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«Enac Hexal 20 mg - Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Enac Hexal senkt einen erhöhten Blutdruck. Wenn Sie an Herzmuskelschwäche (so genannte Herzinsuffizienz) leiden, verbessert Enac Hexal die Pumpleistung Ihres Herzens. Es zählt zur Substanzgruppe der sogenannten ACE-Hemmer.

Ihr Arzt hat Ihnen Enac Hexal verschrieben, weil Sie an zu hohem Blutdruck oder Herzmuskelschwäche leiden. Bei Herzmuskelschwäche – verbunden mit Beschwerden – müssen Sie Enac Hexal zusammen mit entwässernden Medikamenten und/oder so genannten ”Digitalispräparaten” (Arzneimittel zur Stärkung des Herzmuskels) einnehmen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enac Hexal darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Enalapril, einen der sonstigen Bestandteile von Enac Hexal oder ein Medikament aus derselben Wirkstoffklasse sind
  • wenn Sie schon früher einmal auf ein Medikament aus der Gruppe der ACE-Hemmer allergisch reagiert haben (mit Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Zunge, Hals und/oder Kehlkopf in Verbindung mit Schluckbeschwerden oder Atemnot (so genanntes ”Angioneurotisches Ödem”))
  • wenn Sie im zweiten oder dritten Trimester schwanger sind
  • wenn Sie stillen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enac Hexal ist erforderlich
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Ihr Medikament einnehmen

  • wenn Sie Nierenprobleme haben, wenn Sie kürzlich eine Nierentransplantation hatten, wenn Sie ein Dialysepatient sind oder Entwässerungstabletten (Diuretika) einnehmen
  • wenn Sie eine salzarme Diät einhalten oder kürzlich an starkem Erbrechen oder Durchfall gelitten haben
  • wenn Sie an einer bestimmten Herzerkrankung, einer so genannten "Aortenstenose", "hy-pertrophen Kardiomyopathie“ oder "Ausflussbehinderung" leiden
  • wenn Sie an Kollagenosen mit Gefäßbeteiligung leiden, Immunsuppressiva nehmen (zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, wie rheumatoider Arthritis oder nach einer Transplantation)
  • wenn Sie Allopurinol (zur Behandlung von Gicht) oder Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) einnehmen. Wenn Sie eine Infektion entwickeln (Beschwerden können erhöhte Temperatur oder Fieber sein), informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Ihr Arzt wird von Zeit zu Zeit Blutproben nehmen, um die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen zu prüfen.
  • wenn Sie schon einmal ein Angioödem während der Einnahme von anderen Arzneimitteln hatten. Anzeichen sind Juckreiz, Nesselausschlag, Atembeschwerden (Keuchen) oder Schwellung der Hände, Rachen, Mund oder Augenlider.
  • wenn Sie Diabetes haben und Antidiabetika einschließlich Insulin einnehmen, um Ihren Blutzuckerwert zu kontrollieren (Sie müssen Ihre Blutzuckerspiegel genauestens auf Unter-zuckerung kontrollieren, besonders während des ersten Monats der gemeinsamen Anwen-dung)
  • wenn Sie Kaliumergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe einnehmen
  • wenn Sie Lithium zur Behandlung psychischer Erkrankungen einnehmen
  • wenn Sie von Ihrem Arzt informiert wurden, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden
  • wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden könnten). Enac Hexal wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem 3. Schwan-gerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaf-ten Schaden zufügen kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).
  • wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Wenn Sie während der Einnahme von Enac Hexal eine der folgenden Beschwerden entwickeln, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt:

  • Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut oder des Augenweiß)
  • trockenen, lang anhaltenden Husten

Wenn bei Ihnen eine der folgenden Maßnahmen durchgeführt werden soll, sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt darüber, dass Sie Enac Hexal einnehmen:

  • jegliche Operation oder Erhalt von Narkosemitteln (auch bei einem Zahnarzt)
  • eine Behandlung, genannt LDL-Apherese, um Cholesterin mit einer Maschine aus Ihrem Blut zu entfernen
  • Densensibilisierungsbehandlung, um die allergischen Reaktionen nach einem Bienen- oder Wespenstich zu vermindern

Routinetests
Wenn Sie mit der Behandlung von Enac Hexal beginnen, wird Ihr Arzt Ihren Blutdruck regelmä-ßig überwachen, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Dosis erhalten. Zusätzlich kann der Arzt bei einigen Patienten Tests zur Messung Ihres Kalium-, Kreatinin- und Leberenzymspiegels durchführen.
Kinder
Die Daten für die Verwendung von Enac Hexal bei Kindern über 6 Jahren mit hohem Blutdruck sind limitiert, aber bei Kindern mit Herzproblemen gibt es keine Informationen. Enac Hexal darf nicht bei Babys oder Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion verwendet werden.

Bei Einnahme von Enac Hexal mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies gilt auch für pflanzliche Arzneimittel. Auch einige andere Medikamente können die Wirkungsweise von Enac Hexal beeinflussen:

  • kaliumsparende entwässernde Arzneimittel(Diuretika) wie z. B. Spironolacton, Eplere-non, Triamteren oder Amilorid, Kaliumergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe. Enac Hexal kann den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen und zu Hyperkaliämie führen. Dies verursacht geringe Anzeichen und ist üblicherweise durch Tests zu diagnostizieren.
  • entwässernde Arzneimittel (Diuretika), wie Thiazide, Furosemid oder Bumetanid
  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel wie Nitroglyzerin, Nitrate und andere gefäßerwei-ternde Mittel (Vasodilatatoren)
  • Lithium, ein Arzneimittel, das für die Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen ver-wendet wird. Die Anwendung von Enac Hexal mit Lithium wird nicht empfohlen.
  • trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin (zur Behandlung von Depressionen), Antipsy-chotika wie Phenothiazine (zur Erleichterung schwerer Angstzustände)
  • Schmerzmittel wie Morphine oder Anästhetika, da Ihr Blutdruck zu niedrig sein könnte
  • Arzneimittel zur Linderung von Steifheit oder zur Entzündungshemmung verbunden mit schmerzhaften Zuständen, besonders jene, die Muskeln, Knochen und Gelenke beein-trächtigen:
  • einschließlich Goldtherapie, was bei gleichzeitiger Einnahme mit Enac Hexal zu einer Rötung des Gesichts, Übelkeit, Erbrechen und niederem Blutdruck führen kann und
  • nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel(NSAR) wie z. B. Diflunisal oder Diclofenac. Diese Arzneimittel können eine gute Blutdruckeinstellung verhindern und den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
  • Arzneimittel wie Ephedrin (verwendet in Hausmitteln gegen Husten und Schnupfen) oder Noradrenalin und Adrenalin, die zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herz-versagen, Asthma oder Allergien verwendet werden. Gemeinsam mit Enac Hexal einge-nommen können diese Arzneimittel zu einer ständigen Blutdruckerhöhung führen.
  • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht)
  • Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
  • Antidiabetika wie Insulin. Enac Hexal kann eine weitere Senkung Ihres Blutzuckers verur-sachen, wenn Sie es mit Antidiabetika einnehmen.

Bei Einnahme von Enac Hexal zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Enac Hexal kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Jedoch, wenn Sie während der Einnahme von Enac Hexal Alkohol trinken, kann dies bei Ihnen zu einem zu hohen Blutdruckabfall und dadurch zu Schwindel, Benommenheit oder Mattigkeit führen. Sie sollten Ihren Alkoholkonsum auf ein Minimum beschränken.

Schwangerschaft und Stillzeit Schwangerschaft
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Enac Hexal einnehmen, wenn Sie schwanger sind, glau-ben, schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen. Enac Hexal sollte während des ersten Trimesters der Schwangerschaft möglichst nicht eingenommen werden, da aufgrund der
vorhandenen Daten ein gering erhöhtes Risiko auf Fruchtschädigung nicht ausgeschlossen werden kann. Falls Sie während der Behandlung mit Enac Hexal schwanger werden, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt mit.
Enac Hexal darf während des zweiten und dritten Trimesters der Schwangerschaft nicht einge-nommen werden. Vor einer geplanten Schwangerschaft sollte auf eine alternative Behandlung umgestellt werden.

Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen, oder wenn Sie vorhaben zu stillen. Es wird nicht empfohlen, während der Einnahme von Enac Hexal Neugeborene (erste Wochen nach der Geburt) und Frühgeborene zu stillen.
Im Falle älterer Säuglinge sollte Ihr Arzt über den Nutzen und das Risiko bei Einnahme von Enac Hexal im Vergleich zu alternativen Therapien während der Stillzeit aufklären.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträch-tigen.

Bestimmte Nebenwirkungen, wie Schwindel oder Schwächegefühl, wurden bei Enac Hexal beobachtet, was einige Patienten bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigen könnte.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Enac Hexal Enac Hexal enthält Lactose. Wenn Sie von Ihrem Arzt informiert wurden, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden, fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Einnahme dieses Arzneimittels

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel über den Mund ein.
  • Nehmen Sie Enac Hexal immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes ein.
  • Die Anzahl der Tabletten, die Sie täglich einnehmen, hängt von Ihrem Zustand ab.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Dosis bei Bluthochdruck
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt abhängig von Ihrem Blutdruck 5 mg täglich bis 20 mg täglich. Bei Patienten mit leicht erhöhtem Blutdruck wird eine Dosis von 5 - 10 mg täglich emp-fohlen. Für Patienten mit Nierenproblemen, Herzproblemen, niedrigem Salz- und/oder Flüssig-keitsspiegel sollte die Dosis zum Beginn 5 mg oder weniger betragen.
Wenn Sie derzeit hohe Dosen von Diuretika (Arzneimittel zur Entwässerung) nehmen, kann Ihr Arzt Sie bitten, diese 2 - 3 Tage vor der Einnahme von Enac Hexal abzusetzen. Eine Anfangs-dosis von 5 mg oder weniger wird empfohlen.
Wenn Ihr Blutdruck unter Kontrolle ist, beträgt die übliche Erhaltungsdosis 20 mg täglich bis zu einem Maximum von 40 mg täglich.

Dosis bei Herzerkrankungen
Bei Patienten mit Herzproblemen wird Enac Hexal zusätzlich zu Diuretika und, wo nötig, mit Digitalis (ein Arzneimittel bei Herzinsuffizienz und unregelmäßigem Herzschlag) oder Beta-Blockern (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris und Herzproblemen) angewendet. Die Anfangsdosis beträgt 2,5 mg und sollte schrittweise auf die übliche Erhal-
tungsdosis von 20 mg einmal täglich oder aufgeteilt auf zwei Gaben über eine Dauer von 2 - 4 Wochen gesteigert werden. Die Maximaldosis beträgt 40 mg pro Tag und wird auf zwei Gaben aufgeteilt.

Eingeschränkte Nierenfunktion
Bei Patienten mit Nierenproblemen muss die Dosis von Enac Hexal abhängig von Ihrer Nieren-funktion angepasst werden. Die Nierenfunktion wird durch die Menge an Kreatinin (ein Abbau-produkt) in Ihrem Harn bestimmt und ebenso durch eine Blutuntersuchung. Wenn Sie zur Dialy-se gehen, wird Ihre Dosierung täglich variieren. Ihr Arzt wird Sie über Ihre Dosierung aufklären.

Ältere Patienten
Die Dosierung wird vom Arzt entsprechend Ihrer Nierenfunktion angepasst.

Kinder
Es gibt nur begrenzte Erfahrungen bei der Anwendung von Enac Hexal bei Kindern mit Blut-hochdruck. Für Kinder, die Tabletten schlucken können, wird die Dosis individuell, dem Körper-gewicht und der Wirkung auf den Blutdruck entsprechend, angepasst werden. Die empfohlene Anfangsdosis bei Kindern mit 20 bis weniger als 50 kg beträgt 2,5 mg und 5 mg bei Kindern ab 50 kg. Enac Hexal wird einmal am Tag eingenommen. Die Dosis sollte den Bedürfnissen des Kindes angepasst werden und bis zu einem Maximum von 20 mg pro Tag bei einem Körperge-wicht von 20 bis weniger als 50 kg und 40 mg pro Tag bei einem Körpergewicht ab 50 kg betra-gen.

Babys und Kinder mit Nierenproblemen
Enac Hexal soll bei Babys und Kindern mit beeinträchtigter Nierenfunktion nicht angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Enac Hexal eingenommen haben als Sie sollten Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie glauben, zu viele Tabletten eingenommen zu haben als Sie sollten. Die meistbekannten Anzeichen und Merkmale einer Überdosierung sind Blutdruckabfall und Stupor (ein Zustand eines fast kompletten Bewusstseinsverlustes). Andere Symptome können Schwindel oder Benommenheit bis zu einem Blutdruckabfall, starkes und schnelles Herzklopfen, schneller Puls, Angstgefühl, Husten, Nierenversagen und beschleunigte Atmung beinhalten.

Wenn Sie die Einnahme von Enac Hexal vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enac Hexal abbrechen
Es ist für den Behandlungserfolg wichtig, dass Sie Enac Hexal regelmäßig einnehmen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Enac Hexal Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen können mit diesem Arzneimittel auftreten:
Es ist lebenswichtig, dass Sie unverzüglich die Einnahme von Enac Hexal abbrechen und Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie die folgenden Beschwerden bei sich bemerken:

  • allergische Reaktionen – Sie haben möglicherweise Juckreiz, Kurzatmigkeit oder Keuchen und entwickeln Schwellungen der Hände, Mund, Rachen, Gesicht oder Augen.

Hören Sie sofort mit der Einnahme von Enac Hexal auf und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie folgende Nebenwirkungen haben:

  • schwerer Schwindel, Benommenheit, besonders am Beginn der Behandlung oder wenn die Dosis erhöht wird oder wenn Sie aufstehen, starke Rötung Ihrer Haut, Blasenbildung, Hautabschälung in Platten

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10):

  • verschwommenes Sehen, Husten, Übelkeit, Schwäche

Häufig(betrifft1 bis 10 Behandelte von 100):

  • Kopfschmerzen, Depression, niedriger Blutdruck, Ohnmacht
  • Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris, schneller Herzschlag, Kurzatmig-keit
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Veränderungen des Geschmacksinns, Wasseransammlungen (Ödeme), Müdigkeit
  • Hautausschlag, Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem): Ein angioneurotisches Ödem im Gesicht, an Gliedmaßen, Lippen, Zunge, Stimmritze und/oder Kehlkopf wurde beobachtet.
  • erhöhte Kaliumspiegel im Blut, erhöhtes Serumkreatinin (beide werden üblicherweise durch einen Bluttest festgestellt)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000):

  • Blutarmut, Ängstlichkeit, ein Gefühl von erhöhter Aufmerksamkeit oder wackeliges Gefühl (verursacht durch niedrige Blutzuckerwerte), Verwirrung, Schläfrigkeit, Unfähigkeit zu schla-fen, Nervosität, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Schwindel (Drehempfindung)
  • niederer Blutdruck (wodurch Sie sich schwindlig fühlen könnten, wenn Sie aufstehen), unre-gelmäßiger Herzschlag, Herzinfarkt oder Schlaganfall (bei Hochrisikopatienten)
  • Schnupfen, Halsweh und Heiserkeit, Atemprobleme oder Asthma
  • Darmverschluss, Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Erbrechen, Magenverstimmung, Verstopfung, Appetitverlust (Anorexie), Magenreizung, Mundtrockenheit
  • brennendes Schmerzgefühl mit einem Gefühl der Leere und Hunger, besonders wenn der Magen leer ist (verursacht durch ein Magengeschwür), übermäßiges Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Haarverlust, Eiweißausscheidung im Harn (wird üblicherweise durch einen Bluttest festgestellt)
  • Impotenz, Muskelkrämpfe, Hitzewallung, Ohrensausen (Tinnitus), Antriebslosigkeit, Fieber
  • Anstieg des Blutharnstoffs und verringerter Natriumspiegel (wird üblicherweise durch einen Harntest festgestellt)

Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000):

  • abnormales Träumen, Schlafstörungen
  • Veränderung des Blutbildes, wie verminderte Anzahl roter oder weißer Blutkörperchen, ver-minderte Anzahl an Blutplättchen, Knochenmarksdepression (wird üblicherweise durch einen Bluttest festgestellt)
  • geringer Blutfluss in Ihren Fingern und Zehen, was Rötung und Schmerzen verursacht (Ray-naud-Syndrom), Flüssigkeit in der Lunge, laufende oder entzündete Nase
  • eosinophile Lungenentzündung (Anzeichen können Husten, Fieber und Atemprobleme sein)
  • Schmerzen, Schwellungen oder Geschwüre im Mund, Infektion oder Schmerzen und Schwel-lung der Zunge, Nierenprobleme wie Schmerzen im unteren Rückenbereich und Verminde-rung der täglichen Harnausscheidung
  • Leberversagen oder Leberentzündung (Hepatitis), was zu einer Gelbfärbung der Haut führen kann (Gelbsucht) • übermäßige Hautrötung, Blasenbildung, Hautabschälung in Platten
  • Vergrößerung der Brust beim Mann
  • erhöhte Leberenzymwerte oder Blutbilirubin (wird üblicherweise durch einen Bluttest festge-stellt), Abfall des Blutzuckerspiegels

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000):

  • Schwellung (Ödeme) der Bauchorgane: Anzeichen können sein: Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, erhöhte Kalziumspiegel im Blut

Andere (es ist nicht bekannt, wie viele Behandelte davon betroffen sein können) Es wurde ein Nebenwirkungskomplex berichtet, der einige oder alle der folgenden Anzeichen einschließen kann:

  • Fieber, Entzündung der Blutgefäße, Schmerzen und Entzündung der Muskeln oder Gelenke
  • Störungen des Blutsystems betreffend der Blutbestandteile, die man üblicherweise durch Bluttests feststellt
  • Hautausschlag, Überempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht und andere Auswirkungen auf die Haut

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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