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«Apihepar»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Anwendungsgebiete
Zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose und toxischen (durch Lebergifte verursachten) Leberschäden.
Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen bestimmt.
Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Zur Anwendung von Apihepar bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann dürfen Sie Apihepar nicht anwenden?
Sie dürfen Apihepar nicht bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Mariendistelfrüchte und/oder andere Korbblütler sowie einen der sonstigen Bestandteile einnehmen.
Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (Alkohol).
Bei Gelbsucht (hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung, Gelbfärbung des Augenweiß) soll ein Arzt aufgesucht werden.

Wie wird es angewendet?

Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren nehmen 3 mal täglich 2 Kapseln Apihepar (Mariendistelfrüchteextrakt entsprechend 420 mg Silymarin) ein.
Die Kapseln werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) eingenommen. Die Einnahme soll zu den Mahlzeiten erfolgen.
Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels ist nicht prinzipiell begrenzt; über die Dauer der Einnahme sollte der behandelnde Arzt entscheiden.
Sollten trotz der Einnahme von Apihepar die Beschwerden fortbestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Anwendungsfehler und Überdosierung
Was ist zu tun, wenn Apihepar versehentlich in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung?
Vergiftungserscheinungen sind bisher nicht beobachtet worden.
Bei Überdosierung können die beschriebenen Nebenwirkungen in verstärktem Maße auftreten. Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Apihepar verständigen Sie bitte Ihren Arzt.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen
Keine bekannt.
Seite 3 zur Gebrauchsinformation Apihepar
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann Apihepar Nebenwirkungen haben.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
Sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von
100 Behandelten
gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von
1000 Behandelten
selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von
10 000 Behandelten
sehr selten weniger als 1 von 10 000 Behandelten,
einschließlich Einzelfälle
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Apihepar auftreten?
Selten werden Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. eine leicht abführende Wirkung beobachtet.
Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag oder Atemnot, auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann. Beim Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen ist Apihepar abzusetzen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Verfalldatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel und den Blisterstreifen aufgedruckt.
Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach dem Verfalldatum!
Nicht über 25°C aufbewahren.
Stand der Information
[...]

Zusätzliche Informationen

Text der Packungsbeilage
Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie diese Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gebrauchsinformation
Apihepar
Wirkstoff: Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt
Was müssen Sie in der Schwangerschaft beachten?
Sie dürfen Apihepar in der Schwangerschaft nicht einnehmen.
Was müssen Sie in der Stillzeit beachten?
Apihepar sollen wegen nicht ausreichender Untersuchungen in der Stillzeit nicht angewendet werden.


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