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«Carve TAD 12,5 mg Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS IST CARVE TAD 12,5 MG UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET
Carvedilol gehört zu einer Gruppe von Medikamenten mit der Bezeichnung Betablocker, die zusätzlich eine selektive Alpha-1-Rezeptorblockade entfalten und die zu einer Erweiterung der Blutgefäße führen (Verursachen einer Vasodilation). Dadurch kann das Herz einfacher Blut durch den Körper pumpen, der Blutdruck wird gesenkt und die Belastung des Herzens wird verringert.
Carve TAD 12,5 mg wird angewendet
- zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie),
- zur Behandlung von Brustschmerzen die entstehen, wenn die Arterien, die den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen, verengt sind (Angina pectoris),
- zur Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Carve TAD 12,5 mg darf nicht eingenommen werden
- Wenn Sie allergisch gegen Carvedilol oder einen der sonstigen Bestandteile von Carve TAD 12,5 mg sind.
- Wenn sich Ihre Herzmuskelschwäche vor kurzem verschlechtert hat (Sie haben eine schwere Flüssigkeitsretention oder sind atemlos, sogar beim Sitzen) und Sie erhalten ein intravenöses Medikament zur Unterstützung der Herzfunktion.
- Wenn in Ihrer Krankengeschichte Keuchen aufgrund von Asthma oder einer anderen Lungenerkrankung auftritt.
- Wenn Sie eine Lebererkrankung haben.
- Wenn Sie Erregungsleitungstörungen des Herzens (oder einen Herzblock) haben.
- Wenn Sie einen sehr langsamen Herzschlag haben (unter 50 Schläge pro Minute).
- Wenn Sie ein Leiden mit der Bezeichnung Sinusknotensyndrom haben (eine Fehlfunktion des natürlichen Herzschrittmachers).
- Wenn Sie an einem kardiogenen Schock leiden (ein Zustand, in dem ein geschwächtes Herz nicht in der Lage ist, ausreichend Blut zu pumpen, um den Bedarf des Körpers zu decken).
- Wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben (systolischer Blutdruck unter 85 mm Hg).
- Wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie ein Leiden mit der Bezeichnung Prinzmetal-Angina haben (vom Herzen ausgehender Brustschmerz, der im Zustand der Ruhe auftritt).
- Wenn Sie ein unbehandeltes Phäochromozytom haben (ein Tumor der Nebenniere, der einen hohen Blutdruck verursacht).
- Wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie eine metabolische Azidose haben (eine Störung im Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers).
- Wenn Sie eine schwere periphere Arterienerkrankung haben (Arterien wurden beschädigt oder blockiert und können Ihrem Körper nicht das benötigte Blut zuführen).
- Wenn Sie eine Infusion von Verapamil oder Diltiazem erhalten.
Ziehen Sie Ihren Arzt oder Apotheker zurate, wenn einer der oben angeführten Punkte für Sie zutrifft.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Carve TAD 12,5 mg ist erforderlich
Wenn Sie an einer Herzmuskelschwäche leiden wird empfohlen, dass die Behandlung mit Carve TAD 12,5 mg von einem Krankenhausspezialisten begonnen und überwacht wird. Sie beginnen mit einer sehr niedrigen Dosis und Ihr Arzt wird die Stärke der Tabletten, die Sie einnehmen, schrittweise erhöhen, bis Sie die Dosis erhalten, die am besten für Sie geeignet ist. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre anderen Behandlungen für die Herzmuskelschwäche wie vom Arzt angeordnet fortsetzen. Es kann manchmal dazu kommen, dass sich Ihre Herzmuskelschwäche während der Einnahme von Carve TAD 12,5 mg verschlechtert, insbesondere am Anfang Ihrer Behandlung. Das kann zu verstärkten Beschwerden (z.B. Müdigkeit, Atemnot) und Anzeichen einer Flüssigkeitsretention (z.B. Gewichtszunahme und Anschwellen der Beine) führen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn sich Ihre Symptome oder Ihr Leiden verschlechtert haben, damit er die Dosis Ihrer anderen Medikationen oder von Carve TAD 12,5 mg ändern kann.
Patienten mit einer Herzmuskelschwäche wird die Einnahme von Carve TAD 12,5 mg Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln empfohlen, um das Risiko einer orthostatischen Hypotension zu verringern (ein vorübergehendes Absinken des Blutdrucks, in der Regel aufgrund plötzlichen Aufstehens).
Lautet die Antwort auf eine der nachstehenden Fragen JA, nehmen Sie Carve TAD 12,5 mg außerdem so lange nicht ein, bis Sie darüber mit Ihrem Arzt gesprochen haben:
- Wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie an einem anderen Herzproblem leiden.
- Wenn Ihr Pulsschlag unter 55 Schläge pro Minute liegt. Die Dosierung von Carve TAD 12,5 mg ist zu verringern.
- Wenn Sie einen partiellen Herzblock haben (wird als Herzblock ersten Grades bezeichnet). Zusätzliche Vorsicht ist geboten, wenn Sie dieses Medikament einnehmen.
- Wenn Sie eine Lungenerkrankung haben (dies schließt Asthma und chronisch obstruktive Lungenerkrankung ein). Dieses Medikament kann zu Keuchen oder Krämpfen in der Lunge führen.
- Wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben.
- Wenn Sie jemals Probleme mit der Schilddrüse hatten. Die Schilddrüse ist die kleine schmetterlingsförmige Drüse im unteren Halsbereich.
- Wenn Sie Diabetes (hohen Blutzucker) haben. Anzeichen eines niedrigen Blutzuckers können verschleiert werden, wenn Sie Carve TAD 12,5 mg einnehmen.
- Wenn Sie ein als Schuppenflechte bekanntes Hautleiden haben, nachdem Sie Betablocker-Medikamente eingenommen haben.
- Wenn Sie eine Kreislaufstörung (betrifft in der Regel die Finger) mit der Bezeichnung Raynaud-Phänomen haben.
- Wenn Sie eine Allergie haben oder in Behandlung sind, um Sie zu desensibilisieren.
- Wenn Sie jemals eine schwere allergische Reaktion hatten (z.B. plötzliche Schwellung, die Atem- oder Schluckbeschwerden verursacht, Anschwellen der Hände, üße und Gelenke oder schwerer Ausschlag), wenn Sie Kontaktlinsen tragen.
- Wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass bei Ihnen der Abbau von Debrisoquine (ein Medikament, das auf die Nerven wirkt, um den Blutdruck zu senken) eingeschränkt ist, müssen Sie bei Beginn der Therapie genau beobachtet werden.
- Wenn Sie ein stationär behandeltes Phäochromozytom haben (ein Tumor der Nebenniere, der einen hohen Blutdruck verursacht), ist die Anwendung eines Betablockers erst nach einer vorausgehenden Behandlung mit geeigneten Medikamenten (Alpha- Blocker) zu beginnen.
- Wenn Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern haben. Dieses Arzneimittel enthält Lactose und Sucrose und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie einen Lactase-Mangel, eine Galactose- oder Fructoseunverträglichkeit, eine Glucose-Galactose-Malabsorption oder einen Saccharase-Isomaltase-Mangel haben.
Teilen Sie Ihrem Krankenhausarzt mit, dass Sie Carve TAD 12,5 mg einnehmen, wenn Sie eine Narkose für eine Operation bekommen. Betablocker verringern das Risiko von Arrhythmien während der Narkose, ebenso kann aber das Risiko einer Hypotension erhöht sein.
Sie sollten die Einnahme dieses Medikaments nicht abrupt abbrechen. Die Carvedilol-Therapie ist schleichend innerhalb von zwei Wochen zu beenden, d.h. durch Reduzierung der täglichen Dosis auf die Hälfte alle drei Tage.
Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
Carve TAD 12,5 mg Tabletten werden zur Anwendung bei dieser Patientengruppe nicht empfohlen.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Carve TAD 12,5 mg kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Die Anwendung von Carve TAD 12,5 mg als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, NEHMEN SIE DIESES MEDIKAMENT NICHT EIN, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben. Ziehen Sie unverzüglich Ihren Arzt zurate, wenn Sie während der Einnahme dieses Medikaments schwanger werden.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Wenn Sie sich während der Einnahme Ihrer Tabletten müde oder schwindlig fühlen, dürfen Sie weder am Straßenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen.
Der Konsum von Alkohol ist zu vermeiden, da diese Symptome verschlechtert werden können.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Carve TAD 12,5 mg
Carve TAD 12,5 mg enthält Lactose und Sucrose. Bitte nehmen Sie Carve TAD 12,5 mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

WIE IST CARVE TAD 12,5 MG EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Carve TAD 12,5 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Bluthochdruck
Bei Patienten mit Bluthochdruck beträgt die empfohlene höchste Einzeldosis 25 mg und die empfohlene höchste Tagesdosis 50 mg.
Erwachsene:
Die übliche Anfangsdosis liegt bei 12,5 mg einmal täglich an den ersten beiden Tagen. Danach wird die Dosis auf 25 mg einmal täglich erhöht. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise weiter in Abständen von zwei Wochen oder mehr erhöhen.
Ältere Personen:
In der Regel beginnt Ihr Arzt mit 12,5 mg am Tag und fährt mit dieser Dosis für die Dauer Ihrer Behandlung fort. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise weiter in Abständen von zwei Wochen oder mehr erhöhen.
Angina pectoris
Erwachsene:
Die übliche Anfangsdosis liegt bei 12,5 mg zweimal täglich an den ersten beiden Tagen. Danach wird die Dosis auf 25 mg zweimal täglich erhöht. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise weiter in Abständen von zwei Wochen oder mehr auf höchstens 100 mg pro Tag in zwei Dosen erhöhen.
Bei erwachsenen Patienten mit Angina pectoris liegt die empfohlene höchste Einzeldosis bei 50 mg und die empfohlene höchste Tagesdosis bei 100 mg.
Ältere Personen:
Die empfohlene Anfangsdosis liegt bei 12,5 mg zweimal täglich an den ersten beiden Tagen. Danach kann die Dosis auf 25 mg zweimal täglich erhöht werden, was der empfohlenen Höchst-
dosis entspricht.
Bei älteren Patienten mit Angina pectoris liegt die empfohlene höchste Einzeldosis bei 25 mg und die empfohlene höchste Tagesdosis liegt bei 50 mg.
Herzmuskelschwäche
Erwachsene und ältere Personen:
Stellen Sie bei der Einnahme von Carve TAD 12,5 mg sicher, dass Sie Ihre anderen Behandlungen für die Herzmuskelschwäche wie vom Arzt angeordnet fortsetzen.
Zur Behandlung einer Herzmuskelschwäche wird empfohlen, dass die Behandlung mit Carve TAD 12,5 mg von einem Krankenhausspezialisten begonnen und überwacht wird.
Die Tabletten sind zweimal täglich, morgens und abends, einzunehmen.
Sie beginnen mit einer sehr niedrigen Dosis und Ihr Arzt wird die Stärke der Tabletten, die Sie einnehmen, schrittweise erhöhen, bis Sie die Dosis erhalten, die am besten für Sie geeignet ist.
ür Patienten mit einem Körpergewicht unter 85 kg beträgt die empfohlene höchste Einzeldosis 25 mg und die empfohlene höchste Tagesdosis 50 mg.
ür Patienten mit einem Körpergewicht über 85 kg beträgt die empfohlene höchste Einzeldosis 50 mg und die empfohlene höchste Tagesdosis beträgt 100 mg.
Es kann manchmal dazu kommen, dass sich Ihre Herzmuskelschwäche während der Einnahme von Carve TAD 12,5 mg verschlechtert, insbesondere am Anfang Ihrer Behandlung. Das kann zu verstärkten Beschwerden (z.B. Müdigkeit, Atemnot) und Anzeichen einer Flüssigkeitsretention (z.B. Gewichtszunahme und Anschwellen der Beine) führen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn sich Ihre Beschwerden oder Ihr Zustand verschlechtert haben, damit er die Dosis Ihrer anderen Medikationen oder von Carve TAD 12,5 mg ändern kann.
Patienten mit Nierenproblemen
Aufgrund der Eigenschaften von Carve TAD 12,5 mg gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass eine Anpassung der Dosis erforderlich ist. Ihr Arzt entscheidet, welche Dosis des Medikaments für Sie am besten geeignet ist.
Patienten mit Leberproblemen
In Abhängigkeit von Ihrem Zustand kann Ihr Arzt die oben angeführten empfohlenen Dosen anpassen.
Kinder und Jugendliche (Alter unter 18 Jahre)
Carve TAD 12,5 mg Tabletten werden zur Anwendung bei dieser Patientengruppe nicht empfohlen.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten mit einem Schluck Wasser ein, ohne sie zu zerkauen oder zu zerstoßen. Versuchen Sie, sie zusammen mit Nahrungsmitteln einzunehmen. Sie sollten Ihre Tabletten auch dann nehmen, wenn Sie wenig Appetit haben.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Carve TAD 12,5 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Carve TAD 12,5 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie aus Versehen zu viele Carve TAD 12,5 mg Tabletten eingenommen haben (Überdosis), kontaktieren Sie oder eine andere Person für Sie unverzüglich die Rettungsstelle des nächstgelegenen Krankenhauses oder benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt.
Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, können die folgenden Symptome auftreten: Übelkeit, verlangsamter Herzschlag oder plötzliches Aussetzen des Herzschlags, Schwindelgefühl oder Benommenheit, Atemlosigkeit, Krämpfe (der Körper wird schnell und unkontrollierbar geschüttelt), Keuchen oder extremes Müdigkeitsgefühl.
Im Falle einer hohen Überdosis ist eine dringende Behandlung in der Intensivstation eines Krankenhauses erforderlich. Die Dauer der Behandlung mit einem Antidot hängt von der Schwere der Überdosis ab, die unterstützende Behandlung ist so lange fortzusetzen, bis sich der Patient stabilisiert hat.
Wenn Sie die Einnahme von Carve TAD 12,5 mg vergessen haben
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben. Nehmen Sie die nächste Dosis ein, sobald Sie daran denken. Nehmen Sie Ihre nächste Dosis zur üblichen Zeit ein, nehmen Sie jedoch nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette nachzuholen.
Wenn Sie die Einnahme von Carve TAD 12,5 mg abbrechen
Sprechen Sie immer mit Ihren Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Carve TAD 12,5 mg abbrechen.
Brechen Sie die Einnahme von Carve TAD 12,5 mg nicht abrupt ab, dies kann Ihr Leiden zeitweilig verschlechtern. Ihr Arzt sagt Ihnen, wie Sie die Einnahme des Medikaments reduzieren und danach abbrechen können.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Carve TAD 12,5 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (rezeptfreie Medikamente, wie Ibuprofen) handelt.
Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, wenn Sie eines der nachstehenden rezeptpflichtigen Medikamente einnehmen:
- Kalziumkanalblocker z.B. Verapamil und Diltiazem (werden zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags angewendet).
- Amiodaron (wird zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags angewendet).
- Alle anderen Medikamente, die zusätzlich den Herzschlag verringern können, z.B. Reserpin, Guanethidin, Methyldopa oder Guanfacin (werden zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet).
- Als Monoaminooxidase-Hemmer bekannte Medikamente (werden zur Behandlung einer Depression angewendet), mit Ausnahme von Monoaminooxidase-Hemmern Typ B.
- Dihydropyridinartige Kalziumantagonisten, z.B. Amlodipin (werden zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet).
- Nitrat-Medikamente, z.B. Isosorbidmononitrat oder Glyceryltrinitrat (werden zur Behandlung von Angina pectoris angewendet).
- Digoxin (wird zur Behandlung einer Herzmuskelschwäche angewendet).
- Alpha1-Rezeptor Antagonisten, z.B. Doxazosin oder Indoramin (werden zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet).
- Alle anderen Medikamente mit blutdrucksenkenden Nebenwirkungen, wie:
- Barbiturate (Schlaftabletten)
- Phenothiazine (neuroleptische Medikamente)
- trizyklische Antidepressiva (werden zur Behandlung einer Depression angewendet)
- gefäßerweiternde Mittel, z.B. Sildenafil (bei Impotenz)
- Ciclosporin (zur Verhinderung des Abstoßens eines transplantierten Organs)
- Antidiabetes-Medikamente oder Insulin
- Clonidin (bei Migräne, klimakterischen Hitzewallungen, Bluthochdruck oder Tourette-Syndrom)
- nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAID) z.B. Ibuprofen oder Diclofenac (bei Schmerzen und erhöhter Körpertemperatur)
- Östrogene (bei einer Hormonersatztherapie)
- Corticosteroide, z.B. Prednisolon (werden zum Unterdrücken von entzündlichen oder allergischen Reaktionen angewendet)
- Rifampicin (wird zur Behandlung von Tuberkulose angewendet)
- Erythromycin (wird zur Behandlung bakterieller Infektionen angewendet)
- Cimetidin (wird zur Behandlung von Magengeschwüren und überschüssiger Magensäure angewendet)
- Ketoconazol (wird zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet)
- Fluoxetin (wird zur Behandlung einer Depression angewendet)
- Haloperidol (ein neuroleptisches Medikament)
- Sympathomimetika, z.B. Ephedrin oder Pseudoephedrin (zur Beschleunigung des Herzschlags, zur Erhöhung des Blutdrucks und zum Öffnen von Luftwegen)
- Ergotamin (wird zur Behandlung von Migräne angewendet)
- Inhalationsanästhetika (für die Anästhesie während einer Operation)
- Muskelrelaxanzien (werden während einer Operation angewendet)
Bei Einnahme von Carve TAD 12,5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nehmen Sie die Tabletten mit einem Schluck Wasser ein, ohne sie zu zerkauen oder zu zerstoßen. Versuchen Sie, sie zusammen mit Nahrungsmitteln einzunehmen. Sie sollten Ihre Tabletten auch dann nehmen, wenn Sie wenig Appetit haben.
Während der Anwendung von Carve TAD 12,5 mg sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Carve TAD 12,5 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Wenn eine der nachstehenden Reaktionen auftritt, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder begeben Sie sich in die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses:
- Wenn Sie zum ersten Mal Hautprobleme bekommen (wie Ausschlag oder Jucken)
- Keuchen oder Atembeschwerden
Viele der bekannteren Symptome entstehen zu Beginn der Behandlung und klingen bei der weiteren Behandlung ab.
Bei Patienten mit einer Herzmuskelschwäche können einige der aufgeführten Nebenwirkungen häufiger und andere seltener als bei Patienten auftreten, die wegen Hypertonie (Bluthochdruck) oder Angina pectoris behandelt werden.
Mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung zur Behandlung einer chronischen Herzmuskelschwäche
Sehr häufige Nebenwirkungen (treten bei mehr als 1 von 10 Behandelten auf):
- Anstieg des Blutzuckers bei Patienten mit Diabetes
- Anschwellen (Ödem) der üße oder der Gelenke
- Flüssigkeitsretention
- Hypervolämie (ein Anstieg der Blutmenge in Ihrem Körper)
- Probleme mit Ihrem Sehvermögen
- verringerter Herzschlag (führt eventuell zu einer Ohnmacht)
- orthostatische Hypotension (eine zeitweilige Absenkung des Blutdrucks, in der Regel wegen schnellen Aufstehens)
- Übelkeitsgefühl
- Kranksein
- Durchfall
- Genitalödem
Häufige Nebenwirkungen (treten bei 1 bis 10 von 100 Behandelten auf):
- geringfügige Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) mit Blutergüssen und der Neigung, zu bluten
- Schwindelgefühl
Gelegentliche Nebenwirkungen (treten bei 1 bis 10 von 1.000 Behandelten auf):
- Verstopfung
Seltene Nebenwirkungen (treten bei 1 bis 10 von 10.000 Behandelten auf):
- Ohnmacht
- vollständiger Herzblock (der elektrische Impuls des Herzens gelangt nicht von der oberen zur unteren Kammer), was zu einem langsamen Herzschlag führen kann.
- Probleme mit Ihrem Herzen (die Anzeichen schließen Brustschmerzen, Müdigkeit, Atemnot und Anschwellen Ihrer Arme und Beine ein)
- Nierenprobleme (die Anzeichen schließen Müdigkeitsgefühl, kleinflächige Blutungen und selteneres Wasserlassen ein)
Die Häufigkeit der unerwünschten Reaktionen ist nicht dosisabhängig, mit Ausnahme von Schwindelgefühl, Sehstörungen, einem langsamen Herzschlag und der Verschlechterung der Herzmuskelschwäche.
Mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung zur Behandlung von Bluthochdruck oder Angina pectoris
Sehr häufige Nebenwirkungen (treten bei mehr als 1 von 10 Behandelten auf):
- Schwindelgefühl* (insbesondere beim Aufstehen)
- Kopfschmerzen*
- verringerte Tränensekretion
- verlangsamter Herzschlag (führt eventuell zu einer Ohnmacht)
- orthostatische Hypotension (eine zeitweilige Absenkung des Blutdrucks, in der Regel wegen schnellen Aufstehens)
- Gliederschmerzen
- große Müdigkeit *
Häufige Nebenwirkungen (treten bei 1 bis 10 von 100 Behandelten auf):
- Anstieg des Cholesterinwertes im Blut
- Übelkeitsgefühl
- Unterleibsschmerzen
- Durchfall
Seltene Nebenwirkungen (treten bei 1 bis 10 von 10.000 Behandelten auf):
- geringfügige Verringerung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) mit Blutergüssen und der Neigung, zu bluten
- geringe Anzahl aller Arten von weißen Blutkörperchen (die Anzeichen schließen Infektionen des Munds, des Zahnfleisches, des Halses und der Lungen ein)
- Anschwellen der üße oder Gelenke
- Schlafprobleme
- Depression
- veränderte Wahrnehmung (Parästhesie)
- Ohnmacht*
- schlechte Blutversorgung (Störung des peripheren Kreislaufs)
- muffiger Geruch
- Verstopfung
- Kranksein
- Nierenprobleme (die Anzeichen schließen Müdigkeitsgefühl, kleinflächige Blutungen und selteneres Wasserlassen ein)
- Veränderungen der Leberenzymwerte
Sehr seltene Nebenwirkungen (treten bei 1 von 10.000 Behandelten auf):
- Probleme mit Ihrem Sehvermögen
- entzündete Augen
- trockener Mund
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen (urinieren)
- Impotenz (Schwierigkeit, eine Erektion zu bekommen)
* Diese Reaktionen treten insbesondere zu Beginn der Behandlung auf.
Andere mögliche, sehr seltene Nebenwirkungen, die auftreten können, wenn Sie Carve TAD 12,5 mg wegen hohem Blutdruck und Angina pectoris einnehmen, schließen ein:
- Vollständiger Herzblock (der elektrische Impuls des Herzens gelangt nicht von der oberen zur unteren Kammer), was zu einem langsamen Herzschlag führen kann.
- Verschlechterung der Symptome bei Patienten, die an Claudicatio intermittens leiden (eine Diagnose, die bei Muskelschmerzen gestellt wird, welche beim Laufen entstehen) oder ein Leiden mit der Bezeichnung Raynaud-Phänomen. Die Anzeichen schließen schmerzende, blasse und kalte Extremitäten ein.
- Asthmatische Atembeschwerden wurden allgemein bei prädisponierten Patienten beobachtet.
- Selten wurde von verschiedenen Hautreaktionen berichtet (z.B. e.g. allergisches Exanthem, Nesselsucht und Lichen planus-artige Reaktion). Es kann zu psoriatischen Hautläsionen kommen oder vorhandene Läsionen können sich verschlechtern.
- Entwicklung der Anzeichen von Diabetes bei Personen, die an einer sehr schwachen Form der Diabetes mit der Bezeichnung latenter Diabetes leiden.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

WIE IST CARVE TAD 12,5 MG AUFZUBEWAHREN?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen Carve TAD 12,5 mg nach dem auf der Durchdrückpackung und dem Umkarton nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
In der Originalverpackung aufbewahren!
Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie Arzneimittel zu entsorgen sind, wenn Sie sie nicht mehr benötigten. Diese Maßnahmen helfen die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION ÜR DEN ANWENDER
Carve TAD® 12,5 mg Tabletten
Wirkstoff: Carvedilol
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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