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«Bifril Plus Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

1.1 Bifril Plus ist ein Kombinationsarzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bifril Plus darf nicht eingenommen werden
• im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel
• wenn Sie stillen
• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Zofenopril-Hemicalcium oder einen anderen ACE-Hemmer, gegen Hydrochlorothiazid oder andere Sulfonamide oder gegen einen der sonstigen Bestandteile von Bifril Plus sind
• wenn Sie bereits in der Vergangenheit in Folge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer eine Gewebeschwellung (angioneurotisches Ödem oder sonstige Angioödeme, auch in Folge einer früheren ACE-Hemmer-Behandlung) hatten
• wenn Sie an einer Neigung zu Gewebeschwellung (angeborenes/idiopathisches angioneurotisches Ödem) leiden
• wenn Sie an schwerer Leberfunktionsstörung leiden
• wenn Sie an schwerer Nierenfunktionsstörung leiden (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min)
• wenn bei Ihnen eine Verengung der Nierenarterien (Nierenarterienstenose) vorliegt (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Bifril Plus ist erforderlich
Bestimmte Erkrankungen, an denen Sie möglicherweise leiden oder gelitten haben, erfordern eine spezielle Behandlung vor oder während der Einnahme von Bifril Plus. Deshalb sollten Sie, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, Ihren Arzt informieren, wenn Sie unter folgenden gesundheitlichen Problemen leiden oder eine der folgenden Angaben für Sie zutrifft:
- Flüssigkeits und/oder Salzmangel z. B. infolge einer Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika), Durchfall, Erbrechen, salzarmer Diäten oder Blutwäsche (Dialyse): es besteht ein erhöhtes Risiko für einen starken Blutdruckabfall. Dies trifft auch auf Patienten zu, die hohe Dosen bestimmter harntreibender Arzneimittel, sogenannte Schleifendiuretika, einnehmen, die einen zu niedrigen Natriumspiegel im Blut aufweisen (Hyponatriämie) oder unter einer Nierenfunktionsstörung leiden
- schwere Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) mit oder ohne begleitende Nierenfunktionsstörungen: es besteht ein erhöhtes Risiko für einen starken Blutdruckabfall
- Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit, Angina pectoris): bei starkem Blutdruckabfall besteht das Risiko für einen Herzinfarkt
- Ausflussbehinderung der linken Herzkammer (Aortenstenose/hypertrophe Kardiomyopathie)
- Durchblutungsstörungen in den Hirngefäßen: bei starkem Blutdruckabfall besteht das Risiko für einen Schlaganfall
- eingeschränkte Nierenfunktion; insbesondere bei Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) oder einer zugrundeliegenden Nierenerkrankung, einschließlich bei Verengung der Nierenarterien (Nierenarterienstenose), wurde in Verbindung mit ACE-Hemmern über Nierenversagen berichtet. Bei mittlerer bis schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 45 ml/min) sollte Bifril Plus nicht eingenommen werden. Außerdem kann es bei Nierenfunktionsstörungen zu einem Anstieg der Kaliumkonzentration im Blut kommen.
- durch eine Nierenerkrankung bedingter Bluthochdruck
- nach Nierentransplantation: zur Anwendung von Bifril Plus bei Patienten, denen vor kurzem eine Niere transplantiert worden ist, liegen keine Erfahrungen vor. Daher wird die Anwendung bei diesen Patienten nicht empfohlen.
- Verengung der Nierenarterien (Nierenarterienstenose), beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere: es besteht ein erhöhtes Risiko für einen starken Blutdruckabfall und Nierenfunktionsstörungen. Eine Verschlechterung der Nierenfunktion kann auch ohne deutliche Veränderung des Serumkreatinins eintreten, sogar bei Patienten mit einseitiger Verengung der Nierenarterien
- verstärkte Absonderung des Nebennierenrindenhormons Aldosteron ins Blut (primärer Aldosteronismus): Patienten mit primärem Aldosteronismus sprechen nicht auf Bifril Plus an, daher ist die Anwendung dieses Arzneimittels nicht zu empfehlen.
- eingeschränkte Leberfunktion, fortschreitende Lebererkrankung, Leberzirrhose: es kann zum Gallestau einschließlich Gelbsucht sowie zur Erhöhung der Leberenzyme kommen. Die Behandlung mit Bifril Plus muss vom Arzt dann abgesetzt werden.
- Anwendung von kaliumsparenden harntreibenden Arzneimitteln, Kaliumpräparaten (auch kaliumhaltige Salzersatzstoffe) oder von anderen Arzneimitteln, die im Zusammenhang mit erhöhten Blutkaliumwerten stehen (z. B. Heparin): es kann zum Anstieg der Kalium-Konzentration im Blut kommen.
- bestimmte Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen), z. B. systemischer Lupus erythematodes oder Sklerodermie, insbesondere bei gleichzeitig bestehender Nierenfunktionsstörung: erhöhtes Risiko für eine Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen. Außerdem wurde bei Anwendung von Bifril Plus über eine Verstärkung oder Aktivierung eines systemischen Lupus erythematodes berichtet.
- Behandlung mit Arzneimitteln, die die Abwehrreaktionen des Körpers unterdrücken (Immunsuppressiva oder Zytostatika), Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht) oder Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), insbesondere bei gleichzeitig bestehender Nierenfunktionsstörung: erhöhtes Risiko für eine Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen
- Schuppenflechte (Psoriasis)
- Eiweißausscheidung im Harn, insbesondere bei Patienten mit bestehenden Nierenfunktionsstörungen: bei diesen Patienten sollte vor Beginn der Behandlung und danach in regelmäßigen Abständen der Eiweißgehalt im Urin bestimmt werden (Teststreifen im ersten Morgenurin)
- Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus): die Behandlung mit Bifril Plus kann die Glucosetoleranz beeinträchtigen. Möglicherweise ist eine Dosisanpassung von Insulin oder blutzuckersenkenden Arzneimitteln zum Einnehmen (orale Antidiabetika) erforderlich. Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann unter der Behandlung mit Bifril Plus in Erscheinung treten. Daher müssen die Blutzuckerwerte während des ersten Monats der Behandlung mit Bifril Plus regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem kann es bei Patienten mit Diabetes mellitus zu einem Anstieg der Kalium-Konzentration im Blut kommen.
- Fettstoffwechselstörungen: Anstieg der Spiegel von Cholesterin und Blutfetten (Triglycerid) im Blut
- Erhöhte Harnsäure-Spiegel im Blut und Gicht: Bifril Plus kann die Harnsäure-Spiegel im Blut erhöhen oder einen Gichtanfall auslösen.
- Ödeme
- Allergien und Asthma in der Vorgeschichte: Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Bifril Plus im Rahmen einer Blutwäsche (Dialyse) mit bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen) bzw. bei einer bestimmten Behandlung von stark erhöhten Blutfetten (LDL-Apherese mit Dextransulfat-Absorption) besteht die Gefahr, dass Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) auftreten. Reaktionen wie Gesichtsschwellungen, Rötungen, Blutdruckabfall und Atemnot können auftreten. Informieren Sie daher unbedingt Ihren Arzt, falls Sie sich solchen Behandlungen unterziehen müssen.
Wenn Sie als Herzinfarkt-Patient dialysiert werden, sollten Sie Bifril Plus nicht einnehmen.
Wenn Sie sich einer Desensibilisierungstherapie (bestimmte Behandlung gegen Allergien) unterziehen oder wenn bei Ihnen eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Insektengifte (z. B. nach Bienen- oder Wespenstich) besteht, ist besondere Vorsicht geboten, da die Gefahr lebensbedrohlicher allergischer Reaktionen besteht.
Sprechen Sie vor der Einnahme von Bifril Plus unbedingt mit Ihrem Arzt!
Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt) stehen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Bifril Plus einnehmen, da es dabei zu einem plötzlichen Blutdruckabfall oder sogar Schock kommen kann.
Soll bei Ihnen eine Untersuchung der Nebenschilddrüsenfunktion durchgeführt werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt über die Einnahme von Bifril Plus.
Beschwerden wie Mundtrockenheit, Durst, Schwäche, Lethargie, Schläfrigkeit, Unruhe, Muskelschmerzen oder krämpfe, Muskelschwäche, zu niedriger Blutdruck, verminderte Harnproduktion, Herzrasen, Übelkeit und Erbrechen können Ausdruck eines gestörten Flüssigkeits oder Mineralstoffhaushaltes sein. Falls solche Beschwerden bei Ihnen auftreten, informieren Sie Ihren Arzt.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls bei Ihnen folgende Krankheitszeichen auftreten:
• Gewebeschwellungen (angioneurotische Ödeme) von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Schleimhaut, Zunge, Stimmritze, Kehlkopf sowie bei Atemnot: die Behandlung mit Bifril Plus sollte sofort abgebrochen werden. Gewebeschwellungen (angioneurotische Ödeme) mit Beteiligung der Zunge, Stimmritze und des Kehlkopfes sind ein Notfall.
• Gelbfärbung von Haut und Schleimhäuten: Zeichen einer Leberfunktionsstörung. Die Behandlung mit Bifril Plus muss vom Arzt dann abgesetzt werden.
• Fieber, Lymphknotenschwellung und/oder Halsentzündung: dies sind evtl. Anzeichen für eine Verringerung der Anzahl bestimmter weißer Blutzellen. Dies tritt selten bei unkomplizierten Patienten auf, häufiger bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, insbesondere wenn diese mit einer Erkrankung des Bindegewebes (Kollagenose) einhergeht, wie z. B. systemischer Lupus erythematodes oder Sklerodermie und bei einer Behandlung mit Immunsuppressiva oder Zytostatika (Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen des Körper vermindern), Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht) oder Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen).
In diesen ällen dürfen Sie Bifril Plus nicht weiter einnehmen und Ihr Arzt wird entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Während der Therapie kann ein trockener Husten auftreten, der nach Absetzen der Behandlung wieder verschwindet.
Aufgrund von ethnischen Unterschieden sprechen Patienten mit schwarzer Hautfarbe möglicherweise schlechter auf die Behandlung mit Bifril Plus an als Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe.
Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.
Der in diesem Arzneimittel enthaltene Wirkstoff Hydrochlorothiazid kann beim Anti-Doping-Test ein positives Untersuchungsergebnis liefern.
a) Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt, da die Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht wurden.
b) Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, oder glauben, schwanger zu sein, oder eine Schwangerschaft planen, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, bevor Sie Bifril Plus einnehmen.
Während der ersten 3 Monate der Schwangerschaft sollten Sie Bifril Plus nicht einnehmen. Bitte wenden Sie sich daher umgehend an Ihren Arzt, um mit ihm eine Umstellung auf eine andere Therapie zu besprechen.
In den letzten 6 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Bifril Plus nicht einnehmen, da es zu einer Schädigung des Kindes (z. B. Verminderung der Nierenfunktion, Verknöcherungsstörungen der Schädelknochen, Blutdruckabfall) kommen kann.
d) Stillzeit
Wenn Sie stillen, dürfen Sie Bifril Plus nicht einnehmen. Die in Bifril Plus enthaltenen Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Eine Verminderung oder sogar eine Hemmung der Milchbildung durch Hydrochlorothiazid, einen der beiden Wirkstoffe von Bifril Plus, scheint möglich zu sein. Da schwerwiegende Reaktionen beim gestillten Säugling nicht ausgeschlossen werden können, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt entscheiden, ob Sie abstillen, oder die Behandlung mit Bifril Plus beenden.
e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Wie bei anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann die Verkehrstüchtigkeit und die ähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Es können gelegentlich Schläfrigkeit, Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Dosiserhöhung, aber auch in Verbindung mit Alkohol.
f) Wichtige Warnhinweise über bestimmte sonstige Bestandteile von Bifril Plus:
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Bifril Plus daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie IST Bifril Plus einzunehmen?
PMX Nehmen Sie Bifril Plus immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen
3.2 Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Allgemein
Bifril Plus Filmtabletten sollten einmal täglich, zu oder unabhängig von den Mahlzeiten, eingenommen werden.
Die Gabe der fixen Kombination wird erst nach vorangegangener Dosiseinstellung mit den Einzelwirkstoffen (d. h. Zofenopril und Hydrochlorothiazid) empfohlen.
Wenn klinisch vertretbar, kann eine direkte Umstellung von der Monotherapie auf die fixe Kombination in Erwägung gezogen werden.
Erwachsene (18 bis 65 Jahre)
Patienten ohne Salz oder Flüssigkeitsmangel
Die übliche wirksame Dosis beträgt einmal täglich 1 Tablette.
Patienten mit Verdacht auf Salz oder Flüssigkeitsmangel
Die Einnahme von Bifril Plus wird nicht empfohlen.
Ältere Patienten (über 65 Jahre)
Bei älteren Patienten mit normaler Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig.
Bei älteren Patienten mit verringerter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 45 ml/min) wird die Einnahme von Bifril Plus nicht empfohlen.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Blutwäsche (Dialyse)
Bluthochdruckpatienten mit leichter Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance > 45 ml/min) können die Normaldosis von Bifril Plus einmal täglich einnehmen.
ür Patienten mit mittlerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 45 ml/min) wird Bifril Plus nicht empfohlen (siehe Abschnitt 2.2).
Von Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) darf Bifril Plus nicht eingenommen werden (siehe Abschnitt 2.1).
ür dialysepflichtige Patienten wird Bifril Plus nicht empfohlen.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Bluthochdruckpatienten mit leichter bis mittlerer Beeinträchtigung der Leberfunktion, bei denen eine Dosis von 30 mg Zofenopril-Hemicalcium allein erreicht wurde, können die Normaldosis von Bifril Plus einnehmen.
Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung darf Bifril Plus nicht angewendet werden (siehe Abschnitt 2.1).
Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt, da die Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht wurden (siehe Abschnitt 2.2).
Nehmen Sie Bifril Plus unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein, z. B. mit einem Glas Wasser.
Um das Schlucken zu erleichtern, können die Filmtabletten in zwei Teile gebrochen und zur vorgeschriebenen Zeit nacheinander eingenommen werden.
Die Behandlungsdauer wird von Ihrem Arzt festgelegt.
Wenn Sie eine größere Menge Bifril Plus eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Filmtabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Filmtabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
In Abhängigkeit mit dem Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: starker Blutdruckabfall, Schock, Benommenheit, verlangsamte Herzschlagfolge, Störungen im Elektrolythaushalt, Nierenversagen, Übelkeit, Schläfrigkeit, Muskelspasmen und Herzrhythmusstörungen.
Bei dringendem Verdacht auf eine Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!
Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.
Wenn Sie die Einnahme von Bifril Plus vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis von Bifril Plus ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.
Sollten Sie mehrfach die Einnahme vergessen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Bifril Plus Filmtabletten abgebrochen wird
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Bifril Plus nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen mit
- bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (kaliumsparende Diuretika), z. B. Spironolacton, Triamteren, Amilorid: die Kaliumkonzentration im Blut kann ansteigen.
- Kaliumpräparaten, Kaliumhaltige Elektrolyte: die Kaliumkonzentration im Blut kann ansteigen.
- Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen): das Risiko für die nervenschädigende Wirkung von Lithium ist erhöht.
Vorsicht ist erforderlich bei gleichzeitiger Anwendung mit
- bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Thiazide, Schleifendiuretika): es kann zu starkem Blutdruckabfall und vermindertem Blutvolumen kommen.
- Narkosemitteln: die blutdrucksenkende Wirkung bestimmter Narkosemittel kann verstärkt werden.
- Arzneimitteln zur Behandlung von depressiven bzw. psychiatrischen Erkrankungen (Betäubungsmittel, trizyklische Antidepressiva/Antipsychotika, Barbiturate): es kann zu starkem Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen zum Stehen kommen.
- anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Betablocker, Alpha-Rezeptorenblocker, Calciumantagonisten, Nitroglycerin und andere Nitrate, andere gefäßerweiternde Mittel): die blutdrucksenkende Wirkung kann additiv verstärkt oder potenziert werden.
- Cimetidin (Arzneimittel gegen Magenübersäuerung): das Risiko für einen starken Blutdruckabfall ist erhöht.
- Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht), Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen), Zytostatika oder Immunsuppressiva (Arzneimittel, die die Abwehrreaktionen des Körpers vermindern): erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen, erhöhtes Risiko für eine Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen.
- Ciclosporin (Arzneimittel, das die Abwehrreaktionen des Körpers vermindert): erhöhtes Risiko für das Auftreten von Nierenfunktionsstörungen.
- Insulin und blutzuckersenkenden Arzneimitteln zum Einnehmen (z. B. Sulfonylharnstoffe): die blutzuckersenkende Wirkung kann verstärkt werden.
- Sympathomimetika: die blutdrucksenkende Wirkung von Bifril Plus kann verringert werden.
- Antazida (Arzneimittel gegen Magenübersäuerung): vermindern die Aufnahme von Bifril Plus aus dem Magen-Darm-Trakt in die Blutbahn.
- bestimmten Arzneimitteln, die eine Senkung der Blutfette bewirken (Colestyramin, Colestipol): die Aufnahme von Bifril Plus aus dem Magen-Darm-Trakt in die Blutbahn kann verringert sein. Daher sollte Bifril Plus mindestens eine Stunde vor oder vier bis sechs Stunden nach diesen Arzneimitteln eingenommen werden.
- Kortison-haltigen Arzneimitteln sowie Corticotropin (ACTH), Amphotericin B (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen), Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Magen-/Darmgeschwüren), stimulierenden Abführmitteln (z. B. Sennesfrüchte): es kann ein erhöhter Elektrolytverlust auftreten, insbesondere ein Kaliummangel im Blut.
- Herzglykoside (Digitalis-Präparate): unter der Behandlung mit Bifril Plus können die Konzentrationen von Kalium und Magnesium im Blut absinken, so dass das Risiko für Herzrhythmusstörungen bei der gleichzeitigen Behandlung mit Herzglykosiden erhöht ist.
- Calciumsalzen: Erhöhung der Calcium-Konzentration im Blut.
- Arzneimitteln, die bestimmte Herzrhythmusstörungen (Torsades de pointes) auslösen können, z. B. bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, gegen psychiatrische Erkrankungen und andere Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie sog. "Torsades de pointes" hervorrufen können: wegen des Risikos eines Kaliummangels im Blut bei der Behandlung mit Bifril Plus ist das Risiko für sog. "Torsade de pointes" erhöht.
- bestimmten gefäßverengenden Arzneimitteln (vasokonstriktorische Amine, z. B. Epinephrin): die Wirkung dieser Arzneimittel kann möglicherweise vermindert werden.
- bestimmten Arzneimitteln mit muskelerschlaffender Wirkung (z. B. Tubocurarin): die Empfindlichkeit gegenüber diesen Arzneimitteln ist möglicherweise erhöht.
- Amantadin (Arzneimittel gegen Parkinson und Grippe): das Nebenwirkungsrisiko von Amantadin kann erhöht sein.
- bestimmten Gichtmitteln (Probenecid, Sulfinpyrazon, Allopurinol): die Harnsäure-Konzentration im Blut kann sich erhöhen, so dass eine Dosiserhöhung von Probenecid oder Sulfinpyrazon erforderlich sein kann. Außerdem erhöhte Häufigkeit von Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Allopurinol.
- entzündungshemmenden Schmerzmitteln (Nichtsteroidale Antirheumatika), einschließlich Acetylsalicylsäure: die blutdrucksenkende Wirkung von Bifril Plus kann verringert sein. Außerdem kann die Kaliumkonzentration im Blut erhöht sein, während die Nierenfunktion vermindert werden kann. Im Prinzip gehen diese Wirkungen wieder zurück und treten insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen auf. In seltenen ällen kann ein akutes Nierenversagen auftreten, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, wie z. B. älteren Patienten oder Patienten mit vermindertem Blutvolumen.
- Trimethoprim (Arzneimittel gegen Infektionen): erhöhtes Risiko für einen Anstieg der Calcium-Konzentration im Blut.
Bei Blutwäsche (Dialyse) mit bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen) besteht ein erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen).
Bei Anwendung von Bifril Plus können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflusst werden (Nebenschilddrüsen-Funktionstest, Bestimmung von proteingebundenem Jod).
2.4 Bei Einnahme von Bifril Plus zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nahrungsmittel können die Geschwindigkeit, aber nicht das Ausmaß der Aufnahme von Zofenopril, einer der Wirkstoffe von Bifril Plus, verringern.
Alkohol verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung von Bifril Plus.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Bifril Plus Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrundegelegt:
weniger als 1 von 10, aber mehr als
weniger als 1 von 100, aber mehr als
weniger als 1 von 1000, aber mehr als

sehr häufigmehr als 1 von 10 Behandelten
häufig1 von 100 Behandelten
gelegentlich1 von 1000 Behandelten
selten1 von 10000 Behandelten
sehr seltenweniger als 1 von 10000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

Nebenwirkungen
Nachfolgend werden alle Nebenwirkungen genannt, die während klinischer Prüfungen als zumindest wahrscheinlich-möglicherweise durch die Behandlung mit Bifril Plus bedingt berichtet worden sind. Sie sind aufgeführt nach Organsystemklassen und geordnet nach Häufigkeit.
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Gelegentlich: Infektion, Bronchitis, Rachenentzündung
Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
Gelegentlich: Anstieg des Cholesterins und der Blutfette, erhöhter Blutzucker, Erniedrigung oder Erhöhung von Kalium im Blut, Erhöhung der Harnsäure im Blut
Psychiatrische Erkrankungen
Gelegentlich: Schlaflosigkeit
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen
Gelegentlich: Schläfrigkeit, Ohnmacht, erhöhte Muskelspannung
Herzerkrankungen
Gelegentlich: Herzschmerz infolge Mangeldurchblutung (Angina pectoris), Vorhofflimmern, Herzinfarkt, Herzklopfen
Gefäßerkrankungen
Gelegentlich: Hitzewallungen, Blutdruckabfall, Bluthochdruck
Erkrankungen der Atemwege
Häufig: Husten
Gelegentlich: Atemnot
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Gelegentlich: Übelkeit, Verdauungsstörungen, Magenentzündung, Zahnfleischentzündung, Mundtrockenheit, Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut
Gelegentlich: Gewebeschwellungen (Angioneurotisches Ödem, siehe auch Abschnitte 2.1, 2.2 und 4.2), Schuppenflechte (Psoriasis), Akne, trockene Haut, Juckreiz, Nesselsucht
Skelettmuskulatur und Knochenerkrankungen
Gelegentlich: Rückenschmerzen
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Gelegentlich: Vermehrtes Wasserlassen
Allgemeine Erkrankungen
Gelegentlich: Schwäche, Grippe-ähnliche Beschwerden, Wasseransammlungen in den Gliedmaßen (periphere Ödeme)
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Gelegentlich: Erektionsstörungen
Untersuchungen
Gelegentlich: Erhöhte Kreatinin-Werte, erhöhte Leberfunktions-Werte
Zusätzliche Angaben zu den einzelnen Wirkstoffen
Bekannte, bei der Monotherapie mit den einzelnen Wirkstoffen aufgetretene Nebenwirkungen, die bei der Behandlung mit Bifril Plus auftreten können:
Zofenopril
Die am häufigsten in klinischen Studien mit Zofenopril beobachteten, für ACE-Hemmer typischen Nebenwirkungen sind:
Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen
Erkrankungen der Atemwege:
Häufig: Husten
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
Häufig: Übelkeit/Erbrechen
Erkrankungen der Haut und der Unterhaut:
Gelegentlich: Hautausschlag,
Selten: Gewebeschwellungen (Angioneurotische Ödeme, siehe auch Abschnitte 2.1, 2.2 und 4.2)
Skelettmuskulatur und Knochenerkrankungen:
Gelegentlich: Muskelkrämpfe
Allgemeine Erkrankungen:
Häufig: Müdigkeit, Schwäche.
Die folgenden Nebenwirkungen sind in Zusammenhang mit einer Behandlung mit ACE-Hemmern aufgetreten:
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Bei einigen Patienten wurde eine Veränderung der Blutwerte oder die krankhafte Verringerung der Anzahl von Blutzellen beobachtet (Verminderungen von Hämoglobin, Hämatokrit, der Blutplättchenzahl und der weißen Blutzellen; einschließlich Agranulozytose und Panzytopenie). Bei Patienten mit der seltenen Stoffwechselkrankheit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel gibt es Berichte über hämolytische Anämien.
Erkrankungen des Nervensystems/Psychiatrische Erkrankungen:
Gelegentlich treten Kopfschmerzen, Schwindel auf; selten Depressionen, Stimmungsänderungen, Schlafstörungen, Kribbeln oder Taubheits-/Kältegefühl an den Gliedmaßen (Parästhesien), Erektionsstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheitszustände, Ohrgeräusche (Tinnitus), verschwommenes Sehen und Geschmacksstörungen.
Herz- und Gefäßerkrankungen:
Nach Therapiebeginn oder Dosiserhöhung wurde starker Blutdruckabfall beobachtet, insbesondere bei bestimmten Risikopatienten (siehe dazu Abschnitt 2.2). Symptome wie Schwindel, Schwächegefühl, Verminderung der Sehschärfe, selten mit Ohnmachtsanfällen, können auftreten.
Im Zusammenhang mit Blutdruckabfall unter ACE-Hemmer-Behandlung wurde über einzelne älle von erhöhter Herzschlagfolge (Tachykardie), Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Herzschmerz infolge Mangeldurchblutung (Angina pectoris), Herzinfarkt, kurzfristige symptomatische Mangeldurchblutung des Gehirns (TIA) und Hirnblutungen berichtet.
Selten wurde über Hitzewallungen berichtet.
Sehr selten wurden Wasseransammlungen in den Gliedmaßen (periphere Ödeme), zu starker Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen zum Stehen und Brustschmerzen beobachtet.
Erkrankungen der Atemwege:
Es wurde nachgewiesen, dass ACE-Hemmer bei einer beträchtlichen Anzahl von Patienten Husten hervorrufen. Selten wurde über Atemnot, Nasennebenhöhlenentzündung, Schnupfen, Bronchitis und Bronchienverengung berichtet. In Einzelfällen waren beim Auftreten von Gewebeschwellungen (angioneurotischen Ödemen) die oberen Luftwege miteinbezogen, was zu Atemwegsverengungen mit tödlichem Ausgang geführt hat.
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts/Leber- und Gallenerkrankungen:
Selten können Zungenentzündung, gelegentlich Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Mundtrockenheit auftreten.
Einzelne älle von Gallestau einschließlich Gelbsucht, Leberentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung und Darmverschluss wurden in Zusammenhang mit ACE-Hemmern beschrieben.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
ACE-Hemmer wurden mit dem Auftreten von Gewebeschwellungen (angioneurotischen Ödemen) bei einer kleinen Gruppe von Patienten in Zusammenhang gebracht, wobei Gesicht und Mund-Rachenraum-Gewebe beteiligt waren. Gelegentlich treten allergische und Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, bestimmte schwerwiegende Hauterkrankungen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), Schuppenflechte-ähnliche Hauterscheinungen und Haarausfall auf. Diese Erscheinungen können mit
Fieber, Muskel und Gelenkschmerzen, Vermehrung bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie) und/oder erhöhten ANA-Titern (bestimmte Laborwerte, die auf eine Autoimmunerkrankung hinweisen) einhergehen. Selten wurde über vermehrtes Schwitzen berichtet.
Skelettmuskulatur- und Knochenerkrankungen:
Gelegentlich können Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe auftreten.
Erkrankungen der Nieren:
Eine Nierenfunktionsstörung kann auftreten oder verstärkt werden. Über akutes Nierenversagen ist berichtet worden. Selten traten Störungen beim Wasserlassen auf.
Allgemeine Erkrankungen:
Gelegentlich wurde über Müdigkeit berichtet.
Untersuchungen:
Nach Absetzen wieder rückgängige Erhöhungen des Blutharnstoff und Plasmakreatininspiegels können auftreten, insbesondere bei bestehender Nierenfunktionsstörung, schwerer Herzmuskelschwäche und Bluthochdruck durch Nierengefäßerkrankungen. Ebenso wurde über Erhöhungen der Serumspiegel von Leberenzymen und Bilirubin (Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes) berichtet.
Hydrochlorothiazid
Nebenwirkungen, über die bei Anwendung von Hydrochlorothiazid alleine berichtet wurden, sind:
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Verminderung der weißen Blutzellen, Verminderung bzw. weitgehendes Fehlen bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie/Agranulozytose), Blutplättchenmangel, Blutarmut infolge verminderter Bildung bzw. vermehrtem Zerfall von roten Blutzellen, verminderte Knochenmarkfunktion.
Psychiatrische Erkrankungen:
Schlafstörungen, Depressionen.
Erkrankungen des Nervensystems:
Innere Unruhe, Benommenheit, Drehschwindel, Kribbeln oder Taubheits-/Kältegefühl an den Gliedmaßen (Parästhesien).
Augenerkrankungen:
Gelbsehen, vorübergehend verschwommenes Sehen.
Herzerkrankungen:
Herzrhythmusstörungen.
Gefäßerkrankungen:
Zu starker Blutdruckabfall beim Wechsel vom Liegen zum Stehen.
Erkrankungen der Atemwege:
Atemnot einschließlich Entzündung des Lungengewebes und Flüssigkeitsansammlung in der Lunge.
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Entzündung der Speicheldrüsen im Mund, Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Leber- und Gallenerkrankungen:
Gallestau einschließlich Gelbsucht.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Lichtüberempfindlichkeitsreaktionen, flüchtiger Hautausschlag, dem kutanen Lupus erythematodes ähnliche Hautreaktionen, Reaktivierung eines kutanen Lupus erythematodes (bestimmte Autoimmunerkrankung mit Hautbeteiligung), Nesselsucht, schwerwiegende Gefäßentzündung oder Hautgefäßentzündung (nekrotisierende Angiitis), Überempfindlichkeitsreaktionen, bestimmte schwerwiegende Hauterkrankung mit Blasenbildung (toxische epidermale Nekrolyse).
Skelettmuskulatur- und Knochenerkrankungen:
Muskelkrämpfe, Schwäche.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Nierenfunktionsstörung, Entzündung des Nierenbindegewebes.
Allgemeine Erkrankungen:
Fieber.
Untersuchungen:
Erhöhter Blutzucker, Zucker im Harn, Erhöhung der Harnsäure im Blut, Elektrolytstörungen (einschließlich Verminderung von Natrium und Kalium im Blut), Anstieg des Cholesterins und der Blutfette.
Gegenmaßnahmen
Plötzliche Gewebeschwellungen mit Beteiligung von Kehlkopf, Rachen und/oder Zunge (angioneurotische Ödeme) müssen sofort ärztlich behandelt werden. Sie müssen sofort ins Krankenhaus eingewiesen und mindestens 12 bis 24 Stunden lang überwacht werden.
Übermäßiger Blutdruckabfall, Gelbsucht oder Überempfindlichkeitsreaktionen können unter Umständen lebensbedrohlich werden. Informieren Sie bitte umgehend einen Arzt, falls eine dieser Nebenwirkungen plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt. Bei einem akuten Blutdruckabfall sollte der Patient in Rückenlage gebracht werden. Nehmen Sie das Arzneimittel auf keinen Fall ohne ärztliche Aufsicht weiter.
Falls Sie den Verdacht haben, dass sich bei Ihnen eine schwerwiegende Hautreaktion entwickelt, müssen Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen und gegebenenfalls die Behandlung mit Bifril Plus abbrechen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Behältnis (Blisterpackung) und der Faltschachtel aufgedruckten Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nicht über 30°C lagern.
Stand der Information:

Zusätzliche Informationen

Anlage
zum Zulassungsbescheid Zul.-Nr. 60255.00.00
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Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
PCX Gebrauchsinformation
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage / Gebrauchsinformation sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben und darf nicht an Dritte weitergegeben werden. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dasselbe Krankheitsbild haben wie Sie.
Die Packungsbeilage beinhaltet:
Bifril Plus Filmtabletten
Die arzneilich wirksamen Bestandteile sind Zofenopril-Hemicalcium und Hydrochlorothiazid.
1 Filmtablette enthält 28,7 mg Zofenopril als 30 mg Zofenopril-Hemicalcium und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Hypromellose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Titandioxid (E 171), Macrogol 400, Eisen(III)-oxid (E 172), Macrogol 6000.
Bifril Plus Filmtabletten sind in Packungen mit 30 Filmtabletten, 50 Filmtabletten und 100 Filmtabletten erhältlich.
, Avenue de la Gare
1611 Luxembourg
Luxemburg


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