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«Citalopram SP 10 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Citalopram SP 10 mg ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der so genannten SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer), die Antidepressiva genannt werden. Jeder Mensch hat einen Stoff namens Serotonin im Gehirn. Depressive Menschen haben einen niedrigeren Serotoninspiegel als andere. Es ist nicht ganz klar, wie Citalopram und andere SSRI wirken, aber sie können helfen, indem sie den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen. Dieses Arzneimittel wir zur Behandlung von depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) angewendet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram SP 10 mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegenüber Citalopram oder einem der sonstigen Bestandteile von Citalopram SP 10 mg sind (siehe Abschnitt 6: Weitere Informationen)
- wenn Sie gleichzeitig Monoaminoxidase-Hemmer genannte Arzneimittel (MAO-Hemmer, ebenfalls Arzneimittel gegen depressive Erkrankungen), einnehmen oder kürzlich eingenommen haben. Bevor Sie mit der Anwendung von Citalopram SP 10 mg beginnen, müssen Sie mit Ihrem Arzt sprechen, weil Sie nach Beendigung der Einnahme eines MAO-Hemmers gegebenenfalls bis zu 14 Tage warten müssen.
Der MAO-Hemmer Selegilin (zur Behandlung der Parkinson’schen Erkrankung verwendet) kann eingenommen werden, aber nicht in Dosen, die 10 mg pro Tag überschreiten. Wenn Sie von Citalopram SP 10 mg zu einer Behandling mit einem MAO-Hemmer wechseln, müssen Sie mindestens sieben Tage warten, bevor Sie mit der Einnahme eines MAO-Hemmers beginnen können.
- wenn Sie Pimozid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen) einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram SP 10 mg ist erforderlich
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Citalopram SP 10 mg sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram SP 10 mg verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram SP 10 mg verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram SP 10 mg einnimmt, eines der oben aufgeführten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram SP 10 mg in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.
Suizidgedanken und Verschlechterung der Depression
Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch längerDas Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,
• wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
• wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor Einnahme von Citalopram, wenn Sie eine der folgenden Erkrankungen haben oder jemals hatten
- eine Nieren- oder Lebererkrankung
- Diabetes:
Die Behandlung mit Citalopram kann die Blutzucker-Kontrolle verändern, die Insulindosis bzw. orale hypoglykämische Dosierung muss vielleicht angepasst werden
- eine Anamnese von Manie/Hypomanie: Citalopram sollte mit Vorsicht dosiert werden und abgesetzt werden, wenn Sie in eine manische Phase eintreten
- eine Psychose mit depressiven Episoden
- Krampfanfälle (Epilepsie):
Krampfanfälle stellen ein mögliches Risiko bei Antidepressiva dar
- Blutungsprobleme oder wenn Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen (siehe Abschnitt „Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln“ unten):
Citalopram kann Blutungen verursachen (z. B. Blutungen der Haut und Schleimhaut)
- Elektrokrampftherapie (ETC, electro-convulsive therapy):
Vorsicht ist angebracht, da es noch wenige Erfahrungen gibt
- Magengeschwür oder Magen- oder Darmblutungen in der Vergangenheit
- wenn Sie anfällig für eine Verlängerung des QT-Intervalls sind oder Verdacht auf angeborenes langes QT-Syndrom besteht oder Sie unter Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie leiden
- einen niedrigen Blutnatriumspiegel
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie irgendein Arzneimittel einnehmen.
Schwangerschaft
Es liegen nur begrenzte Erfahrungen in der Anwendung von Citalopram während der Schwangerschaft vor. Nehmen Sie Citalopram nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, es sei denn Ihr Arzt hält dies für absolut notwendig.
Sie sollten die Behandlung mit Citalopram nicht abrupt beenden. Wenn Sie Citalopram während der letzten drei Schwangerschaftsmonate eingenommen haben, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt mit, da Ihr Baby bei der Geburt einige Beschwerden aufweisen könnte. Diese Symptome beginnen gewöhnlich während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Dies können z. B. Schlaflosigkeit, Schwierigkeiten beim Trinken, Atemstörungen, eine bläuliche Verfärbung der Haut, wechselnde Körpertemperatur, Krankheitsgefühl, ständiges Schreien, Muskelsteifigkeit oder –schlaffheit, Teilnahmslosigkeit, ängstliches/nervöses Zittern, Muskelzittern oder Krampfanfälle sein. Wenn das Baby bei der Geburt irgendeines dieser Symptome aufweist, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, der Sie weiter beraten wird.
Stillzeit
Citalopram geht in kleinen Mengen in die Muttermilch über. Es besteht das Risiko einer Auswirkung auf das Baby. Wenn Sie Citalopram einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit dem Stillen beginnen.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie irgendein Arzneimittel einnehmen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieses Arzneimittel kann Nebenwirkungen (wie Schwindelgefühl, Schläfrigkeit oder Verwirrtheit) verursachen, die Ihre Konzentrationsfähigkeit und Ihr Reaktionsvermögen beeinflussen können. Wenn Sie diese Nebenwirkungen bekommen, führen Sie kein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen oder tun Sie nichts anderes, bei dem Sie achtsam und konzentriert sein müssen.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Citalopram SP 10 mg einzunehmen?
Nehmen Sie die Filmtabletten einmal täglich, entweder morgens oder abends, mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Die Tabletten können unabhängig von den Malzeiten eingenommen werden, jedoch mit viel Flüssigkeit.Bitte kauen Sie die Tabletten nicht.
Die Dosierung wird von Ihrem Arzt individuell festgelegt und angepasst. Es dauert mindestens zwei Wochen, bevor Sie beginnen, sich besser zu fühlen . Wenn Sie sich nach dieser Zeit nicht beginnen besser zu fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt um Rat. Der Arzt entscheidet vielleicht, die Dosis allmählich bis zu einer täglichen Höchstdosis zu erhöhen. Das hängt davon ab, wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
Nehmen Sie Citalopram SP 10 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Sie sollten Ihren Arzt oder Apotheker fragen, wenn Sie nicht sicher sind.
Die empfohlene Anfangsdosis für Erwachsene beträgt 20 mg pro Tag. Wenn erforderlich, kann die Dosis schrittweise bis auf 40 mg Citalopram pro Tag erhöht werden. Die Höchstdosis liegt bei 60 mg Citalopram pro Tag.
Die Behandlung sollte weitergeführt werden, bis Sie vier bis sechs Monate symptomfrei waren.
Hören Sie mit der Einnahme von Citalopram nicht auf, wenn der Arzt es Ihnen nicht gesagt hat, auch wenn Sie beginnen, sich besser zu fühlen. Der Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie Ihre Tabletten einnehmen müssen.
Ältere Patienten
Patienten über 65 Jahre sollten nur die halbe Dosis nehmen – das heißt 10 oder 20 mg Citalopram SP 10 mg pro Tag. Der Arzt entscheidet, ob Sie die Dosis erhöhen müssen. Die Höchstdosis für ältere Menschen liegt bei 40 mg pro Tag.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion:
Wenn Sie eine eingeschränkte Leberfunktion haben, wird Ihr Arzt Ihnen eine Anfangsdosis 10 mg verschreiben. Die Dosis darf 30 mg Citalopram SP 10 mg pro Tag nicht überschreiten.
Patienten mit Niereninsuffizienz
Wenn Sie an einer schweren Niereninsuffizienz leiden, ist Citalopram nicht empfehlenswert, da keine Informationen über dessen Anwendung bei diesen Patienten vorliegen. Wenn Sie eine leichte oder mäßige Niereninsuffizienz haben, können Sie die normale Dosis Citalopram einnehmen.
Wenn Sie eine größere Menge Citalopram SP 10 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viele dieser Tabletten genommen haben, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder begeben Sie sich direkt in ein Krankenhaus und zeigen Sie die Tablettenpackung vor. Die wahrscheinlichsten Zeichen dafür, dass Sie zu viele Tabletten genommen haben (Überdosis) sind: Schwindel oder Schläfrigkeit, Krampfanfälle, Krankheitsgefühl (Übelkeit), beschleunigter Herzschlag, schnelles Atmen, Schwitzen.
Wenn Sie die Einnahme von Citalopram SP 10 mg vergessen haben
Wenn Sie vergessen haben, Ihre Dosis dieses Arzneimittels zu nehmen, setzen Sie die Einnahme von Citalopram SP 10 mg wie gewohnt mit der nächsten Dosis fort. Nehmen Sie keine doppelte Dosis, um die vergessenen Einzeldosen nachzuholen.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Citalopram SP 10 mg abgebrochen wird
Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Citalopram beenden, auch wenn Sie sich besser fühlen.
Bei einer plötzlichen Beendigung der Behandlung nach einer langen Einnahmezeit können Schwindel, Empfindungsstörungen (Taubheit oder „Kribbeln“, genannt Parästhesie), Übelkeit, Kopfschmerzen und Angst auftreten. Meist sind diese Symptome leicht bis mäßig stark und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Bei manchen Patienten können diese Symptome jedoch schwerer sein oder länger anhalten. Sie treten gewöhnlich in den ersten Tagen nach Abbruch der Behandlung auf.
Wenn die Behandlung mit Citalopram SP 10 mg beendet werden soll, wird Ihr Arzt Ihnen helfen, die Dosis langsam über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten zu verringern. Dies sollte helfen, das für Absetzsymptome zu verringern. Wenn Sie trotzdem schwere Absetzsymptome bekommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Ihr Arzt wird Sie vielleicht bitten, Ihre Tabletten wieder einzunehmen und sie dann langsamer abzusetzen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Produkts haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Mache Arzneimittel können Probleme verursachen, wenn Sie sie mit diesem einnehmen.
Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Citalopram SP 10 mg beeinflussen oder in ihrer Wirkung beeinflusst werden:
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Citalopram SP 10 mg einnehmen, wenn Sie eines der folgenden anderen Arzneimittel einnehmen:
- Arzneimittel, die den Serotoninspiegel erhöhen, wie Oxitripan oder Trytophan (eine Nahrungsergänzungsmittel)
- Arzneimittel gegen depressive Erkrankungen, wie andere SSRI (z. B. Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Setralin, Venlafaxin), MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva (wie Clomipramin, Nortriptylin und Desipramin), Bupropion und Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel)
- Arzneimittel gegen die Parkinson’sche Krankheit, wie Selegelin (ein MAO-Hemmer)
- Arzneimittel gegen Migräne, so genannte Triptane, wie Sumatriptan
- Arzneimittel gegen Schmerzen, wie Tramadol
- Arzneimittel gegen geistig-seelische Erkrankungen, wie Lithium, Risperidon, Thioridazin, Phenothiazine, Pimozid und Haloperido)
- Arzneimittel gegen hohen Blutdruck oder Herzinsuffizienz, wie Metropolol
- Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, z. B. Propafenon, Flecainid
- Arzneimittel zur Blutgerinnungshemmung, wie Warfarin, Dipyridamol, Ticlopidin (genannt Blutgerinnungshemmer)
- Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen, wie Acetylsaliclidsäure oder andere Arzneimittel, die sog. NSAIDs (nicht steroide und entzündungshemmende Arzneimittel) wie Ibuprofen, Diclofenac und Celecoxib
- Arzneimittel gegen Magengeschwüre, wie Omeprazol, Lansoprazol, Esomeprazol oder Cimetidin
- Arzneimittel zur Vorbeugung gegen Malaria, wie z. B. Mefloquin
Bei Einnahme von Citalopram SP 10 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie während der Einnahme von Citalopram SP 10 mg keinen Alkohol. Alkohol kann Ihre Symptome oder Nebenwirkungen verschlimmern. Citalopram kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Citalopram SP 10 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht
abschätzbar“
Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen an sich bemerken, konsultieren Sie bitte sofort Ihren Arzt:
Die folgenden Nebenwirkungen sind gelegentlich (treten bei weniger als einem von 100 Patienten auf):
• Krampfanfälle oder Zuckungen
Die folgenden Nebenwirkungen treten selten auf (bei weniger als einem von 1000 Patienten):
• ungewöhnliches Blutergüsse oder Blutungen, einschließlich Erbrechen von Blut oder vorübergehend Blut im Stuhl,
• Müdigkeit, Schwäche oder Verwirrtheit und Muskelschmerzen, -steifigkeit oder –unbeholfenheit (Unkoordination). Das kann daher kommen, dass das Blut natriumarm ist
• Ruhelosigkeit und das Gefühl, nicht stillsitzen oder –stehen zu können (die Ärzte nennen das Akathisie). Eine Erhöhung der Citalopram-Sandoz-Dosis kann diese Empfindungen verschlimmern
• Serotonin-Syndrom: Wenn Sie einige oder alle der folgenden Symptome aufweisen, haben Sie vielleicht das so genannte „Serotonin-Syndrom“: Die Symptome sind z. B.: Verwirrtheit, Unruhe, Schwitzen, Zittern, Frösteln, Halluzinationen (seltsame Visionen oder Geräusche), plötzliche Muskelzuckungen oder schneller Herzschlag.
Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (bei weniger als einem von 10 000 Patienten) oder es ist nicht genau bekannt, wie viele Personen davon betroffen sind:
• allergische Reaktionen: Wenn die Augenlider, das Gesicht, die Lippen, der Mund oder die Zunge anschwellen, zu jucken beginnen oder Sie Atem- oder Schluckbeschwerden haben, können Sie eine allergische Reaktion haben

älle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Citalopram SP 10 mg oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram SP 10 mg ist erforderlich“)“
Andere mögliche Nebenwirkungen während der Behandlung:
Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr häufig auf (bei mehr als einem von 10 Patienten):
• Schlafstörungen (Schlaflosigkeit) oder Schläfrigkeit, Agitiertheit, Nervosität
• flatterndes oder hämmerndes Herz (Herzklopfen)
• Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung, Mundtrockenheit
• Kopfschmerzen, Schwindel oder Zittern (Tremor)
• vermehrtes Schwitzen
• anormale Funktion der Schärfeeinstellung der Augen (Akkomodationsstörung)
• Schwächegefühl (Asthenie)
Die folgenden Nebenwirkungen treten häufig auf (bei weniger als einem von 10 Patienten):
• mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnisverlust, Alpträume, lebhaftes Träumen, sich ängstlich fühlen
• Motivations- oder Interesselosigkeit, Verwirrtheit
• Migräne, Steifigkeit oder Kribbeln’ (die Ärzte nennen das Parästhesie)
• vermehrter Appetit/Appetitverlust
• beschleunigter Herzschlag
• Blutdruckabfall/Ohnmachtsanfälle bei plötzlichem Aufstehen
• erhöhter oder erniedrigter Blutdruck
• Verdauungsstörungen, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Blähungen, vermehrter Speichelfluss
• Probleme beim Wasserlassen oder erhöhter Harndrang
• Gewichtszunahme / Gewichtsabnahme
• verstopfte oder laufende Nase
• verminderter Geschlechtstrieb, Orgasmusstörungen bei der Frau und beim Mann, Ejakulationsstörungen, Impotenz, Menstruationsbeschwerden
• Hautausschlag, Hautjucken
• Geschmacksstörungen
• verschwommenes Sehen
• Gähnen, Müdigkeit
Die folgenden Nebenwirkungen treten gelegentlich auf (d. h.. bei weniger als einem von 100 Patienten auf):
• Euphorie
• vermehrter Geschlechtstrieb
• Bewegungsstörungen wie Steifheit, Zittern oder anormale, unwillkürliche Bewegungen im Mund und der Zunge (extrapyramidale Störungen)
• Ohrklingeln (Tinitus)
• verlangsamter Herzschlag,
• erhöhte Zahl der Leberenzyme in Bluttests der Leberfunktion
• Husten
• Sonnenlichtempfindlichkeit
• Muskelschmerzen
• Allergische Reaktionen, Unpässlichkeit, Ohmmachtsanfälle
Die folgenden Nebenwirkungen treten sehr selten auf (bei weniger als einem von 10 000 Patienten):
• Manie (starke Erregtheit oder krankhafte Hochstimmung)
• Entfremdungserlebnisse (Depersonalisation),
• Panikattacken,
• Halluzinationen
• milchige Absonderung aus der Brustdrüse bei Männern und Frauen
• Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie)
• Gelenkschmerzen
Mögliche Absetzerscheinungen beim Abbruch der Behandlung:
• Schwindel
• „Kribbeln“, brennendes Gefühl und Stromschlaggefühl
• Schlafstörungen (lebhafte Träume, Alpträume, Schlaflosigkeit)
• Gefühl der Ängstlichkeit
• Gefühl von Ruhelosigkeit oder Agitiertheit
• Tremor (Zittern)
• Verwirrtheit und Desorientiertheit
• Emotionalität oder Reizbarkeit
• Kopfschmerzen
• Übelkeit
• Durchfall
• Schwitzen
• Sehstörungen
• flatternder oder hämmernder Herzschlag (Herzklopfen)
Wenn irgendeine dieser Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen an sich bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum steht auch auf der Blisterpackung der Tabletten. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Citalopram SP 10 mg Filmtabletten
Citalopram
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker
Die Packungsbeilage beinhaltet:


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