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«Delimmun»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

delimmun ist ein Immunstimulanzien.
delimmun wird angewendet bei:
Herpes-simplex-Infektionen, subakut sklerosierender Panenzephalitis (SSPE), Virusinfektionen bei immunsupprimierten Patienten (Herpes simplex-, Varicella-Zoster-, Masern-, Zytomegalie- und Epstein-Barr-Virusinfektionen).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Einnahme von delimmun beachten?
delimmundarf nicht angewendet werden:
Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Inosin, Dimepranol-4-acetamidobenzoat (Wirkstoff), Weizenstärke oder einen der sonstigen Bestandteile von delimmun®.
delimmun® soll nicht angewendet werden bei Patienten mit Gicht, erhöhtem Harnsäurespiegel im Blut, Harn- und Nierensteinleiden oder Niereninsuffizienz, Neigung zur Extrasystolie, zerebralen Anfallsleiden, Magenerkrankungen und Autoimmunkrankheiten.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von delimmun ist erforderlich
Bei der Anwendung von delimmun® bei Patienten mit Harn- und/oder Nierensteinleiden sowie bei länger dauernder Anwendung müssen regelmäßige Kontrollen der Harnsäurespiegel im Harn und im Blut sowie eine Überwachung der Nierenfunktion erfolgen
Bei Anwendung von delimmun® mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
delimmun® soll nicht gleichzeitig mit immunsuppressiven Arzneimitteln angewandt werden, da dies zu einer Verstärkung der Immunsuppression führen kann. Die gleichzeitige Anwendung von delimmun und Zidovudin (einem Virustatikum) kann zu erhöhten Konzentrationen von Zidovudin im Serum führen.
Im Allgemeinen sind die Harnsäurespiegel im Serum und Urin sowie die Nierenfunktion sehr sorgfältig zu kontrollieren, wenn delimmun® in Verbindung mit Arzneimitteln angewandt wird, die ebenfalls zu einer Erhöhung des Harnsäurespiegels führen oder Nierenfunktionsstörungen bewirken können.
Beachten Sie bitte, daß diese Angaben auch für kurz zuvor angewandte Arzneimittel gelten können.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Bis zum Vorliegen ausreichender Erfahrungen soll delimmun während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, dass der Arzt es ausdrücklich anordnet.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es gibt keinen Hinweis darauf, dass delimmun die ähigkeit zu fahren oder Maschinen zu bedienen, beeinflusst
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von delimmun
Weizenstärke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber auch für Patienten, die an Zöliakie leiden, als verträglich gelten.

Wie wird es angewendet?

Wie ist delimmun anzuwenden?
Nehmen Sie delimmun immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
1 Tablette delimmun enthält 500 mg wirksame Bestandteile. Die Dosierung richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung sowie nach dem Körpergewicht des Patienten. Im Allgemeinen werden 50 mg wirksame Bestandteile/kg Körpergewicht gegeben. Entsprechend erhält ein 60 kg schwerer Patient 6 Tabletten über den Tag verteilt, d. h. alle 2 bis 3 Stunden eine Tablette.
Soweit nicht anders verordnet, sollte delimmun wie folgt eingenommen werden:
Herpes-simplex-Infektion
Erwachsene nehmen je nach Schwere der Erkrankung 6 bis 8 Tabletten täglich, d.h. alle 2 bis 3 Stunden eine Tablette ein.
Die Dosierung bei Kindern wird je nach Schwere der Erkrankung vom Arzt festgelegt. Im Allgemeinen werden bis 6 Tabletten (50 - 100 mg wirksame Bestandteile/kg Körpergewicht/Tag) auf mehrere Gaben über den Tag verteilt gegeben. Bei Herpes-simplex-Infektionen sollte die Behandlung bis zum Abklingen der Symptome (Bläschen, Schmerzen) durchgeführt werden.
Subakut sklerosierende Panenzephalitis
Im Allgemeinen werden 50 -100 mg wirksame Bestandteile/kg Körpergewicht pro Tag in 4 bis 6 Einzeldosen über den Tag verteilt gegeben.
Bei der subakut sklerosierenden Panenzephalitis ist eine Dauertherapie mit delimmun angezeigt.
3 .Virusinfektionen bei immunsupprimierten Patienten
Erwachsene erhalten 50 mg wirksame Bestandteile/kg Körpergewicht pro Tag auf 3 bis 5 Einzeldosen über den Tag verteilt.
Kinder erhalten 100 mg wirksame Bestandteile/kg Körpergewicht pro Tag auf 4 Einzeldosen über den Tag verteilt.
Art der Anwendung
Die Tabletten können entweder unzerkaut oder in etwas Flüssigkeit gelöst eingenommen werden.
Dauer der Anwendung
Die Behandlung mit delimmun ist solange durchzuführen, bis die Symptome der Virusinfektion verschwunden sind, d.h. bei normalem Verlauf der Erkrankung 5 bis 8 Tage. In schwereren ällen kann die Behandlung auf 15 Tage oder darüber verlängert werden.
Hinweise:
Bei Patienten mit Harn- und/oder Nierensteinleiden sowie bei länger dauernder Anwendung müssen regelmäßige Kontrollen der Harnsäurespiegel im Harn und im Blut sowie eine Überwachung der Nierenfunktion durchgeführt werden. Der Arzt wird bei erhöhten Harnsäurewerten über eine Verringerung der Dosierung oder ein Absetzen von delimmun® entscheiden.
Bei Leberfunktionsstörungen werden regelmäßige Kontrollen der Leberenzyme empfohlen.
Wenn Sie eine größere Menge delimmun angewendet haben, als Sie sollten
Sollten Sie einmal zuviel delimmun eingenommen haben, treten wegen der sehr geringen Toxizität und der raschen Verstoffwechselung der Wirksubstanzen in der Regel keine behandlungsbedürftigen Beschwerden auf. Sollten Sie dennoch Bedenken haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie die Einnahme von delimmun vergessen haben
Die vorgeschriebene Dosierungsempfehlung ist wieder aufzunehmen
Wenn Sie die Einnahme von delimmun abbrechen:
Die Krankeheitsanzeichen und symptompe klingen unter Umständen nicht vollständig ab

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Anwendung von delimmun® zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Keine angaben.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann delimmun Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Mögliche Nebenwirkungen
delimmun bewirkt eine schwache, vorübergehende Erhöhung der Harnsäure im Serum und Urin. delimmun kann allergische Reaktionen der Haut in Form von Nesselfieder (Urtikaria) und entzündliche Hautrötungen (Erythema) sowie in sehr seltenen ällen einen anaphylaktischen Schock auslösen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind
Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von delimmun:
Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Verfallsdatum für dieses Medikament ist auf der Faltschachtel sowie auf der Durchdrückpackung angegeben. Verwenden Sie delimmun nicht mehr nach diesem Datum. Vas Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats
ür dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
delimmun 500 mg Tabletten
Wirkstoff: Inosin120,25 mg, Dimepranol-4-acetamidbenzoat 379,75 mg
Zur Anwendung bei Kindern und Erwachsenen
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor sie mit der Adwendung dieses Arzneimittel beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitre Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker,
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Gebeb sie es nigcht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


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