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«Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen»

Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen
Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen sind ein Kreislaufmittel, das die Herzkraft und -leistung steigert, die arteriellen und venösen Blutgefäße verengt, die zirkulierende Blutmenge vermehrt und den zu niedrigen Blutdruck auf normale Höhe anhebt.

Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen werden angewendet bei niedrigem Blutdruck oder wenn bei Lageveränderung (z. B. beim Aufstehen) Kreislaufregulationsstörungen mit Beschwerden wie Schwindelgefühl, unerklärbarer Müdigkeit, Schwarzwerden vor den Augen oder Schwächegefühl auftreten.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Effortil darf nicht eingenommen werden,
– wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Etilefrinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen sind;
– wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankungen leiden:

  • Bluthochdruck (Hypertonie); • Überfunktion der Schilddrüse (Thyreotoxikose);
  • Geschwulst der Nebenniere (Phäochromozytom);
  • erhöhter Augeninnendruck (Engwinkelglaukom = „Grüner Star“);
  • Entleerungsstörung der Harnblase mit Restharnbildung, insbesondere bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom);
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit);
  • Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz);
  • Erkrankung des Herzmuskels, die mit übermäßigem und einengendem Wachstum einhergeht (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie);
  • Verengung (Stenose) an den Herzklappen oder Verengung der großen Arterien;
  • vorübergehender Blutdruckabfall bei schnellem Lagewechsel gefolgt von überschießendem Blutdruckanstieg (orthostatische Hypotension und lageabhängige hypertensive Gegenregulation); – wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten Arzneimitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmer) behandelt werden (siehe auch „Bei Einnahme von Effortil mit anderen Arzneimitteln“); – wenn Sie schwanger sind (in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft); – wenn Sie stillen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Effortil ist erforderlich,
– wenn Sie an einer der nachfolgenden Erkrankungen leiden:

  • schwere Herz- und Gefäßveränderungen;
  • zu schnelle Schlagfolge des Herzens und/oder Herzrhythmusstörungen;
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Die Anwendung des Arzneimittels Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Einnahme von Effortil mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Verstärkung der Wirkung Bei gleichzeitiger Anwendung von bestimmten Arzneimitteln gegen Bluthochdruck (Guanethidin, Reserpin), bestimmten Nebennierenrindenhormonen (Mineralkortikoide), Schilddrüsenhormonen, bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma (Sympathomimetika), bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva oder MAO-Hemmer), bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika) oder Calcium-Präparaten ist eine Verstärkung der blutdrucksteigernden Wirkung möglich.

Herzwirksame Digitalispräparate in höherer Dosierung und bestimme Narkosegase (sogenannte halogenierte aliphatische Kohlenwasserstoffe) können die Wirkung auf den Herzmuskel verstärken und so zu Herzrhythmusstörungen führen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Etilefrin und Dihydroergotamin führt zu einer Verstärkung der Wirkung von Etilefrin.

Die gleichzeitige Verabreichung von Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen und Atropin kann zu einer Verstärkung der Wirkung von Etilefrin und zu einem Anstieg der Herzfrequenz führen.

Verminderung der Wirkung Chinidin, ein Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, vermindert die blutdrucksteigernde Wirkung von Etilefrinhydrochlorid, sogenannte adrenerge Rezeptorenblocker (α-Blocker und β-Blocker) können sie teilweise oder vollständig aufheben. Die gleichzeitige Anwendung von β-Rezeptorenblockern soll wegen der Möglichkeit einer zu starken Verlangsamung der Herzschlagfolge (Reflexbradykardie) vermieden werden.

Auswirkungen auf andere Arzneimittel Die gleichzeitige Verabreichung von Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen und Arzneimitteln zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Antidiabetika) führt zu einer verminderten Blutzuckersenkung.

Bei Einnahme von Effortil zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen wirken bei Einnahme vor dem Essen besonders schnell.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen dürfen während der ersten drei Monate der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden. Ab dem 4. Monat der Schwangerschaft dürfen Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Einige der möglichen Nebenwirkungen von Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen können die Aufmerksamkeit oder die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen (Schwindel, Unruhe, Muskelzittern). Wenn Sie diese Nebenwirkungen bemerken, dürfen Sie bis zum Abklingen der Symptome keine Fahrzeuge lenken und keine gefährlichen Maschinen bzw. Werkzeuge bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Effortil
Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen enthalten Methyl-4-Hydroxybenzoat, Propyl-4-Hydroxybenzoat und Natriummetabisulfit. Es kann zu – möglicherweise verzögerten – allergischen Reaktionen, schweren Überempfindlichkeitsreaktionen und Verkrampfungen der Atemwege kommen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für

Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen werden mit etwa einem halben Glas Wasser (50-100 ml) verdünnt eingenommen. Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen sind vor den Mahlzeiten einzunehmen. Bei Einnahme vor dem Essen wird ein rascherer Wirkungseintritt erzielt.

Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt nach Ihrem persönlichen Beschwerdebild festgelegt. Nach einigen Monaten, mindestens jedoch alle 6 Monate, wird Ihr Arzt jeweils überprüfen, ob eine Einnahme von Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen weiterhin erforderlich ist.

Hinweis für die Handhabung Falls erforderlich, zum Antropfen leicht auf den Flaschenboden tippen.

Wenn Sie eine größere Menge von Effortil eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie versehentlich mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben, verständigen Sie bitte Ihren Arzt. Er wird über eventuell notwendige Maßnahmen entscheiden.

Anzeichen einer Überdosierung können sein: erhöhte Herzschlagfolge (Tachykardie), Blutdruckanstieg, Erregung, Engegefühl, Herzrhythmusstörungen (Extrasystolen). Darüber hinaus kann Erbrechen auftreten. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Überdosierung zu herabgesetzter Atemleistung (zentrale Atemdepression) und Koma führen.

In schweren Fällen können intensivmedizinische Maßnahmen erforderlich sein.

Wenn Sie die Einnahme von Effortil vergessen haben
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Effortil abbrechen
Wenn die Behandlung mit Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen abgebrochen wird, können die ursprünglichen Beschwerden wieder auftreten. Sie sollten daher Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen so lange einnehmen, wie Ihr Arzt es verordnet – auch wenn Ihre Beschwerden abgeklungen sind. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung abbrechen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel können Effortil 7,5 mg/ml - Tropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

In Studien mit Effortil wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Erkrankungen des Immunsystems nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen)

Psychiatrische Erkrankungen gelegentlich: Angstzustände, Schlaflosigkeit

Erkrankungen des Nervensystems häufig: Kopfschmerzen
gelegentlich: Muskelzittern (Tremor), Unruhe, Schwindel

Herzerkrankungen gelegentlich: Herzrhythmusstörungen, zu schnelle Schlagfolge des Herzens (Tachykardie), Herzklopfen
nicht bekannt: Schmerzen und Engegefühl in der Herzgegend (Angina pectoris), Blutdruckanstieg

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts gelegentlich: Übelkeit

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort nicht bekannt: Schwitzen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nach Anbruch 6 Monate verwendbar.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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