort Warzen auslösen. Dieses Handtuch sollten Sie häufig wechseln und heiß waschen.

An Warzen sollten Sie auch deshalb nicht kratzen oder manipulieren, weil die Viren über die Fingernägel und Fingerkuppen auf andere Hautareale übertragen werden. Es ist beispielsweise immer wieder zu sehen, dass sich Warzen strichförmig entlang von Kratzspuren ausbreiten.

HPV-Viren können auch beim Geschlechtsverkehr übertragen werden und in einigen Fällen Gebärmutterhalskrebs verursachen. Davor schützen Kondome. Für junge Mädchen gibt es inzwischen eine Impfung, die vor einer Ansteckung mit den häufigsten HP-Viren schützt. Die Impfung bietet aber keinen hundertprozentigen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch den Frauenarzt sind für ein erfolgreiches Vorbeugen daher unerlässlich.


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