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«Cefuroxim Stada 500 mg Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

bei Infektionen, wenn diese durch Cefuroxim-empfindliche Erreger verursacht sind:
Infektionen der oberen Atemwege einschließlich Hals-, Nasen- und Ohreninfektionen; Mittelohrentzündung (Otitis media), Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Rachen- und Mandelentzündung (Pharyngitis, Tonsillitis)
Infektionen der unteren Atemwege (akute Form einer chronischen Bronchitis, Lungenentzündung)
Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes
Infektionen der Niere und/oder ableitenden Harnwege.
Sicherheit und Wirksamkeit einer Anwendung von Cefuroxim STADA sind nur in den in Punkt 3: Wie ist Cefuroxim STADA einzunehmen? genannten Dosierungen belegt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Cefuroxim STADA darf NICHT eingenommen werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cefuroxim, andere Cephalosporine oder einen der sonstigen Bestandteile von Cefuroxim STADA sind
wenn bekannt ist, dass Sie auf Penicilline oder andere Beta-Laktam-Antibiotika (bestimmte Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung bakterieller Infektionen) überempfindlich (allergisch) reagieren und es sich dabei um eine Überempfindlichkeitsreaktion vom so genannten Soforttyp oder eine schwere Überempfindlichkeitreaktion z.B. eine schockartige allergische Reaktion handelt. Bitte sprechen Sie ggf. darüber mit Ihrem Arzt
von Kindern unter 3 Monaten, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
ür Kinder unter 5 Jahren sind Cefuroxim STADA Tabletten außerdem generell nicht geeignet (siehe Punkt 3: Wie ist Cefuroxim STADA einzunehmen?).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Cefuroxim STADA ist erforderlich
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn folgende Krankheiten oder Symptome bei Ihnen bestehen bzw. während der Behandlung auftreten:
wenn Sie überempfindlich gegen Penicilline oder andere Beta-Laktam-Antibiotika sind, auch wenn es sich nur um eine leichte Überempfindlichkeit handelt (siehe auch unter Punkt 2: Cefuroxim STADA darf NICHT eingenommen werden): In diesem Fall kann möglicherweise auch eine Überempfindlichkeit gegen Cefuroximaxetil bestehen.
wenn bei Ihnen eine allergische Reaktionsbereitschaft sonstiger Art besteht z.B. wenn Sie in ihrer Vorgeschichte an ausgeprägten Allergien oder an Asthma gelitten haben: Das Risiko für schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen ist erhöht. Cefuroxim STADA sollte in diesen ällen nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden.
wenn während oder in den ersten Wochen nach Behandlung schwere, anhaltende Durchfälle auftreten: In diesem Fall ist an eine schwerwiegende Darmentzündung (pseudomembranöse Enterokolitis) zu denken (siehe auch unter Punkt 4: Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind).
wenn Sie gleichzeitig oder anschließend mit möglicherweise nierenschädigenden Arzneimitteln (z.B. Aminoglykosiden) oder stark entwässernd wirkenden Präparaten (z.B. Furosemid) behandelt werden: Die Nierenfunktion sollte in diesen ällen besonders sorgfältig vom Arzt überwacht werden, da eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion durch eine solche Kombinationsbehandlung nicht ausgeschlossen werden kann.
bei einer länger als 10 Tage dauernden Therapie: In diesem Fall wird Ihr Arzt Blutbildkontrollen (siehe auch Punkt 4: Welche Nebenwirkungen sind möglich?) durchführen.
wenn Sie Beschwerden, wie z.B. Pilzbefall der Schleimhäute mit Rötung und weißlichen Belägen der Schleimhäute bemerken: Jede Anwendung von Antibiotika kann zur Vermehrung von Erregern führen, die gegen das eingesetzte Arzneimittel unempfindlich sind. Auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern ist zu achten (z.B. Pilzbefall der Schleimhäute). Folgeinfektionen sind entsprechend zu behandeln. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Arzt.
Dieses Arzneimittel kann zu Erbrechen und Durchfall führen (siehe Punkt 4: Welche Nebenwirkungen sind möglich?). In diesem Fall kann die Wirksamkeit von Cefuroxim STADA und/oder anderer von Ihnen eingenommener Arzneimittel (z.B. die empfängnisverhütende Wirkung der so genannten „Pille“) beeinträchtigt werden. Fragen Sie hierzu bei Bedarf Ihren Arzt oder Apotheker.
Kinder
ür Kinder und Säuglinge gelten eigene Dosierungsrichtlinien (siehe Punkt 3: Wie ist Cefuroxim STADA einzunehmen?).
Ältere Menschen
ür ältere Menschen gelten keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen, sofern keine starke Einschränkung der Nierenfunktion vorliegt.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
ür Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate unter 30 ml/min) gelten eigene Dosierungsrichtlinien (siehe Punkt 3: Wie ist Cefuroxim STADA einzunehmen?).
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
ür Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion gelten keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Zu einer Anwendung von Cefuroximaxetil am Menschen in der Schwangerschaft liegen bislang keine ausreichenden Erfahrungen vor. Bisher wurden keine schädigenden Wirkungen auf das ungeborene Kind beschrieben. Sie sollten Cefuroxim STADA dennoch in der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Drittel, nur nach sorgfältiger Nutzen-Risikoabschätzung durch den behandelnden Arzt anwenden.
Stillzeit
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Sie dürfen Cefuroxim STADA daher nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt anwenden. Der gestillte Säugling sollte auf mögliche Irritation der Darmflora und Sprosspilzbesiedlung hin beobachtet werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nach bisherigen Erfahrungen hat Cefuroxim STADA in niedrigen bis mittleren Dosen keinen Einfluss auf Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. In Einzelfällen sind Nebenwirkungen (siehe Punkt 4: Welche Nebenwirkungen sind möglich?) beobachtet worden, die eine Ausübung der genannten Tätigkeiten unmöglich machen.
Daher müssen unter diesen Umständen (z.B. bei anaphylaktischem Schock, Schwindel) die genannten Tätigkeiten unterbleiben.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Cefuroxim STADA einzunehmen?
Nehmen Sie Cefuroxim STADA immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Dosierung und Art der Verabreichung richten sich nach der Schwere der Infektion, der Empfindlichkeit des Erregers und dem Allgemeinzustand des Patienten.
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre
(Mittelohr-, Nasennebenhöhlen-,

AnwendungsgebietDosis und Dosierungsintervall
Infektion der oberen Atemwege:
einschließlich Hals-, Nasen- und Ohrenbereich
Rachen- und Mandelentzündung)
2 x täglich mg Cefuroxim (d.h. 2 x täglich 1 Tablette Cefuroxim STADA 500 mg; für die Einnahme von 2 x 250 mg Cefuroxim stehen niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung).
Infektion der unteren Atemwege:
akute Form einer chronischen Bronchitis
Pneumonie (Lungenentzündung)
2 x täglich mg Cefuroxim in Abhängigkeit von der Schwere des Krankheitsbildes und Art der Infektion (d.h. 2 x täglich 1 Tablette Cefuroxim STADA 500 mg; für die Einnahme von 2 x 250 mg Cefuroxim stehen niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung).
2 x täglich 500 mg Cefuroxim (d.h.
2 x täglich 1 Tablette Cefuroxim STADA 500 mg).
Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes2 x täglich mg Cefuroxim (d.h. 2 x täglich 1 Tablette Cefuroxim STADA 500 mg; für die Einnahme von 2 x 250 mg Cefuroxim stehen niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung).
Infektionen der Nieren und/oder der ableitenden Harnwege2 x täglich 250 mg Cefuroxim*.
Unkomplizierte Harnwegsinfektionen der Frau2 x täglich 125 mg Cefuroxim*.

* Hierfür stehen niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.
Kinder ab 5 Jahren bis 12 Jahre
2 x täglich mg Cefuroxim. Bei Otitis media (Mittelohrentzündung) sollte die höhere Dosis gegeben werden.
Hierfür stehen niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung.
Kinder ab 3 Monate bis 5 Jahre
ür diese Altersgruppe stehen andere Darreichungsformen/Dosisstärken zur Verfügung.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und ältere Patienten
Sofern die jeweilige Tageshöchstdosis bei Erwachsenen und bei älteren Patienten nicht überschritten wird, braucht die Dosis bei Vorliegen einer nur leicht bis mäßig eingeschränkten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance in einem Bereich von bis zu 30 ml/min) nicht herabgesetzt zu werden. Bei einer Einschränkung der Nierenfunktion von < 30 ml/min kann eine Vergrößerung des Einnahmeabstandes erforderlich sein.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Cefuroxim STADA zu stark oder zu schwach ist.
Art der Anwendung
Sie sollen Cefuroxim STADA im Abstand von 12 Stunden einnehmen. Nehmen Sie Cefuroxim STADA mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) kurz nach einer Mahlzeit ein, da die Aufnahme aus dem Darm dann am Besten ist.
Wegen des bitteren Geschmacks sollen die Tabletten nicht zerdrückt oder zerkaut werden. ür Kinder unter 5 Jahren sollten deshalb andere Darreichungsformen verwendet werden.
Wenn Sie unter schweren Magen- und Darmstörungen mit Erbrechen und Durchfällen leiden, sollten Sie von der Einnahme von Cefuroxim STADA absehen, da in diesen ällen eine ausreichende Aufnahme aus dem Darm nicht gewährleistet ist. Es sollte eine Anwendung als Spritze in Erwägung gezogen werden. Wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen solche Beschwerden vorliegen!
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer (normalerweise Tage) richtet sich nach der Schwere und dem Verlauf der Erkrankung. Die Behandlung sollte mindestens 2 Tage über das Abklingen der Symptome hinaus durchgeführt werden.
Bei Infektionen, die durch beta-hämolysierende Streptokokken (bestimmte Erreger z.B. von eitriger Mandelentzündung) verursacht sind, ist sicherheitshalber eine Therapiedauer von mindestens 10 Tagen angezeigt, um Spätkomplikationen in Form von rheumatischem Fieber und Erkrankung der Nierenkörperchen (Glomerulonephritis) vorzubeugen.
Wenn Sie eine größere Menge Cefuroxim STADA eingenommen haben, als Sie sollten
Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Er wird sich bei der Behandlung einer Überdosierung am Krankheitsbild orientieren und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.
Akute Vergiftungen mit Cefuroxim STADA sind bisher nicht bekannt geworden.
Bei bestimmten Risikokonstellationen und bei Gabe sehr hoher Dosen können Cephalosporine zentralnervöse Erregungszustände verursachen und zu Myoklonien (Schüttelkrämpfe) sowie Krämpfen führen (siehe auch unter Punkt 4: Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind).
Hinweise für den Arzt:
Im Notfall sind alle erforderlichen intensivmedizinischen Maßnahmen angezeigt.
Hohe Serumkonzentrationen können durch Hämodialyse (Blutwäsche) reduziert werden.
Bei motorischer Erregung oder Krampfzuständen können Antikonvulsiva (Mittel gegen Krämpfe) verabreicht werden.
Wenn Sie die Einnahme von Cefuroxim STADA vergessen haben
Eine vergessene Tablette sollte bis zur nächsten regulären Einnahme nachgeholt werden. Nehmen Sie jedoch nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Cefuroxim STADA abbrechen
Um das Fortbestehen bzw. erneute Auftreten der Infektion zu vermeiden, sollten Sie Cefuroxim STADA regelmäßig und in der von Ihrem Arzt verschriebenen Dosierung einnehmen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Cefuroxim STADA mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung von Cefuroxim STADA kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Präparategruppen beeinflusst werden:
Möglicherweise nierenschädigende Arzneimittel und Schleifendiuretika: Cefuroxim STADA kann die möglicherweise nierenschädigende Wirkung von Aminoglykosiden (bestimmte Antibiotika) und von stark wirkenden harntreibenden Medikamenten (wie z.B. Furosemid und Etacrynsäure) verstärken. Lassen Sie daher bei gleichzeitiger Gabe, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion, Ihre Nierenfunktion vom Arzt kontrollieren.
Probenecid: Die gleichzeitige Gabe von Probenecid (Mittel gegen Gicht) führt zu einer Erhöhung der Cefuroxim-Konzentration im Serum und damit zu einer Wirkungsverlängerung, weil Probenecid die Ausscheidung von Cefuroxim STADA über die Nieren hemmt.
Kontrazeptiva: Die Sicherheit der empfängnisverhütenden Wirkung von oralen Kontrazeptiva („Pille“) ist bei gleichzeitiger Anwendung von Cefuroxim STADA in Frage gestellt. Daher sollten Sie während der Behandlung mit Cefuroxim STADA andere, nicht-hormonelle empfängnisverhütende Maßnahmen (z.B. Kondome) zusätzlich anwenden.
Einfluss auf labordiagnostische Untersuchungen
Unter der Behandlung mit Cefuroxim STADA kann der Coombs-Test (Test auf bestimmte Antikörper im Blut) falsche Ergebnisse liefern.
Ebenso können bestimmte (nichtenzymatische) Methoden zur Zuckerbestimmung im Urin und Blut gestört sein, d.h. falsche Ergebnisse liefern. Ihr Arzt muss deshalb andere (enzymatische) Methoden für diese Laboruntersuchungen verwenden. Bitte informieren Sie daher Ihren Arzt über die Einnahme von Cefuroxim STADA, wenn bei Ihnen Laboruntersuchungen durchgeführt werden sollen.
Bei Einnahme von Cefuroxim STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Aufnahme und Verteilung und somit die Verfügbarkeit des Arzneimittels sind erhöht, wenn die Einnahme nach einer Mahlzeit erfolgt.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Cefuroxim STADA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Behandelten
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Behandelten
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000 Behandelten
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000 Behandelten
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten: Veränderung der Zahl der roten Blutkörperchen (immunhämolytische Anämie).
Häufigkeit nicht bekannt: Veränderung der Zahl der weißen Blutkörperchen (z.B. Eosinophilie, Leukopenie, Neutropenie) sowie der Blutplättchen (Thrombozytopenie).
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr selten: Störungen des Zentralnervensystems wie Unruhe, Nervosität, Verwirrtheit oder Halluzinationen vor allem bei älteren Patienten oder bei Patienten mit hohem Fieber oder schweren Infekten.
Häufigkeit nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel.
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Sehr selten: Während oder in den ersten Wochen nach Behandlung können schwere, anhaltende Durchfälle auftreten. Hier ist an eine schwere Entzündung der Darmschleimhaut (pseudomembranöse Enterokolitis) zu denken in den meisten ällen verursacht durch einen bestimmten Erreger (Clostridium difficile). Diese durch eine Antibiotika-Behandlung ausgelöste Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige und angemessene Behandlung (siehe auch: Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind).
Häufigkeit nicht bekannt: Über Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall wurde berichtet. Diese Nebenwirkungen treten bei der Einnahme höherer Tagesdosen häufiger auf.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: Wie auch bei anderen Cephalosporinen sind älle von Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom (schwere Hautreaktionen mit hohem Fieber und Augenbeteiligung einhergehend) und Hautentzündungen bis zur Ablösung der oberen Hautschicht (toxisch epidermale Nekrolyse) berichtet worden.
Häufigkeit nicht bekannt: Entzündung der Mund- und Scheidenschleimhaut, teilweise verursacht durch Hefepilz (Candida)-Superinfektionen.
Erkrankungen des Immunsystems
Häufigkeit nicht bekannt: Allergische Reaktionen in Form von Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber (Urtikaria), Arzneimittelfieber und Serumkrankheit können auftreten. Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie) sind möglich. Ein anaphylaktischer Schock tritt im Allgemeinen bis zu einer halben Stunde nach Verabreichung auf und ist lebensbedrohlich. Er erfordert sofortige entsprechende Notfallmaßnahmen (siehe auch: Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind). Bei Patienten mit Neigung zu Allergien ist eher mit allergischen Reaktionen zu rechnen.
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten: Gelbsucht.
Häufigkeit nicht bekannt: Vorübergehender Anstieg von Leberenzymen im Serum (SGOT, SGPT) und des Enzyms (LDH).
Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
Folgende Nebenwirkungen (nähere Erläuterungen zu diesen Nebenwirkungen siehe oben) können unter Umständen akut lebensbedrohlich sein. Darum ist sofort ein Arzt zu informieren, falls ein derartiges Ereignis plötzlich auftritt oder sich unerwartet stark entwickelt.
Pseudomembranöse Enterokolitis
Hier muss der Arzt eine Beendigung der Therapie mit Cefuroxim STADA in Abhängigkeit von der Indikation erwägen und sofort eine angemessene Behandlung einleiten (z.B. Einnahme von speziellen Antibiotika/Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist). Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Anaphylaxis)
Hier muss die Behandlung mit Cefuroxim STADA sofort abgebrochen und die üblichen entsprechenden Notfallmaßnahmen müssen eingeleitet werden.
Auftreten von (epilepsieähnlichen) Krampfanfällen
Die üblichen, entsprechenden Notfallmaßnahmen sind angezeigt (z.B. Atemwege freihalten).
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdrückpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.
Nicht über +25°C lagern.
Arzneimittel sollten nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

GEBRAUCHSINFORMATION: Information für den Anwender
Cefuroxim STADA® 500 mg Tabletten
Wirkstoff: Cefuroxim

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Cefuroxim STADA Tabletten ist ein Antibiotikum. Cefuroximaxetil ist ein Cephalosporin zum Einnehmen.


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