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«Enac plus Hexal 20 mg/6 mg - Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Enalapril gehört zur Arzneimittelgruppe der sog. Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) und senkt den Blutdruck, indem es die Blutgefäße erweitert.

Hydrochlorothiazid gehört zur Arzneimittelgruppe der sog. Diuretika („Wassertabletten”) und senkt den Blutdruck, indem es die Urinausscheidung steigert.

Enac plus Hexal enthält eine Kombination von Enalapril und Hydrochlorothiazid. Es wird zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt, wenn sich die Behandlung mit Enalapril allein als unzureichend erwiesen hat.

Ihr Arzt kann Ihnen Enac plus Hexal auch an Stelle von separaten Tabletten mit denselben Dosen von Enalapril und Hydrochlorothiazid verordnen.
Für die Erstbehandlung eignet sich diese fixe Dosiskombination nicht.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enac plus Hexal darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Enalapril, Hydrochlorothiazid oder einen der sonstigen Bestandteile von Enac plus Hexal sind.
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen andere ACE-Hemmer wie z.B. Ramipril oder gegen Sulfonamide (meist Antibiotika wie z.B. Sulfamethoxazol) sind.
  • wenn bei Ihnen während einer früheren Behandlung mit anderen Arzneimitteln aus der Gruppe der sog. ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) wie z.B.

Ramipril Schwellungen von Gliedmaßen, Gesicht, Lippen, Rachen, Mund oder Zunge (Angioödem) aufgetreten sind.

  • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit unter beliebigen anderen Umständen Schwellungen von Gliedmaßen, Gesicht, Lippen, Rachen, Mund oder Zunge (Angioödem) aufgetreten sind
  • wenn bei einem Ihrer Blutsverwandten in der Vergangenheit Schwellungen von Gliedmaßen, Gesicht, Lippen, Rachen, Mund oder Zunge (Angioödem) aufgetreten sind.
  • wenn Sie an einer schweren Nierenkrankheit leiden.
  • wenn Sie ein schweres Leberleiden oder eine neurologische Erkrankung als Folge eines schweren Leberleidens (hepatische Enzephalopathie) haben.
  • wenn Sie bereits das dritte Schwangerschaftsmonat überschritten haben (Die Einnahme von Enac plus Hexal sollte auch zu Beginn der Schwangerschaft vermieden werden - siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Sie sich in der Stillzeit befinden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enac plus Hexal ist erforderlich, Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wenn

  • Ihre Arterien verengt sind (Atherosklerose) und/oder Sie Probleme wie z.B. Schlaganfall oder vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns (transitorische ischämische Attacke – TIA – oder „Mini-Schlaganfall“) haben, die auf Veränderungen der Hirngefäße zurückzuführen sind.
  • Sie an Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
  • Sie einen niedrigen Blutdruck haben, eine salzarme Diät halten müssen oder Diuretika („Wassertabletten“) einnehmen.
  • Ihr Flüssigkeits-/Elektrolythaushalt gestört ist.
  • Sie an einer Herzmuskelerkrankung (hypertrophe Kardiomyopathie), einer Verengung der Hauptschlagader (Aortenstenose) oder einem sonstigen Herzproblem leiden, bei dem das Blut nicht ungehindert aus dem Herzen ausströmen kann (Ventrikelausflussobstruktion).
  • bei Ihnen eine sog. LDL-Apherese (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut) durchgeführt wird.
  • bei Ihnen eine Desensibilisierungsbehandlung mit Insektengift (z.B. Bienen- oder Wespengift) durchgeführt wird.
  • Sie Diabetiker sind.
  • Sie an Gicht leiden, hohe Harnsäurespiegel im Blut haben oder mit Allopurinol behandelt werden.
  • bei Ihnen eine Narkose durchgeführt werden muss.
  • bei Ihnen in letzter Zeit länger starkes Erbrechen und/oder starker Durchfall aufgetreten ist.
  • bei Ihnen eine Funktionsprüfung der Nebenschilddrüsen geplant ist.
  • Sie Leber- oder Nierenprobleme haben oder hatten, wenn Ihre Nierenarterien verengt sind (Nierenarterienstenose), wenn Sie nur eine funktionierende Niere haben oder wenn Sie Dialysepatient sind.
  • Sie eine Kollagenkrankheit der Blutgefäße haben wie z.B. systemischer Lupus erythematosus (SLE) oder Sklerodermie, eine Krankheit, die mit Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Fieber einhergeht.
  • Sie zu Allergien neigen oder an Asthma leiden.
  • Sie zur Behandlung einer psychischen Erkrankung Lithium einnehmen.
  • Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder schwanger werden könnten). Enac plus Hexal wird in der frühen Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nach dem dritten Schwangerschaftsmonat nicht eingenommen werden, da es bei Einnahme in dieser Phase der Schwangerschaft schwerwiegende Schädigungen bei dem Ungeborenen hervorrufen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft“).

Enac plus Hexal wird grundsätzlich nicht empfohlen bei:

  • Patienten, bei denen kurz vorher eine Nierentransplantation durchgeführt wurde.
  • Patienten mit hohem Kaliumspiegel im Blut. Wenn einer dieser Punkte bei Ihnen zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen:

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt „Bei Einnahme von Enac plus Hexal mit anderen Arzneimitteln“ weiter unten.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Sportler sind und ein Dopingtest bei Ihnen durchgeführt werden soll, da Enac plus Hexal einen Wirkstoff enthält, der dazu führen kann, dass der Dopingtest positiv ausfällt.

Bei älteren Patienten und Patienten in schlechtem Ernährungszustand sollte Enac plus Hexal mit besonderer Vorsicht angewendet werden.

Bei schwarzen Patienten kann die Wirkung von Enac plus Hexal schwächer sein. Die Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern wird nicht empfohlen.

Während der Einnahme von Enac plus Hexal:

Wenn Sie eins der folgenden Symptome bemerken, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren:

  • Schwindel oder Benommenheit nach der ersten Dosis. Manche Menschen reagieren auf die erste Dosis oder auf eine Dosissteigerung mit Schwindel/Benommenheit, Schwäche, Ohnmacht und Übelkeit.
  • Plötzliches Anschwellen von Lippen, Gesicht, Hals, möglicherweise auch Händen und Füßen, oder keuchende Atmung und Heiserkeit. Diese Beschwerden werden als Angioödem bezeichnet. Sie können jederzeit während der Behandlung auftreten. Bei schwarzen Patienten kommt es unter einer ACE-Hemmer-Behandlung häufiger zu einem Angioödem als bei Patienten anderer Hautfarbe.
  • Hohe Temperatur, Halsschmerzen oder Geschwüre in der Mundhöhle (dabei kann es sich um Symptome einer Infektion als Folge der niedrigen Zahl weißer Blutkörperchen handeln).
  • Gelbfärbung von Haut und Augenweiß (Gelbsucht) als Zeichen einer Lebererkrankung. - Über längere Zeit anhaltender trockener Husten. Husten kann als Nebenwirkung von ACE-Hemmern auftreten, aber auch Symptom einer anderen Erkrankung der oberen Atemwege sein.

Die Anwendung des Arzneimittels Enac plus Hexal kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Bei Einnahme von Enac plus Hexal mit anderen Arzneimitteln
Sie sollten Enac plus Hexal nicht zur selben Zeit einnehmen wie die folgenden Arzneimittel:

  • Kaliumsupplemente oder kaliumhaltige Salzersatzpräparate
  • Diuretika („Wassertabletten“) zur Behandlung von Bluthochdruck, einschließlich kaliumsparende Diuretika wie z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid
  • Sonstige Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks
  • Narkosemittel und Medikamente zur Behandlung von psychischen Störungen oder Depressionen und Psychosen, trizyklische Antidepressiva oder Beruhigungsmittel
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
  • Schmerzmittel und Medikamente gegen Entzündungen, z.B. Azetylsalizylsäure (>300 mg/die) oder Indomethacin
  • Injizierbares Gold (Natriumaurothiomalat), ein injizierbares Medikament gegen rheumatische Arthritis
  • Medikamente wie Ephedrin,die in Arzneimittel gegen Erkältungen enthalten sind, oder Noradrenalin und Adrenalin bei niedrigem Blutdruck, Schock, Herzinsuffizienz, Asthma oder Allergien
  • Medikamente zur Senkung des Blutzuckerspiegels wie z.B. Insulin oder Diabetes-Tabletten
  • Cholestyramin- oder Colestipol-Ionenaustauscher zur Senkung der Blutfette
  • Kortikosteroide: Hormonartige, entzündungshemmende Substanzen
  • Kortikotropin (ACTH), wird hauptsächlich zur Prüfung der Nebennierenfunktion angewendet
  • Muskelrelaxanzien: Arzneimittel, die während einer Operation die Muskeln entspannen (z.B. Tubocurarin-Chlorid)
  • Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon und andere Gicht-Medikamente
  • Arzneimittel wie Atropin oder Biperiden, die zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen wie Magenkrämpfen, Blasenleiden, Reisekrankheit, Muskelzuckungen oder als Unterstützung zur Anästhesie angewendet werden
  • Krebsmedikamente wie Cyclophosphamid oder Methotrexat
  • Medikamente zur Unterdrückung des körpereigenen Immunsystems bzw. zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organ- oder Knochenmarkstransplantation, wie Ciclosporin
  • Herzglykoside: Medikamente zur Stärkung des Herzens (z.B. Digoxin)
  • Medikamente, die als Nebenwirkung zu Störungen der Reizleitung am Herzen führen: z.B. Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen, manche Medikamente zur Behandlung von Psychosen und weitere Medikamente wie z.B. Antibiotika zur Behandlung bakterieller Infektionen
  • Kalziumsalze und Vitamin D; erhöhte Kalziumspiegel im Blut (es kann zu Magen-Darm-Störungen, vermehrtem Durstgefühl, verstärktem Wasserlassen, Müdigkeit, Schwäche und Gewichtsverlust kommen)
  • Carbamazepin, ein Medikament, das hauptsächlich zur Behandlung von Epilepsie und bipolaren Störungen eingesetzt wird
  • Amphotericin B und andere Medikamente gegen Pilzinfektionen
  • Abführmittel
  • Jodhaltige Kontrastmittel, die bei Röntgenuntersuchungen die Gefäße und Organe besser sichtbar machen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, rein pflanzliche Produkte oder Naturheilmittel handelt.

Bei Einnahme von Enac plus Hexal zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Enac plus Hexal kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.Der Genuss von Alkohol zusammen mit diesem Arzneimittel kann die blutdrucksenkende Wirkung verstärken (und u.a. zu Schwindel beim Aufstehen führen).

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie müssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder es werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme von Enac plus Hexal zu beenden bevor oder sobald eine Schwangerschaft eintritt und wird Ihnen raten anstatt Enac plus Hexal ein anderes Arzneimittel einzunehmen. Enac plus Hexal wird in der Frühschwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden wenn Sie das dritte Schwangerschaftsmonat überschritten haben, da es Ihrem Kind ab dem dritten Schwangerschaftsmonat ernsthaft schaden kann.

Stillzeit Enac plus Hexal ist während der Stillzeit kontraindiziert.

Sie dürfen nicht stillen während Sie Enac plus Hexal einnehmen. Sowohl Enalapril als auch Hydrochlorothiazid gehen in die Muttermilch über. Hydrochlorothiazid kann die Milchproduktion verringern und weitere Nebenwirkungen verursachen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Viele Patienten, die Enac plus Hexal einnehmen, klagen über Schwindel/Benommenheit und Müdigkeit. Wenn Sie eins dieser Symptome bei sich bemerken, setzen Sie sich nicht ans Steuer eines Autos und bedienen Sie keine Maschinen (siehe auch Abschnitt 4).

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Enac plus Hexal Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Nehmen Sie Enac Hexal plus erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Enac plus Hexal immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 1 Tablette einmal täglich.

Ältere Patienten Ihr Arzt kann die Enalapril- und die Hydrochlorothiazid-Dosis sorgfältig anpassen.

Patienten mit Nierenproblemen Ihr Arzt wird die Enalapril- und die Hydrochlorothiazid-Dosis sorgfältig anpassen.

Art der Anwendung Die Tabletten sollen mit einem Glas Wasser geschluckt werden.
Enac plus Hexal kann zum Essen oder auf nüchternen Magen eingenommen werden.

Die Bruchkerbe dient nur zum Zerbrechen für ein leichteres Schlucken und nicht zur Aufteilung in gleich große Dosen.

Wenn Sie eine größere Menge von Enac plus Hexal eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie (oder jemand anders) viele Tabletten auf einmal geschluckt haben oder wenn Sie glauben, dass ein Kind eine oder mehrere der Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt. Bei einer Überdosierung sind folgende Beschwerden zu erwarten: niedriger Blutdruck, extrem schneller oder extrem langsamer Herzschlag, Wahrnehmung eines abnorm raschen oder unregelmäßigen Herzschlags, Schock, rasche Atmung, Husten, Übelkeit und Erbrechen, Krämpfe, Schwindel, Schläfrigkeit und Verwirrtheit oder Angst, stark vermehrtes Wasserlassen oder Unfähigkeit zum Wasserlassen. Bitte nehmen Sie diese Packungsbeilage, die verbliebenen Tabletten und das Behältnis mit zum Krankenhaus oder zum Arzt, damit sie dort wissen, was für Tabletten Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Enac plus Hexal vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine versäumte Tablette auszugleichen, sondern nehmen Sie einfach die nächste Dosis zum normalen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie die Einnahme von Enac plus Hexal abbrechen
Die Behandlung des Bluthochdrucks ist eine Langzeitbehandlung und darf nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrochen oder beendet werden. Eine Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung kann zu einem Wiederanstieg Ihres Blutdrucks führen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Enac plus Hexal Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die Nebenwirkungen können mit folgenden Häufigkeiten auftreten:

Wenn Sie die folgenden Veränderungen bei sich bemerken, nehmen Sie Enac plus Hexal nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf:

  • Eine schwere allergische Reaktion, die als Angioödem bezeichnet wird (und mit Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen von Gliedmaßen, Gesicht, Lippen, Mundhöhle oder Rachen einhergeht und Schluckbeschwerden und Atemprobleme zur Folge haben kann). Hierbei handelt es sich um eine schwerwiegende und häufige Nebenwirkung. Wenn diese Symptome auftreten, benötigen Sie dringend ärztliche Hilfe oder eine Behandlung im Krankenhaus.
  • Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augenweiß). Diese potenziell schwerwiegende, aber seltene Nebenwirkung ist Ausdruck einer Leberentzündung. Wenn dieses Symptom auftritt, benötigen Sie dringend ärztliche Hilfe oder eine Behandlung im Krankenhaus.

Enac plus Hexal verursacht häufig niedrigen Blutdruck, der mit Schwindel- und Schwächegefühl verbunden sein kann. Bei manchen Patienten treten diese Beschwerden nach der ersten Dosis oder nach einer Dosissteigerung auf. Wenn Sie diese Symptome bemerken, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt.

Enac plus Hexal kann eine Abnahme der weißen Blutkörperchen bewirken. Dadurch wird Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen geschwächt. Wenn Sie an einer Infektion mit Symptomen wie Fieber und starker Beeinträchtigung Ihres Allgemeinzustandes erkranken oder wenn bei Ihnen Fieber mit Symptomen einer lokal begrenzten Infektion wie Halsschmerzen, Schmerzen im Mund- und Rachenraum oder Probleme beim Wasserlassen auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Er wird einen Bluttest durchführen, um zu prüfen, ob die Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen stark zurückgegangen ist (Agranulozytose). Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, welche Medikamente Sie einnehmen.

Sehr häufig klagen die Patienten, die mit Enac plus Hexal oder anderen ACE-Hemmern behandelt werden, über einen trockenen Husten, der über lange Zeit andauert. Dies kann eine Nebenwirkung des Medikaments, aber auch das Symptom einer anderen Erkrankung der oberen Atemwege sein. Sie sollten sich an Ihren Arzt wenden, wenn dieses Symptom bei Ihnen auftritt.

Auch über die folgenden Nebenwirkungen wurde berichtet:
Sehr häufig

  • Verschwommensehen
  • Schwindel/Benommenheit - Übelkeit
  • Lethargie

Häufig

  • Kopfschmerzen, Depressionen
  • Ohnmachtsanfälle, Brustschmerzen, abnormer Herzrhythmus, abnorm beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
  • Herzanfall oder „Mini-Schlaganfall“ (zerebrovaskulärer Insult): vor allem bei Patienten mit niedrigem Blutdruck
  • Kurzatmigkeit
  • Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen
  • Hautausschlag
  • Müdigkeit
  • Hohe Kaliumspiegel im Blut, die einen abnormen Herzrhythmus verursachen können; Anstieg des Kreatininspiegels im Blut

Gelegentlich

  • Abnahme der roten Blutkörperchen mit der Folge von Hautblässe, Schwäche oder Atemnot (Anämie)
  • Hypoglykämie („Unterzucker“) (siehe „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enalaprilmaleat/Hydrochlorothiazid ist erforderlich“ in Abschnitt 2)
  • Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Prickeln oder Taubheitsgefühl, Schwindel
  • Blutdruckabfall bei Veränderung der Körperhaltung (z.B. Schwindelgefühl oder Schwäche beim Aufstehen aus dem Liegen), Palpitationen (Wahrnehmung eines raschen, besonders starken oder unregelmäßigen Herzschlags)
  • Laufende Nase, Halsschmerzen, Heiserkeit, Atembeschwerden, keuchende Atmung
  • Darmverengung, Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) mit starken Bauch- und Rückenschmerzen, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschwür
  • Schwitzen, Juckreiz, Quaddelbildung, Haarausfall
  • Nierenprobleme, Eiweiß im Urin
  • Impotenz
  • Muskelkrämpfe, Hitzewallungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Unwohlsein, Fieber
  • Niedriger Natriumspiegel im Blut, was zu Müdigkeit und Verwirrtheit, Muskelzucken, Anfällen oder Koma, aber auch zu Austrocknung und niedrigem Blutdruck führen kann, so dass Sie sich beim Aufstehen schwindlig fühlen; Anstieg des Harnstoffspiegels im Blut

Selten

  • Abnahme der weißen Blutkörperchen und, daraus folgend, Zunahme des Infektionsrisikos; Abnahme anderer Blutzellen, Veränderungen der Blutzusammensetzung, verminderte Aktivität des Knochenmarks, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunkrankheiten (Krankheiten, bei denen der Körper sich selbst angreift)
  • Abnorme Träume, Schlafstörungen
  • Raynaud-Syndrom: Erkrankung der Blutgefäße, bei der die Finger und Zehen zuerst prickeln, dann blass werden und sich dann bläulich und schließlich rötlich verfärben
  • Lungenprobleme einschließlich Lungenentzündung; Entzündung der Nasenschleimhaut, laufende Nase (Rhinitis)
  • Geschwüre in der Mundhöhle, Entzündung der Zunge
  • Leberprobleme
  • Hautausschlag, starke Blasenbildung, Rötung der Haut, Stevens-Johnson-Syndrom (Blasenbildung der Haut an Mund, Augen und Genitalien), Lyell-Syndrom (die Haut sieht verbrannt aus und schält sich), Pemphigus (eine Krankheit mit Blasenbildung und anderen umschriebenen Hautveränderungen, die normalerweise im Mund beginnt, Nesselausschlag, Haarausfall und Juckreiz). Manchmal sind die Hautprobleme von Fieber, schwerwiegenden Entzündungen, Gefäßentzündungen, Muskelschmerzen und/oder Gelenkschmerzen, Veränderungen der Blutzusammensetzung und einer beschleunigten Blutsenkungsgeschwindigkeit (Bluttest zum Nachweis von Entzündungen) begleitet.
  • Verminderte Urinproduktion
  • Brustvergrößerung, auch bei Männern
  • Zunahme der von der Leber produzierten Enzyme und Abfallprodukte

Sehr selten

  • Schwellungen im Darm

Nicht bekannt

  • Speicheldrüsenentzündung
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels und der Fett- oder Harnsäurespiegel im Blut, Zuckerausscheidung im Urin; niedrige Kaliumspiegel im Blut, die zu Muskelschwäche, Muskelzucken oder Herzrhythmusstörungen führen können; hohe Kalziumspiegel im Blut, die zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, übermäßigem Durst, vermehrtem Wasserlassen, Müdigkeit, Schwäche und Gewichtsverlust führen können
  • Unruhe
  • Sehstörungen
  • Nekrotisierende Vaskulitis (Krankheit mit Entzündung von Blutgefäßen) - Übermäßige Lichtempfindlichkeit der Haut, Hauterkrankung mit roten, schuppigen Flecken über der Nase und den Wangen (Lupus erythematosus; bei Patienten, die bereits an einer solchen Hautkrankheit leiden, kann sich diese verschlimmern); schwere allergische Reaktionen
  • Muskelkrämpfe
  • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht über 30°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Außenkartonkarton und dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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