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«COVERSUM® COMBI 4 mg/1,25 mg Tabletten»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Das Medikament ist eine Kombination aus den Wirkstoffen Indapamid und Perindopril. Es wird gegen erhöhtem Blutdruck eingesetzt.Der Blutdruck wird durch ein kompliziertes System ständig den Bedürfnissen des Körpers angepasst. So benötigen wir in Ruhe einen wesentlich geringeren Blutdruck als bei körperlicher Arbeit. Der Blutdruck hängt ab von:+ der Menge Blut, die im Körper kreist+ der Weite der Blutgefäße+ der Kraft, mit der das Herz das Blut in das Gefäßsystem pumpt. Je mehr Blut im Körper fließt, je enger die Gefäße sind und je höher die Kraft ist mit der das Herz pumpt, desto höher ist der Blutdruck. Ist der Blutdruck in Ruhe dauerhaft erhöht, spricht man von Bluthochdruck.Die Ursache für erhöhten Blutdruck kann oft nicht geklärt und daher auch nicht behandelt werden. Er verursacht lange keine Beschwerden, kann aber zu schweren Folgeerscheinungen führen. Daher greift man mit Medikamenten in das körpereigene Regelsystem ein, um den Blutdruck zu senken. Perindopril ist ein ACE-Hemmer. Das Angiotensin-Converting-Enzym, kurz ACE genannt stellt einen Botenstoff her, der die Blutgefäße verengt und Flüssigkeit im Körper zurückhält. Durch die Hemmung von ACE wird dieser Botenstoff weniger produziert. Indapamid erweitert selbst verengte Gefäße und scheidet mehr Wasser und Salze aus dem Körper. Perindopril und Indapamid verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Das Herz wird entlastet und der Blutdruck gesenkt.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Bluthochdruck (Hypertonie)

Packungsgrößen

  • 30 Tbl. (N1)
  • 50 Tbl. (N2)
  • 100 Tbl. (N3)

Warnhinweise!

  • Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende, unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Beidseitige Verengung der Nierenarterien
  • Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
  • Sehr schwere Herzschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz)
  • Störungen des Mineralstoff- und Wasserhaushalts
  • Vorsicht bei Personen mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Vorsicht bei Personen, die zu erhöhten Harnsäurewerten neigen (Gicht).

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Verminderung des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) mit Symptomen wie Benommenheit, Muskelschwäche, Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen
  • Erhöhter Harnsäurespiegel
  • Trockener Reizhusten (Gelegentlich)
  • Magen-Darm-Beschwerden (Gelegentlich)
  • Flüssigkeitsverlust führt zu Mundtrockenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Bei starken Flüssigkeitsmangel sind Verwirrtheit und Blutdruckabfall mit Kollapsneigung möglich. (Gelegentlich)

Wechselwirkungen

Andere blutdrucksenkende Arzneimittel wie Kalzium-Antagonisten oder gefäßerweiternde Medikamente werden in ihrer blutdrucksenkenden Wirkung verstärkt.Eine kochsalzarme Ernährung erhöht die blutdrucksenkende und herzschützende Wirkung von Perindopril.Die Wirkung von Alkohol wird durch Perindopril verstärkt.Entzündungshemmende Medikamente aus der Arzneistoffgruppe der Nichtsteroidalen Antiphlogistika wie Diclofenac oder Ibuprofen vermindern die harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung.Digitalisglykoside zur Behandlung der Herzschwäche werden in ihrer Wirkung verstärkt.Bei zusätzlicher Gabe von Kaliumsalzen oder kaliumsparenden Arzneimitteln erhöht sich die Gefahr eines zu hohen Kaliumspiegels. Die gleichzeitige Einnahme von Kortison oder von Abführmittel führt möglicherweise zu Kaliumverlusten.Bei Allergikern erhöht sich das Risiko einer allergischen Schockreaktion. Perindopril darf nicht während einer Desensibilisierungstherapie mit Insektengiften angewendet werden.Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Halten Sie in jedem Fall Rücksprache mit ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen.


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