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«Ebetrexat 20 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Ebetrexat ist ein Arzneimittel mit folgenden Eigenschaften:

  • Es behindert das Wachstum bestimmter Körperzellen, die sich schnell vermehren (Anti-Tumor-Mittel)
  • es verringert unerwünschte Reaktionen des körpereigenen Abwehrsystems (Unterdrückung des Immunsystems) und
  • es besitzt entzündungshemmende Eigenschaften

Ebetrexat wird angewendet bei Patienten mit:

  • aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei Erwachsenen, bei denen die Behandlung mit sogenannten Basistherapeutika, (sog. Disease Modyfying Anti-Rheumatic Drugs, DMARDs) angezeigt ist
  • polyarthritischen Formen (wenn fünf oder mehr Gelenke betroffen sind) einer schweren, aktiven, juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA), wenn das Ansprechen auf die Behandlung mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) nicht ausreichend war - - schweren Formen von Psoriasis vulgaris, insbesondere vom Plaque-Typ, welche mit konventionellen Therapien wie Lichttherapie, PUVA und Retinoiden nicht genügend behandelt werden kann, sowie bei schwerer Psoriasis, welche die Gelenke angreift ( Psoriasis arthropathica)

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ebetrexat darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Methotrexat oder einen sonstigen Bestandteil von Ebetrexat sind
  • wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben (Ihr Arzt entscheidet über die Schwere Ihrer Erkrankung)
  • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben (Ihr Arzt entscheidet über die Schwere Ihrer Erkrankung)
  • wenn ihr blutbildendes System gestört ist
  • wen Sie einen erhöhten Alkoholkonsum haben
  • wenn Sie ein geschädigtes Immunsystem haben
  • wenn Sie schwere oder bestehende Infektionen haben
  • wenn Sie Geschwüre im Magen/Darmbereich haben
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe Abschnitt “Schwangerschaft und Stillzeit")

Während der Behandlung mit Ebetrexat sollten Sie keine Impfung mit Lebendimpfstoffen erhalten..

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Ebetrexat ist erforderlich, wenn Sie

  • insulinpflichtiger Diabetiker sind
  • inaktive, langanhaltende Infektionen haben (z.B. Tuberkulose, Hepatitis B oder C, Gürtelrose (Herpes Zoster))
  • eine Leber- oder Nierenerkrankung haben oder hatten
  • Probleme mit Ihrer Lungenfunktion haben
  • schwer übergewichtig sind
  • Flüssigkeitsansammlungen im Bauch oder im Zwischenraum zwischen den Lungen und der Brustwand (Aszites, Pleuraergüsse) haben
  • ausgetrocknet (dehydriert) sind oder an Erkrankungen haben, die zu Austrocknung führen können (Erbrechen, Durchfall, Mundhöhlenentzündung)

Falls Sie nach der Strahlentherapie Hautprobleme hatten (strahlungsinduzierte Dermatitis) und Sonnenbrand, können diese Probleme unter einer Therapie mit Methotrexat wieder auftreten. (recall-reaction)

Anwendung bei Kindern, Jugendlichen und älteren Patienten
Dosisempfehlungen hängen vom Gewicht des Patienten ab. Aufgrund ungenügender Erfahrungswerte sollte das Medikament bei Kindern < 3 Jahre nicht angewendet werden.

Kinder und ältere Patienten, die mit Ebetrexat behandelt werden, sollten engmaschig überwacht werden, damit mögliche Nebenwirkungen so früh wie möglich erkannt werden können.

Die Dosierung für ältere Patienten sollte wegen der altersbedingten reduzierten Leber-und Nierenfunktion und der niedrigen Folat-Reserven niedrig gehalten werden.

Spezielle Vorsorgemaßnahmen während der Behandlung mit Ebetrexat
Ebetrexat sollte nur von Ärzten mit genügend Erfahrung mit Ebetrexat bei der betreffenden Krankheit verschrieben werden.

Methotrexat kann vorübergehend die Produktion von Spermien und Eiern beeinträchtigen. Sie und Ihr Partner sollten während der Behandlung mit Methotrexat und mindestens bis zu sechs Monaten danach eine Empfängnis vermeiden (keine Schwangerschaft oder Zeugung von Kindern). Siehe auch Abschnitt “Schwangerschaft und Stillzeit".

Von Psoriasis verursachte Hautveränderungen können sich während der Behandlung mit Ebetrexat und gleichzeitiger UV-Bestrahlung verschlechtern.

Empfohlene Untersuchungen
Auch wenn Ebetrexat in niedriger Dosierung angewendet wird, können schwere Nebenwirkungen auftreten.
Um diese frühzeitig zu erkennen, ist eine ärztliche Überwachung in kurzen Zeitabständen notwendig.

Vor Behandlungsbeginn sollte Ihr Arzt Bluttests durchführen und Ihre Nieren und Leber auf Funktionstüchtigkeit untersuchen. Auch ihre Brust kann geröntgt werden. . Weitere Untersuchungen können während und nach der Behandlung durchgeführtwerden. Verpassen Sie keinen Arzttermin für

einen Bluttest.

Falls die Ergebnisse einer dieser Untersuchungen nicht normal sind, wird die Behandlung erst wieder fortgesetzt, wenn sich die Werte normalisiert haben.

Bei Anwendung von Ebetrexat mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Informieren sie ihren Arzt dass sie mit Ebetrexat behandelt werden, falls Sie während der Behandlung mit Ebetrexat andere Medikamente verschrieben bekommen. Es ist besonders wichtig ihren Arzt zu informieren wenn Sie Folgendes einnehmen/anwenden:

  • andere Medikamente gegen rheumatoide Arthritis oder Psoriasis wie Leflunomid, Sulfasalazin, (auch gegen ulzerative Colitis), Acetylsalizylsäure (Aspirin), Phenylbutazon oder Amidopyrin.
  • Alkohol (sollte gemieden werden)
  • Impfung mit Lebendimpfstoffe
  • Azathioprin (zur Vermeidung einer Abstoßungsreaktion nach einer Organtransplantation)
  • Retinoide (zur Behandlung von Hauterkrankungen)
  • Antikonvulsiva (beugen Krampfanfällen vor)
  • Krebsbehandlungen
  • Barbiturate (Schlafmittel)
  • Tranquilizer
  • Orale Verhütungsmittel (Anti-Baby-Pille)
  • Probenecid (gegen Gicht)
  • Antibiotika
  • Pyrimethamin (zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria)
  • Vitaminpräparate, dieFolsäure enthalten
  • Protonenpumpenhemmer (zur Behandlung von schwerem Sodbrennen oder Geschwüren)
  • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma)

Bei Anwendung von Ebetrexat zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Während der Behandlung mit Ebetrexat sollten Sie Alkohol undübermäßigen Genuss von Kaffee und koffeinhaltigen Getränken sowie schwarzen Tee vermeiden. Trinken Sie während der Behandlung mit Ebetrexat genügend, weil Austrocknung (Reduktion der Körperflüssigkeit) die Toxizität von Ebetrexat erhöhen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Wenden Sie Ebetrexat während Schwangerschaft oder wenn Sie schwanger werden wollen nicht an. Methotrexat kann zu Geburtsfehlern führen, ungeborenen Kindern Schaden zufügen oder Fehlgeburten verursachen, darum ist es sehr wichtig, schwangeren Patientinnen oder solchen mit Kinderwunsch kein Ebetrexat zu verabreichen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter muss jede Möglichkeit einer Schwangerschaft vor Behandlungsbeginn mit angemessenen Methodenausgeschlossen werden, z.B. mittels eines Schwangerschaftstests. Vermeiden Sie während der Behandlung mit Methotrexat und bis zu mindestens sechs Monaten danach eine Schwangerschaft Sie müssen deshalb in dieser Zeit eine verlässliche Empfängnisverhütung (siehe auch “Abschnitt besondere Vorsichtsmaßnahmen mit Ebetrexat”) sicherstellen.

Falls Sie während der Behandlung schwanger werden, sollte Ihnen Beratung betreffend der Risiken einer Schädigung des Kindes angeboten werden.
Falls Sie schwanger werden wollen, konsultieren Sie vor der geplanten Behandlung ihren Arzt, der Sie eventuell zu einem Spezialisten überweisen wird, , da Methotrexat genotoxisch wirken kann, d.h. dass das Medikament genetische Veränderungen verursachen kann.

Stillen
Stillen Sie während der Behandlung nicht, weil Methotrexat in die Muttermilch gelangt. Wenn Ihr behandelnder Arzt eine Behandlung mit Methotrexat während der Stillzeit als absolut notwendig betrachtet, müssen Sie abstillen.

Männliche Fortpflanzungsfähigkeit
Methotrexat kann genotoxisch wirken. Das bedeutet dass das Medikament genetische Veränderungen bewirken kann. Methotrexat kann die Spermien-und Eiproduktion beeinträchtigen und somit Geburtsfehler verursachen. Vermeiden Sie während der Behandlung mit Methotrexat und bis zu mindestens sechs Monaten danach die Zeugung von Kindern. Da Methotrexat zu Unfruchtbarkeit führen kann, könnte es für männliche Patienten ratsam sein, vor der Behandlung die Möglichkeit der Spermienaufbewahrung zu nutzen. (siehe auch Abschnitt “Besondere Vorsichtsmaßnahmen mit Ebetrexat"

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Während der Behandlung können Müdigkeit und Schwindel auftreten. Falls dies bei Ihnen auftritt, sollten Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen.

Wichtige Information über den Inhaltsstoff Natrium
Dieses Medikamententhält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) in der wöchentlichen Dosierung, das heisst es ist fast natrium-frei.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ebetrexat immer genau nach Anweisungen des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Ebetrexat sollte nur von Ärzten verschrieben werden, die mit den verschiedenen Eigenschaften und der Wirkungsweise der medizinischen Produkte vertraut sind.

Verwenden Sie Ebetrexat nach den genau nach der Anweisung Ihres Arztes. Bei Unsicherheiten sollten Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker wenden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Dosierung bei Patienten mit rheumatoider Arthritis
Die empfohlene Initialdosis für Methodextrat ist 7,5 mg einmal wöchentlich. Ebetrexat wird als einmalige Anwendung subkutan (unter die Haut), intramuskulär (in einen Muskel) oder intravenös (in eine Vene) gespritzt (siehe Abschnitt “Methoden und Dauer der Anwendung”).
Bei keinem Ansprechen auf die Therapie und guter Verträglichkeit kann die Dosis von Ebetrexat schrittweise um 2,5 mg erhöht werden. Die Behandlung kann alternativ auch mit einer höheren Dosierung beginnen. Die durchschnittliche wöchentliche Dosierung beträgt 15-20 mg. Generell sollte die wöchentliche Dosis von 20 mg nicht überschritten werden. Wenn die gewünschte therapeutische Wirkung erreicht worden ist, sollte die Dosis - falls möglich - schrittweise auf die niedrigstmögliche Erhaltungsdosis reduziert werden.

Dosierung bei Kindern und Jugendlichen mit polyarthritischen Formen der juvenilen idiopathischen

Arthritis.
Die empfohlene Dosis beträgt 10-15 mg/m² Körperoberfläche wöchentlich. Bei keinem Ansprechen auf die Therapie kann die wöchentliche Dosierung auf 20 mg/mKörperoberfläche erhöht werden. Allerdings sollten dann Kontrolluntersuchungen in kürzeren Abständen durchgeführt werden. Weil es nur wenig Erfahrung mit intravenöser (in die Vene) Verabreichung bei Kindern und Jugendlichen gibt,

sollte das Medikament nur subkutan (unter die Haut) oder intramuskulär (in den Muskel) gespritzt werden.
Aufgrund ungenügender Erfahrungswerte sollte das Medikament bei Kindern unter 3 Jahre nicht angewendet werden.

Erwachsene mit Psoriasis oder psoriatischer Arthritis
Empfohlene Anfangsdosis (für einen durchschnittlichen Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht): Es wird empfohlen, eine einmalige Testdosis von 5-10 mg zu applizieren, um mögliche schädigende Wirkungen einschätzen zu können.
Diese Dosis kann subkutan (unter die Haut), intramuskulär (in einen Muskel) oder intravenös (in eine Vene) verabreicht werden..
Wenn nach einer Woche keine Blutbildveränderung beobachtet werden kann, wird die Therapie mit 7,5 mg fortgesetzt. Die Dosis kann schrittweise (in Schritten von 5-7,5 mg wöchentlich, mit ständiger Kontrolle des Blutbilds) erhöht werden, bis das ideale therapeutische Resultat erreicht ist. Generell sollte eine wöchentliche Dosis von 30 mg nicht überschritten werden.
Wenn die gewünschte therapeutische Wirkung erreicht worden ist, sollte die wöchentliche Dosis auf die für den Patienten niedrigstmögliche Erhaltungsdosis reduziert werden.

Patienten mit Nierenkrankheit
Patienten mit einer Nierenerkrankung benötigen eventuell eine reduzierte Dosis.
Artund Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer wird von dem behandelnden Arzt festgelegt. Ebetrexat wird einmal wöchentlich injiziert!
Es wird empfohlen, einen bestimmten Wochentag als “Injektionstag” festzulegen. Ebetrexat wird subkutan (unter die Haut), intramuskulär (in einen Muskel) oder intravenös (in eine Vene) gespritzt, bei Kindern und Jugendlichen darf es nicht intravenös verabreicht werden.. Die Behandlung von rheumatoider Arthritis, juveniler idiopathische Arthritis, Psoriasis vulgaris und psoriatischer Arthritis mit Ebetrexat ist eine Langzeitbehandlung.

Rheumatoide Arthritis
Generell kann eine Besserung der Beschwerden nach 4-8 Wochen Behandlungsdauer erwartet werden. Nach Absetzen von Ebetrexat können die Beschwerden wieder auftreten.

Schwere Erscheinungsformen von Psoriasis vulgaris und psoriatrischer Arthritis (Psoriasis arthropatica)
Generell kann nach 2-6 Wochen ein Ansprechen auf die Behandlung erwartet werden. Abhängig von der Schwere der Symptome und der Laborwerte wird die Therapie entweder fortgesetzt oder abgebrochen.

Zu Beginn Ihrer Therapie kann Ebetrexat von medizinischem Personal verabreicht werden. Ihr Arzt kann auch entscheiden, dass Sie in der Lage sind zu lernen, Ebetrexat selbst subkutan zu spritzen. Sie werden in diesem Fall angemessen eingeschult werden. Sie sollten sich unter keinen Umständen die Spritze selbst geben, bevor Sie es nicht gelernt haben.

Wenn Sie eine größere Menge von Ebetrexat angewendet haben, als Sie sollten: Ändern Sie auf keinen Fall selbständig die Dosis!
Wenden Sie Ebetrexat nach ärztlicher Anweisung oder nach den Dosierungsanweisungen in dieser Packungsbeilage an.
Falls Sie (oder jemand anderes) Ebetrexat angewendet hat mehr als er sollte, muss sofort ein Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahmeaufgesucht werden.

Eine Überdosis Methotrexat kann schwere toxische Schäden verursachen. Symptome einer Überdosiskönnen die leichte Entstehung von blauen Flecken oder Blutungen, ungewöhnliche Schwäche, offene Stellen im Mund, Übelkeit, Erbrechen, schwarzer oder blutiger Stuhl, blutiger

Husten oder Erbrochenesdas aussieht wie Kaffeesatz, und verringerte Harnausscheidung sein. Siehe auch Abschnitt 4.

Nehmen Sie Ihre Medikamentenpackung mit wenn Sie zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen.. Im Fall einer Überdosis ist Calciumfolinat das Gegenmittel.

Wenn Sie die Anwendung von Ebetrexat vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die fehlende zu ersetzen, sondern fahren Sie mit der verschriebenen Dosis fort. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie die Anwendung von Ebetrexat abbrechen
Sie sollten die Behandlung mit Ebetrexat nicht unterbrechen oder beenden , falls Sie dies nicht mit Ihrem Arzt besprochen haben. . Falls Sie schwere Nebenwirkungen vermuten, fragen Sie unverzüglich Ihren Arzt um Rat.

Bei zusätzlichen Fragen zur Verwendung dieses Produktes wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Ebetrexat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt, falls Sie plötzlich keuchen oder Schwierigkeiten beim Atmen haben, ihre Augenlider, Gesicht oder Lippen anschwellen oder wenn Sie Ausschlag oder Juckreiz (besonders wenn es den ganzen Körper betrifft) bekommen.

Schwere Nebenwirkungen
Falls eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt:

  • Lungenbeschwerden (mögliche Symptome: allgemeines Krankheitsgefühl; trockener Reizhusten; Kurzatmigkeit, außer Atem auch im Ruhezustand, Brustschmerzen oder Fieber)
  • Schwere Hautabschälung oder Blasenbildung.
  • Ungewöhnliche Blutungen (inklusive blutiges Erbrechen) oder blaue Flecken
  • Schwerer Durchfall
  • Ulzera im Mund
  • Schwarzer oder teerartiger Stuhl
  • Blutiger Urin oder Stuhl
  • Kleine rote Punkte auf der Haut
  • Fieber
  • Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
  • Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Durst und/oder häufiges Wasserlassen
  • Anfälle (Krämpfe)
  • Ohnmacht
  • Verschwommenes oder schlechtes Sehvermögen

Ebenso können die folgenden Nebenwirkungen auftreten:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):
Entzündungen im Mund, Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit,Übelkeit , Erbrechen, Bauchschmerzen, Entzündungen und Geschwüre im Mund und im Hals und Anstieg der Leberwerte (kann über einen Test beim Arzt nachgewiesen werden).

Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):
Veränderung in der Anzahl der Blutkörperchen und Blutplättchen (kann über einen Test beim Arzt nachgewiesen werden), Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schläfrigkeit, Durchfall, Masern-ähnlicher Ausschlag (tritt einzeln auf ) Rötung, und Juckreiz.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):
Schwindel, Verwirrung, Depression, Krampfanfälle, Schädigung der Lungen, Geschwüre und Blutungen im Verdauungstrakt, Störungen der Funktionen der Leber (können über einem Test beim Arzt festgestellt werden), Diabetes, verminderte Anzahl von Proteinen im Blut (kann mit einem Test beim Arzt festgestellt werden), Nesselausschlag (tritt einzeln auf),
Lichtempfindlichkeit, Braunfärbung der Haut, Haarausfall, Anstieg rheumatischer Knötchen (Gewebeknoten), Gürtelrose, schmerzhafte Psoriasis, Gelenks- oder Muskelschmerzen, spröde Knochen, Entzündung und Geschwüre in der Blase (möglicherweise mit blutigem Urin), schmerzhaftes Wasserlassen, schwere allergische Reaktionen, Entzündung und Geschwüre in der Vagina.

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000):
Herzbeutelentzündung, Flüssigkeit im Herzbereich, schwere Sehstörungen,
Stimmungsschwankungen, niedriger Blutdruck, Blutgerinnsel, Halsschmerzen, Aussetzen der Atmung, Asthma, Entzündung des Verdauungstrakts, blutiger Stuhl, Zahnfleischentzündung, schwere Verdauungsstörungen, Verfärbung der Nägel, Akne, rote oder violette Pünktchen, Knochenbrüche, Nierenversagen, wenig oder keine Urinproduktion, Abbauprodukte im Blut.

Sehr selten (betrifft weniger als als 1 Behandelten von 10.000, Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Infektionen, schwere Störungen des Knochenmarks (kann mit einem Test beim Arzt nachgewiesen werden), geschwollene Drüsen, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Muskelschwäche, Kribbeln, Veränderung im Geschmackssinn (metallischer Geschmack),
Gehirnhautentzündung, welche Lähmungserscheinungen oder Erbrechen verursachen kann, rote Augen, Netzhautschäden, Wasser in der Lunge, blutiges Erbrechen, Fieberblasen, Protein im Urin (kann mit einem Test beim Arzt nachgewiesen werden), sexuelle Unlust, Erektionsstörungen, Nagelbettentzündung, schwere Verdauungsstörungen, Furunkel, kleine Blutgefäße unter der Haut, Pilzinfektionen, Schädigung der Blutgefäße in der Haut, Lymphknotenschwellung unter den Achseln und in den Leisten, verzögerte Wundheilung, niedrige Produktion von Spermien, unregelmäßige Regelblutungen, vaginaler Ausfluss, Unfruchtbarkeit.

Andere: Nach der Injektion in den Muskel kann es zu Brennen oder Schädigungen an der Einstichstelle kommen.
Nach einer Injektion unter die Haut kann eine leichte Hautreaktion auftreten.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett der Fertigspritze nach der Abkürzung EXP und auf dem Karton nach “Verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen..
Nicht über 25°C lagern.
Das Produkt muss sofort nach dem Öffnen verwendet werden.

Wenn die Lösung trüb ist und Partikel enthält, dürfen Sie Ebetrexat nicht verwenden.

Nur zum einmaligen Gebrauch. Nicht benutzte Lösung wegwerfen!
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen..


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