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«Enalapril/HCT Teva 20 mg/12,5 mg Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

  • Enalapril gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer) genannt werden und die den Blutdruck dadurch senken, dass sie die Blutgefäße weiten.
  • Hydrochlorothiazid (HCT) gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Diuretika („Entwässerungstabletten“) genannt werden und die den Blutdruck dadurch senken, dass sie die Urinausscheidung vermehren.
  • Enalapril/HCT Teva Tabletten enthalten eine Kombination von Enalapril und Hydrochlorothiazid und werden zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet, wenn die Behandlung mit Enalapril allein nicht ausreichend ist.

Es ist auch möglich, dass Ihr Arzt Ihnen Enalapril/HCT Teva Tabletten anstatt der einzelnen Enalapril- und Hydrochlorothiazid-Tabletten gleicher Dosis verschreibt.
Diese fixe Kombination ist nicht für die Anfangsbehandlung geeignet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril/HCT Teva darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Enalapril, Hydrochlorothiazid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen andere ACE-Hemmer z.B. Ramipril oder Sulfonamide (hauptsächlich Antibiotika z.B. Sulfamethoxazol) sind
  • wenn Sie infolge einer früheren Behandlung mit anderen Arzneimitteln der Gruppe der ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer) wie z.B. Ramipril an einer Schwellung der Extremitäten, des Gesichts, der Lippen, des Rachens, des Mundes oder der Zunge (Angioödem) litten
  • wenn Sie aus irgendwelchen anderen Gründen früher an einer Schwellung der Extremitäten, des Gesichts, der Lippen, des Rachens, des Mundes oder der Zunge (Angioödem) gelitten haben
  • wenn irgendeiner Ihrer Blutsverwandten früher an einer Schwellung der Extremitäten, des Gesichts, der Lippen, des Rachens, des Mundes oder der Zunge (Angioödem) gelitten hat
  • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben - - wenn Sie schwere Leberprobleme oder eine neurologische Erkrankung als Folge schwerer Leberprobleme (hepatische Enzephalopathie) haben
  • wenn Sie länger als drei Monate schwanger sind (es ist besser, Enalapril/HCT in der frühen Schwangerschaft zu vermeiden – siehe Abschnitt Schwangerschaft)
  • wenn Sie stillen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enalapril/HCT Teva ist erforderlich

Teilen Sie Ihrem Arzt vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit, wenn

  • Sie eine Arterienverengung (Arteriosklerose), die Hirnblutgefäße betreffende (zerebrovaskuläre) Probleme wie z.B. einen Schlaganfall oder eine vorübergehende ischämische Attacke (TIA, ein „Mini-Schlaganfall) haben
  • Sie an Herzversagen leiden
  • Sie einen niedrigen Blutdruck haben, Sie eine salzarme Diät durchführen oder Sie Diuretika (“Entwässerungstabletten“) einnehmen
  • Sie abnormale Mengen an Wasser und Mineralien in Ihrem Körper haben (Störungen im Flüssigkeits-/Mineralhaushalt)
  • Sie Herzmuskelerkrankungen (hypertrophe Kardiomyopathie), eine Verengung der Hauptarterie, die das Blut vom Herzen weg transportiert, der Aorta (Aortenstenose), oder andere Formen eines Herzproblems haben, die Abflussbehinderungen genannt werden
  • bei Ihnen eine LDL-Aphärese durchgeführt wird (Entfernung von Cholesterin aus dem Blut mit Hilfe einer Maschine)
  • bei Ihnen eine Desensibilisierung auf Insektengift, z.B. Bienen- oder Wespenstiche durchgeführt wird
  • Sie Diabetes haben
  • Sie an Gicht leiden, die Harnsäurewerte in Ihrem Blut hoch sind oder Sie mit Allopurinol behandelt werden
  • Sie ein Narkosemittel (Anästhetikum) benötigen
  • Sie vor kurzem an längerem starkem Erbrechen und/oder schwerem Durchfall gelitten haben
  • bei Ihnen eine Untersuchung zur Überprüfung Ihrer Nebenschilddrüsenfunktion durchgeführt werden soll
  • Sie Leber- oder Nierenprobleme haben oder hatten oder Sie verengte Nierenarterien (Nierenarterienstenose) oder nur eine funktionierende Niere haben oder bei Ihnen eine Blutwäsche durchgeführt wird
  • Sie Gefäßerkrankungen wie z.B. Systemischen Lupus erythematodes (SLE) oder Sklerodermie (Kollagenosen) haben, die mit Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Fieber einhergehen können
  • Sie Probleme mit Allergien oder Asthma haben
  • Wenn Sie Lithium einnehmen. Wird zur Behandlung einiger psychischer Erkrankungeneingesetzt.

Sie müssen Ihren Arzt darüber informieren wenn Sie schwanger sind (oder werden könnten). Enalapril/ HCT Teva wird nicht in der frühen Schwangerschaft empfohlen und darf nicht eingenommen werden wenn Sie länger als drei Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby ernsthaften Schaden zufügen kann wenn es in diesem Stadium eingenommen wird (siehe Abschnitt Schwangerschaft).
Enalapril/HCT Teva wird im Allgemeinen nicht empfohlen, wenn das Folgende zutrifft. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen:

  • wenn Sie kürzlich ein Nierentransplantat bekommen haben
  • wenn Sie hohe Kaliumspiegel in Ihrem Blut haben

Siehe unten Bei Einnahme von Enalapril/HCT Teva mit anderen Arzneimitteln“

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt wenn Sie Leistungssportler sind und bei Ihnen Dopingtests durchgeführt werden, da Enalapril/ HCT Teva einen Wirkstoff enthält der zu positiven Ergebnissen bei Dopingkontrollen führen kann.

Ältere oder mangelernährte Patienten sollten besonders vorsichtig sein wenn Sie Enalapril/ HCT Teva einnehmen.

Enalapril/HCT Teva kann bei Personen mit schwarzer Hautfarbe weniger wirksam sein.

Dieses Arzneimittel wird nicht für die Anwendung bei Kindern empfohlen.

Während Sie Enalapril/HCT Teva einnehmen:
Wenn folgende Symptome bei Ihnen auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren:

  • Sie fühlen sich schwindelig nach der ersten Dosis. Einige Menschen reagieren auf ihre erste Dosis oder wenn ihre Dosis erhöht wird, indem Sie sich schwindelig, schwach, matt und krank fühlen.
  • Plötzliches Anschwellen der Lippen, des Gesichts und des Halses, möglicherweise auch der Hände und Füße oder keuchende Atmung oder Heiserkeit. Diesen Zustand nennt man Angioödem. Dies kann zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung auftreten. Bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe lösen ACE-Hemmer häufiger ein Angioödem aus, als bei Patienten anderer Hautfarbe.
  • Hohe Temperaturen, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund (diese können Symptome einer Infektion sein, verursacht durch die Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen).
  • Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge (Gelbsucht), das Anzeichen einer Lebererkrankung sein kann.
  • Ein trockener Husten, der über eine lange Zeit anhält. Bei der Anwendung von ACE-Hemmern wurde über Husten berichtet, aber er kann auch ein Symptom für andere Erkrankungen des oberen Atmungstraktes sein.

Bei Einnahme von Enalapril/HCT Teva mit anderen Arzneimitteln

  • Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe
  • Diuretika („Entwässerungstabletten), welche zur Behandlung von Bluthochdruck, einschließlich Kaliumsparende Diuretika wie Spironolacton, Triamteren oder Amilorid
  • Andere Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck
  • Narkosemittel und Arzneimittel zur Behandlung von geistigen Störungen oder Depressionen sowie Arzneimittel zur Behandlung von psychotischen Erkrankungen, trizyklische Antidepressiva oder Beruhigungsmittel
  • Lithium, eine Arzneimittel zur Behandlung von seelischen Störungen
  • Schmerzmittel und entzündungshemmende Arzneimittel wie Acetylsalicylsäure (>300mg/ Tag) oder Indometacin
  • Goldinjektionen (Natriumaurothiomalat), ein Arzneimittel welches gegen rheumatische Arthritis injiziert wird
  • Substanzen wie Ephedrin, kommt in Husten- bzw. Erkältungspräparaten vor, oder Noradrenalin und Adrenalin, zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien
  • Arzneimittel die den Blutzuckerspiegel senken, wie Insulin oder jene die oral eingenommen werden
  • Cholestyramin und Colestipol, Wirkstoffe zur Senkung der Blutfettwerte
  • Corticosteroide, entzündungshemmende hormonähnliche Substanzen
  • Corticotropin (ACTH), wird meist eingesetzt um zu testen ob Ihre Nebennieren richtig arbeiten
  • Muskelrelaxanzien (z.B.; Tubocurarinchlorid, Arzneimittel die zur Entspannung der Muskeln während einer Operation eingesetzt werden)
  • Allopurinol, Probenecid, Sulfinpyrazon, Arzneimitteil zur Behandlung von Gicht
  • Arzneimittel wie Atropin oder Biperiden welche zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten wie den Magen und Dünndarm betreffende Krämpfe, Blasenkrämpfe, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkrämpfe und zur Unterstützung einer Betäubung
  • Arzneimittel zur Krebsbehandlung, wie Cyclophosphamid oder Methotrexat
  • Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, Arzneimittel zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organ- oder Knochenmarkstransplantation, wie z.B.: Ciclosporin
  • Herzglykoside (z.B.: Digoxin, ein Arzneimittel zur Kräftigung Ihres Herzens)
  • Arzneimittel welche als Nebenwirkung zu einer Veränderung in der Erregungsleitung des Herzens führen wie Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, einige Arzneimittel gegen Psychosen oder Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen
  • Kalziumsalze und Vitamin D, erhöhte Kalziumspiegel im Blut (kann zu gastrointestinalen Störungen, übermäßigem Durst, übermäßigem Harndrang, Müdigkeit, Schwäche und Gewichtsverlust führen)
  • Carbamazepin, wird hauptsächlich zur Behandlung von Epilepsie und bipolarer Störung eingesetzt
  • Amphotericin B, gegen Pilzinfektionen
  • Abführmittel
  • Jodierte Kontrastmittel, welche die Sichtbarkeit von Gefäßstrukturen und Organen während einer Röntgenuntersuchung erhöhen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, pflanzliche Arzneimittel oder natürliche Mittel handelt.

Bei Einnahme von Enalapril/HCT Teva zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Enalapril/HCT Teva kann ohne Rücksicht auf die Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn Sie Alkohol trinken wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen kann dies die blutdrucksenkende Wirkung verstärken (und kann u.a. Schwindel beim Aufstehen verursachen).

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft
Sie müssen Ihren Arzt darüber informieren, wenn Sie glauben, dass Sie schwanger sind (oder werden könnten). Ihr Arzt wird Ihnen üblicherweise anordnen, Enalapril/HCT Teva abzusetzen, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel verordnen. Enalapril/HCT Teva wird nicht in der frühen Schwangerschaft empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als drei Monate schwanger sind, da es Ihrem Baby ernsthaften Schaden zufügen kann, wenn es nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen wird.

Stillzeit
Enalapril/ HCT Teva ist während der Stillzeit nicht angezeigt (kontraindiziert). Sie sollen Ihr Kind nicht stillen wenn Sie Enalapril/ HCT Teva einnehmen. Sowohl Enalapril als auch HCT gehen in die Muttermilch über. HCT kann darüberhinaus die Muttermilch reduzieren und andere Nebenwirkungen auslösen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Schwindel und Müdigkeit wurden von Menschen berichtet, die Enalapril/HCT Teva einnehmen; wenn eines davon bei Ihnen auftritt, lenken Sie kein Auto und Bedienen Sie keine Maschinen (siehe auch „4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Enalapril/HCT Teva Patienten, die eine Unverträglichkeit gegenüber Lactose haben, sollten beachten, dass Enalapril/HCT Teva eine geringe Menge Lactose enthält. Wenn Ihnen Ihr Arzt gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Enalapril/HCT Teva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene Die übliche Dosierung ist eine Tablette einmal täglich.
Ältere Patienten Ihr Arzt kann die Dosis von Enalapril und Hydrochlorothiazid vorsichtig anpassen. Nierenprobleme Ihr Arzt kann die Dosis von Enalapril und Hydrochlorothiazid vorsichtig anpassen. Art der Anwendung Die Tabletten sollten mit Wasser geschluckt werden. Enalapril/ HCT kann mit einer Mahlzeit oder auf nüchternen Magen eingenommen werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Enalapril/HCT Teva eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie (oder jemand anders) viele Tabletten gleichzeitig geschluckt haben oder wenn Sie glauben, dass ein Kind eine Tablette geschluckt hat, holen Sie sofort ärztlichen Rat ein. Eine Überdosis kann zu niedrigem Blutdruck, schnellem oder langsamem Herzschlag, Herzrasen (ein Gefühl von abnormal schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag), Schock, schneller Atmung, Husten, Übelkeit und Erbrechen, Krämpfe, Schwindel, Gefühl der Müdigkeit und Verwirrtheit oder Ängstlichkeit, Harndrang oder Unfähigkeit zum Harnlassen führen. Nehmen Sie diese Gebrauchsinformation, etwaige verbliebene Tabletten und das Behältnis mit zum Krankenhaus oder Arzt, damit diese wissen, welche Tabletten eingenommen wurden.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/HCT Teva vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril/HCT Teva abbrechen
Die Behandlung eines hohen Blutdrucks ist eine Langzeitbehandlung und eine Unterbrechung der Behandlung muss mit Ihrem Arzt besprochen werden. Eine Unterbrechung oder das Beenden Ihrer Behandlung kann dazu führen, dass Ihr Blutdruck wieder ansteigt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Enalapril/HCT Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen können mit folgenden Häufigkeiten auftreten:

Wenn bei Ihnen Folgendes auftritt, beenden Sie die Einnahme von Enalapril/HCT Teva und teilen Sie dies sofort Ihrem Arzt mit oder gehen Sie in die Notaufnahme Ihres nächstgelegenen Krankenhauses:

  • Eine schwere allergische Reaktion, die Angioödem genannt wird (Hautausschlag, Juckreiz, Anschwellen der Extremitäten, des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder Rachens, das Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen verursachen kann). Dies ist eine schwere und häufige Nebenwirkung. Sie benötigen vielleicht schnelle medizinische Betreuung oder müssen in ein Krankenhaus.
  • Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und des Weißen im Auge). Dies ist eine möglicherweise schwere, aber seltene Nebenwirkung, die Anzeichen für eine Entzündung der Leber ist. Sie benötigen vielleicht schnelle medizinische Betreuung oder müssen in ein Krankenhaus.

Enalapril/HCT Teva verursacht häufig eine Senkung des Blutdrucks, das mit einem Gefühl der leichten Benommenheit und Schwäche verbunden ist. Bei einigen Patienten kann dies nach der ersten Dosis auftreten oder wenn die Dosis erhöht wird. Wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, sollten Sie sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.

Enalapril/HCT Teva kann zu einer Verringerung der Zahl der weißen Blutkörperchen führen und dadurch kann Ihre Infektabwehr geschwächt sein. Wenn bei Ihnen eine Infektion auftritt mit Symptomen wie z.B. Fieber und schwere Beeinträchtigung Ihres Allgemeinzustandes, oder Fieber mit lokalen Infektionssymptomen wie z.B. Hals-/Rachen-/Mundentzündung oder Problemen beim Wasserlassen, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Es wird ein Bluttest durchgeführt, um zu sehen, ob möglicherweise die weißen Blutkörperchen verringert sind (Agranulozytose). Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über Ihr Arzneimittel informieren.

Ein trockener Husten, der über eine lange Zeit anhält, wurde sehr häufig bei der Anwendung von Enalapril/HCT Teva und anderen ACE-Hemmern berichtet. Dies kann aber auch ein Symptom für eine andere Erkrankung des oberen Atmungstraktes sein. Sie sollten Kontakt zu Ihrem Arzt aufnehmen, wenn dieses Symptom bei Ihnen auftritt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls berichtet:

Sehr häufig

  • Verschwommenes Sehen
  • Schwindel • Übelkeit
  • Lethargie

Häufig

  • Kopfschmerzen, Depression
  • Ohnmacht, , Brustschmerzen, abnormaler Herzrhythmus, extrem schneller Herzschlag (Tachykardie)
  • Herzinfarkt oder die Hirnblutgefäße betreffende (zerebrovaskuläre) Probleme (“Mini-Schlaganfall”) (hauptsächlich bei Patienten die an niedrigem Blutdruck leiden)
  • Kurzatmigkeit
  • Durchfall, Bauchschmerzen, ein veränderter Geschmackssinn
  • Hautausschlag
  • Müdigkeit
  • Hohe Kaliumspiegel im Blut, die zu einem abnormalen Herzrhythmus führen können; Erhöhung des Gehalts an Kreatinin im Blut

Gelegentlich

  • Verringerung der Zahl der roten Blutkörperchen, das zu Hautblässe führen kann und Schwäche oder Atemlosigkeit verursachen kann (Anämie)
  • Hypoglykämie (niedrige Blutzuckerspiegel) (siehe “Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enalapril/HCT Teva ist erforderlich“ – in Abschnitt 2)
  • Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Schwindel
  • Niedriger Blutdruck verbunden mit Änderungen der Körperhaltung (z.B. Gefühl der leichten Benommenheit oder Schwäche, wenn Sie aufstehen, nachdem Sie gelegen haben), Palpitationen (ein Gefühl eines schnellen oder besonders starken oder unregelmäßigen Herzschlages)
  • Laufende Nase, Halsentzündung, Heiserkeit, Schwierigkeiten beim Atmen, pfeifendes Atmen
  • Darmverschluss, Pankreasentzündung, die starke Schmerzen im Bauch und Rücken (Pankreatitis) verursachen kann, Erbrechen, Verdauungsstörung, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenverstimmung, Mundtrockenheit, Magengeschwür
  • Schwitzen, Juckreiz, Nesselausschlag, Haarausfall
  • Nierenprobleme, Proteine im Urin
  • Impotenz
  • Muskelkrämpfe, Hitzewallungen, Ohrensausen, Unwohlsein, Fieber
  • Geringe Natriumspiegel im Blut, die Müdigkeit und Verwirrtheit, Muskelzuckungen, Anfälle oder Koma auslösen können, wie auch zu Dehydratation und niedrigem Blutdruck führen können, wodurch Sie sich schwindelig fühlen, wenn Sie aufstehen; Erhöhung des Harnstoffgehaltes im Blut

Selten

  • Verringerung der Zahl der weißen Blutkörperchen, was Infektionen wahrscheinlicher macht, Verringerung der Zahl anderer Blutkörperchen, Veränderungen der Blutzusammensetzung, geringe Produktion von Knochenmark, Erkrankungen der Lymphknoten, Autoimmunerkrankungen, bei denen sich der Körper selbst angreift.
  • Seltsame Träume, Schlafstörungen
  • Raynaud-Krankheit, eine Erkrankung der Blutgefäße, die zum Kribbeln Ihrer Finger und Zehen führen kann, die dann blass, dann bläulich, dann rötlich werden.
  • Lungenprobleme einschließlich Lungenentzündung (Pneumonie), Entzündungen der Nasenschleimhaut, die zu Nasenlaufen (Rhinitis) führen kann
  • Geschwüre im Mund, Entzündung der Zunge
  • Leberprobleme
  • Hautausschlag, schwere Blasenbildung, Rötung der Haut, Stevens-Johnson-Syndrom (Blasen der Haut, des Mundes, der Augen und der Genitalien), Lyell-Syndrom (die Haut sieht aus, als

ob sie verbrannt sei und sich ablöst), Pemphigus (ein Zustand der Blasen und Verletzungen verursacht, normalerweise im Mund beginnend, Nesselsucht, Hautausschlag, Haarausfall und Juckreiz). Manchmal können Hautprobleme von Fieber begleitet sein, schweren Entzündungen, Entzündungen der Blutgefäße, Muskelschmerzen und/oder Gelenkschmerzen, Veränderungen der Blutzusammensetzung und eine Erhöhung der Sedimentationsrate (zur Feststellung einer Entzündung wird ein Bluttest durchgeführt).

  • Verringerte Harnproduktion
  • Vergrößerung der Brust, auch beim Mann
  • Erhöhung der Enzyme und Abfallprodukte, die von der Leber produziert werden

Sehr selten

  • Anschwellen des Darms

Nicht bekannt

  • Entzündungen einer Speicheldrüse
  • Erhöhter Blutzucker, Fett- oder Harnsäurespiegel, Glucose im Harn; niedrige Kaliumspiegel im Blut, die zu Muskelschwäche, -zuckungen oder abnormalem Herzrhythmus führen können; hohe Calciumspiegel im Blut, die zu Bauchschmerzen, Krankheitsgefühl und Kranksein, Verstopfung, Appetitverlust, starkem Durst, starkem Harndrang, Müdigkeit, Schwächegefühl und Gewichtsverlust führen können
  • Ruhelosigkeit
  • Sehstörungen
  • Nekrotisierende Vaskulitis (Entzündungen der Blutgefäße)
  • Lichtempfindlichkeit der Haut, Hautzustände mit roten schuppigen Flecken über Nase und Wangen (Lupus erythematodes) – dieser Zustand kann sich bei Patienten, bei denen dies bereits vorliegt, verschlechtern, schwere allergische Reaktionen
  • Muskelkrämpfe
  • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
  • Niederiger Natriumgehalt in Ihrem Blut (Symptome können sein: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen Enalapril/HCT Teva nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht über 25°C lagern.

Arzneimittel dürfen nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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