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«Gelomyrtol»

Gelomyrtol


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Wirkungsweise
Gelomyrtol® ist ein pflanzliches Arzneimittel und wirkt schleimverflüssigend, fördert den Sekretabtransport, erleichtert das Abhusten und wirkt entzündungshemmend.
Anwendungsgebiete
Akute und chronische Bronchitis und Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gelomyrtol® darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie entzündliche Erkrankungen im Magen-Darmbereich und im Bereich der Gallenwege sowie schwere Lebererkrankungen haben,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Eucalyptusöl, Süßorangenöl, Myrtenöl oder Zitronenöl sowie Cineol, den Hauptbestandteil von Eucalyptusöl, oder einen der sonstigen Bestandteile von Gelomyrtol® sind.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Gelomyrtol® ist erforderlich
- wenn Sie unter länger anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden, Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch eitrigem oder blutigem Auswurf leiden, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
- wenn Sie unter Asthma bronchiale, Keuchhusten oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, leiden, sollten Sie Gelomyrtol® nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft:
Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf das Kind im Mutterleib schließen.
Bei Anwendung in der Schwangerschaft ist grundsätzlich Vorsicht geboten.
- Stillzeit:
Auf Grund der fettlöslichen Eigenschaften des Wirkstoffes ist anzunehmen, dass dessen Bestandteile auch in der Muttermilch in geringen Konzentrationen vorliegen. Es haben sich bisher keine Anhaltspunkte für Risiken bei der Anwendung von Gelomyrtol® in der Stillzeit ergeben.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wie wird es angewendet?

Wie ist Gelomyrtol® einzunehmen?
Nehmen Sie Gelomyrtol® immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren nehmen bei akuten entzündlichen Krankheitsbildern 4- bis 5-mal täglich 2 magensaftresistente Weichkapseln ein. Bei chronischen Krankheitsbildern 3- bis 4-mal täglich 2 magensaftresistente Weichkapseln einnehmen. Diese Dosierung wird ebenfalls zur Dauerbehandlung empfohlen.
ür Kinder werden für Gelomyrtol® die folgenden Dosierungen empfohlen:
unter 6 Jahre
ab 6 – unter 10 Jahre
ab 10 – unter 12 Jahre
3 – 4 x 1
Art der Anwendung
Nehmen Sie Gelomyrtol® eine halbe Stunde vor dem Essen mit reichlich kalter Flüssigkeit ein. Die letzte Dosis kann vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung mit Gelomyrtol® richtet sich nach dem Beschwerdebild. Bei chronischen Atemwegserkrankungen ist eine Dauerbehandlung möglich.
Wenn Sie eine größere Menge Gelomyrtol® eingenommen haben, als Sie sollten
Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden. Möglicherweise treten die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.
Wenn Sie die Einnahme von Gelomyrtol® vergessen haben
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Anwendung, wie von Ihrem Arzt verschrieben oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Gelomyrtol® mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Gelomyrtol® Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zu Grunde gelegt:

Sehr häufig:mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig:1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich:1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten:1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten:weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt:Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen
Gelegentlich kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen, wie z. B. Magen-schmerzen/Oberbauchbeschwerden, selten zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfällen.
Selten wurde über das Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Hautausschlag, Juckreiz, Gesichtsschwellung, Atemnot oder Kreislaufstörungen) berichtet.
Sehr selten können vorhandene Nieren- und Gallensteine in Bewegung gesetzt werden.
Informieren Sie bitte ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Durchdrückfolie und der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen:
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.
Nicht über 25 °C lagern.

Zusätzliche Informationen

Gelomyrtol®
ENR 0008036 Januar 2011
Gebrauchsinformation: Information für den Anwender
Gelomyrtol®
120 mg, magensaftresistente Weichkapseln
Arzneilich wirksamer Bestandteil: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1) (Myrtol standardisiert®)

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für Sie.
Dieses Arzneimittel ist ohne Verschreibung erhältlich. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, muss Gelomyrtol® jedoch vorschriftsmäßig angewendet werden.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 10 Tagen keine Besserung eintritt, müssen Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
x 1 oder 3 x 2
2 – 3 x 1
3 x 1 oder 2 x 2
4 x 1 oder 2 x 2

Altersgruppe(ca. 13 – 19 kg)(ca. 20 – 29 kg)(ca. 30 – 43 kg)
Akute Krankheitsbildermagensaftresistente Weichkapselmagensaftresistente Weichkapselmagensaftresistente Weichkapseln
Chronische Krankheitsbildermagensaftresistente Weichkapselmagensaftresistente Weichkapselnmagensaftresistente Weichkapseln

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