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«Enalapril HCT Sandoz 10/25mg Tabletten»

Enalapril HCT Sandoz 10/25mg Tabletten
Enalapril HCT Sandoz 10/25mg Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was ist Enalapril HCT Sandoz mg und wofür wird es angewendet?
Enalapril HCT Sandoz mg ist ein blutdrucksenkendes Arzneimittel, das eine Kombination aus einem ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) und einem harntreibenden Arzneimittel (Thiaziddiuretikum) enthält.
Enalapril HCT Sandoz mg wird angewendet bei
- Bluthochdruck.
Enalapril HCT Sandoz mg ist angezeigt bei Patienten, deren Blutdruck mit Enalapril allein nicht ausreichend gesenkt werden kann.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril HCT Sandoz mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Enalapril, einem anderen ACE-Hemmer oder einem der sonstigen Bestandteile von Enalapril HCT Sandoz mg sind
- wenn bei Ihnen eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Hydrochlorothiazid oder anderen Sulfonamiden (Wirkstoffgruppe, zu der Hydrochlorothiazid gehört) vorliegt
- wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach Anwendung eines ACE-Hemmers Überempfindlichkeitsreaktionen mit plötzlichem Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen sowie möglicherweise auch von Händen und üßen (Angioödeme) zusammen mit Schluckbeschwerden oder Atemnot aufgetreten sindwenn in Ihrer Familie Angioödeme aufgetreten sind oder wenn bei Ihnen bereits ein Angioödem aus unbekannter Ursache aufgetreten ist
- wenn Sie unter einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden
- wenn Sie unter einer schweren Leberfunktionsstörung leiden
- während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft.
Es wird empfohlen, Enalapril HCT Sandoz mg auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg ist erforderlich
Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg beginnen,
- wenn Sie an einer verminderten Durchblutung der Herzkranzgefäße (koronare Herzerkrankung) leiden
- wenn Sie an Durchblutungsstörungen des Gehirns (zerebrovaskuläre Erkrankung) leiden
- wenn Sie an Herzmuskelschwäche leiden
- wenn die Herzklappen Ihrer linken Herzkammer verengt sind oder andere Ausflussbehinderungen aus der linken Herzkammer bestehen
- wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist
- wenn bei Ihnen eine Einengung der Nierengefäße vorliegt (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere)
- wenn bei Ihnen kürzlich eine Nierenverpflanzung durchgeführt wurde
- wenn bei Ihnen eine Blutwäsche (Dialyse) mit bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen) durchgeführt wird
- wenn bei Ihnen eine LDL-Apherese-Behandlung durchgeführt wird (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut)
- wenn Sie sich einer Desensibilisierung gegen bestimmte Insektengifte, wie von Bienen oder Wespen, unterziehen
- wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist
- wenn Sie gleichzeitig Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte Depressionen) einnehmen
- wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus)
- wenn Sie gleichzeitig mit Präparaten (kaliumsparende Diuretika, harntreibende Arzneimittel, kaliumhaltige Präparate oder Heparin) behandelt werden, die zu einem Anstieg der Serum-Kaliumwerte führen können
- wenn die Blutdrucksenkung durch ACE-Hemmer aufgrund Ihrer schwarzen Hautfarbe nicht so stark wie bei Patienten mit weißer Hautfarbe ist
- wenn Sie an Gicht leiden.
Beschwerden wie Mundtrockenheit, Durst, Schwäche, Teilnahmslosigkeit, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, verminderte Harnproduktion können Ausdruck eines gestörten Flüssigkeits- oder Mineralstoffhaushalts sein. Falls solche Beschwerden bei lhnen auftreten, informieren Sie bitte lhren Arzt.
Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch einer zahnärztlichen Betäubung) stehen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Enalapril HCT Sandoz mg einnehmen, da es unter der Narkose zu einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen kann.
Während der Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg informieren Sie bitte unverzüglich lhren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:
Nach Einnahme der ersten Dosis fühlen Sie sich schwindlig. Einige.Menschen reagieren auf die erste Dosis oder auf eine Dosiserhöhung mit Schwindel, Schwäche, Ohnmacht oder Übelkeit.
Eine plötzliche Schwellung an den Lippen, im Gesicht, im Hals, möglicherweise auch an Händen und üßen, keuchende Atmung oder Heiserkeit. Diesen Zustand nennt man Angioödem: es kann jederzeit während der Behandlung auftreten.
Bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe führt die Anwendung von ACE-Hemmem häufiger zur Bildung von Angioödemen als bei Patienten mit nicht-schwarzer Hautfarbe.
Erhöhte Temperatur, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund. (Dies können Symptome einer Infektion sein, die durch die Senkung der Zahl der weißen Blutkörperchen verursacht wurde.)
Eine Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge (Gelbsucht) kann ein Anzeichen für eine Lebererkrankung sein.
Ein lang anhaltender trockener Husten. In Zusammenhang mit der Verwendung von ACE-Hemmern wurde über Husten berichtet. Er kann allerdings auch das Symptom einer Erkrankung der oberen Atemwege sein.
Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.
Doping
Das in diesem Arzneimittel enthaltene Hydrochlorothiazid kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels Enalapril HCT Sandoz mg zu Dopingzwecken kann zu einer Gefährdung Ihrer Gesundheit führen.
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Die Kombination von.Enalapril und Hydrochlorothiazid wird für Kinder nicht empfohlen, da Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht vorliegen.
Ältere Patienten
Die Dosierung erfolgt in Abhängigkeit von der Nierenfunktion der älteren Patienten.
Schwangerschaft
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwangerzu sein oder schwanger werden könnten. In der Regel wird Ihr Arzt lhnen empfehlen, vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird lhnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Enalapril HCT Sandoz von mg in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Enalapril HCT Sandoz von mg darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril HCT Sandoz von mg in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
Stillzeit
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Enalapril HCT Sandoz von mg einnehmen.
Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung von Enalapril HCT Sandoz von mg in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.
Individuell kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die ähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, bei einer Dosiserhöhung, nach einem Präparatewechsel sowie im Zusammenhang mit Alkohol.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Enalapril HCT Sandoz mg
Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Enalapril HCT Sandoz mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Enalapril HCT Sandoz mg einzunehmen?
Nehmen Sie Enalapril HCT Sandoz mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
1 mal täglich 1 Tablette Enalapril HCT Sandoz mg.
Bei Nierenproblernen
Ihr Arzt wird die Dosis von Enalapril HCT Sandoz mg sorgfältig anpassen.
Bei älteren Patienten
Die Dosiseinstellung ist besonders sorgfältig vorzunehmen.
Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Die Sicherheit und Unbedenklichkeit von Enalapril HCT Sandoz mg bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tablette mit einem Glas Wasser ein.
Enalapril HCT Sandoz mg kann zu den Mahlzeiten oder auf leeren Magen eingenommen werden.
Dauer der Anwendung
Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
Die Bruchkerbe dient zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Enalapril HCT Sandoz mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Enalapril HCT Sandoz mg eingenommen haben als Sie sollten
Wenn Sie (oder eine andere Person) mehrere Tabletten auf.einmal geschluckt haben, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.
Eine Überdosis kann zu niedrigem Blutdruck, extrem schnellem oder langsamemHerzschlag, Herzklopfen, Schock, Kurzatmigkeit, Husten, Übelkeit und Erbrechen,
Krämpfen, Schwindel. Schläfrigkeit. Verwirrtheit oder Angst, Übermäßigem Wasserlassen oder zu Harnverhaltung führen.
Bitte nehmen Sie diese Gebrauchsinformation, die restlichen Tabletten und die Verpackung mit ins Krankenhaus oder zum Arzt, damit man dort weiß, welche Tabletten eingenommen wurden.
Wenn Sie die Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg vergessen haben
Wenn Sie versehentlich vergessen haben, die tägliche Dosis einzunehmen, sollten Sie die Behandlung wie verordnet fortsetzen. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg abbrechen
Die Behandlung des Bluthochdnucks ist eine Langzeitbehandlung. Eine Unterbrechung der Behandlung muss mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung kann zu einem Blutdruckanstieg führen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Kaliumpräparate, kaliumhaltige Salzersatzmittel
Diuretika (.Wassertablettenn) die zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden, einschließlich kaliumsparende Diuretika wie Spironolacton, Triamteren oder Amilorid
andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks
Anästhetika und Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen oder Depressionen,
Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen, t,rizyklische Antidepressiva oder
Beruhigungsmittel
Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen)
Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen, wie Acetylsalicylsäure (> 300
mg/Tag). lndomethacin oder COX-2 Hernmer
Goldlösungen (Natriumaurothiomalat), die bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen mit Spritzen verabreicht werden
Arzneimittel wie Ephedrin, enthalten in einigen Husten- und Erkältungsmitteln oder Noradrenalin und Adrenalin, welche zur Behandlung der Hypotension, Schock, Herzschwäche. Asthma oder Allergien verwendet werden
blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin
Colestyramin und Colestipol-Harze, Arzneimittel die eine Senkung der Blutfettwerte
bewirken
kortisonhaltige Arzneimittel (Kortikosteroide), horrnonähnliche entzündungshemmende Substanzen
Corticotropin (ACTH), wird vorwiegend zur Überprüfung der Nebennierenfunktion verwendet
bestimmte Arzneimittel, die zur Erschlaffung der Skelettmuskulatur bei Operationen
dienen (z.B. Tubocurarinchlorid)
Arzneimittel zur Gichtbehandlung (z.B. Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon)
Arzneimittel zur Behandlung von Krebs, wie Cyclophosphamid, Methotrexat
Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppressiva),
Arzneimittel zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach
Knochenmarktransplantation. wie Ciclosporine
Herzglykoside (z.B. Digoxin), Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen
Arzneimittel mit Nebenwirkungen auf den Herzrhythmus, wie Arzneimittel gegen
Herzrythmusstörungen. einige Arzneimittel gegen Psychosen oder andere
Arzneimittel wie z.B. Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen. von
denen bekannt ist, dass sie schwere Herzrhythmusstörungen hervorrufen können
Kalziumsalze
Amphotericin B, Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
Abführmittel
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können
Bei Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Aufnahme von Enalapril HCT Sandoz mg in den Körper.
Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril HCT Sandoz mg verstärken.
Kochsalz kann die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril HCT Sandoz von mg abschwächen.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Enalapril HCT Sandoz mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Beenden Sie die Einnahme von Enalapril HCT Sandoz mg und informieren Sie unverzüglich lhren Arzt oder gehen Sie in die Notfallambulanz des nächstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie folgendes bemerken:
Wenn es bei lhnen zu einer schweren allergischen Reaktion kommt, einemsogenanntem Angioödem (Hautausschlag, Juckreiz. Schwellungen an den Gliedmaßen, im Gesicht, an den Lippen, im Mund oder Hals, die zu Problemen beim Schlucken oder Atmen führen können).
Gelbsucht (Leberentzündung)(GeIbfärbung der Haut und des Augenweiß).
Enalapril HCT Sandoz mg verursacht häufig einen niedrigen Blutdruck, eventuell verbunden mit einem Gefühl von Benommenheit und Schwäche. Dies kann bei manchen Patienten nach der ersten Dosis oder nach einer Erhöhung der Dosis auftreten. Wenn diese Nebenwirkungen bei lhnen auftreten, sollten Sie sich umgehend an lhren Arzt wenden.
Enalapril HCT Sandoz mg kann zu einem Rückgang der Anzahl der weißen Blutkörperchen führen. Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen kann dadurch herabgesetzt sein. Wenn Sie eine Infektion mit Fieber oder einer ernsten Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands, oder Fieber zusammen mit Symptomen eines lokalen Infekts wie z.B. Schmerzen im Hals/Rachen/ Mund feststellen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben. sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung setzten.
Bei der Anwendung von Enalapril HCT Sandoz mg und anderen ACE-Hemmem ist sehr häufig über einen trockenen, hartnäckigen Husten berichtet worden. Dieser kann jedoch auch das Symptom einer Erkrankung der oberen Atemwege sein. Informieren Sie lhren Arzt, wenn dieses Symptom bei lhnen auftritt.
Sehr häufig:
Verschwommenes Sehen
Schwindel
Übelkeit
Schwäche
Erhöhter Blutzucker, Zucker im Harn
Erhöhung der Harnsäure im Blut
Störungen im Mineralhaushalt (Natriummangel, Kaliummangel)
Anstieg bestimmter Blutfette (Cholesterin und Tnglyceride).
Häufig:
Kopfschmerzen, Depression
Ohnmacht, Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmusstörungen, schneller
Herzschlag, Herzklopfen, Herzengegefiihl (Angina pectoris)
Atemnot (einschließlich Lungenentzündung)
Durchfall. Verstopfung. Magenreizung, Geschmacksveränderungen,
Bauchschmerzen. Entzündung der Bauchspeicheldrüse
Hautausschlag
Müdigkeit, Benommenheit
hohe Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
Anstieg der Kalium-, Harnstoff-, Harnsäure- und Kreatininwerte im Blut.
Gelegentlich:
Blutarmut durch vermehrten Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
oder Blutbildungsstörung im Knochenmark (aplastischeA nämie)
zu niedriger Blutzucker (Hypoglykämie)
Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität,
niedriger Blutdruck beim Wechsel der Position (zum Beispiel Benommenheit oder
Schwäche beim Übergang vom Liegen zum Stehen)
Herzinfarkt oder Schlaganfall überwiegend bei Patienten mit niedrigem Blutdruck
Kribbeln oder taubes Gefühl auf der Haut
Drehschwindel (Vertigo)
Ohrgeräusche (Tinnitus)
laufende Nase, Halsschmerzen, Heiserkeit
Asthma
Darmverschluss, Magengeschwür
Erbrechen, Verdauungsstörung, Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit
verminderte Nierenfunktion. Nierenentzündung (interstitielle Nephritis),
Nierenversagen
Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall. Lichtempfindlichkeit der Haut
Impotenz
Muskelkrämpfe
Gesichtsrötung (Flush), Unwohlsein, Fieber
Abnahme der Natriumwerte im Blut.
Selten:
Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie,
Thrombozytopenie, Panzytopenie) bis zu einer hochgradigen Verminderung
bestimmter weißer Blutkörperchen mit lnfektneigung und schweren
Allgemeinsymptomen (Agranulozytose)
Abnahme bestimmter Laborwerte (Hämoglobin und Hämatokrit)
Unterdrückung der Knochenmarksfunktion
Autoimmun-Krankheiten. bei denen der Körper körpereigenes Gewebe angreift
Erkrankung der Lymphknoten
Entzündung der Speicheldrüsen
ungewöhnliche Träume. Schlafstörungen. Unruhe
entzündliche Erkrankung der Blutgefäße (nekrotisierende Vaskulitis)
Raynaud-Syndrom. durch Gefäßkrämpfe bedingte Durchblutungsstörungen an
Händen und üßen
Veränderungen im Lungengewebe einschließlich Lungenentzündung,
Nasenschleimhautentzündung mit Fließschnupfen (Rhinitis)
Entzündungen im Mund mit Geschwürbildung, Entzündung der Zungenschleimhaut
Lebererkrankungen wie eingeschränkte Leberfunktion. Leberentzündung, erhöhte
Werte von Leberenzvmen oder Bilirubin
Hauterkrankung mit roten schuppenden Flecken an Nase und Wangen (Lupus
erythematodes) - diese Erkrankung kann sich bei Patienten mit bereits
bestehendem Lupus erythematodes verschlimmern; Hautausschlag, starke
Blasenbildung, Hautrötung, Stevens-Johnson-Syndrom (Blasenbildung an Haut,
Mund, Augen und Genitalien), Lyell-Syndrom (die Haut sieht wie verbrannt aus und
schält sich ab), Pemphigus (eine Krankheit mit Blasen und Läsionen, die meist im
Mund beginnen, Nesselsucht, Haarausfall und Juckreiz).
Ein Symptomenkomplex wurde berichtet, der mit einigen oder allen der
folgenden Nebenwirkungen einhergehen kann: Fieber, schweren Entzündungen,
Entzündung von Blutgefäßen, Muskel- und/oder Gelenkschmerzen, Veränderungen der Blutzusammensetzung und einer erhöhten Blutsenkungsgeschwindigkeit (Bluttest zur Feststellung von Entzündungen) einhergehen. Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit oder andere Hauterkrankungen können auftreten.
Verminderte Harnausscheidung
Vergrößerung der Brust bei Männern.
Sehr selten:
Gewebeschwellung des Darms (intestinales Angioödem).
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden)
Anstieg der Zucker-, Fett- oder Harnsäurespiegel im Blut, Zucker irn Urin; niedrige
Blut-Kaliumspiegel, was zu Muskelschwäche, Muskelzuckungen oder
Herzrhythmusstörungen führen kann; hohe Blut-Calciurnspiegel, was zu
Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Appetitlosigkeit.
übermäßigem Durst, übermäßig häufigem Wasserlassen, Müdigkeit, Schwäche und
Gewichtsverlust führen kann.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten
Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtiqt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Durchdrückstreifen und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Nicht über 25 C lagern.

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Enalapril HCT Sandoz® mg Tabletten
Wirkstoffe: Enalaprilmaleat und Hydrochlorothiazid
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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