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Krankheiten referenzindex «Ziegengrippe (Q-Fieber) - Therapie»

Ziegengrippe (Q-Fieber) - Therapie

Das Mittel der Wahl bei akuter Ziegengrippe (Q-Fieber) sind Antibiotika (Doxycyclin) für zwei bis drei Wochen. Die Behandlung kann in speziellen Fällen mit Clarithromycin oder einem Fluorochinolon kombiniert werden. Bei Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute (Meningoenzephalitis) können alternativ Chinolone oder Chloramphenicol eingesetzt werden.

Die Behandlung der chronischen Ziegengrippe ist schwierig und gehört in die Hand eines erfahrenen Infektiologen. Sie erfolgt durch eine mindestens einjährige Kombinationstherapie, meist mit Doxycyclin und einem Chinolon oder Rifampicin. Gute Ergebnisse gibt es auch mit einer Kombination von Doxycyclin und Chloroquin.

Risikopersonen (Schwangere, Personen mit Herzfehlern oder künstlichen Herzklappen) mit einer akuten Ziegengrippe-Infektion haben ein hohes Risiko für Sekundär- beziehungsweise Folgeerkrankungen. Hier müssen Ärzte überlegen, ob eine langfristig vorbeugende Therapie sinnvoll ist. Mögliche unerwünschte Wirkungen der Therapie sollten gegen das hohe Risiko der Fehlgeburt beziehungsweise der Herzinnenhautentzündung (Endokarditis) abgewogen werden.


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