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«ERACIN Injektionslösung 10mg»

ERACIN Injektionslösung 10mg
ERACIN Injektionslösung 10mg
ERACIN Injektionslösung 10mg


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Was ist ERACIN Injektionslösung 10 mg und wofür wird es angewendet?
ERACIN Injektionslösung 10 mg ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebs. Die Behandlung mit einem Antikrebs-Arzneimittel wird manchmal auch Chemotherapie genannt. ERACIN Injektionslösung 10 mg gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Anthracycline. Diese wirken auf sich teilende Zellen, so dass diese ihr Wachstum verlangsamen oder einstellen, und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Zellen absterben.
ERACIN Injektionslösung 10 mg wird zur Behandlung unterschiedlicher Krebsarten angewendet. Die Art der Anwendung hängt von der Krebsart ab, die behandelt wird.
Wenn ERACIN Injektionslösung 10 mg in die Blutbahn injiziert wird, wird es zur Behandlung von Brust-, Magen- und Lungenkrebs sowie fortgeschrittenen Eierstockkrebs angewendet.
Wenn ERACIN Injektionslösung 10 mg durch einen Schlauch in die Blase gegeben wird, wird es zur Behandlung von Krebs der Blasenwand angewendet. Es wird außerdem eingesetzt, um nach anderen Behandlungen dem erneuten Wachstum derartiger Zellen vorzubeugen.
Paclitaxel und Docetaxel angewendet (bei einigen Krebsarten)
Interferon alpha-2b (angewendet bei einigen Krebserkrankungen und Lymphomen und bei einigen Formen der Leberentzündung)
Chinin (zur Behandlung von Malaria und Beinkrämpfen)
Dexrazoxan (manchmal zusammen mit Doxorubicin angewendet, um das Risiko von Herzproblemen zu verringern)
Dexverapamil (zur Behandlung einiger Herzerkrankungen)
andere Arzneimittel, die Ihr Herz und/oder Ihre Leber angreifen könnten
Lebendimpfstoffe
andere Arzneimittel, die das Knochenmark beeinflussen können (wie andere Antikrebs-Arzneimittel, Sulfonamide und Chloramphenicol (Antibiotika), Diphenylhydanthoin (Antiepileptikum), Amidopyridinabkömmlinge (einige Arzneimittel zur Behandlung z. B. von Schmerzen und Fieber) und einige Antivirenmittel).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was müssen Sie vor der Anwendung von ERACIN Injektionslösung 10 mg beachten?

ERACIN Injektionslösung 10 mg darf nicht angewendet werden, wenn Sie
überempfindlich (allergisch) gegen Epirubicinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von ERACIN Injektionslösung 10 mg sind
wissen, dass die Anzahl Ihrer Blutzellen zu gering ist, da ERACIN Injektionslösung
10 mg diese weiter senken kann
wenn Sie mit hohen Dosen anderer Antikrebs-Arzneimittel behandelt wurden, wie z. B. Doxorubicin und Daunorubicin, die das Nebenwirkungsrisiko erhöhen können
früher oder zurzeit Probleme mit Ihrem Herzen haben
eine akute schwere Infektion haben
eine schwere Leberfunktionsstörung haben
eine schwere Infektion in Mund, Rachen, Speiseröhre und Magen-Darm-Trakt haben
stillen.
ERACIN Injektionslösung 10 mg sollte nicht in die Blase injiziert werden, wenn
Sie eine Harnwegsinfektion haben
der Krebs die Blasenwand durchbrochen hat
es Probleme gibt, den Schlauch in Ihre Blase einzuführen
Sie eine Entzündung in Ihrer Blase haben
auch nach dem Wasserlassen eine große Menge Urin in Ihrer Blase zurückbleibt
Ihre Blase kontrahiert ist.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von ERACIN Injektionslösung 10 mg ist erforderlich,
wenn Sie eine Nieren- oder Lebererkrankung haben. Sie sollten Ihren Arzt vor der Behandlung darüber informieren, da dieser dann besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen muss.
Ihr Arzt wird ebenfalls regelmäßige Untersuchungen durchführen
damit die Zahl der Zellen in Ihrem Blut nicht zu gering wird um den Harnsäurewert in Ihrem Blut zu kontrollieren
um zu prüfen, ob Ihr Herz und Ihre Leber normal arbeiten
wenn Sie eine Bestrahlungstherapie der Herzregion erhalten haben oder erhalten werden.
Wenn Sie Schwellungen und Schmerzen im Mund oder an den Schleimhäuten bemerken, müssen Sie Ihren Arzt informieren.
Es ist möglich, dass Ihr Urin ein oder zwei Tage nach der Anwendung eine rote Farbe hat.
Bei Anwendung von ERACIN Injektionslösung 10 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Insbesondere:
Cimetidin (zur Verminderung der Säure in Ihrem Magen)
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
ERACIN Injektionslösung 10 mg kann Missbildungen beim Kind verursachen, wenn es während der Schwangerschaft angewendet wird. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie schwanger sind oder während der Behandlung schwanger werden. Sie dürfen ERACIN Injektionslösung 10 mg während einer Schwangerschaft nicht anwenden, es sei denn, Ihr Arzt hat dies ausdrücklich angeordnet.
Wenn Sie oder Ihr Partner mit ERACIN Injektionslösung 10 mg behandelt werden, muss während der Behandlung und für 6 Monate nach deren Ende eine wirksame Verhütungsmethode angewendet werden. Tritt während der Behandlung eine Schwangerschaft ein, wird eine genetische Beratung empfohlen.
Die Behandlung mit ERACIN Injektionslösung 10 mg kann Unfruchtbarkeit verursachen. Männliche Patienten sollten daher vor der Behandlung eine Konservierung von Sperma in Betracht ziehen.
Epirubicinhydrochlorid kann einem gestillten Kind schaden, daher muss das Stillen vor Beginn einer Behandlung mit ERACIN Injektionslösung 10 mg beendet werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
ERACIN Injektionslösung 10 mg kann zeitweilig Übelkeit oder Erbrechen hervorrufen, das zeitweise zu einer Beeinträchtigung beim Fahren eines Fahrzeugs oder dem Bedienen von Maschinen führen kann.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von ERACIN Injektionslösung 10 mg
ERACIN Injektionslösung 10 mg enthält Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro ml, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wie wird es angewendet?

Wie ist ERACIN Injektionslösung 10 mg ANZUWENDEN?
ERACIN Injektionslösung 10 mg wird Ihnen von einem Arzt oder einer Schwester direkt in die Vene oder in Ihre Blase verabreicht.
Ihr Arzt wird über die richtige Dosis und die Anzahl der Tage, an denen Sie diese erhalten, entscheiden; dies hängt von der Art der Krebserkrankung ab, die Sie haben, von Ihrer Gesundheit, Ihrer Größe, Ihrem Gewicht, und davon, wie gut Ihre Leber arbeitet und welche anderen Arzneimittel Sie möglicherweise einnehmen.
Als Injektion oder Infusion in eine Vene
ERACIN Injektionslösung 10 mg wird Ihnen als Injektion in eine Vene über 3 - 5 Minuten verabreicht oder es wird verdünnt, bevor es langsam, üblicherweise über einen Tropf in eine Vene über 30 Minuten gegeben wird.
Als direkte Gabe in die Blase
Wenn die Injektion direkt in die Blase verabreicht wird, sollten Sie für 12 Stunden vor der Behandlung keine Flüssigkeiten mehr trinken, damit der Urin das Arzneimittel nicht zu stark verdünnt. Die Lösung sollte nach der Verabreichung 1 - 2 Stunden in Ihrer Blase bleiben. Sie werden gelegentlich Ihre Lage verändern müssen, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel alle Teile Ihrer Blase erreicht.
Wenn Sie Ihre Blase entleeren, tragen Sie dafür Sorge, dass Ihr Urin nicht in direkten Kontakt mit Ihrer Haut kommt. Falls es zu einem Kontakt kommt, waschen Sie das betroffene Gebiet gründlich mit Wasser und Seife, aber schrubben Sie nicht.
Ihr Arzt wird regelmäßig Ihr Blut auf unerwünschte Wirkungen hin untersuchen. Außerdem wird Ihr Arzt einige Wochen nach der Behandlung regelmäßig Ihr Herz untersuchen, um eine mögliche Herzschädigung festzustellen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von ERACIN Injektionslösung 10 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge ERACIN Injektionslösung 10 mg angewendet haben, als Sie sollten
Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie zu wenig oder zu viel von diesem Arzneimittel erhalten, da Ihnen dieses Arzneimittel gegeben wird, während Sie im Krankenhaus sind. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn sie irgendwelche Bedenken haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Richtlinien für die sichere Handhabung und Entsorgung von Zytostatika
Die Zubereitung einer Infusionslösung sollte von entsprechend ausgebildetem Personal unter aseptischen Bedingungen erfolgen.
Die Zubereitung einer Infusionslösung sollte in einem eigens eingerichteten aseptischen Bereich erfolgen.
Entsprechende Einmalschutzhandschuhe, Schutzbrille, Kittel und Gesichtsmaske sollten getragen werden.
Es sind Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um den versehentlichen Kontakt des Arzneimittels mit den Augen zu verhindern. Im Falle eines Augenkontaktes ist mit großen Mengen von Wasser oder 0,9 % Kochsalzlösung zu spülen. Anschließend ist eine ärztliche Untersuchung angeraten.
Im Falle von Hautkontakt waschen Sie das betroffene Areal gründlich mit Seife und Wasser oder Natriumbikarbonatlösung. Die Haut sollte jedoch nicht mit einer Bürste geschrubbt werden. Waschen Sie sich nach Entfernung der Handschuhe stets die Hände.
Verschüttete oder ausgelaufene Lösung sollte mit Natriumhypochloritlösung (1 % freies Chlor) behandelt werden, vorzugsweise durch Einweichen, und anschließend mit Wasser. Alle Reinigungsmaterialien sind, wie unten stehend beschrieben zu entsorgen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann ERACIN Injektionslösung 10 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufigmehr als 1 Behandelter von 10
Häufig1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr seltenweniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekanntHäufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt, wenn Sie Epirubicin als Infusion in die Vene bekommen, da es sich um sehr ernste Nebenwirkungen handelt. Sie könnten dringend medizinische Hilfe benötigen:
Rötung, Schmerz oder Schwellung entlang der Infusionsvene; oberflächliche Venenentzündung (Lokale Phlebitis), Verhärtung der Venenwand (Phlebosklerose). Bei versehentlicher Injektion außerhalb der Vene kann ein lokaler Schmerz und Gewebezerfall (Gewebenekrose) auftreten.
Anzeichen von Herzproblemen wie Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Anschwellen der Knöchel (diese Auswirkungen können bis zu einigen Wochen nach Ende der Epirubicin-Behandlung auftreten)
eine schwere allergische Reaktion mit den Symptomen Schwächegefühl, Hautrötung, Schwellungen im Gesicht und Atembeschwerden oder pfeifender Atem. In einigen ällen trat ein Kollaps ein.
Wenn eine der im Folgenden genannten Nebenwirkungen auftritt, benachrichtigen Sie schnellstmöglich Ihren Arzt:
Sehr häufig:
- Schädigung des Knochenmarks (Myelosuppression), die zu einer verminderten Bildung von Blutzellen führt (Leukopenie, Granulozytopenie, Neutropenie, febrile Neutropenie, Thrombozytopenie, Anämie).
- Fieber und Infektionen können als Folge der Knochenmarksuppression auftreten.
- Haarverlust, vermindertes Bartwachstum.
Häufig:
Allergische Reaktionen, Übelkeit oder Erbrechen, Durchfall (der zu Dehydrierung führen kann), Appetitverlust, Bauchschmerzen, Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis), Verfärbungen der Mundschleimhaut, Schwellung und Schmerzen im Mund, Geschwüre an Lippen und/oder Zunge und/oder unter der Zunge, Hitzewallungen, Veränderungen der Blutzellen, die Blutungen, Fieber oder Infektionen hervorrufen können.
Gelegentlich:
Kopfschmerzen, Verfärbungen der Haut und Nägel, Hautrötung, Lichtüberempfindlichkeit (bei einer Bestrahlungsbehandlung), Venenentzündung einschließlich Bildung von Blutpfropfen (Thrombophlebitis).
Selten:
Herzschädigung (EKG-Veränderungen, Anstieg der Herzfrequenz (Tachykardie), unregelmäßige oder fehlende Herzfrequenz [Arrhythmie], Erkrankung des Herzmuskels [Kardiomyopathie], Herzmuskelschwäche [kongestive Herzinsuffizienz], erschwerte Atemtätigkeit [Dyspnoe], Wasseransammlungen [Ödeme], Lebervergrößerung, Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle [Aszites], Lungenödem, Flüssigkeitsansammlung in der Brustfellhöhle [Pleuraerguss], Galopprhythmus, ventrikuläre Tachykardie, Abfall der Herzfrequenz [Bradykardie], Herzrhythmusstörung [AV-Block], Herzfunktionsstörung [Schenkelblock]).
Nesselfieber (Urtikaria), Fieber und/oder Schüttelfrost, Schwindel, Ausbleiben der Periode (Amenorrhö), verminderte Spermienzahl (Azoospermie), Gicht, Veränderungen der Herz- oder Leberfunktion.
Häufigkeit nicht bekannt:
Gleichzeitige älle von Gefäßverschlüssen [thromboembolische Ereignisse] (einschließlich Lungenembolie [in Einzelfällen mit tödlichem Ausgang]).
Als Folge der Knochenmarksuppression kann bei Ihnen Blut aus den Gefäßen in das umgebende Gewebe oder an die Körperoberfläche [Hämorrhagie] austreten und der Sauerstoffgehalt im Gewebe [Gewebehypoxie] vermindert sein. Weiterhin können bei Ihnen Lungenentzündung [Pneumonie], Blutvergiftung [Sepsis] und septischer Schock als Folge der Knochenmarksuppression auftreten.
Nachdem Sie Epirubicin erhalten haben, kann Ihr Urin einige Tage rot gefärbt sein. Dies ist eine normale Erscheinung und hängt mit der Farbe des Arzneimittels zusammen.
Ein Langzeiteffekt wie eine bestimmte Art von Leukämie (akute myeloide Leukämie) wurde in seltenen ällen berichtet.
Wird Epirubicinhydrochlorid unmittelbar in Ihre Blase gegeben, können Sie Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben. Es kann auch Blut im Urin zu sehen sein.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist ERACIN Injektionslösung 10 mg aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern (2 - 8 °C).
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett der Durchstechflasche und der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Bei sichtbaren Zeichen einer Veränderung nicht mehr verwenden.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Lagerung
Originalpackung:
Im Kühlschrank lagern (2 - 8 C).
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
nach Anbruch:
Die Durchstechflaschen sind für den Einmalgebrauch vorgesehen und unverbrauchte Anteile der Durchstechflasche sollten umgehend entsorgt werden.
Vom mikrobiologischen Standpunkt aus muss das Produkt umgehend verwendet werden, wenn der Gummistopfen durchstochen wurde.
Wenn es nicht sofort verwendet wird, liegen die Lagerungszeiten und -bedingungen vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders.
nach Verdünnung der Injektionslösung:
Nach Verdünnung der ERACIN Injektionslösung mit 0,9%iger Natriumchlorid-Lösung oder
5%iger Glucose-Lösung auf eine Konzentration von 0,35 mg/ml Epirubicinhydrochlorid, beträgt die Haltbarkeit 14 Tage (Lagerung bei 2 °C - 8 °C unter Lichtschutz).
Weitere Informationen siehe Fachinformation von ERACIN Injektionslösung 10 mg.

Zusätzliche Informationen

Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
ERACIN® Injektionslösung 10 mg
Wirkstoff: Epirubicinhydrochlorid
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der
Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.
• Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
• Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
• Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
• Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet
Schwangere sollten nicht in der Zytostatikazubereitung eingesetzt werden.
Bei der Entsorgung von Materialien (Spritzen, Nadeln etc.), die für die Zubereitung oder Verdünnung von Zytostatika verwendet wurden sollte entsprechende Sorgfalt und Vorsicht walten. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.


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