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«Drossafol®»

Drossafol®


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Folsäure (die Wirksubstanz von Drossafol) fördert die Produktion der roten Blutkörperchen und ist deshalb für die Aufrechterhaltung einer normalen Blutbildung unerlässlich.

Drossafol wird vom Arzt bzw. von der Ärztin verschrieben. Es wird bei Patientinnen und Patienten zur Behandlung eingesetzt, die an einer Blutmangelkrankheit leiden, welche durch Folsäuremangel hervorgerufen wird.

Folsäuremangel entsteht unter anderem:

bei Mangelernährung (Alkoholiker, bei einseitiger Kost für ältere Leute),

bei mangelhafter Aufnahme im Darm (z.B. nach Darmoperationen),

bei langdauernder Blutwäsche (Dialyse),

bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Säuglingsalter, Kindheit).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Drossafol dürfen Sie nicht einnehmen, wenn Sie gegenüber einem Inhaltsstoff des Präparates überempfindlich (allergisch) reagieren.

Bei perniziöser Anämie (eine Krankheit, welche die Absorption von Vitamin Baus der Nahrung verhindert) darf Drossafol nicht alleine eingenommen werden, da es einen durch Vitamin-B-Mangel verursachten Blutmangel verschleiern kann. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiss, was in diesem Fall zu tun ist.

Bei Blutmangelkrankheiten unklarer Ursache wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin abklären, ob Sie die Behandlung mit Drossafol beginnen können.


Bei Alkohol-Überkonsum, bei gewissen Formen der Blutarmut oder bei chronischen Infektionen kann eine Erhöhung der Dosis notwendig sein. Bei gleichzeitiger Einnahme von krampflösenden Mitteln, wie sie bei Epilepsie verschrieben werden, ist darauf zu achten, dass epileptische Anfälle – insbesondere bei Kindern – häufiger und stärker auftreten können. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.

Insbesondere in hohen Dosen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten Sie aus Vorsichtsgründen auf Arzneimittel möglichst verzichten. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verschreibt Ihnen Drossafol während Schwangerschaft und Stillzeit nur dann, wenn es dafür medizinische Gründe gibt. Es ist bisher nichts darüber bekannt, ob beim gestillten Säugling durch Verabreichung von Drossafol an die Mutter unerwünschte Wirkungen auftreten können.

Wie wird es angewendet?

Erwachsene und Kinder (unabhängig vom Alter) 1 Tablette (5

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

In Einzelfällen können allergische Reaktionen (Hautjucken, Krampf der Bronchialmuskulatur und anaphylaktischer Schock mit Blutdruckabfall) auftreten.

Bei hohen Dosierungen (15 mg/Tag) können in seltenen Fällen Magen-Darm-Beschwerden, sowie Nervenstörungen wie Schlafstörungen, Erregung oder Depression auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel ist bei Raumtemperatur (15–25

Zusätzliche Informationen

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es sind Packungen zu 20 und 100 Tabletten erhältlich.


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