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«Calcium-EAP Filmtablette»

Calcium-EAP Filmtablette
Calcium-EAP Filmtablette
Calcium-EAP Filmtablette


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Stoff- und Indikationsgruppe oder Wirkungsweise
Calcium-EAP-Präparat, intrazelluläre Anreicherung von Calcium.
Anwendungsgebiete
Zur Vorbeugung eines Calciummangels.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen
Digitalisüberdosierung, schwere Nierenfunktionsstörungen, Hypercalcämie, Hypercalcurie, Nephrolitiasis, Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile des Arzneimittels.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme während Schwangerschaft und Stillzeit
Die Sicherheit einer Anwendung von Calcium-EAP® in der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht belegt. In der Schwangerschaft und Stillzeit soll Calcium-EAP® daher nicht angewendet werden.
Hinweis
Längere und intensive Behandlung mit höheren Dosen bedarf ständiger therapeutischer Kontrolle. Kontrollbeobachtungen sind auch bei digitalisierten Patienten erforderlich.
Stand der Information
März 2006
Arzneimittel nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr anwenden!

Wie wird es angewendet?

Soweit nicht anders verordnet 3x1 bis 3x2 Tablette täglich. Die magensaftresistenten Tabletten dürfen nicht gelutscht werden, sie sind unzerkaut mit etwas Flüssigkeit am besten in Abstand zu den Mahlzeiten zu schlucken.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Bei gleichzeitiger Einnahme von Diuretika vom Thiazid-Typ besteht ein erhöhtes Hypercalcämierisiko, weil Thiazid-Diuretika die tubuläre Calcium-Rückresorption erhöhen. Bei einer Langzeitanwendung sollten die Calciumspiegel im Serum überwacht werden. Bei gleichzeitiger Behandlung mit Digitalisglycosiden kann sich deren Toxizität erhöhen. (Gefahr von Rhythmusstörungen). Patienten, die Digitalisglycoside erhalten, müssen ärztlich überwacht werden (EKG, Serumcalcium-Spiegel).
Die Resorption von oralen Tetracyklinen kann durch die gleichzeitige Einnahme von Calcium-EAP® vermindert werden. Zwischen der Einnahme von Tetracyklinen und Calcium-EAP® sollte ein Abstand von 3 Stunden eingehalten werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Corticosteroiden kann die Resorption von Calcium vermindert sein. Bei gleichzeitiger Behandlung mit Biphosphonat- oder Natriumfluorid-Präparaten und Calcium-EAP® sollten diese wegen des Risikos einer eingeschränkten Resorption mindestens 2 Stunden vor Calcium-EAP® eingenommen werden. Nahrungsmittel, die einen hohen Anteil an Phosphat, Phytin- oder Oxalsäure haben, können die Calciumresorption hemmen.
Nebenwirkungen
Selten können Verstopfung, Blähungen, Übelkeit und Bauchschmerzen auftreten. Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, sollen dem Arzt oder Apotheker mitgeteilt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

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Köhler Pharma GmbH
Neue Bergstraße , 64665 Alsbach-Hähnlein
10500389

Zusätzliche Informationen

Calcium-EAP®
Wirkstoff: (2-Aminoethyl)dihydrogenphosphat, Calciumsalz
Magensaftresistente Tablette


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