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«Capval-Tropfen»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

CAPVAL Tropfen sind ein Arzneimittel gegen Reizhusten (Antitussivum).
CAPVAL Tropfen werden angewendet bei unproduktivem Reizhusten (Husten ohne Auswurf).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON CAPVAL TROPFEN BEACHTEN?
CAPVAL Tropfen dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Noscapin oder einen der sonstigen Bestandteile von CAPVAL Tropfen sind.
- bei Husten mit Auswurf. In diesem Fall ist die Unterdrückung des Hustenreizes nicht sinnvoll, so dass CAPVAL Tropfen in dieser Situation im Allgemeinen nicht anzuwenden sind.
Informationen zur Anwendung in der Schwangerschaft entnehmen Sie bitte dem Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Während der ersten 3 Monate (1. Trimenon) der Schwangerschaft dürfen CAPVAL Tropfen nicht eingenommen werden. Während der restlichen Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon) sollte CAPVAL ebenfalls nicht eingenommen werden, da keine ausreichenden Erkenntnisse vorliegen.
Noscapin, der Wirkstoff von CAPVAL, geht nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Eine Gefährdung des Säuglings ist unwahrscheinlich.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
CAPVAL Tropfen können die Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell genug und gezielt reagieren.
Eine verstärkte Beeinträchtigung ist insbesondere bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol oder der Einnahme von Beruhigungsmitteln zu erwarten. Fahren Sie dann nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie dann keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie dann nicht ohne sicheren Halt!
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von CAPVAL Tropfen
CAPVAL Tropfen enthalten 30 Vol.-% Alkohol.

Wie wird es angewendet?

WIE sind CAPVAL TROPFEN EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie CAPVAL Tropfen immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Nehmen Sie CAPVAL Tropfen mit etwas Wasser verdünnt wie folgt ein:
Säuglinge über 6 Monate* und Kleinkinder bis 3 Jahre bis zu 6-mal täglich 8 Tropfen
Kinder von 3 bis 12 Jahren bis zu 6-mal täglich 15 Tropfen
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre bis zu 6-mal täglich 30 Tropfen
* Bei Säuglingen unter 6 Monaten kann die Behandlung nicht empfohlen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Art der Anwendung
Nehmen Sie CAPVAL Tropfen morgens, mittags und abends ca. 1 Stunde vor dem Essen mit etwas Wasser verdünnt ein.
Halten Sie die Flasche zum Tropfen senkrecht und klopfen Sie eventuell leicht gegen den Flaschenboden. Danach treten die Tropfen in gleichmäßigen Abständen aus und können leicht gezählt werden.
Nehmen Sie CAPVAL Tropfen nicht unverdünnt ein!
Hinweis für das Öffnen und Verschließen des kindergesicherten Verschlusses:
Zum Öffnen der Flasche drücken Sie den Schraubverschluss nach unten und drehen gleichzeitig nach links (gegen den Uhrzeigersinn); damit wird die Sperre gelöst. Anschließend drehen Sie den Verschluss ohne Druck weiter.
Zum Verschließen der Flasche den Schraubverschluss nur leicht nach rechts drehen bis Sie den ersten Widerstand spüren.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Verlauf der Erkrankung. Wenn Ihr Husten über mehr als 2 Wochen fortbesteht, sollten Sie Ihren Arzt zur weiteren Abklärung aufsuchen.
Wenn Sie eine größere Menge von CAPVAL Tropfen eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie mehr CAPVAL Tropfen als angegeben eingenommen haben, können Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen auftreten.
Ein spezifisches Gegenmittel ist nicht bekannt. Die Behandlung erfolgt allein an den Krankheitszeichen orientiert.
Wenn Sie die Einnahme von CAPVAL Tropfen vergessen haben
Wenn Sie eine geringere Dosis als vorgesehen von CAPVAL Tropfen eingenommen oder vergessen haben, führt dies zu einer mangelhaften bzw. fehlenden Hustenreizunterdrückung. ühren Sie die Einnahme in der empfohlenen Weise fort. Keinesfalls sollten Sie die doppelte Einzeldosis einnehmen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von CAPVAL Tropfen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
CAPVAL kann die Wirkung von Antikoagulantien wie Warfarin (Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung) verstärken. Deshalb sind regelmäßige Blutgerinnungskontrollen angezeigt.
Grundsätzlich kann die gleichzeitige Einnahme von CAPVAL und anderen zentral, d. h. auf die Gehirnfunktion dämpfend wirkenden Arzneimitteln oder Alkohol zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen von Noscapin, dem Wirkstoff von CAPVAL, führen.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann CAPVAL Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000

Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Kopfschmerzen, Benommenheit
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Selten: Luftnot, Brustschmerzen
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Gelegentlich: Nesselausschlag mit Juckreiz (Urtikaria), Schwellungen im Gesicht und Halsbereich (Quincke-Ödem)
Erkrankungen des Immunsystems
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautrötung
Psychiatrische Erkrankungen
Selten: Trugwahrnehmungen
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem Verfalldatum nicht mehr verwenden. Dieses finden Sie auf dem Etikett und der Faltschachtel nach Verwendbar bis. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nach dem erstmaligen Öffnen ist das Arzneimittel 3 Monate haltbar.
Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen.

Zusätzliche Informationen

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION ÜR DEN ANWENDER
CAPVAL® Tropfen 25 mg/g
Flüssigkeit zum Einnehmen
Wirkstoff: Noscapin
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Beschwerden haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Husten – nützlich oder “nervig?
Husten erfüllt grundsätzlich eine wichtige Schutzfunktion des Körpers: Er befördert Fremdkörper aus der Lunge und hält die Atemwege frei. Staubpartikel, Keime oder auch Rauch können die Schleimhaut der Atemwege reizen. Diese Reize werden über Nervenbahnen an das Hustenzentrum des Gehirns weitergeleitet und lösen dort den Hustenreflex aus. Man unterscheidet verschiedene Hustentypen:
• Feuchter, verschleimter Husten (Husten mit Auswurf): Hier ist der Hustenreflex nützlich, denn übermäßiger Schleim in den Atemwegen behindert die Atmung und begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
• Trockener Reizhusten hat dagegen keine für den Heilungsprozess förderlichen Effekte. Starker Reizhusten ist oft schmerzhaft und kann die Schleimhaut in der Lunge schädigen, was dann häufig zu erneuten Hustenanfällen führt. Bei Kleinkindern kann Reizhusten sogar Erbrechen auslösen. Als besonders unangenehm werden nächtliche Hustenattacken empfunden.
Linderung des Reizhustens durch Capval
Capval enthält den gut verträglichen Wirkstoff Noscapin, der bereits seit Jahrzehnten für die Behandlung des Reizhustens verwendet wird. Im Hustenzentrum des Gehirns unterdrückt Capval den Hustenreflex und wirkt so den quälenden Hustenattacken entgegen. Das Atmungssystem wird entlastet. Damit fördert Capval auch die Nachtruhe und trägt zu einem erholsamen Schlaf bei.
Nehmen Sie Capval so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt geraten hat, und beachten Sie die Anleitung in dieser Gebrauchsinformation. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den Beschwerden. Falls der Reizhusten jedoch länger als 2 Wochen anhält, sollte Ihr Arzt erneut die möglichen Ursachen abklären.
Was können Sie außerdem tun?
• Trinken Sie genug – das lindert den Husten zusätzlich. Empfehlenswert ist warmer Hustentee.
• Halten Sie Hals und Brust warm und sorgen Sie für ausreichend frische Luft.
• Vermeiden Sie Reize wie kalte, trockene Luft, kalte Getränke oder Speisen.
• Gemäßigte körperliche Aktivität schadet nicht – vermeiden Sie aber übermäßige Anstrengungen.
Gute Besserung wünscht
InfectoPharm Arzneimittel mit Consilium


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