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«Curazink»

Curazink
Curazink


Was ist es und wofür wird es verwendet?

zur Behandlung von klinisch gesicherten Zinkmangelzuständen, sofern sie nicht durch Ernährungsumstellung behoben werden können.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Curazink® darf NICHT eingenommen werden
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Curazink® sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Curazink® ist erforderlich
wenn Sie an Magengeschwüren (peptische Magengeschwüre) leiden
wenn bei Ihnen ein akutes Nierenversagen oder schwere Nierengewebsschäden (Nierenparenchymschäden) bestehen
bei längerfristiger Einnahme von Zink. Hierbei sollten sowohl die Kupfer- als auch Zinkspiegel im Blut überwacht werden.
Bei Anwendung von Curazink® mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkungen mancher Arzneimittel können durch gleichzeitige Anwendung anderer Mittel beeinflusst werden. Fragen Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie andere Mittel ständig anwenden, bis vor kurzem angewendet haben oder gleichzeitig mit dem hier vorliegenden Arzneimittel anwenden wollen. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob unter diesen Umständen mit Unverträglichkeiten zu rechnen ist, oder ob besondere Maßnahmen, wie z.B. eine neue Dosisfestsetzung erforderlich sind, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden.
Insbesondere sollten Sie dann mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen, wenn Sie folgende Arzneimittel oder Substanzen anwenden bzw. erhalten
Antibiotika wie Tetracycline, Ofloxacin oder andere Chinolone (Ciprofloxacin, Norfloxacin). Die Wirksamkeit dieser Antibiotika kann vermindert sein.
Substanzen wie D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA). Solche Substanzen (so genannte Komplexbildner; z.B. bei der Behandlung von Schwermetallvergiftungen) können die Zinkaufnahme in den Blutkreislauf reduzieren oder die Ausscheidung steigern.
Phosphate, Eisen-, Kupfer- und Calciumsalze. Die Aufnahme von Zink in den Körper kann vermindert sein. Zink kann zudem die Verfügbarkeit von Kupfer beeinträchtigen.
hohe Zinkmengen. Die Aufnahme von Eisen in den Körper und die Speicherung von Eisen im Körper können reduziert sein.
Bei Einnahme von Curazink® zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Phytinsäure, wie z.B. Vollkornbrot, Sojabohnensprossen und Mais, können die Zinkaufnahme in den Blutkreislauf reduzieren und sollten deshalb generell nach einer Zinkeinnahme vermieden werden.
Es gibt Anhaltspunkte, dass Kaffee die Zinkresorption zu behindern scheint.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenn Ihr behandelnder Arzt einen Zinkmangel bestätigt, der nicht durch Ernährungsumstellung behoben werden kann, können Sie unter ärztlicher Aufsicht während der Schwangerschaft und Stillzeit Curazink® in therapeutischen Dosen einnehmen.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt geworden.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Curazink® einzunehmen?
Nehmen Sie Curazink® immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Kinder ab 12 Jahren, Jugendliche und Erwachsene:
täglich 1 Kapsel Curazink® (entsprechend 15 mg Zink).
Art der Anwendung
Bitte nehmen Sie die Kapseln zu den Mahlzeiten ein. Bei Einnahmeproblemen der Kapsel kann deren Inhalt in Flüssigkeit (z.B. Wasser, Fruchtsäfte) eingerührt werden.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Curazink® zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Curazink® eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine größere Menge Curazink® eingenommen haben, können die unter Punkt 4 (Welche Nebenwirkungen sind möglich?) angegebenen Nebenwirkungen verstärkt auftreten.
Anzeichen einer Überdosierung sind z.B.
Metallgeschmack auf der Zunge
Kopfschmerzen, Müdigkeit
Blutdruckabfall, unregelmäßiger Herzschlag
blutiger Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Magenschmerzen und -krämpfe
Teilnahmslosigkeit, taumelnder Gang.
Beenden Sie in diesem Fall die Einnahme von Curazink® und fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Bei chronischer Vergiftung kann es zu Blutbildveränderungen (mikrozystische und sideroblastische Anämie) kommen.
Wenn Sie die Einnahme von Curazink® vergessen haben
Nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Curazink® abbrechen
Ändern Sie nicht von sich aus die in der Gebrauchsinformation aufgeführte oder Ihnen verschriebene Dosis. Wenn es Ihnen scheint, dass das Medikament zu schwach oder zu stark wirkt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Sie sollten die Behandlung mit Curazink® nicht eigenmächtig unterbrechen oder vorzeitig beenden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Curazink® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10 Behandelten
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100 Behandelten
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000 Behandelten
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000 Behandelten
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000 Behandelten
Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
Sehr selten: Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall).
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Sehr selten: Hautreaktionen (z.B. Hautausschlag, Juckreiz).
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Häufigkeit nicht bekannt: Kann bei langfristiger Einnahme Kupfermangel verursachen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdrückpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden.
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Arzneimittel sollten nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

GEBRAUCHSINFORMATION: Information für den Anwender
Curazink®
15 mg Hartkapseln
Wirkstoff: Zink

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Curazink® jedoch vorschriftsgemäß eingenommen werden.
Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
Wenn sich Ihr Krankheitsbild verschlimmert oder keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
Curazink® ist ein Zinkpräparat zur Behandlung von Zinkmangelzuständen.


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