F. X. Passage SL Pulver - Patienteninformationen, Beschreibung, Dosierung und Richtungen.

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«F. X. Passage SL Pulver»

F. X. Passage SL Pulver


Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Magnesiumsulfat wird gegen Verstopfung eingesetzt. Die normale Stuhlfrequenz variiert von Mensch zu Mensch sehr stark von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. Bei weniger als dreimal Stuhlgang pro Woche, spricht man von Verstopfung. Die häufigste Ursache ist eine Kombination aus geringer Flüssigkeitszufuhr und Ballaststoffen in der Ernährung und zu wenig körperlicher Bewegung. Die Anwendung von Magnesiumsulfat ist nur dann sinnvoll, wenn sich mit Behebung dieser Mängel kein geregelter Stuhlgang erzielen läßt. Weiterhin bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern, wie schmerzhafte Einrisse am After oder Hämorrhoiden. Oder nach Operationen, Herzinfarkt oder Schlaganfall wenn starkes Pressen dem Körper schaden würde. Magnesiumsulfat zieht Wasser aus dem Körper in den gesamten Darm. Durch die verstärkte Füllung des Darmes wird ein Reflex ausgelöst, der zum Stuhlabgang führt. Magnesiumsulfat ist bereits nach ein bis drei Stunden wirksam. Da es schon im Dünndarm seine Wirkung ausübt, sind sehr wäßrige Stühle die Folge. Daher wird es vorrangig zur Reinigung vor Darmuntersuchungen oder -operationen und zur schnellen Ausscheidung von Giften eingesetzt. Es eignet sich nicht für eine Dauerbehandlung.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Verstopfung (Obstipation)

Packungsgrößen

  • 200 g Dose

Warnhinweise!

  • Herzmedikamente mit herzwirksamen Glykosiden können durch Störungen im Mineralstoffhaushalt (Kaliummangel) oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten schnell zu stark wirken (Lebensgefahr!). Deshalb sollten Sie bei Auftreten folgender Nebenwirkungen sofort den Arzt aufsuchen: Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen (Farbensehen), Halluzinationen, Herzrhythmusstörungen.
  • Das Medikament führt bei längerer Anwendung und in Dosierungen, die dünne Stühle verursachen zu hohen Kaliumverlusten. Ein Kaliummangel wiederum führt erneut zur Verstopfung und auf Dauer zur chronischen Darmträgheit. Um diesen Teufelskreis zu unterbinden, darf das Medikament nicht länger als ein bis zwei Wochen angewendet werden. Durch Abführmittel wird der Darm stärker enleert als beim natürlichen Stuhlgang. Daher wird die Zeit bis zur nächsten Darmentleerung länger dauern als gewöhnlich.

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Darmverschluß
  • Entzündliche Magen-Darm-Erkrankung
  • Nierenfunktionsstörung
  • Störungen des Mineralstoff- und Wasserhaushalts

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Der Hersteller macht keine Angaben zur Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit. Fragen Sie daher in jedem Fall Ihren Arzt oder Apotheker, ob eine Medikamentenanwendung für Sie in Frage kommt.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Verminderung des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) mit Symptomen wie Benommenheit, Muskelschwäche, Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen
  • Störungen im Mineralstoffhaushalt, z.B. Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium
  • Verstärkung der Darmträgheit (Verstopfung) bei langfristiger Anwendung

Wechselwirkungen

Durch die abführende Wirkung kann die Aufnahme anderer Medikamente aus dem Darm beeinträchtigt werden. Langfristige Anwendung führt zu Mineralstoffmangel, insbesondere Kalium. Diese Verluste können durch wassertreibende Medikamente und Kortison noch gesteigert werden. Ein Kaliummangel verstärkt zudem die Wirkung von Herzglykosiden, die zur Behandlung von Herzschwäche eingesetzt werden. Selbst eine geringfügige Wirkungssteigerung von Herzglykosiden kann jedoch zu schweren Überdosierungserscheinungen führen. Hohe Zufuhr von Magnesium, wie bei diesem Arzneimittel, vermindert die Wirksamkeit von Eisen und -Fluortabletten und Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline.


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