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«Forair 12 Mikrogramm Druckgasinhalation, Lösung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

• zur Langzeitbehandlung von mittelschwerem bis schwerem Asthma bronchiale. Es wird angewendet bei Patienten, die eine regelmäßige bronchialerweiternde Therapie in Verbindung mit einer entzündungshemmenden Dauertherapie benötigen (mit oral anzuwendenden Glukokortikoiden oder Glukokortikoiden zur Inhalation).
Die Behandlung mit Glukokortikoiden ist regelmäßig weiterzuführen.
• zur Erleichterung von Symptomen wie Husten, Pfeifen oder Kurzatmigkeit bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD), die eine regelmäßige Langzeittherapie mit einem Bronchodilatator benötigen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Forair® darf nicht angewendet werden,
• wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Formoterol oder einen der sonstigen Bestandteile von Forair® sind.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Forair® ist erforderlich, wenn Sie
• an schwerer Herzerkrankung leiden, vor allem, wenn Sie einen frischen Herzinfarkt erlitten haben, an einer Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit) oder an einer ausgeprägten Herzschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz) leiden,
• unter Herzrhythmusstörungen, schwerwiegenden Störungen der Erregungsleitung des Herzens (AV-Block III. Grades), einem Herzklappenfehler (idiopathische-subvalvuläre Aortenstenose), Herzmuskelverdickung (hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie) leiden oder wenn bei Ihnen bestimmte Veränderungen des Elektrokardiogramms (EKG) festgestellt wurden (verlängertes QTc-Intervall > 0,44 Sekunden, angeboren oder durch Arzneimittel hervorgerufen),
• an einer Verengung der Blutgefäße (okklusive Gefäßerkrankung), insbesondere der Arterien (Arteriosklerose), oder an einer abnormen Erweiterung der Blutgefäßwände (Aneurysmen) leiden,
• an Bluthochdruck (Hypertonie) leiden,
• an einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) leiden,
• an schwer kontrollierbarem Diabetes mellitus leiden. Bei der Inhalation von Formoterol in hohen Dosen kann der Blutzuckerspiegel ansteigen.
• niedrige Kaliumspiegel im Blut haben,
• unter Adrenalin- und Noradrenalin-produzierenden Tumoren im Nebennierenmark (Phäochromozytom) leiden,
• halogenierte Narkosemittel erhalten sollen oder wenn eine Narkose geplant ist. Forair® sollte mindestens 12 Stunden vor Narkosebeginn nicht mehr angewendet werden.
Wenn Sie unter bestimmten Herzrhythmusstörungen (Tachykardie) leiden, darf die Anwendung von Forair® bei Ihnen nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen (z. B. Überwachung) erfolgen.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Forair® kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Bei Anwendung von Forair® mit anderen Arzneimitteln:
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Einige Arzneimittel können die Wirkung von Forair® beeinflussen, dazu zählen Wirksubstanzen
• zur Behandlung auffälliger Herzrhythmen, z. B. Chinidin, Disopyramid, Procainamid
• zur Behandlung von Herzerkrankungen (z. B. Digitalis)
• aus der Gruppe der sog. Betarezeptorenblocker, einschließlich Augentropfen, zur Behandlung von Herzleiden oder des Glaukoms (einer Erhöhung des Augeninnendrucks). Bei gleichzeitiger Anwendung kann ein Asthmaanfall ausgelöst werden.
• zur Behandlung von Symptomen einer Depression: Monoaminoxidase-Hemmer (z. B. Tranylcypromin) oder trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitryptilin, Imipramin oder Doxepin)
• zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen (z. B. Phenothiazine)
• zur Behandlung von allergischen Reaktionen (wie z. B. Antihistaminika)
• zur Behandlung von Bronchialasthma (z. B. Theophyllin, andere Sympathomimetika)
• zur Steigerung der Harnbildung (wie z. B. Diuretika)
• zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (z. B. Levodopa)
• die Oxytocin enthalten, welche Gebärmutterkontraktionen auslösen
• zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion (z. B. L-Thyroxin)
• zur Anwendung bei einer Narkose (halogenierte Anästhetika wie z. B. Halothan, Methoxyfluran oder Enfluran).
Alkohol kann die Herz-Kreislauf-Regulation im Zusammenwirken mit Forair® beeinflussen.
Andere wichtige Warnhinweise
Forair® sollte nicht als Initialtherapie zur Asthmabehandlung eingesetzt werden und ist dafür auch nicht ausreichend.
Forair® sollte genau entsprechend den Dosierungsrichtlinien (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Forair® anzuwenden?“) angewendet werden. Eine erhebliche Überschreitung sowohl der vorgegebenen Einzeldosen als auch der Tagesdosis kann aufgrund der Wirkungen auf das Herz (Herzrhythmusstörungen, Blutdruckanstieg) in Verbindung mit Veränderungen der Salzkonzentrationen in Körperflüssigkeiten (Elektrolytverschiebungen) gefährlich sein und muss deshalb vermieden werden.
Sollte es während der Behandlung mit Forair® zu keiner Verbesserung oder zu einer Verschlechterung Ihrer Asthmasymptome kommen, sollten Sie die Anwendung fortführen, aber gleichzeitig so bald wie möglich ärztlichen Rat einholen. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Therapie unter Hinzuziehung anderer Arzneimittel (Glukokortikoide, Theophyllin) neu festlegen.
Während der Behandlung mit Forair® können schwere asthmabedingte unerwünschte Ereignisse auftreten. Eine plötzliche und zunehmende Verschlechterung der Asthmabeschwerden kann lebensbedrohlich sein, weshalb Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.
Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot nach der Inhalation (paradoxer Bronchospasmus) muss die Behandlung sofort abgesetzt und unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Der Behandlungsplan sollte vom Arzt überprüft werden.
Es ist wiederholt über ein erhöhtes Risiko für schwere Komplikationen und Todesfälle bei der Behandlung des Asthma bronchiale mit 2-Rezeptoren anregenden Arzneimitteln zur Inhalation berichtet worden, ohne dass die ursächlichen Zusammenhänge bisher hinreichend geklärt werden konnten.
Es gibt Hinweise darauf, dass unter einer Therapie mit Formoterol eine stärkere Senkung des Blutkaliumspiegels auftreten kann, als vergleichsweise unter der Therapie mit ß2-Sympathomimetika (z. B. Salbutamol). Niedrige Blutkaliumspiegel können insbesondere auftreten, wenn Sie an schwerem Asthma leiden und gleichzeitig mit Theophyllin, Glukokortikoiden und/oder Diuretika behandelt werden. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt Ihnen ein zusätzliches Kaliumpräparat verordnen und regelmäßig Kaliumspiegel-Kontrollen im Blut vornehmen.
Kinder
Bis zum Vorliegen umfangreicher Erfahrungen sollte Forair® nicht bei Kindern bis zu 12 Jahren angewendet werden.
Ältere Menschen
Bei älteren Patienten ist im Allgemeinen keine Anpassung der Dosis notwendig. Es sollte allerdings auf die in höherem Lebensalter häufigeren Begleiterkrankungen und zusätzlich eingenommenen Arzneimittel geachtet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung während der Schwangerschaft liegen bisher nicht vor. Obwohl im Tierversuch keine den Embyro schädigende (embryotoxische) oder Missbildungen erzeugende (teratogene) Wirkung festgestellt werden konnte, ist die Anwendung von Formoterol während der Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten, nur bei zwingenden Gründen angezeigt.
Wegen der bekannten wehenhemmenden Wirkung von ß2-Rezeptoren anregenden Wirkstoffen (ß2-Sympathomimetika), wie in Forair® enthalten, ist für die Anwendung kurz vor der Entbindung ebenfalls eine sorgfältige Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses erforderlich.
Da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff beim Menschen in die Muttermilch übertritt, sollte vorsichtshalber abgestillt werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Eine Wirkung von Forair® auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen ist unwahrscheinlich.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Forair® :
Forair® enthält einen geringen Alkoholanteil: Jeder Sprühstoß enthält 9 Milligramm Ethanol.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Forair® ANZUWENDEN?
Wenden Sie Forair® immer genau nach der Anweisung Ihres Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Dosierung von Forair® richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung.
Ihr Arzt entscheidet über die anzuwendende Dosis, und es ist wichtig, dass Sie regelmäßig und genau die vorgeschriebene Dosis anwenden.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Asthma bronchiale
Die übliche Dosis für Erwachsene, einschließlich älterer Patienten und Jugendliche ab 12 Jahren, ist 1 Sprühstoß am Morgen und 1 Sprühstoß am Abend.
Das bedeutet, dass Sie insgesamt 2 Sprühstöße (24 Mikrogramm) pro Tag anwenden müssen.
Wenn sie an schwerem Asthma leiden, kann Ihr Arzt Ihnen eine Dosis von 4 Sprühstößen (48 Mikrogramm) pro Tag verordnen. Dies bedeutet, dass Sie 2 Sprühstöße am Morgen und 2 Sprühstöße am Abend anwenden müssen.
4 Sprühstöße Forair® (48 Mikrogramm) ist die empfohlene Tageshöchstdosis, und es ist wichtig, dass Sie nicht mehr als die Gesamttagesdosis anwenden, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
Zur Erleichterung der Symptome können, falls erforderlich, zusätzliche Sprühstöße, die über die reguläre Erhaltungstherapie hinausgehen, bis zu einer maximalen Tagesdosis von 6 Sprühstößen (Erhaltungsdosis plus eventuell zusätzlich erforderliche Dosis) inhaliert werden. Als Einzeldosis dürfen nicht mehr als 3 Sprühstöße nacheinander inhaliert werden.
Bis zum Vorliegen umfangreicher Erfahrungen soll Forair® bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
Sie sollten Forair® nicht für die Linderung akuter Asthmaanfälle anwenden. Im Falle eines akuten Anfalls ist ein Bedarfs-Inhalationsmittel einzusetzen, das Ihr Arzt Ihnen für diesen Zweck verordnet hat. Dieses Arzneimittel sollten Sie immer bei sich haben.
Eine höhere Dosierung lässt im Allgemeinen keinen zusätzlichen Nutzen erwarten, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens auch schwerwiegender Nebenwirkungen kann aber erhöht werden.
Forair® führt wegen seiner 12-stündigen Wirkungsdauer normalerweise bei zweimal täglicher Dosierung zu einer ausreichenden Kontrolle der Asthmasymptome während des Tages und der Nacht.
Forair® kann jedoch eine notwendige Basistherapie der Grunderkrankung nicht ersetzen. Die Dauerbehandlung mit bronchienerweiternden Arzneimitteln (2-Sympathomimetika) sollte von einer entzündungshemmenden Dauertherapie mit Glukokortikoiden zur Inhalation und/oder oralen Glukokortikoiden begleitet werden. Eine zu Beginn der Behandlung mit Forair® bestehende Basistherapie mit Glukokortikoiden (oral oder zur Inhalation) muss in jedem Fall fortgesetzt werden.
Sobald eine Kontrolle der Asthmasymptome erreicht ist, kann der Arzt eine schrittweise Verringerung der Dosis von Forair® in Betracht ziehen, damit Sie die niedrigste bei Ihnen wirksame Dosis erhalten.
Chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (COPD):
Die übliche Dosis für Erwachsene, einschließlich älterer Patienten, ist 1 Sprühstoß am Morgen und 1 Sprühstoß am Abend.
Das bedeutet, dass Sie insgesamt 2 Sprühstöße (24 Mikrogramm) pro Tag anwenden müssen.
Wenn sie an schwerer COPD leiden, kann Ihr Arzt Ihnen eine Dosis von 4 Sprühstößen (48 Mikrogramm) pro Tag verordnen. Dies bedeutet, dass Sie 2 Sprühstöße am Morgen und 2 Sprühstöße am Abend anwenden müssen.
4 Sprühstöße Forair® (48 Mikrogramm) ist die empfohlene Tageshöchstdosis, und es ist wichtig, dass Sie nicht mehr als die Gesamttagesdosis anwenden, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
Bei an COPD erkrankten Patienten unter 18 Jahren ist dieses Arzneimittel nicht angezeigt.
Wenn Sie eine größere Menge von Forair® angewendet haben als Sie sollten,
stellen Sie möglicherweise fest, dass Ihr Herz schneller als sonst schlägt und Sie sich matt fühlen. Es können auch Kopfschmerzen, Zittern, Unwohlsein (Übelkeit, Erbrechen) oder Schläfrigkeit auftreten.
Wenden Sie sich dann so schnell wie möglich an Ihren behandelnden Arzt.
Wenn Sie die Anwendung von Forair® vergessen haben
Holen Sie baldmöglichst eine Dosis nach, bzw. wenn es schon fast Zeit für die nächste Dosis ist, wenden Sie nicht die vergessene Dosis an, sondern fahren Sie – zur üblichen Zeit – mit der nächsten Anwendung fort. Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an.
Verringern oder beenden Sie nicht die Anwendung von Forair® . Auch wenn Sie sich besser fühlen, setzen Sie ebenfalls keine andere Therapie zur Behandlung Ihrer Atemschwierigkeiten ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Es ist sehr wichtig, dass Sie diese Medikamente regelmäßig anwenden.
Erhöhen Sie nicht die Dosis von Forair® , ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
Wenn die Symptome sich verschlimmern, Sie schlechter Luft bekommen oder keine Besserung eintritt, müssen Sie sofort zum Arzt. Der Arzt entscheidet dann eventuell, die Dosis Ihrer Medikamente zu ändern oder die Behandlung durch Verordnung anderer Medikamente anzupassen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Forair® zu stark oder zu schwach ist.
Hinweise zum Gebrauch von Forair®
Forair® wird als Druckbehältnis mit Mundstück geliefert.
Bei neuen oder gebrauchten Druckbehältnissen, die 3 oder mehr Tage nicht verwendet wurden, sollte vor dem Gebrauch ein Sprühstoß in die Luft abgegeben werden, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
Die Anwendung sollte möglichst im Sitzen oder Stehen erfolgen.
Wichtig: Nehmen Sie die Inhalation nicht überhastet vor.
Anwendung
Entfernen Sie die Schutzkappe vom Mundstück.
Atmen Sie langsam und so tief wie möglich aus.
Halten Sie das Druckbehältnis, unabhängig von der Körperposition, in der inhaliert wird, mit dem Behälterboden nach oben. Platzieren Sie das Mundstück vorsichtig zwischen den Zähnen und umschließen Sie es mit den Lippen. Neigen Sie den Kopf leicht zurück.
Atmen Sie langsam und tief durch den Mund ein und drücken Sie gleichzeitig auf den oberen Teil des Inhalators, um einen Sprühstoß freizusetzen.
Halten Sie den Atem so lange wie ohne Anstrengung möglich an und nehmen Sie anschließend den Inhalator aus dem Mund.
Wenn Sie einen weiteren Sprühstoß inhalieren wollen, halten Sie den Inhalator in aufrechter Position und warten etwa eine halbe Minute, bevor Sie die Schritte 2 bis 5 wiederholen.
Wenn Sie vom oberen Teil des Inhalators oder von den Seiten Ihres Mundes einen „Nebel“ entweichen sehen, sollten Sie einen weiteren Sprühstoß inhalieren.
Nach Gebrauch immer die Schutzkappe aufsetzen, um Staub und Fusseln fernzuhalten.
Wenn Sie einen schwachen Händedruck haben, kann es für Sie leichter sein, den Inhalator mit beiden Händen zu halten. Legen Sie die beiden Zeigefinger auf den oberen Teil des Inhalators und beide Daumen auf den Boden unterhalb des Mundstücks.
Pflege des Mundstückes
Um eine störungsfreie Funktion des Druckbehältnisses zu gewährleisten, sollten Sie das Mundstück regelmäßig (3- bis 4-mal pro Woche) reinigen. Ablagerungen können mit lauwarmem Wasser entfernt werden, nachdem Sie das Druckbehältnis abgezogen haben. Anschließend sollten Sie das Mundstück gut abtrocknen, das Druckbehältnis einsetzen und die Schutzkappe wieder aufstecken.
Über die Anwendung von Forair® mit einer Inhalationshilfe (Spacer) gibt es keine Erfahrungen. Die angegebene Dosierung bezieht sich auf die Inhalation von Forair® mit einem Standardinhalator.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Forair® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die unten genannten Nebenwirkungen sind, bitten Sie Ihren Arzt, sie Ihnen zu erläutern.
Wenn bei Ihnen Kurzatmigkeit oder pfeifender Atem auftritt, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt. Die Symptome werden durch eine Verengung der Atemwege (Bronchospasmus) in Ihrer Lunge ausgelöst, treten aber nur selten auf.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht
abschätzbar

Häufig:
Ungewöhnlich schneller Herzschlag und Herzklopfen (Palpitationen), Husten, Zittern (feiner Tremor), Kopfschmerzen.
Gelegentlich:
Muskelkrämpfe, Muskelschmerz, Übelkeit, Unruhe, Schwindel, Störungen des Geschmacksempfindens, Missempfindungen im Rachenbereich, erhöhte Herzfrequenz, Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzfrequenz, Erniedrigung des Blutkaliumspiegels, Erhöhung des Blutzuckerspiegels, Anstieg von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerol, Ketonkörpern im Blut, Juckreiz, Exanthem, exzessives Schwitzen.
Selten:
Von den Herzkammern ausgehende Rhythmusstörungen, Herzenge, Blutdruckanstieg, Blutdrucksenkung, nach Anwendung von bronchialerweiternden Arzneimitteln auftretender Krampf der Bronchialmuskeln (paradoxer Bronchospasmus), starker Blutdruckabfall, über mehrere Tage anhaltende Schwellung im Unterhautgewebe von Haut oder Schleimhaut, Quaddelbildung, Entzündung der Niere.
Sehr selten:
Akute Verschlimmerung der Asthmaerkrankung, Atemnot, Wasseransammlungen an Händen und/oder üßen, unregelmäßiger Herzschlag, Verminderung der Blutplättchen, Übererregbarkeit (überwiegend bei Kindern im Alter bis zu 12 Jahren), Verhaltensauffälligkeiten, Schlafstörungen, Halluzinationen.
Einige Nebenwirkungen, wie Zittern (feinschlägiger Tremor), Übelkeit, Störungen des Geschmacksempfindens, Missempfindungen im Mund- und Rachenbereich, Schwitzen, Unruhe, Kopfschmerzen, Schwindel sowie Muskelkrämpfe, können sich bei Fortführung der Behandlung im Verlauf von 1 – 2 Wochen spontan zurückbilden.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt, schwerwiegend oder langanhaltend ist. Ebenso, wenn Sie sich schlecht fühlen oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
ür Apotheken:
Bis zur Abgabe an den Patienten: Im Kühlschrank lagern (2 - 8 °C).
Das Datum der Abgabe an den Patienten auf der Packung vermerken. Es ist darauf zu achten, dass zwischen Abgabedatum und aufgedrucktem Verfalldatum mindestens 3 Monate liegen.
ür Patienten:
Verwenden Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Monate, nachdem Sie es von Ihrem Apotheker erhalten haben.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett aufgedruckten Datum nicht mehr anwenden.
Nicht über 30 °C lagern.
Warnung: Das Druckbehältnis enthält eine Flüssigkeit unter Druck. Setzen Sie das Druckbehältnis keinen Temperaturen über 50 °C aus. Versuchen Sie nicht, das Druckbehältnis zu durchbohren.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Packungsbeilage vorgesehenen Angaben
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Forair® 12 Mikrogramm Druckgasinhalation, Lösung
Wirkstoff: Formoterolfumaratdihydrat

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese dieselben Symptome haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Forair® ist ein Arzneimittel zur Behandlung des Asthma bronchiale (Antiasthmatikum) mit bronchialerweiternden Eigenschaften (Broncholytikum). Es gehört zur Gruppe der sog. 2-Sympathomimetika.


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