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«Elektrolyt-Infusionslösung 153»

Elektrolyt-Infusionslösung 153
Elektrolyt-Infusionslösung 153
Elektrolyt-Infusionslösung 153


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Isotone Dehydratation
Hypotone Dehydratation
Kurzfristiger intravasaler Volumenersatz
Flüssigkeits- und Elektrolytersatz bei ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt und bei leichter Azidose
Trägerlösung für kompatible Elektrolytkonzentrate und Medikamente

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen
Absolute Kontraindikation:
Hyperhydratationszustände
Relative Kontraindikationen:
Hyperkaliämie
Hypernatriämie
Erkrankungen, die eine restriktive Natriumzufuhr gebieten (wie Herzinsuffizienz, generalisierte Ödeme, Lungenödem, Hypertonie, Eklampsie, schwere Niereninsuffizienz).
Vorsicht ist geboten bei niereninsuffizienten Patienten mit Neigung zur Hyperkaliämie.
Mit Zusatz von Elektrolytkonzentraten können aufgrund deren chemischen und physikalischen Eigenschaften weitere Gegenanzeigen resultieren.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Siehe auch unter Warnhinweise.
Schwangerschaft und Stillzeit
Negative Auswirkungen von Elektrolyt-Infusionslösung 153 auf Schwangerschaft und gestillten Säugling sind bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht zu erwarten.

Wie wird es angewendet?

Dosierung
Dauertropf entsprechend dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.
Maximale Infusionsgeschwindigkeit:
Die maximale Infusionsgeschwindigkeit richtet sich nach dem klinischen Zustand des Patienten. Sie beträgt in der Regel 4 - 8 ml/kg Körpermasse und Stunde.
Maximale Tagesmenge:
Die maximale Tagesmenge ergibt sich aus dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.
Eine Gesamtflüssigkeitszufuhr von 40 ml/kg Körpermasse und Tag sollte beim Erwachsenen nicht überschritten werden.
Dabei würden 5,6 mmol Natrium und 0,2 mmol Kalium je kg Körpermasse und Tag zugeführt.
Art der Anwendung
Zur intravenösen Anwendung.
Hinweise für den Fall der Überdosierung
Bei Überdosierung besteht die Gefahr der:
- Überwässerung
- Störungen im Elektrolythaushalt
- Hyperosmolarität
- Induktion einer alkalotischen Stoffwechsellage.
Therapie: Unterbrechung der Zufuhr, beschleunigte renale Elimination und eine entsprechende negative Bilanzierung.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder anderen Mitteln
Aufgrund des Calciumgehaltes können Inkompatibilitäten mit phosphathaltigen und carbonathaltigen Lösungen bestehen.
Warnhinweise
Kontrollen des Serumionogramms und der Wasserbilanz sind erforderlich.
Bei hypertoner Dehydratation ist eine zu schnelle Infusionsgeschwindigkeit unbedingt zu vermeiden. (cave: Anstieg der Plasmaosmolarität und der Plasmanatriumkonzentration)
Nebenwirkungen
Bei Beachtung der Gegenanzeigen, Dosierungsempfehlungen und Hinweise nicht bekannt.
Bei Auftreten von Nebenwirkungen sind diese dem Arzt unverzüglich mitzuteilen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Elektrolyt-Infusionslösung 153 soll nach dem Ablauf des Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.
Nur klare Lösungen in unversehrten Behältnissen verwenden!
Nach Anbruch des Behältnisses ist die Lösung sofort zu verwenden, Restmengen sind zu verwerfen.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation
ELEKTROLYT-INFUSIONSLÖSUNG 153
Gesamtkationen/-anionen 153 mval/l, Infusionslösung zur intravenösen Anwendung
Indikationsgruppe
Kohlenhydratfreie Vollelektrolytlösung zur intravenösen Infusion.
x 250 ml
10 x 250 ml
1 x 500 ml
10 x 500 ml
1 x 1000 ml
6 x 1000 ml
Infusionslösung in Polyethylen-Durchstechflaschen:
Originalpackung mit:
1 x 500 ml
10 x 500 ml
1 x 1000 ml
10 x 1000 ml
Infusionslösung in Beuteln:
Originalpackung mit:
1 x 500 ml
10 x 500 ml
1 x 1000 ml
6 x 1000 ml


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