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«Citalopram +pharma 10 mg - Filmtabletten»

Citalopram +pharma 10 mg - Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Citalopram +pharma ist ein Medikament zur Behandlung von Depressionen, ein so genanntes Antidepressivum.

Citalopram +pharma wirkt auf das zentrale Nervensystem und gehört zur Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Citalopram +pharma wird angewendet zur Behandlung von

  • depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) und
  • Panikstörungen.

Kennzeichen einer Major Depression sind z.B. ein düsterer Gemütszustand, Lustlosigkeit, Ruhelosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle - Gedanken und Gefühle, wertlos zu sein und an allem Schuld zu haben -, Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme, veränderter Appetit, Schlafstörungen und das Unvermögen, die täglichen Aufgaben zu bewältigen.

Depressionen können auch mit Selbstmordgedanken einhergehen.
Citalopram +pharma hilft dagegen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram +pharma darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Citalopram oder einen der sonstigen Bestandteile von Citalopram +pharma sind (siehe Abschnitt 6 "Weitere Informationen").
  • wenn Sie gleichzeitig so genannte (Monoaminooxidase-) MAO-Hemmer einnehmen. Dies sind andere Arzneimittel gegen Depressionen.
  • wenn Sie gleichzeitig täglich mehr als 10 mg Selegilin einnehmen. Selegilin ist ein Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.
  • wenn Sie gleichzeitig Pimozid, ein Arzneimittel zur Behandlung von chronischen Psychosen des schizophrenen Formenkreises, einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram +pharma ist erforderlich,

  • wenn Sie vor kurzem einen (Monoaminooxidase-) MAO-Hemmer eingenommen haben. Abhängig von der Art des MAO-Hemmers, den Sie eingenommen haben, müssen Sie möglicherweise bis zu 14 Tagen warten, bis Sie eine Behandlung mit Citalopram +pharma beginnen können. Soll Ihre Behandlung mit Citalopram +pharma beendet und auf einen MAO-Hemmer umgestellt werden, muss zwischen den Behandlungen eine Pause von 7 Tagen eingehalten werden. Bitte beachten Sie diese Vorsichtsmaßnahmen und halten Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes. Bei gleichzeitiger Einnahme von Citalopram und MAO-Hemmern oder Nicht-Einhalten der Behandlungspausen können sich schwerwiegende Nebenwirkungen - Serotonin-Syndrom - entwickeln.

Serotonin-Syndrom

Sollten bei Ihnen starke Erregung, Zittern, Muskelzucken und Fieber kombiniert auftreten, können diese Vorzeichen des sogenannten Serotonin-Syndroms sein, eines Zustandes der lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Informieren Sie in diesem Fall sofort einen Arzt oder gehen Sie in die Notfallambulanz des nächst gelegenen Krankenhauses. Sie dürfen Citalopram +pharma nicht mehr einnehmen (siehe auch Abschnitt 4 "Bedeutsame Nebenwirkungen")

  • wenn Sie andere serotonerg wirkende Arzneimittel einnehmen wie Sumatriptan oder andere Triptane (Arzneimittel zur Behandlung von Migräne), Tramadol (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen), Oxitriptan und Tryptophan (Serotonin-Vorstufen). Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, da sie nicht gleichzeitig mit Citalopram +pharma verabreicht werden sollten.
  • wenn Sie unter Panikattacken leiden. Sie sollten wissen, dass sich die Beschwerden der Angst vor allem zu Beginn der Behandlung verschlechtern können. Allerdings sollten Ihre Beschwerden innerhalb von 1 – 2 Wochen besser werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt darüber. Um das Risiko von Angst steigernden Wirkungen zu reduzieren, wird er Ihre Dosis entsprechend anpassen.

Gedanken, sich das Leben zu nehmen und Verschlechterung der Depression oder Angststörung

Wenn Sie an Depressionen und/oder an Angststörungen leiden, kann es manchmal zu Gedanken, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen, kommen. Dies kann verstärkt auftreten, wenn Sie mit einer Antidepressiva-Therapie beginnen, da diese Arzneimittel erst nach einer gewissen Zeit wirken. Normalerweise wird die Wirkung der Therapie erst nach zwei Wochen bemerkbar, manchmal dauert dies jedoch länger.
Möglicherweise können Sie verstärkt diese Gedanken entwickeln,

  • wenn Sie schon einmal daran gedacht haben, sich das Leben zu nehmen oder sich selbst zu verletzen.
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Informationen von klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko von suizidalem Verhalten bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und eine Therapie mit Antidepressiva erhalten, gezeigt. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt an Selbstverletzung oder Suizid denken, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder suchen Sie das nächste Krankenhaus auf.

Es könnte für Sie hilfreich sein, einem Angehörigen oder engen Freund zu erzählen, dass Sie depressiv sind oder eine Angststörung haben. Bitten Sie diese Vertrauensperson, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Sie könnten diese Person auch ersuchen, Ihnen mitzuteilen, ob sie glaubt, dass sich Ihre Depression oder Angststörung verschlechtert hat oder ob sie über Veränderungen in Ihrem Verhalten besorgt ist.

  • wenn Sie eine unangenehme oder als quälend erlebte Ruhelosigkeit verspüren. Es kann sein, dass Sie sich ständig bewegen müssen und sich unfähig fühlen still zu sitzen oder still zu stehen. Diese Anzeichen treten am ehesten während der ersten Behandlungswochen auf. Bitte informieren Sie umgehend Ihren Arzt, sollten diese Beschwerden bei Ihnen auftreten. Eine Dosiserhöhung könnte dann schädlich für Sie sein.
  • wenn Sie Diabetiker sind. Eine Behandlung mit Citalopram +pharma kann die Blutzuckerregulierung beeinflussen. Ihre Insulindosis oder die Dosis Ihres Blutzucker senkenden Arzneimittels zum Einnehmen muss möglicherweise angepasst werden.
  • wenn bei Ihnen Krampfanfälle auftreten. In diesem Fall muss Citalopram +pharma abgesetzt werden.
  • wenn Sie Epileptiker sind. Wenn Sie an instabiler Epilepsie leiden, dürfen Sie Citalopram +pharma nicht einnehmen. Bei gut kontrollierter Epilepsie müssen Sie während der Behandlung sorgfältig ärztlich überwacht werden. Sollten vermehrt Krampfanfälle bei Ihnen auftreten, muss Citalopram +pharma abgesetzt werden.
  • wenn Sie eine Elektro-Krampf-Therapie erhalten. Zur Behandlung mit Citalopram bei gleichzeitiger Anwendung einer Elektro-Krampf-Therapie gibt es nur wenig Erfahrung, daher ist Vorsicht angebracht.
  • wenn Sie schon einmal Phasen einer krankhaften Hochstimmung (Manie) hatten. In diesem Fall muss Citalopram +pharma vorsichtig angewendet werden. Citalopram +pharma muss abgesetzt werden, sollte bei Ihnen eine manische Phase beginnen.
  • wenn Sie an einer Psychose mit depressiven Episoden leiden. Citalopram kann möglicherweise die psychotischen Beschwerden verstärken.
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung beeinflussen oder das Blutungsrisiko erhöhen. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie früher unter Blutungsunregelmäßigkeiten gelitten haben. Möglicherweise kann sich die Blutungszeit verlängern und/oder es können abnormale Blutungen auftreten.
  • wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion leiden. Citalopram +pharma muss dann bei Ihnen mit äußerster Vorsicht angewendet werden, da keine Erfahrungen bei schwerer Einschränkung der Nierenfunktion vorliegen (siehe Abschnitt 3 "Wie ist Citalopram +pharma einzunehmen?").
  • wenn Sie eine eingeschränkte Leberfunktion haben. In diesem Fall müssen Sie eine geringere Dosis einnehmen und engmaschig ärztlich kontrolliert werden (siehe Abschnitt 3 "Wie ist Citalopram +pharma einzunehmen?")
  • wenn Sie zu Beginn der Behandlung unter Schlaflosigkeit und starker Erregung leiden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt darüber. Er wird dann die Dosis für Sie entsprechend anpassen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Citalopram +pharma sollten normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.

Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram +pharma verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram +pharma verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram +pharma einnimmt, eine der oben genannten Beschwerden auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram +pharma in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Bei Einnahme von Citalopram +pharma mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Mit folgenden Arzneimitteln kann es zu kommen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Arzt weiß, ob Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.

  • MAO(Monoaminooxidase-) -Hemmer Wenn Sie Citalopram +pharma und MAO-Hemmer (einschließlich auch Selegilin) gleichzeitig einnehmen, kann dies zu schwerwiegenden Nebenwirkungen, einschließlich Serotonin-Syndrom, führen (siehe Abschnitt 2 "Citalopram +pharma darf nicht eingenommen werden" und "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram +pharma ist erforderlich").
  • Sumatriptan oder andere Triptane(Arzneimittel zur Behandlung der Migräne)
  • Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen z.B. Warfarin, nicht-steroidale Antirheumatika, Acetylsalicylsäure, Dipyridamol und Ticlopidin. Diese Arzneimittel können das Risiko einer Blutung erhöhen.
  • auf die Psyche wirkende Arzneimittel z. B. Atypische Antipsychotika, Phenothiazine, tricyclische Antidepressiva. Diese Arzneimittel können ebenfalls das Risiko einer Blutung erhöhen.
  • Johanniskraut-haltige pflanzliche Arzneimittel Nebenwirkungen werden möglicherweise durch die gleichzeitige Anwendung von Citalopram +pharma und Johanniskraut-haltigen pflanzlichen Arzneimitteln verstärkt. Daher sollten Sie eine gleichzeitige Einnahme vermeiden.
  • Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung von chronischen Psychosen des schizophrenen Formenkreises) Pimozid und Citalopram +pharma dürfen nicht kombiniert werden, da diese Kombination die Herzfunktion beeinflusst (siehe Abschnitt 2 "Citalopram +pharma darf nicht eingenommen werden").
  • Cimetidin (Magensäure-hemmendes Arzneimittel) Cimetidin kann die Wirkung von Citalopram +pharma erhöhen. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn Sie beide Substanzen gemeinsam in hoher Dosierung einnehmen.
  • Lithium oder Tryptophan(zur Behandlung von Manie und Depression)Wenn Sie Citalopram +pharma und Lithium oder Tryptophan gleichzeitig einnehmen, ist Vorsicht geboten. Ihre Blut-Lithiumspiegel sollten regelmäßig kontrolliert werden.
  • Desipramin(Antidepressivum)Wenn Sie Desipramin und Citalopram +pharma gleichzeitig einnehmen, muss die Dosis von Desipramin eventuell verringert werden.

Bei Einnahme von Citalopram +pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie können Citalopram +pharma zu oder zwischen den Mahlzeiten einnehmen.
Während einer Behandlung mit Citalopram +pharma sollten Sie auf den Genuss von Alkohol verzichten

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Bitte sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder während einer Behandlung mit Citalopram +pharma schwanger werden.
Sie dürfen Citalopram +pharma während der Schwangerschaft nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt dies für absolut notwenig hält. Ihr Arzt wird den möglichen Nutzen für Sie sorgfältig gegen das Risiko für Ihr Kind abwägen
Sollten Sie in der Spätphase der Schwangerschaft Citalopram +pharma eingenommen haben, kann Ihr neugeborenes Kind Absetzbeschwerden zeigen.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Citalopram +pharma einnehmen. Während der Schwangerschaft, besonders während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft, kann die Einnahme von Citalopram +pharma das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation, der persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen, bei Säuglingen erhöhen. Diese Komplikation führt zu einer beschleunigten Atmung, und das Kind kann bläulich aussehen. Diese Beschwerden beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Wenn dies bei Ihrem Kind geschieht, sollen Sie sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt kontaktieren.

Stillzeit
Sie sollten Citalopram +pharma während der Stillzeit nicht einnehmen. Der Wirkstoff Citalopram geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Es muss daher mit unerwünschten Wirkungen auf das Kind gerechnet werden. Wenn Sie während einer Behandlung mit Citalopram +pharma stillen möchten, sollten Sie zusammen mit Ihrem Arzt die Vorteile des Stillens für das Kind sorgfältig gegen mögliche Nebenwirkungen abwägen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Wie alle Arzneimittel, die auf die Psyche wirken, kann Citalopram +pharma die Urteils- und die Reaktionsfähigkeit auf Notfallsituationen einschränken. Lenken Sie deshalb kein Fahrzeug, bedienen Sie keine Maschinen und üben Sie keine gefährlichen Tätigkeiten aus, bis Sie wissen wie Citalopram +pharma bei Ihnen wirkt.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Citalopram +pharma immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ihr Arzt wird die Dosierung und die Dauer der Anwendung speziell für Sie festlegen. Er wird dabei die Art und Schwere Ihrer Erkrankung und Ihre persönliche Reaktion auf das Arzneimittel berücksichtigen. Bitte halten Sie sich genau an die Anordnung Ihres Arztes, ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und brechen Sie die Behandlung nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Erwachsene

  • Behandlung von depressiven Erkrankungen(Episoden einer Major Depression)Die übliche Dosis zu Behandlungsbeginn sind 2 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten pro Tag. Sollte es erforderlich sein, kann Ihr Arzt die Dosis auf 4 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten erhöhen. Die Höchstdosis liegt bei 6 Filmtabletten pro Tag entsprechend 60 mg Citalopram.

Es wird mindestens 2 Wochen dauern, bis eine antidepressive Wirkung eintritt. Sie sollten die Behandlung so lange fortsetzen, bis Sie 4-6 Monate beschwerdefrei sind.

  • Behandlung von Panikstörungen In der ersten Woche der Behandlung ist die übliche Dosis 1 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtablette einmal am Tag entsprechend 10 mg Citalopram. Danach kann Ihr Arzt die Dosis auf 2 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten einmal am Tag erhöhen entsprechend 20 mg Citalopram. Eine Besserung Ihrer Beschwerden tritt meist nach 2-4 Wochen ein. Je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt die Dosis auf maximal 6 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten pro Tag erhöhen.

Bis ein Behandlungserfolg eintritt, können bis zu 3 Monate vergehen. Es ist unter Umständen notwendig, die Behandlung über mehrere Monate fortzusetzen.

Ältere Patienten (über 65 Jahre)

  • Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) Wenn Sie über 65 Jahre alt sind, ist die empfohlene Dosis 1 bis 2 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten pro Tag. Bei Bedarf kann Ihr Arzt die Dosis auf maximal 3 bis 4 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten pro Tag erhöhen entsprechend 30 bis 40 mg Citalopram.
  • Behandlung von Panikstörungen Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtablette pro Tag. Nach einer Woche kann die Tagesdosis auf 2 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten erhöht werden. Je nachdem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt die Dosis auf maximal 4 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten pro Tag erhöhen entsprechend 40 mg Citalopram.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Citalopram +pharma normalerweise nicht einnehmen, da Sicherheit und Wirksamkeit des Arzneimittels in dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen sind (siehe Abschnitt 2 "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram +pharma ist erforderlich").

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion haben, können Sie die empfohlenen Dosierungen für Erwachsene einnehmen. Sollten Sie eine stark eingeschränkte Nierenfunktion haben, wird eine Behandlung mit Citalopram +pharma für Sie nicht empfohlen, da für die Anwendung bei stark eingeschränkter Nierenfunktion keine Erfahrungen vorliegen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Wenn Sie eine eingeschränkte Leberfunktion haben, sollten Sie zu Beginn der Behandlung 1 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtablette pro Tag einnehmen. Die Dosis für Sie darf 3 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten pro Tag nicht überschreiten (siehe Abschnitt 2 "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram +pharma ist erforderlich").

Patienten mit einer bestimmten Stoffwechselstörung (CYP2C19-Mangel):
In den ersten beiden Behandlungswochen wird für Sie eine Tagesdosis von 1 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtablette empfohlen. Abhängig vom Behandlungserfolg kann Ihr Arzt die Dosis auf 2 Citalopram +pharma 10 mg-Filmtabletten täglich erhöhen entsprechend 20 mg Citalopram.

Ihr Arzt kann die Aktivität des Leberenzyms CYP2C19 durch Labortests bestimmen.

Hinweis zur Einnahme der Tabletten

Bitte nehmen Sie die Filmtabletten einmal täglich, entweder morgens oder abends, mit ausreichend Flüssigkeit ein. Die Einnahme kann zu oder zwischen den Mahlzeiten erfolgen.

Absetzbeschwerden bei Beendigung der Behandlung
Eine Behandlung mit Citalopram +pharma sollte nicht plötzlich beendet werden.
Bei Beendigung einer Behandlung wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von mindestens ein bis zwei Wochen verringern, um Absetzreaktionen zu vermeiden (siehe Abschnitt 4 "Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung"). Sollten bei Ihnen dennoch Absetzerscheinungen auftreten, müssen Sie unter Umständen die zuletzt eingenommene Dosis erneut einnehmen, um diese dann nach Anweisung des Arztes in nunmehr kleineren Schritten zu verringern.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Citalopram +pharma zu stark oder zu schwach ist

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram +pharma eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram +pharma eingenommen haben als Sie sollten, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf!
Eine Überdosierung kann sich in einem oder mehreren der folgenden Anzeichen äußern: Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, erhöhter Puls, Benommenheit, Koma, Bewegungsstörungen, Krampfanfälle, übermäßige Steigerung der Atmung, hohes Fieber, Herzrhythmusstörungen, verlangsamter Puls mit stark erniedrigtem Blutdruck und Ohnmacht.
Sehr selten können - bei schwerwiegenden Vergiftungen - Beschwerden des Serotonin-Syndroms auftreten (siehe Abschnitt 4 "Welche Nebenwirkungen sind möglich")

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma vergessen haben

Sollten Sie einmal vergessen haben die Tabletten einzunehmen, lassen Sie die vergessenen Dosis aus und setzen Sie die Behandlung zum nächst fälligen Zeitpunkt wie verordnet fort. Sie dürfen nie die doppelte Dosis einnehmen, um eine vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma abbrechen

Sprechen Sie in jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie (z.B. wegen Nebenwirkungen) eigenmächtig die Behandlung mit Citalopram +pharma unterbrechen oder vorzeitig beenden.
Wenn Sie Citalopram +pharma längere Zeit oder in hoher Dosierung eingenommen haben und diese Behandlung plötzlich abbrechen, können Absetzerscheinungen auftreten (siehe Abschnitt 4 "Welche Nebenwirkungen sind möglich").
Im Allgemeinen sind diese Beschwerden leicht bis mäßig schwer und gehen von selbst zurück. Bei einigen Patienten können sie jedoch schwerwiegend sein und länger bestehen bleiben. Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma beenden möchten oder die Behandlung aus anderen Gründen abgebrochen werden muss, wird Ihr Arzt die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von 1-2 Wochen verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Citalopram +pharma Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Bedeutsame Nebenwirkungen

Häufigkeit nicht
bekannt

Suizidgedanken und –verhalten.
Fallberichte von Selbstmordgedanken und suizidalem Verhalten wurden während der Behandlung oder kurz nach Beendigung der Behandlung mit Citalopram beobachtet (siehe Abschnitt 2 "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram +pharma ist erforderlich").

Gegenmaßnahmen bei bedeutsamen Nebenwirkungen

Bei den ersten Anzeichen einer der oben genannten Nebenwirkungen dürfen Sie keine weitere Tablette einnehmen. Sie müssen sofort ärztlichen Rat einholen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder die Notfallaufnahme eines Krankenhauses.

Andere mögliche Nebenwirkungen

  • Psyche Sehr häufig Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, starke Erregtheit, Nervosität Häufig Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, verändertes Träumen, Gedächtnisstörung, Angst, verminderter Sexualtrieb, gesteigerter Appetit, Appetitverlust, Teilnahmslosigkeit, Verwirrtheit Gelegentlich allgemeine Hochstimmung, gesteigerter Sexualtrieb Sehr selten Halluzinationen, krankhafte Hochstimmung (Manie), Veränderung des Persönlichkeitsgefühls (Entfremdung gegenüber sich selbst), Panikattacken (Diese Beschwerden können mit der Grunderkrankung zusammenhängen).
  • Nervensystem Sehr häufig Kopfschmerzen, Zittern, Schwindel Häufig Migräne, Empfindungsstörungen Gelegentlich Störung im Bewegungsablauf, Krampfanfälle
  • Herz-Kreislauf Sehr häufig Herzklopfen Häufig erhöhter Puls, Blutdruckabfall bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie), Blutdrucksteigerung Gelegentlich schwacher Puls Sehr selten Herzrhythmusstörungen
  • Magen-Darm-Trakt Sehr häufig Übelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall Häufig Verdauungsstörungen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, erhöhter Speichelfluss
  • Nieren- und Harnwege
  • Stoffwechsel- und Ernährung Häufig Gewichtsverlust oder -zunahme
  • Leber-Galle-System Gelegentlich Anstieg der Leberenzyme
  • Atemwege Häufig Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung Gelegentlich Husten
  • Geschlechtsorgane/Sexualität Häufig Ejakulationsstörungen, Orgasmusstörungen bei der Frau, Menstruationsbeschwerden, ImpotenzSehr selten milchige Absonderung aus der Brustdrüse
  • Haut Sehr häufig vermehrtes SchwitzenHäufig Ausschlag, Juckreiz Gelegentlich Lichtüberempfindlichkeit
  • Sinnesorgane Sehr häufig Störung der Nah- und Fernanpassung der Augen (unscharfes Sehen) Häufig Sehstörungen, Geschmacksstörungen Gelegentlich Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Muskeln, Knochen und Gelenke Gelegentlich Muskelschmerz Sehr selten Gelenkschmerzen
  • Allgemein Sehr häufig Schwäche Häufig Müdigkeit, Gähnen Gelegentlich allergische Reaktionen, Ohnmacht, Unwohlsein Selten Blutungen (gynäkologische und Magen-Darm-Blutungen und andere Haut- oder Schleimhautblutungen), Natriummangel im Blut (Hyponatriämie) und verminderte Wasserausscheidung (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion, SIADH), vorwiegend bei älteren Patienten

Ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche wurde bei Patienten beobachtet, die Arzneimittel aus diesen Gruppen (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder trizyklische Antidepressiva) einnahmen.

Absetzreaktionen bei Beendigung einer Behandlung

Absetzreaktionen treten bei einer Beendigung der Behandlung häufig auf. Die am häufigsten berichteten Reaktionen sind Schwindelgefühl, Empfindungsstörungen (wie z.B. Kribbeln, Ameisenlaufen Pelzigkeit, Prickeln, Jucken, Schwellungsgefühl und Kälte- oder Wärmeempfindung), Schlafstörungen einschließlich Schlaflosigkeit und intensiver Träume, Erregtheit oder Angst, Übelkeit und/oder Erbrechen, Zittern, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Herzklopfen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Sehstörungen.
Im Allgemeinen sind diese Beschwerden leicht bis mäßig schwer und gehen von selbst zurück. Bei einigen Patienten können sie jedoch schwerwiegend sein und länger bestehen bleiben. Wenn eine Behandlung mit Citalopram +pharma nicht mehr erforderlich ist, sollte die Dosis schrittweise verringert werden (siehe Abschnitt 3 "Wenn Sie die Einnahme von Citalopram +pharma abbrechen").

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem auf dem Umkarton und Blisterstreifen angegeben Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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