Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Citalopram STADA 20 mg Filmtabletten»

Citalopram STADA 20 mg Filmtabletten
Citalopram STADA 20 mg Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

WAS IST CITALOPRAM STADA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?
Citalopram STADA ist ein Antidepressivum. Es gehört zu der Arzneimittelgruppe der so genannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs).
Citalopram STADA wird angewendet
zur Behandlung depressiver Erkrankungen (Episoden einer Major Depression)

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Citalopram STADA darf nicht eingenommen werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Citalopram oder einen der sonstigen Bestandteile der Citalopram STADA Tabletten sind.
wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das als Monoaminooxidase (MAO)-Hemmer bekannt ist. Diese Arzneimittel werden normalerweise zur Behandlung von depressiven Erkrankungen und der Parkinson-Krankheit angewendet. Der MAO-Hemmer Selegilin kann gleichzeitig mit Citalopram STADA eingenommen werden, wenn die Dosis von Selegilin nicht mehr als 10 mg pro Tag beträgt.
wenn Sie vor kurzem MAO-Hemmer eingenommen haben. Je nach Art des MAO-Hemmers müssen Sie nach Beendigung der Einnahme des MAO-Hemmers bis zu 14 Tage warten, bevor Sie mit der Einnahme von Citalopram STADA beginnen dürfen (siehe auch "Bei Einnahme von Citalopram STADA mit anderen Arzneimitteln"). Wenn Sie die Einnahme von Citalopram STADA beenden und mit der Einnahme eines MAO-Hemmers beginnen möchten, müssen Sie mindestens 7 Tage warten.
Wenn Sie Pimozid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie und chronischer Psychose) einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram STADA ist erforderlich
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,
wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen
wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Citalopram STADA sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivität, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram STADA verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Citalopram STADA verschrieben hat und Sie darüber sprechen möchten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Citalopram STADA einnimmt, eines der oben aufgeführten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Darüber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Citalopram STADA in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie irgendeine der im Folgenden aufgeführten Krankheiten oder medizinischen Vorkommnisse haben oder hatten. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Citalopram STADA einnehmen sollten oder nicht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn
- Sie ein so genanntes Serotoninsyndrom entwickeln mit Symptomen wie starke Erregung, Zittern, Muskelzucken und Fieber.
Wenn dies eintritt, wird Ihr Arzt die Behandlung mit Citalopram STADA sofort beenden.
- Sie eine instabile Epilepsie haben.
Wenn Sie Krampfanfälle haben, entweder zum ersten Mal oder mehr Anfälle als üblich, müssen Sie die Einnahme von Citalopram STADA beenden und Ihren Arzt informieren.
- Sie mit einer Elektrokrampftherapie (EKT) behandelt werden.
- Sie Episoden einer Manie (überaktives Verhalten und überaktive Gedanken) haben oder hatten. Sollte bei Ihnen erneut eine manische Episode auftreten, wird Ihr Arzt die Behandlung mit Citalopram STADA abbrechen.
- Sie an einer so genannten Psychose (eine bestimmte geistig-seelische Erkrankung) mit depressiven Episoden leiden. Citalopram STADA kann möglicherweise die Symptome Ihrer Psychose verschlimmern.
- Sie Symptome entwickeln wie Ruhelosigkeit und die Unfähigkeit, still zu sitzen oder zu stehen, die im Allgemeinen als quälend empfunden werden (Akathisie).
Diese Symptome treten höchstwahrscheinlich innerhalb der ersten Behandlungswochen auf. Eine Steigerung der Dosis von Citalopram STADA kann diese Empfindungen verschlimmern (siehe auch 4. "Welche Nebenwirkungen sind möglich?").
- in der Vergangenheit Blutgerinnungsstörungen aufgetreten sind.
Citalopram STADA kann das Blutungsrisiko erhöhen.
- Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden.
Die Wirkung von Citalopram STADA bei Peronen mit Nierenerkrankungen ist nicht bekannt.
- bei Ihnen eine Leberschädigung vorliegt oder Sie an einer Lebererkrankung leiden.
In diesem Fall brauchen Sie eine geringere Dosis von Citalopram STADA und müssen regelmäßigen Kontrolluntersuchungen unterzogen werden.
- Sie Symptome wie Schlaflosigkeit und Erregtheit entwickeln.
Diese Symptome treten zu Beginn der Behandlung recht häufig auf, und Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verschreiben.
- Sie Diabetes haben.
Ihr Arzt muss möglicherweise die Dosierung von Insulin oder anderen Arzneimitteln zur Senkung Ihres Blutzuckers anpassen.
- Sie sich während der Behandlung mit Citalopram STADA krank und unwohl fühlen, schwache Muskeln bekommen oder verwirrt sind.
- Sie anfällig für bestimmte Herzerkrankungen (Verlängerung des sogenannten QTc-Intervalls im EKG) sind oder bei Ihnen der Verdacht auf ein angeborenes QT-Syndrom besteht oder Sie zu niedrige Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut (Hypokaliämie/Hypomagnesiämie) haben.
Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn sie folgende Arzneimittel einnehmen:
- ein zu den so genannten Triptanen gehörendes Migränemittel (z.B. Sumatriptan), das starke Schmerzmittel Tramadol oder Präparate, die Oxitriptan oder Tryptophan enthalten.
- pflanzlichen Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten. Bei gleichzeitiger Einnahme mit Citalopram STADA können dadurch vermehrt Nebenwirkungen auftreten. Deshalb sollten Sie die Einnahme von Johanniskraut beenden und Ihren Arzt informieren.
- Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen oder das Blutungsrisiko erhöhen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Zur der Anwendung von Citalopram STADA während der Schwangerschaft gibt es nur begrenzte Erfahrungen. Nehmen Sie Citalopram STADA nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder vorhaben, schwanger zu werden, es sei denn, Ihr Arzt hält die Einnahme für absolut erforderlich.
Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/ Ihre Ärztin darüber informiert sind, dass Sie mit Citalopram STADA behandelt werden. Arzneimittel wie Citalopram STADA können, wenn sie während der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeinträchtigung des Neugeborenen führen, die primäre oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blaufärbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise während der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall sofort Ihre Hebamme und/oder Ihren Arzt.
Sie sollten die Behandlung mit Citalopram STADA nicht abrupt beenden. Wenn Sie Citalopram STADA in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft eingenommen haben, müssen Sie Ihren Arzt darüber informieren, da Ihr Baby nach der Geburt einige Beschwerden aufweisen könnte. Diese Symptome treten im Allgemeinen innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Entbindung auf. Dazu zählen Schlafstörungen, Schwierigkeiten beim Trinken, Atemprobleme, bläuliche Verfärbung der Haut, überhöhte oder verminderte Körpertemperatur, Erbrechen, anhaltendes Schreien, steife oder schlaffe Muskeln, Teilnahmslosigkeit, ängstliches/nervöses Zittern, Muskelzittern oder Krampfanfälle. Wenn bei Ihrem Baby nach der Geburt eines dieser Symptome auftritt, müssen Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen, der Sie entsprechend beraten kann.
Stillzeit
Citalopram tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über, so dass das Risiko einer Wirkung auf den Säugling besteht. Sollten Sie Citalopram STADA einnehmen, sprechen Sie erst mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit dem Stillen beginnen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Citalopram STADA kann die Verkehrstüchtigkeit und die ähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen. Alle Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, können das Urteilsvermögen und die Reaktionsfähigkeit, in Situationen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, verringern. Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen oder Maschinen zu bedienen, kann daher beeinträchtigt sein. Setzen Sie sich deshalb nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Maschinen, bevor Sie nicht wissen, welche Wirkung Citalopram STADA bei Ihnen hat. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wie wird es angewendet?

WIE IST CITALOPRAM STADA EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Citalopram STADA immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte einmal am Tag, entweder morgens oder abends, mit 1 Glas Wasser ein. Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Die antidepressive Wirkung von Citalopram STADA ist nicht vor Ablauf von mindestens zwei Wochen nach Behandlungsbeginn zu erwarten. Die Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, bis Sie 4 bis 6 Monate beschwerdefrei waren. Ihr Arzt wird die Dosis und die Behandlungsdauer entsprechend der Art und Schwere Ihrer Erkrankung und Ihrer persönlichen Reaktion auf das Arzneimittel festlegen.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Erwachsene
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 Filmtablette Citalopram STADA 20 mg (entsprechend 20 mg Citalopram) pro Tag. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis auf bis zu 2 Filmtabletten Citalopram STADA 20 mg (entsprechend 40 mg Citalopram) pro Tag erhöhen. Die Höchstdosis beträgt 3 Filmtabletten Citalopram STADA 20 mg (entsprechend 60 mg Citalopram) pro Tag.
Ältere Patienten (über 65 Jahre)
Bei älteren Patienten sollte die Dosis halbiert werden, z.B. 10–20 mg pro Tag. In Abhängigkeit von Ihrem Ansprechen auf die Behandlung kann Ihr Arzt die Dosis erhöhen. Die empfohlene Höchstdosis für ältere Patienten beträgt 40 mg pro Tag.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Citalopram STADA sollte nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. (Siehe "Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram STADA ist erforderlich")
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Wenn Sie eine leichte bis mäßige Einschränkung der Nierenfunktion haben, können Sie die übliche Dosis von Citalopram STADA einnehmen. Zur Behandlung von Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) stehen keine Daten zur Verfügung, so dass die Anwendung von Citalopram STADA nicht empfohlen wird.
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
Patienten mit einer Leberschädigung oder einer Lebererkrankung sollten eine Anfangsdosis von 10 mg pro Tag erhalten. Die Höchstdosis beträgt in diesen ällen 30 mg pro Tag. Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion werden von ihrem Arzt engmaschig überwacht.
Wenn Sie eine größere Menge von Citalopram STADA eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind Citalopram STADA eingenommen hat, müssen Sie umgehend Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses aufsuchen und sich beraten lassen.
Zu den Symptomen einer Überdosierung mit Citalopram, die von der eingenommenen Menge abhängig sind, können gehören: Schläfrigkeit, Koma, Regungslosigkeit (Stupor), Krampfanfälle, beschleunigter Puls, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, blaue ärbung der Lippen und Haut sowie beschleunigtes und verstärktes Atmen (Hyperventilation) und selten Wirkungen auf den Herzrhythmus. Es können auch Symptome des so genannten Serotoninsyndroms auftreten.
Wenn Sie die Einnahme von Citalopram STADA vergessen haben
Lassen Sie die vergessene Dosis einfach ganz aus und nehmen Sie Ihre nächste Dosis wieder zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Citalopram STADA abbrechen
Sprechen Sie bitte erst mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Citalopram STADA unterbrechen oder beenden, auch wenn Sie sich besser fühlen. Wenn mit der Einnahme von Citalopram STADA plötzlich aufgehört wird, kann es zu Absetzerscheinungen kommen. Dazu gehörten Symptome wie Schwindel, Gefühlsstörungen wie Kribbeln und Stromschlagempfindungen, Schlafstörungen (einschließlich Schlaflosigkeit und intensive Träume), Erregtheit oder Angst, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Herzklopfen, seelische Unausgeglichenheit, Reizbarkeit und Sehstörungen. Im Allgemeinen sind diese Symptome leicht bis mäßig stark ausgeprägt und gehen innerhalb von 2 Wochen von selbst zurück. Bei einigen Patienten können diese Symptome jedoch schwerer ausgeprägt sein oder länger anhalten.
Die Behandlung mit Citalopram STADA muss langsam beendet werden. Es wird empfohlen, die Dosis schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 1–2 Wochen zu verringern.
Wenn bei Ihnen nach Beendigung der Einnahme von Citalopram STADA schwere Absetzsymptome auftreten, gehen Sie bitte zu Ihrem Arzt. Er wird Sie möglicherweise auffordern, Ihre Tabletten erneut einzunehmen und danach die Einnahme langsamer in nunmehr kleineren Schritten zu beenden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Citalopram STADA mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Präparate, Reformhausprodukte oder Nahrungsergänzungsmittel handelt.
Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Citalopram STADA beeinflussen oder können in ihrer Wirkung beeinflusst werden:
- Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen oder Parkinson-Krankheit):
Nach Einnahme eines irreversiblen MAO-Hemmers (z.B. Isocarboxacid, Phenelzin oder Tranylcypromin) müssen Sie mindestens 14 Tage warten, bevor Sie Citalopram STADA einnehmen drüfen.
Nach Einnahme eines reversiblen MAO-Hemmers (RIMA, z.B. Moclobemid) müssen Sie so lange warten, wie es in der entsprechenden Gebrauchsinformation des RIMA vorgeschrieben ist. Andersherum müssen Sie nach Beendigung der Einnahme von Citalopram STADA mindestens 7 Tage warten, bevor Sie mit der Einnahme eines MAO-Hemmers beginnen können. Die gleichzeitige Einnahme von Citalopram und MAO-Hemmern kann zu schweren Nebenwirkungen einschließlich des so genannten Serotoninsyndroms führen (siehe Abschnitt 2 unter "Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn").
Bitte befragen Sie auch Ihren Arzt dazu. (Siehe auch "Citalopram STADA darf nicht eingenommen werden")
- Pimozid, ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Psychosen angewendet wird.
Nehmen Sie Citalopram STADA nicht zusammen mit Pimozid ein, da es dadurch zu Herzproblemen kommen kann.
- Tramadol (ein starkes Schmerzmittel), Sumatriptan oder andere 'Triptane' (Arzneimittel zur Behandlung von Migräne), Oxitriptan und Tryptophan (Nahrungsergänzungsmittel und Serotoninvorläufer).
Die Einnahme von Citalopram STADA zusammen mit diesen Arzneimitteln wird nicht empfohlen.
- Blutgerinnungshemmer (z.B. Warfarin) und andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung beeinflussen können, wie nicht-steroidale Antirheumatika (entzündungshemmende Schmerzmittel wie Naproxen und Ibuprofen), Acetylsalicylsäure, Dipyridamol und Ticlopidin (Arzneimittel zur Senkung des Thromboserisikos).
- Als 'atypische Antipsychotika' bekannte Arzneimittel, Phenothiazine oder trizyklische Antidepressiva. Diese Arzneimittel können ebenfalls das Blutungsrisiko erhöhen.
- Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten. Diese sollten nicht zusammen mit Citalopram STADA eingenommen werden, da sich die Nebenwirkungen möglicherweise verschlimmern können.
- Cimetidin, Omeprazol, Esomeprazol oder Lansoprazol (Antazida, magensäurehemmende Mittel), Fluvoxamin und Ticlopidin. Diese Arzneimittel können die Konzentration von Citalopram im Blut erhöhen. Ihr Arzt wird beim Auftreten von Nebenwirkungen möglicherweise die Dosis von Citalopram verringern, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig mit Citalopram eingenommen werden.
- Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung von Manie und depressiven Erkrankungen).
In Kombination mit Citalopram ist Vorsicht geboten. Die Lithiumkonzentration im Blut sollten wie üblich regelmäßig überwacht werden.
- Arzneimittel, die die Krampfschwelle senken, z.B. andere Antidepressiva (trizyklische SSRIs), Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen wie Schizophrenie und Manie, z.B. Phenothiazine, Butyrophenone, Thioxanthene), Mefloquin (Arzneimittel zur Behandlung der Malaria), Bupropion (Arzneimittel, das zur Raucherentwöhnung eingesetzt werden kann, Antidepressivum) und Tramadol (Schmerzmittel). Die gleichzeitige Anwendung kann Krampfanfälle auslösen.
- Bestimmte Arzneimttel werden bei gleichzeitiger Einnahme mit Citalopram langsamer aus dem Körper ausgeschieden. Hierzu zählen Flecainid und Propafenon (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Metopropol (bei Anwendung zur Behandlung von Herzerkrankungen), Antidepressiva wie Desipramin, Clomipramin und Nortriptylin (Arzneimittel zur Behandlung von depressiven Erkrankungen), bestimmte Antipsychotika wie Risperidon, Thioridazin und Haloperidol. Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosierung Ihrer Arzneimittel anpassen.
- Andere Arzneimittel, die zu einer so genannten QT-Verlängerung im EKG führen, oder Arzneimittel, die die Konzentrationen von Kalium und Magnesium im Blut verringern (und ebenfalls eine QT-Verlängerung verursachen können). Citalopram hat ebenfalls eine derartige Wirkung, so dass die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöhen kann.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Einnahme von Citalopram STADA zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Zwischen Citalopram STADA und Alkohol wurden keine Wechselwirkungen festgestellt, dennoch sollte der Konsum von Alkohol während der Behandlung mit Citalopram STADA vermieden werden.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Citalopram STADA Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit den angegebenen Häufigkeiten berichtet:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Behandelten
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Behandelten
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000 Behandelten
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000 Behandelten
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Sehr häufig:
Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Erregtheit, Nervosität
Kopfschmerzen, Zittern, Schwindelgefühl
Eingeschränkte ähigkeit des Auges, sich auf verschiedene Entfernungen einzustellen (Akkommodationsstörungen)
Herzklopfen (Palpitationen)
Übelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Durchfall
Vermehrtes Schwitzen
Allgemeines Schwächegefühl (Asthenie).
Häufig:
Gewichtsabnahme oder -zunahme
Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, ungewöhnliche Träume, Gedächtnisverlust (Amnesie), Angst, verminderter Geschlechtstrieb, verminderter Appetit, Appetitlosigkeit oder vermehrter Appetit, Gleichgültigkeit (Apathie), Verwirrtheit
Migräne, Missempfindungen (Parästhesien)
Sehstörungen
Ohrgeräusche (Tinnitus)
Beschleunigter Puls
Blutdruckabfall beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie), erniedrigter oder erhöhter Blutdruck
Schnupfen (Rhinitis), Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen, vermehrter Speichelfluss, Veränderung des Geschmacksempfindens
Hautausschlag, Juckreiz
Beschwerden beim Wasserlassen, vermehrtes Wasserlassen
Ausbleibender Samenerguss, Ejakulationsstörungen, ausbleibender Orgasmus bei der Frau, Orgasmusstörungen bei der Frau, abnorme oder schmerzhafte Menstruationsblutungen, Impotenz
Müdigkeit, Gähnen, Aufmerksamkeitsstörungen
Muskel- und Gelenkschmerzen
Absetzreaktionen, Beschwerden wie z.B. Schwindelgefühl, Übelkeit, Erbrechen, Zittern, Verwirrtheit, Schwitzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Empfindungsstörungen (Parästhesien und elektrisierende Missempfindungen), Schlafstörungen (einschließlich Schlaflosigkeit und intensive Träume), Erregtheit oder Angst, Herzklopfen, Gefühlsschwankungen, Reizbarkeit und Sehstörungen (siehe unter Punkt 3: Wenn Sie die Einnahme von Citalopram STADA abbrechen).
Gelegentlich:
Glücksgefühle (Euphorie), gesteigerter Geschlechtstrieb
Aggression
Realitätsverlust oder Gefühl der Selbstentfremdung (Depersonalisation), Wahrnehmungsstörungen (Halluzinationen), gehobene oder stark erregte Stimmung, die zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen führt (Manie)
Pupillenerweiterung
Bewegungsstörungen, wie z.B. eine anormale Haltung oder unwillkürliche schraubende Bewegungen (so genannte extrapyramidalmotorische Störung), epileptische Anfälle
Verlangsamter Puls
Husten
Anstieg der Leberwerte (durch Blutuntersuchung nachweisbar)
Überempfindlichkeit gegen Sonnenlicht (Photosensibilität), Nesselsucht, Haarausfall (Alopezie), rote oder violette ärbung der Haut (Purpura)
Unfähigkeit, Harn zu lassen (Harnretention)
Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödeme)
Allergische Reaktionen, Bewusstseinsverlust, Unwohlsein.
Selten:
Natriummangel (Hyponatriämie), verminderte Harnausscheidung durch ein so genanntes Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH)
Serotonin-Syndrom
Blutungen z.B. in Gebärmutter, Magen-Darm-Trakt, Haut oder Schleimhaut
Leberentzündung (Hepatitis)
Fieber.
Sehr selten:
Panikattacken (diese Symptome können mit der Grunderkrankung zusammenhängen)
Herzrhythmusstörungen
Flüssigkeitseinlagerung mit schmerzhafter Schwellung der Haut und Schleimhaut (z.B. an Zunge und Rachen), erschwerte Atmung und/oder Hautausschlag und Juckreiz (so genanntes Angioödem)
Anormaler Milchfluss aus der Brustdrüse (Galaktorrhoe)
Schwere Überempfindlichkeitsreaktion (anaphylaktische Reaktion), die zu einem Schockzustand (starker Blutdruckabfall, Blässe, Unruhe, schwacher und schneller Puls, feuchte Haut und Bewusstseinseintrübung) aufgrund einer plötzlichen Erweiterung der Blutgefäße führen kann.
Häufigkeit nicht bekannt:
Verminderung der Blutplättchen, wodurch das Risiko für Blutungen und Blutergüsse steigt (Thrombozytopenie)
Allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen, die lebensbedrohlich sein können
Zähneknirschen
Ruhelosigkeit
Niedriger Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie)
Veränderungen im EKG (QT-Verlängerung)
Nasenbluten
Abnorme Leberfunktionstests
Kleinflächige Hautblutung (Ekchymose)
Azyklische Blutungen aus der Gebärmutter (Metrorrhagie)
Schmerzhafte, andauernde Erektion (Priapismus)
Psychomotorische Unruhe und Unfähigkeit, still zu sitzen oder still zu stehen (Akathisie; siehe unter Punkt 2: Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram STADA ist erforderlich)
Suizidale Gedanken, suizidales Verhalten. älle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Citalopram STADA® oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe unter Punkt 2: Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Citalopram STADA ist erforderlich).
Andere mögliche Nebenwirkungen:
Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und Durchdrückpackung oder Flasche nach 'Verwendbar bis:' angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Citalopram STADA 20 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Citalopram

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:


Bewertungen «Citalopram STADA 20 mg Filmtabletten»