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«Citalopram beta 30 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Citalopram gehört zu einer Gruppe von Antidepressiva, die selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer genannt wird.
Citalopram beta 30 mg wird zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) angewendet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram beta 30 mg darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Citalopram oder einen der sonstigen Bestandteile von Citalopram beta 30 mg sind.
- wenn Sie gleichzeitig Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung von Pychosen) einnehmen
- wenn Sie gleichzeitig Monoaminoxidase-Hemmer (auch MAO-Hemmer genannt, z.B. Selegilin oder Moclobemid) einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben. Ihr behandelnder Arzt wird Sie anweisen, wie Sie Citalopram beta 30 mg einnehmen sollen, nachdem Sie den MAO-Hemmer abgesetzt haben (siehe unter "Bei Einnahme von Citalopram beta 30 mg mit anderen Arzneimitteln“).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram beta 30 mg ist erforderlich
- wenn Citalopram beta 30 mg Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren gegeben wird. Citalopram beta 30 mg sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram beta 30 mg verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram beta 30 mg verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram beta 30 mg einnimmt, eines der oben aufgeführten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram beta 30 mg in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden,
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,
• wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
• wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzustände verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.
- wenn sie unter Diabetes leiden, da eine Behandlung mit Citalopram die Kontrolle des Blutzuckerspiegels beeinflussen kann. Es kann nötig sein, die Dosierung von Insulin oder oralen Antidiabetika entsprechend anzupassen,
- wenn Sie unter Epilepsie leiden, da Krampfanfälle unter der Behandlung mit Antidepressiva auftreten können,
- wenn Sie eine Elektrokrampfbehandlung erhalten. Da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, ist Vorsicht angezeigt,
- wenn Sie in der Vergangenheit an krankhaften Stimmungsveränderungen (Manie oder Hypomanie) gelitten haben. Citalopram beta 30 mg sollte nur mit Vorsicht angewendet und die Behandlung abgebrochen werden, wenn bei Ihnen eine manische Episode auftritt,
- wenn Sie unter einer Erkrankung des Blutgerinnungssystems leiden, oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen (siehe unter Abschnitt "Bei Einnahme von Citalopram beta 30 mg mit anderen Arzneimitteln"), da Citalopram Blutungen (z. B. der Haut und der Schleimhaut) hervorrufen kann.
- wenn Sie unter einem Magengeschwür leiden oder in der Vergangenheit Blutungen im Magen-Darm-Bereich hatten.
- wenn bei Ihnen ein sogenanntes Serotonin-Syndrom auftritt. Symptome wie Erregtheit, Zittern, Muskelzuckungen und Fieber können auf die Entwicklung eines solchen Syndroms hinweisen. In einem solchen Falle ist die Behandlung mit Citalopram beta 30 mg unverzüglich abzubrechen.
- wenn Sie unter einer Psychose mit depressiven Episoden leiden.
- wenn bei Ihnen Störungen der Leber- oder Nierenfunktion bestehen.
- wenn Sie für eine spezielle Beeinträchtigung am Herzen empfindlich sind (Verlängerung des QT-Intervalls), der Verdacht auf eine angeborene Verlängerung des QT-Intervalls besteht oder Sie unter erniedrigten Blutspiegeln von Kalium oder Magnesium leiden.
- wenn die Behandlung mit Citalopram beta 30 mg beendet wird, da es zu Absetzsymptomen kommen kann (siehe unter Abschnitt "Wenn Sie die Einnahme von Citalopram beta 30 mg abbrechen"). Absetzsymptome können Reaktionen wie Schwindel, Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Ängstlichkeit beinhalten. Die meisten dieser Symptome sind leicht und vorübergehend. Soll die Behandlung beendet werden, wird empfohlen, die Dosierung über Wochen schrittweise zu verringern.
Bitte verständigen Sie Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Zustände auf Sie zutrifft, bzw. in der Vergangenheit bei Ihnen aufgetreten ist.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Citalopram während der Schwangerschaft vor. Sie dürfen Citalopram beta 30 mg nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden, es sei denn, Ihr Arzt sieht es als unumgänglich an.
Sie sollten die Behandlung mit Citalopram nicht abrupt beenden. Wenn Sie Citalopram beta 30 mg in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft einnehmen, informieren sie bitte Ihren Arzt darüber, da Ihr Kind nach der Geburt bestimmte Beschwerden aufweisen könnte. Diese Symptome beginnen üblicherweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt und äußern sich in: Störungen des Schlafes oder Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Atemproblemen, bläulichen Verfärbungen der Haut sowie erhöhter oder erniedrigter Temperatur, Krankheitsgefühl, ständiges Schreien, Muskelsteifigkeit
oder –schwäche, Teilnahmslosigkeit, ängstliches/nervöses Zittern oder Krampfanfällen. Weist Ihr Kind nach der Geburt eines dieser Symptome auf, benachrichtigen Sie bitte umgehend den behandelnden Arzt, der Sie weiter beraten wird.
Citalopram geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Es besteht ein Risiko für Auswirkungen auf den Säugling.
Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, bevor Sie mit dem Stillen beginnen, wenn Sie Citalopram beta 30 mg einnehmen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und die ähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Citalopram kann dazu führen, dass Sie sich schläfrig fühlen und Ihre Konzentration beeinträchtigt ist. Es kann die Entscheidungsfähigkeit und das Reaktionsvermögen in Notfallsituationen reduzieren. Sie sollten vorsichtig sein, wenn Sie ein Fahrzeug führen, Maschinen bedienen oder Arbeiten ausführen, die Aufmerksamkeit erfordern.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Citalopram beta 30 mg
Dieses Arzneimittel enthält Lactose.
Bitte nehmen Sie daher Citalopram beta 30 mg erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Wie ist CITALOPRAM beta 30 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Citalopram beta 30 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Citalopram beta 30 mg sollte als Einzeldosis, entweder am Morgen oder am Abend eingenommen werden. Die Filmtabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die Filmtabletten sollten mit einem Glas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit unzerkaut geschluckt werden. Die Wirkung von Citalopram setzt nicht sofort ein. Üblicherweise macht sich eine Wirkung nach 3 bis 4 Wochen bemerkbar.
Die Behandlung sollte so lange weitergeführt werden, bis Sie über eine Dauer von 4 – 6 Monaten ohne Symptome sind. Citalopram beta 30 mg sollte langsam abgesetzt werden. Es wird empfohlen die Dosierung schrittweise über eine Dauer von 1 bis 2 Wochen zu reduzieren.
Unterbrechen Sie die Einnahme von Citalopram beta 30 mg nicht, ohne dass es Ihnen Ihr Arzt geraten hat, auch wenn Sie beginnen, sich besser zu fühlen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange die Behandlung mit Citalopram beta 30 mg dauern wird.
Verändern Sie nie die Dosierung Ihres Arzneimittels, ohne zuvor mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Citalopram beta 30 mg sollte bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden (siehe "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram beta 30 mg ist erforderlich“)
Die übliche Dosierung ist:
Erwachsene:
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 20 mg Citalopram täglich. Wenn notwendig, kann die Dosis abhängig vom Ansprechen auf die Behandlung, bis auf 40 mg Citalopram täglich erhöht werden. Die Höchstdosis beträgt 60 mg Citalopram täglich.
Ältere Patienten ( > 65 Jahre):
Bei älteren Patienten sollte die Dosis auf die Hälfte der Erwachsenendosis reduziert werden, z.B. auf 10 - 20 mg Citalopram täglich. Die Dosis kann abhängig vom jeweiligen Ansprechen des Patienten erhöht werden. ür ältere Patienten beträgt die Höchstdosis 40 mg Citalopram täglich.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Patienten mit leicht bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion sollten eine Anfangsdosis von 10 mg Citalopram täglich erhalten. Die Tagesdosis sollte 30 mg Citalopram nicht überschreiten.
Vorsicht und eine besonders sorgfältige Dosierung ist bei Patienten mit einer stark eingeschränkter Leberfunktion angeraten.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sollten klinisch überwacht werden.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, ob er eine geringere als die oben beschriebene Dosis verordnet.
Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung mit Citalopram beta 30 mg .
Abruptes Absetzten sollte vermieden werden. Wenn die Behandlung mit Citalopram beta 30 mg beendet werden soll, sollte die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen reduziert werden, um das Risiko von Absetzerscheinungen zu verringern (siehe unter den Abschnitten "Wenn Sie die Einnahme von Citalopram beta 30 mg abbrechen“ und "Welche Nebenwirkungen sind möglich“).
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Citalopram beta 30 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Citalopram beta 30 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie mehr Citalopram beta 30 mg eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apotheker.
Symptome, die im Falle einer Überdosierung auftreten können:
Schläfrigkeit, ein Zustand nahe der Bewusstlosigkeit, mit scheinbar geistiger Inaktivität und verringerter ähigkeit auf Reize zu reagieren (Koma, Stupor), Anfälle, Veränderungen des Herzrhythmus (z.B. verlängertes QT-Intervall), Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, bläuliche Verfärbung der Haut aufgrund von unzureichendem Sauerstoffgehalt des Blutes (Zyanose), beschleunigte Atmung (Hyperventilation). Symptome eines Serotonin-Syndroms können auftreten (siehe unter Abschnitt "Welche Nebenwirkungen sind möglich“), besonders dann, wenn andere Substanzen gleichzeitig eingenommen wurden.
Wenn Sie die Einnahme von Citalopram beta 30 mg vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein um die vergessene Dosis auszugleichen.
Wenn Sie die Einnahme von Citalopram beta 30 mg abbrechen
Beenden Sie die Behandlung bitte nicht eigenständig, sondern erst wenn Ihr Arzt dies anordnet.
Da Absetzerscheinungen auftreten können, wenn die Behandlung abgebrochen wird, wird empfohlen, die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen zu reduzieren.
Absetzerscheinungen können sein:
Schwindel, Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Angst. Die Mehrzahl der Absetzerscheinungen ist leicht und selbstlimitierend. Bei Beendigung der Behandlung wird angeraten, die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen zu reduzieren.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Citalopram beta 30 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte beachten Sie, dass die unten aufgeführten Anmerkungen auch gelten können für Arzneimittel, die Sie in der Vergangenheit eingenommen haben oder die sie in der Zukunft einnehmen werden.
Die gleichzeitige Anwendung bestimmter Arzneimittel mit Citalopram beta 30 mg kann zu Problemen führen. Zu solchen Arzneimitteln gehören:
- Antidepressiva aus der Gruppe der so genannten Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer, wie Phenelzin, Isocarboxazid und Tranylcypromin. Sie dürfen Citalopram beta 30 mg nicht in den ersten 14 Tagen nach Absetzen eines irreversiblen MAOI einnehmen. Nach Absetzen eines reversiblen MAO-Hemmers (z.B. Moclobemid) dürfen Sie Citalopram beta 30 mg erst nach der in der entsprechenden Gebrauchsinformation genannten Frist einnehmen. Monoaminoxidase-Hemmer dürfen Sie frühestens 7 Tage nach Absetzen von Citalopram beta 30 mg einnehmen.
Wenn Sie mehr als 10 mg des MAO-Hemmers Selegilin pro Tag erhalten, dürfen Sie Citalopram beta 30 mg nicht einnehmen.
- andere Antidepressiva, wie z.B. Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin, Venlafaxin, Tricyzlische Antidepressiva, wie Nortryptilin und das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut (Hypericum perforatum)
- Arzneimittel zur Behandlung von Migräne, wie z. B. Sumatriptan und andere Triptane
- Schmerzmittel, Tramadol
- Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen, nichtsteroidale antientzündliche Arzneimittel (NSARs), wie z.B. Ibuprofen, Ketoprofen und Diclofenac
- Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung, z.B. Warfarin, Acetylsalicylsäure, Dipyridamol, Ticlopidin
- Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, z.B. Propafenon, Flecainid
- Arzneimittel zur Behandlung der Herzleistungsschwäche, wie Metoprolol
- Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren im Magen-Darmbereich, wie Omeprazol, Lansoprazol, Cimetidin
- Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychiatrischer Erkrankungen, wie Lithium, Risperidon, Chlorpromazin
- andere Arzneimittel mit serotonergen Wirkungen wie Oxitriptan oder Tryptophan.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Arzneimittel oder Arzneimittel alternativer Therapierichtungen handelt.
Bei Einnahme von Citalopram beta 30 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Bitte nehmen Sie keinen Alkohol zu sich, während Sie Citalopram beta 30 mg einnehmen.
Citalopram beta 30 mg kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Welche Nebenwirkungen SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Citalopram beta 30 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn Sie von einer der nachfolgenden Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie Citalopram beta 30 mg nicht weiter ein und wenden Sie sich sofort an ihren Arzt oder suchen Sie eine Notfallambulanz im nächstgelegenen Krankenhaus auf:
- Anschwellen von Gesicht, Händen, Lippen, Zunge oder Rachen
- Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen
Dies sind sehr schwerwiegende Nebenwirkungen,die darauf hinweisen können, dass sie unter einer schweren allergischen Reaktion auf Citalopram leiden. Es ist möglich, dass Sie dann dringend medizinischer Hilfe bedürfen oder eine Krankenhauseinweisung erforderlich ist.
Diese schwerwiegenden Nebenwirkungen sind aber sehr selten.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmender Schwere angegeben.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Selten
Blutungen (z.B. Blutungen im Bereich der Vagina, des Magens, der Haut und der Schleimhaut).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Häufig
Gewichtsverlust, Gewichtszunahme
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr häufig
Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Agitiertheit, Nervosität.
Häufig
Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, verändertes Träumen, Gedächtnisverlust, Angst, Libidoabnahme, Appetitzu- oder -abnahme, Teilnahmslosigkeit, Verwirrtheit.
Gelegentlich
Krankhafte Hochstimmung (Euphorie), Libidosteigerung.
Selten
Psychomotorische Unruhe (Akathisie).
Sehr selten
Halluzinationen, Stimmungsschwankungen, Störungen der Selbstwahrnehmung, begleitet von Empfindungen von Unwirklichkeit und Entfremdung, Panikattacken
Nicht bekannt
älle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Citalopram oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram beta 30 mg ist erforderlich“).
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig
Kopfschmerzen, Zittern, Schwindel
Häufig
Migräne, Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit
Gelegentlich
Zuckungen, Beeinträchtigung der kontrollierten Bewegungsabläufe z.B. Zittern, Zuckungen. Veränderungen des Muskeltonus, Verlangsamung der Bewegungen
Augenerkrankungen
Sehr häufig
Verschwommenes Sehen
Häufig
Sehstörungen
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Gelegentlich
Ohrenklingeln
Herzerkrankungen
Sehr häufig
Unregelmäßiger Herzschlag
Häufig
Schnelle Herzschlagfolge
Gelegentlich
Verlangsamung des Herzschlags
Sehr selten
Herzrhythmusstörungen oder Störungen des Herzschlags
Gefäßerkrankungen
Häufig
Schwindel nach plötzlichem Aufstehen, niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck
Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums
Häufig
Laufende und juckende Nase, Entzündung der Nasenschleimhäute.
Gelegentlich
Husten
Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Sehr häufig
Unwohlsein, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall
Häufig
Verdauungsstörungen/Sodbrennen, Übelkeit, Magenschmerzen, Blähungen, erhöhter Speichelfluss.
Leber – und Gallenerkrankungen
Gelegentlich
Beeinträchtigung der Leberfunktion
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Häufig
Schwierigkeiten beim Wasserlassen, übermäßige Urinbildung.
Selten
Niedriger Natriumgehalt im Blut, besonders bei älteren Patienten.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
Häufig
Störungen des weiblichen Orgasmus, Menstruationsschmerzen, Impotenz, Ejakulationsstörungen
Sehr selten
Milchabsonderung aus der Brust
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr häufig
Vermehrtes Schwitzen
Häufig
Ausschlag, Juckreiz.
Gelegentlich
Lichtüberempfindlichkeit
Sehr selten
Jucken und Anschwellen der Haut oder der Körperhöhlen (Schleimhautmembran).
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Gelegentlich
Muskelschmerzen
Sehr selten
Gelenkschmerzen
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Sehr häufig
Gefühl von Schwäche (Lethargie).
Häufig
Müdigkeit, Gähnen, Geschmacksstörungen
Gelegentlich
Allergische Reaktionen, Ohnmacht, Unwohlsein
Sehr selten
Schock (starker Anstieg des Blutdrucks, Blässe, Aufregung, schwacher und schneller Puls, feuchtkalte Haut, vermindertes Bewusstsein) durch plötzliche starke Erweiterung der Gefäße als Folge einer schweren Überempfindlichkeit gegen bestimmte Substanzen (Anaphylaktische Reaktionen).
Da Absetzerscheinungen beim Beenden der Behandlung auftreten können, wird empfohlen, die Dosis schrittweise in Abständen von Wochen zu reduzieren.
Absetzerscheinungen können sein: Schwindel, Empfindungsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Angst. Die Mehrheit der Absetzerscheinungen sind leicht und selbstlimitierend. Bei Beendigung der Behandlung wird angeraten die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen zu reduzieren.
Üblicherweise verschwinden die Nebenwirkungen nach ein paar Tagen wieder.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt, oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Seite von
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Citalopram beta 30 mg Filmtabletten
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Die Packungsbeilage beinhaltet:


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