Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Cymevene "Roche" 500 mg - Trockensubstanz zur Infusionsbereitung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

CYMEVENE wird zur Vorbeugung und Behandlung von augenlichtbedrohenden Cytomegalievirus (CMV)-Erkrankungen angewendet.

CYMEVENE hemmt die Vermehrung des Cytomegalievirus (CMV). Das CMV ist weit verbreitet; es gehört zur Gruppe der Herpes-Viren. Die Infektion mit CMV hat bei gesunden Personen normalerweise keinerlei Auswirkungen. Bei Patienten, bei denen das Immunsystem geschwächt oder ausgeschaltet ist (das sind vor allem AIDS-Patienten und Patienten nach Organtransplantationen), kann das CMV zu Entzündungen der Augennetzhaut und in der Folge sogar zur Erblindung führen.

CYMEVENE wird Ihnen von Ihrem Arzt verabreicht, wenn Sie an einer Entzündung der Augennetzhaut aufgrund einer CMV-Infektion leiden oder wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass diese Krankheit aufgrund einer Immunschwäche ausbrechen könnte. CYMEVENE kann weiters zur Vorbeugung einer CMV-Erkrankung bei Transplantationspatienten angewendet werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

CYMEVENE darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ganciclovir, Valganciclovir, Aciclovir oder Valaciclovir oder einen der sonstigen Bestandteile von CYMEVENE sind,
  • im Falle einer starken Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie; untere Grenze der Zellzahl: 500/µl) und/oder einer Verminderung der Blutplättchen (Thrombopenie; untere Grenze der Zellzahl: 25.000/µl) oder einem Hämoglobinspiegel unter 8 g/dl,
  • während der Stillzeit.
  • 2 - 11. September 2009

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von CYMEVENE ist erforderlich,

  • da CYMEVENE erbgutschädigend wirken kann; es ist sehr wichtig, dass sowohl Männer als auch Frauen im gebärfähigen Alter während der Behandlung mit CYMEVENE wirksame Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen, da sonst das Risiko kindlicher Missbildungen besteht. Männer müssen während eines Zeitraums von mindestens 90 Tagen nach Abschluss der Behandlung damit fortfahren, Kondome zu benutzen (siehe Abschnitt 4. "Welche Nebenwirkungen sind möglich?").
  • wenn die Anzahl Ihrer weißen oder roten Blutkörperchen oder Blutplättchen gering ist. Ihr Arzt wird dies durch eine Blutuntersuchung (Blutbild) vor Behandlungsbeginn mit CYMEVENE überprüfen. Wenn zu wenig weiße oder rote Blutkörperchen bzw. Blutplättchen vorhanden sind, wird die Behandlung mit CYMEVENE nicht begonnen. Auch während der Behandlung mit CYMEVENE wird Ihr Arzt Blutuntersuchungen bei Ihnen durchführen. Dies ist besonders wichtig für Patienten mit Nierenleiden.
  • bei Kindern und Jugendlichen; der Arzt wird CYMEVENE nur dann verordnen, wenn es unbedingt notwendig ist und unter Berücksichtigung strengster Vorsichtsmaßnahmen.
  • wenn Sie Nierenfunktionsstörungen haben; es könnte erforderlich sein, dass Ihr Arzt die Dosierung anpasst.
  • wenn bei Ihnen bereits einmal Störungen des Blutbildes nach Einnahme anderer Arzneimittel auftraten oder wenn Sie sich einer Strahlentherapie unterziehen müssen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Patienten mit erworbener Immunschwäche (AIDS) eine Entzündung der Netzhaut (CMV-Retinitis) wieder auftreten kann. Aus diesem Grund sollten Sie regelmäßige augenärztliche Kontrollen einhalten (mindestens alle 4 – 6 Wochen).

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor mit der Behandlung begonnen wird, wenn Sie

  • an einer Allergie leiden,
  • noch andere Medikamente einnehmen, auch solche, die Sie selbst gekauft haben,
  • schwanger sind oder stillen.

Während der Behandlung mit CYMEVENE sollen Sie täglich mindestens 1 1/2 Liter Flüssigkeit (Wasser, Tee, Fruchtsäfte) trinken, um die Nierenfunktion zu fördern.

Halten Sie bitte die von Ihrem Arzt festgelegten Kontroll- und Laboruntersuchungen unbedingt ein, da sie für den Erfolg Ihrer Behandlung notwendig sind.

Bei Anwendung von CYMEVENE mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungs-pflichtige Arzneimittel handelt.

Da Sie an einer schweren Erkrankung leiden, wird Ihr Arzt Ihren Behandlungsplan genau festlegen und die Arzneimittel, die Sie zusätzlich zu CYMEVENE einnehmen müssen, sorgfältig auswählen. Halten Sie sich bitte genau an seine Anweisungen und nehmen Sie keine anderen Arzneimittel ein als jene, die er Ihnen verschreibt.

Die Wirkung bestimmter Arzneimittel kann durch CYMEVENE verstärkt oder abgeschwächt werden. Folgende Arzneimittel können mit CYMEVENE Wechselwirkungen verursachen:

  • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht),
  • Zidovudin, Didanosin, Zalcitabin (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion),
  • Mycophenolatmofetil, Ciclosporin (Arzneimittel gegen Abstoßungsreaktionen nach Organ-transplantationen),
  • Dapson (Arzneimittel gegen bestimmte Autoimmunerkrankungen und Infektionen),
  • Pentamidin, Trimethoprim/Sulfonamid-Kombinationen (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Infektionen),
  • 3 - 11. September 2009
  • Flucytosin, Vincristin, Vinblastin, Adriamycin, Nukleosidanaloga und Hydroxyharnstoff (Arzneimittel gegen Krebserkrankungen),
  • Amphotericin B (Arzneimittel gegen lebensbedrohliche Pilzerkrankungen),
  • andere antivirale Arzneimittel (z.B. Foscarnet oder Cidofovir),
  • Imipenem/Cilastatin, Trimethoprim (Antibiotika zur Behandlung von bestimmten bakteriellen Infektionen).

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Da eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Ganciclovir eine schädigende Wirkung auf das Kind hat, wird Sie Ihr Arzt während einer Schwangerschaft nur dann mit CYMEVENE behandeln, wenn es unbedingt notwendig ist. Informieren Sie deshalb unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten.

Sowohl Frauen im gebärfähigen Alter als auch Männer müssen während der Behandlung mit CYMEVENE wirksame Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen. Männer müssen auch während eines Zeitraums von mindestens 90 Tagen nach Abschluss der Behandlung Kondome benutzen (siehe Abschnitt 4. "Welche Nebenwirkungen sind möglich?").

Da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff von CYMEVENE in die Muttermilch übertritt und somit eine schädigende Wirkung auf das Kind ausüben würde, sollte CYMEVENE aus Sicherheitsgründen in der Stillzeit nicht angewendet werden. Ist eine Behandlung mit CYMEVENE während der Stillzeit erforderlich, muss abgestillt werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und
Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Durch das Auftreten von Nebenwirkungen wie z.B. Krampfanfälle, Schwindel, Müdigkeit und/oder Verwirrtheitszustände kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch von CYMEVENE Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein. In diesem Fall dürfen Sie keine Kraftfahrzeuge führen, Maschinen bedienen oder andere gefahrvolle Tätigkeiten ausführen. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt wird die für Sie am besten geeignete Dosierung festlegen. Er wird sowohl die Höhe der Dosis als auch die Aufteilung der Anwendung über den Tag festlegen und dabei folgendes Schema beachten:

Standarddosierung bei Erwachsenen

Jede Einzeldosis wird Ihnen über einen Zeitraum von 1 Stunde in eine Vene als intravenöse Infusion verabreicht.

Empfohlene Anfangsdosis
Die tägliche Dosis beträgt 10 mg Ganciclovir pro kg Körpergewicht. Sie wird in zwei Einzeldosen von je 5 mg Ganciclovir pro kg Körpergewicht aufgeteilt, die in 12-stündigem Abstand mittels intravenöser Tropfinfusion verabreicht werden.
Daraus ergibt sich folgendes Dosierungsschema (siehe Tabelle 1):

  • 4 - 11. September 2009

Tabelle 1: CYMEVENE i.v Initialdosis

Empfohlene Erhaltungsdosis
Bei Patienten, deren Immunsystem noch immer geschwächt ist und die daher für ein Wiederauftreten einer CMV-Infektion anfällig sind, wird folgende Dosierung während der Erhaltungstherapie empfohlen:

  • eine Einzelgabe von 6 mg Ganciclovir pro kg Körpergewicht pro Tag an 5 Tagen der Woche oder
  • 5 mg Ganciclovir pro kg Körpergewicht pro Tag an 7 Tagen der Woche. Die erstgenannte Verabreichungsart ermöglicht bei ambulanten Patienten ein behandlungsfreies Wochenende.

Spezielle Dosierungsanweisungen
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion Wenn Ihre Nieren nur eingeschränkt funktionieren, wird Ihr Arzt eine niedrigere Dosierung festlegen. Da bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Dosisreduktion notwendig ist, müssen bestimmte Blutwerte (Serumkreatininspiegel und Kreatinin-Clearance) sorgfältig überwacht werden.Die Dosis wird von Ihrem Arzt entsprechend dieser Blutwerte (verminderte Kreatinin-Clearance) nach folgender Tabelle angepasst werden:

Tabelle 2: Dosierung von CYMEVENE i.v. in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance

Bei Erwachsenen kann die Kreatinin-Clearance (ml/min) unter Berücksichtigung des gemessenen Serumkreatinins, des Körpergewichts und des Alters nach folgender Gleichung (Cockroft und Gault) berechnet werden:

(140-Alter [Jahre]) x Körpergewicht [kg]

Für Männer: Kreatinin-Clearance (ml/min) =

72 x (0,011 x Serumkreatinin [µmol/l])

Für Frauen: 0,85 x Wert für Männer

Daten von Dialysepatienten weisen darauf hin, dass die Ganciclovir-Plasmaspiegel nach erfolgter Hämodialyse um etwa 50 % erniedrigt sind.

Kinder und Jugendliche Bei Kindern und Jugendlichen wurde die Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht untersucht; über eine mögliche Anwendung entscheidet der Arzt.

  • 5 - 11. September 2009

Ältere Patienten Es liegen keine speziellen Erfahrungen bezüglich der Anwendung von CYMEVENE bei älteren Patienten vor. Da ältere Patienten häufig eine verminderte Nierenfunktion haben, sollte CYMEVENE unter besonderer Berücksichtigung dieses Umstandes angewendet werden (siehe Dosierungsangaben zu Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion).

Patienten mit schweren Störungen des Blutbildes (Verminderung der weißen oder roten Blutkörperchen oder der Blutplättchen: Leukopenie, Neutropenie, Anämie, Thrombozytopenie und Panzytopenie)
Wenn es unter der Therapie mit CYMEVENE zu einer deutlichen Verschlechterung des Blutbildes kommt, ist eine Behandlung mit hämatopoetischen Wachstumsfaktoren und/oder eine Therapieunterbrechung in Betracht zu ziehen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von CYMEVENE zu stark oder zu schwach ist.

Die Dauer Ihrer Behandlung mit CYMEVENE ist abhängig vom Verlauf Ihrer Erkrankung. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wann die Behandlung mit CYMEVENE beendet wird. Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt ab.

Wenn Sie befürchten, dass Sie eine größere Menge von CYMEVENE erhalten haben, als Sie sollten
Wenn Sie befürchten, dass Sie mehr als die verordnete Dosis von CYMEVENE erhalten haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung, da es zu Störungen des Blutbildes, der Leber, des Magen-Darm-Trakts, der Nieren oder des Nervensystems kommen kann.

Wenn Sie die Anwendung von CYMEVENE vergessen haben
Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung, sobald Sie es bemerken.

Wenn Sie die Anwendung von CYMEVENE abbrechen
Die Dauer der Behandlung kann nur Ihr Arzt bestimmen. Beendigen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ohne ärztliche Anweisung. Eine vorzeitige Beendigung der Behandlung sollte erst nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Wenn Sie die Behandlung abbrechen, ohne Ihren Arzt zu informieren, kann die Entzündung der Netzhaut (CMV-Retinitis) wieder auftreten bzw. sich Ihre Sehkraft stark verschlechtern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann CYMEVENE Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Nebenwirkungen, über die während der Behandlung mit CYMEVENE am häufigsten berichtet wurde, waren:
verringerte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie, nähere Beschreibung siehe weiter unten), verringerte Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie) und eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie).

Im Folgenden wird die Nebenwirkung Neutropenie näher beschrieben:
CYMEVENE kann Neutropenie hervorrufen, eine Nebenwirkung, bei der die Zahl bestimmter weißer Blutzellen verringert ist. Dadurch wird der Körper anfälliger für Infektionen und ist weniger in der Lage, diese zu bekämpfen. Dies ist vor allem von Bedeutung, wenn Sie bereits früher einmal eine

  • 6 - 11. September 2009

Störung der Knochenmarkfunktion hatten, wie z.B. nach einer therapeutischen Bestrahlung oder nach Einnahme von Arzneimitteln, die als Nebenwirkung das Knochenmark schädigen können, oder als Reaktion auf die Anwendung anderer Arzneimittel. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Anzeichen, die auf Neutropenie hindeuten, um diese frühzeitig erkennen zu können. Erste Anzeichen sind häufig Entzündungen des Zahnfleisches, des Rachens und der oberen Luftwege. Schwere Neutropenien wurden häufiger bei Patienten mit CMV-Retinitis als bei Patienten nach einer Organtransplantation beobachtet.

Weitere Nebenwirkungen, die während einer Behandlung mit intravenös oder oral verabreichtem CYMEVENE auftraten, sind unten angeführt. Die Häufigkeitsangaben ergaben sich aus klinischen Studien mit AIDS-Patienten und Patienten nach Organtransplantationen.

Die unten angeführten Nebenwirkungen wurden mit folgenden Häufigkeiten beobachtet: Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10
Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Häufig:Pilzinfektion im Mund (orale Candidiasis), Infektionen mit Blutvergiftung (Sepsis), Zellgewebsentzündung (Zellulitis), Nieren- oder Blasenentzündung.

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Sehr häufig: Verringerte Anzahl einer bestimmten Art weißer Blutzellen (Neutropenie), verringerte Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie).
Häufig: Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie, begleitet von einer verstärkten Neigung zu Blutergüssen oder Blutungen), verringerte Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), verringerte Produktion verschiedener Blutkörperchen und Blutplättchen (Panzytopenie), erhöhte Blutkreatininwerte.Gelegentlich: Herabsetzung der blutbildenden Funktion des Knochenmarks (Knochenmarkdepression).

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: Häufig: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (Anorexie).

Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig: Kopfschmerzen, Gefühlsverlust im unteren Bereich der Beine und in den Füßen (periphere Neuropathie), Schlaflosigkeit, Geschmacksstörungen, Krampfanfälle, Schwindel, verminderte Reizempfindlichkeit (Hypästhesie), ungewöhnliche Hautempfindungen wie Kribbeln, Ameisenlaufen (Parästhesie). Gelegentlich: Zittern (Tremor).

  • 7 - 11. September 2009

Erkrankungen des Ohrs und des Innenohrs:
Häufig: Ohrenschmerzen.
Gelegentlich: Taubheit.

Herzerkrankungen: Gelegentlich: Herzrhythmusstörungen.

Gefäßerkrankungen: Gelegentlich: Erniedrigter Blutdruck (Hypotonie).

Erkrankungen der Atemwege:
Sehr häufig: Atembeschwerden (Dyspnoe).
Häufig: Husten.

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts:
Sehr häufig: Durchfall.
Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Oberbauchbeschwerden, Verstopfung, Blähungen, Schluckbeschwerden (Dysphagie), Reizmagen (Dyspepsie). Gelegentlich: Bauchauftreibung, Geschwüre im Mund, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis, begleitet von starken Schmerzen im Oberbauch, ausstrahlend zum Rücken, Übelkeit und Erbrechen).

Leber- und Gallenerkrankungen: Häufig: Störungen der Leberfunktion, Erhöhung von Blutwerten (erhöhte Werte für die alkalische Phosphatase im Blut, Aspartataminotransferase erhöht).Gelegentlich: Erhöhung von Blutwerten (Alaninaminotransferase erhöht).

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Häufig:Entzündungen mit Juckreiz (Dermatitis), nächtliches Schwitzen, Hautjucken mit Zwang zum Kratzen (Pruritus).Gelegentlich:Haarausfall (Alopezie), juckende Quaddeln (Urtikaria), trockene Haut.

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Häufig: Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe.

Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Häufig: Nierenfunktionsstörung, reduzierte renale Kreatinin-Clearance.Gelegentlich: Blut im Harn, Nierenversagen.

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse: Gelegentlich:Männliche Unfruchtbarkeit.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Häufig: Müdigkeit, Fieber, Steifheit, Schmerzen, Brustschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Schwäche (Asthenie), Reaktionen an der Injektionsstelle, Gewichtsabnahme.

  • 8 - 11. September 2009

Es wird als wahrscheinlich erachtet, dass CYMEVENE eine vorübergehende oder bleibende Hemmung der Spermienreifung verursacht. Es ist nicht auszuschließen, dass auch die weibliche Fruchtbarkeit negativ beeinflusst wird.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Trockensubstanz: Nicht über 25 °C lagern.
Stammlösung: Nicht über 25 °C lagern.
Gebrauchsfertige Infusionslösung: Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Cymevene "Roche" 500 mg - Trockensubstanz zur Infusionsbereitung»