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«Elektrolyt-Infusionslösung 153 mit Glucose 5»

Elektrolyt-Infusionslösung 153 mit Glucose 5


Was ist es und wofür wird es verwendet?

-Isotone Dehydratation
-Hypotone Dehydratation
-Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt und bei
leichter Acidose
-Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen
Absolute Kontraindikation:
-Hyperhydratationszustände
Relative Kontraindikationen:
-Hypertone Dehydratation
-Hypokaliämie
-Insulinrefraktäre Hyperglykämie, die einen Einsatz von mehr als 6 Einheiten
Insulin/Stunde erforderlich macht.
-Hypernatriämie
-Erkrankungen, die eine restriktive Natriumzufuhr gebieten (wie Herzinsuffizienz,
generalisierte Ödeme, Lungenödem, Hypertonie, Eklampsie, schwere Niereninsuffizienz).
Vorsicht ist geboten bei niereninsuffizienten Patienten mit Neigung zur Hyperkaliämie.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Siehe unter Warnhinweise.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Nicht über 25°C aufbewahren.

Wie wird es angewendet?

Dosierung
Bei physiologischer Stoffwechsellage (sofern nicht anders verordnet):
Dauertropf entsprechend dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.
Maximale Infusionsgeschwindigkeit:
Bis zu 0,25 g Glucose/ kg Körpermasse und Stunde
(entsprechend 5 ml Elektrolyt-Infusionslösung 153 mit Glucose 5 / kg Körpermasse und Stunde)
Maximale Tagesmenge:
Bis zu 40 ml Gesamtflüssigkeit/kg Körpermasse
(40 ml Elektrolyt-Infusionslösung 153 mit Glucose 5 entsprechen 2,0 g Glucose).
Die maximale Tagesdosis für Kalium beträgt 2 mmol K+/kg Körpermasse/Tag.
Die maximale Tagesdosis für Natrium wird vom Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf bestimmt. ür Erwachsene gilt ein Richtwert von 3 - 6 mmol Natrium/kg Körpermasse.
Art der Anwendung
Infusionslösung zur intravenösen Anwendung
Hinweise für den Fall der Überdosierung
Bei Überdosierung besteht die Gefahr der
Überwässerung,
Hyperglykämie,
Störungen im Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt
Hyperosmolarität.
Therapie: Unterbrechung der Zufuhr, beschleunigte renale Elimination, eine entsprechende Bilanzierung der Elektrolyte und ggf. Insulinapplikation.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder anderen Mitteln
Glucosehaltige Lösungen dürfen nicht gleichzeitig in demselben Schlauchsystem mit Blutkonserven verabreicht werden, da dies zu einer Pseudoagglutination führen kann.
Bei Zusatz von Arzneimitteln ist auf Keimfreiheit, vollständige Mischung, physikalisch-chemische Veränderungen und generelle Kompatibilität zu achten.
Aufgrund des Calciumgehaltes ist die Lösung inkompatibel mit phosphat- und carbonathaltigen Lösungen.
Warnhinweise
Kontrollen des Serumionogramms und der Wasserbilanz sind erforderlich.
Kontrollen der Blutglucose sind notwendig, besonders posttraumatisch, postoperativ oder bei anderen Störungen der Glucosetoleranz.
Nebenwirkungen
Bei Beachtung der Gegenanzeigen, Dosierungsempfehlungen und Hinweise nicht bekannt.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nur klare Lösungen in unversehrten Behältnissen verwenden!
Elektrolyt-Infusionslösung 153 mit Glucose 5 soll nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation
Elektrolyt-Infusionslösung 153 mit Glucose 5
Gesamtkationen/-anionen 153 mval/l, Glucose 5 %, Infusionslösung zur intravenösen Anwendung
Indikationsgruppe
Infusionslösung zur intravenösen Infusion
x 500 ml
10 x 500 ml


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