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«Geriatric Pharmaton - Kapseln»

Geriatric Pharmaton - Kapseln


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Geriatric Pharmaton - Kapseln stellen eine Kombination des standardisierten Panax-Ginseng-Extraktes G115 mit ausgewählten, für die Erhaltung der Gesundheit notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen dar.

G115 ist ein nach speziellen Verfahren aus der echten Panax Ginseng C. A. Meyer gewonnener Extrakt, der die für die Wirksamkeit mitverantwortlichen Ginsenoside in standardisierter Menge enthält.

In Versuchen und Studien konnte gezeigt werden, dass der standardisierte Ginseng-Extrakt G115 die allgemeine Zellaktivität erhöht, welche die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit unterstützen kann.

Eine Unterversorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann zu allgemeiner Schwäche, Müdigkeit, Abnahme der Vitalität, verringerter Widerstandskraft und verlangsamter Genesung nach Krankheiten führen.

Geriatric Pharmaton - Kapseln werden angewendet
– bei Müdigkeit und Schwächegefühl;
– zur Behandlung oder Vorbeugung von Vitamin- und Mineralstoffmangelzuständen, bedingt durch Diät, Abmagerungskuren, Appetitlosigkeit, nicht ausgewogene Ernährung, ungenügende Nahrungsaufnahme im Alter;
– während der Genesung.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Geriatric Pharmaton darf nicht eingenommen werden,

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Geriatric Pharmaton ist erforderlich,– wenn Sie schwanger oder im gebärfähigen Alter sind oder stillen: Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter ohne gesicherten Empfängnisschutz dürfen wegen der Gefahr von kindlichen Missbildungen eine Tagesdosis von 5.000 I.E. Vitamin A sowie von 600 I.E. Cholecalciferol (Vitamin D3) prinzipiell nicht überschreiten. Dies gilt auch für die Stillzeit (siehe „Schwangerschaft und Stillzeit“);
– wenn bei Ihnen erheblich erhöhte Blutfettwerte festgestellt wurden (Hypertriglyceridämie Typ

V) oder wenn bei Ihnen eine Blutwäsche (Hämodialyse) durchgeführt werden muss: die Zufuhr von Vitamin A kann zu einer Überdosierung an Vitamin A (Hypervitaminose) führen; – wenn bei Ihnen gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (orale Antikoagulanzien) verwendet werden (siehe „Bei Einnahme von Geriatric Pharmaton mit anderen Arzneimitteln“).

Während der Einnahme von Geriatric Pharmaton - Kapseln sollten Sie auf die zusätzliche Einnahme von Vitamin- und Mineralstoff-Präparaten gleicher Zusammensetzung verzichten. Hohe Dosen einiger Wirkstoffe, im Besonderen Vitamin A, Vitamin D, Eisen und Kupfer, können der Gesundheit schaden.

Bei Einnahme von Geriatric Pharmaton mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

In einer Studie an amerikanischem Ginseng wurde gezeigt, dass Ginseng die Wirkung von Arzneimitteln zur Blutverdünnung (Antikoagulanzien) vermindert. Sprechen Sie bitte vor Einnahme mit Ihrem Arzt, wenn Sie Arzneimittel zur Blutverdünnung einnehmen. Gegebenenfalls muss Ihr Arzt die Einstellung mit diesen Arzneimitteln überprüfen.

Geriatric Pharmaton - Kapseln enthalten Eisen. Eisenhaltige Arzneimittel bewirken bei gleichzeitiger Einnahme mit bestimmten Arzneimitteln gegen Infektionen (Antibiotika aus der Gruppe der Tetrazykline) eine Hemmung der Antibiotikaaufnahme; daher ist zwischen der Einnahme von Geriatric Pharmaton - Kapseln und Tetrazyklinantibiotika unbedingt ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden einzuhalten.

Bei Einnahme gemäß den Empfehlungen sind keine Wechselwirkungen der in Geriatric Pharmaton - Kapseln enthaltenen Vitamine zu erwarten. Für einige Vitamine sind jedoch – teilweise bei höheren Dosierungen – vielfältige Arten möglicher Wechselwirkungen bekannt.

Grundsätzlich bekannte Wechselwirkungen bedingt durch:

Vitamin A Bei gleichzeitiger Einnahme von Verhütungsmitteln („die Pille“) kommt es zu einer Erhöhung des Vitamin A-Blutspiegels. Durch gleichzeitige Verabreichung von Cholestyramin (zur Cholesterinsenkung), Paraffinöl oder Neomycin (Antibiotikum = Arzneimittel gegen Infektionen )wird die Aufnahme von Vitamin A erniedrigt. Hohe Dosen von Vitamin A können die Wirkung einer gleichzeitigen Behandlung mit bestimmten Arzneimittel zur Blutverdünnung verstärken. Auch sollte die gleichzeitige Einnahme von Antazida (neutralisierende Magenmittel), Sucralfat (zur Behandlung von Magen-Darm-Geschwüren), Isotretinoiden (Vitamin A-ähnliche Arzneimittel, z. B. gegen Akne) und anderen Vitamin A-haltigen Arzneimitteln vermieden werden.

Vitamin D3 Vitamin D-Spiegel können bei gleichzeitiger Gabe von bestimmten Hormonen (Östrogenen), Isoniazid (Arzneimittel gegen Tuberkulose) und entwässernden Arzneimitteln (Thiazid-Diuretika) erhöht sein und damit zu anomalen Calciumblutspiegeln führen. Andererseits kann die Aufnahme von Vitamin D bei gleichzeitiger Einnahme von Antazida (neutralisierende Magenmittel), Verapamil (zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen des Herzens), Cholestyramin (zur Cholesterinsenkung), Barbituraten (Narkosemittel), Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie) und krampflösenden Arzneimitteln (Antikonvulsiva) vermindert sein. Vitamin D steigert die Wirkung von Doxorubicin (Arzneimittel zur Krebsbehandlung). Die unerwünschten Wirkungen von Herzglykosiden können infolge einer Erhöhung der Calciumblutspiegel während der Behandlung mit Vitamin D zunehmen.

Vitamin E Die Wirkung von Arzneimitteln zur Blutverdünnung kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden.

Vitamin B1 5-Fluorouracil (Arzneimittel zur Krebsbehandlung) hebt die Wirkung von Vitamin B1 auf. Antazida (neutralisierende Magenmittel) hemmen die Aufnahme von Vitamin B1.

Vitamin B6 Die gleichzeitige Gabe von Isoniazid (Arzneimittel gegen Tuberkulose) oder D-Penicillamin (Arzneimittel bei bestimmten Formen der Arthritis) kann den Bedarf an Vitamin B6 (Pyridoxin) erhöhen. Vitamin B6 in Tagesdosen ab 5 mg kann die Wirkung von Levodopa (Arzneimittel gegen Parkinson) abschwächen.

Vitamin B12 Neomycin (Antibiotikum = Arzneimittel gegen Infektionen ), Aminosalicylsäure (Arzneimittel gegen bestimmte Darmentzündungen) und H-Blocker (Arzneimittel zur Verminderung der Magensäure) können die Aufnahme von Vitamin B12 verringern.

Vitamin C Acetylsalicylsäure verringert die Aufnahme von Vitamin C (Ascorbinsäure) in den Körper um ca. ein Drittel. Vitamin C kann einige Harnzuckertests stören. Daher soll einige Tage vor einem solchen Test die Verabreichung von Vitamin C abgebrochen werden.

Biotin Es bestehen Hinweise, dass krampflösenden Arzneimitteln (Antikonvulsiva) den Blutspiegel von Biotin senken. Umgekehrt kann auch Biotin die Wirksamkeit von Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie herabsetzen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Biotin mit großen Mengen von rohem Hühnereiweiß über einen längeren Zeitraum kann die Aufnahme von Biotin stark eingeschränkt sein.

Der Blutspiegel von Vitamin B12, Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin C können durch Verhütungsmitteln („die Pille“) verringert werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangere und Frauen im gebärfähigen Alter ohne gesicherten Empfängnisschutz dürfen wegen der Gefahr von kindlichen Missbildungen eine Tagesdosis von 5.000 I.E. Vitamin A sowie von 600 I.E. Cholecalciferol (Vitamin D3) prinzipiell nicht überschreiten. Ständige Überdosierungen von Vitamin D können sich schädlich auf das Ungeborene oder das Neugeborene auswirken. Dies muss besonders dann berücksichtigt werden, wenn das Neugeborene zusätzlich Vitamin D erhält.

Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung von Ginsengextrakt beim Menschen während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen nicht vor.

Die Einnahme von Geriatric Pharmaton - Kapseln während Schwangerschaft und Stillzeit wird daher nicht empfohlen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Geriatric Pharmaton - Kapseln haben keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Geriatric Pharmaton Bitte nehmen Sie Geriatric Pharmaton - Kapseln erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten leiden.

Geriatric Pharmaton - Kapseln enthalten in der empfohlenen Tageshöchstdosis (1 Kapsel) bis zu 27,2 mg Lactose-Monohydrat (Milchzucker). Wenn Sie an einer seltenen ererbten
Stoffwechselerkrankung (Galactose-Unverträglichkeit, Lapp-Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Verwertungsstörung) leiden, sollten Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Hinweis für Diabetiker: Geriatric Pharmaton - Kapseln enthalten in 1 Kapsel 0,3 g Kohlenhydrate entsprechend 0,025 Broteinheiten (BE). Die Einnahme von Ginseng kann den Blutzuckerspiegel leicht senken.

Geriatric Pharmaton - Kapseln enthalten in 1 Kapsel 1,16 mg Erdnussöl . Im gereinigten Erdnussöl kann Erdnussprotein enthalten sein. Wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Erdnuss oder Soja sind, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Geriatric Pharmaton - Kapseln immer genau nach Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 1 x täglich 1 Kapsel.

Art und Dauer der Anwendung Zum Einnehmen.

Geriatric Pharmaton - Kapseln sollen vorzugsweise während des Frühstücks eingenommen werden. Die Kapseln sind mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.

Wenn Sie die Kapseln wegen der Größe nicht schlucken können, schneiden Sie ein Kapselende auf, pressen den Inhalt der Kapsel auf einen Löffel und nehmen ihn mit etwas Marmelade, Honig oder einem anderen Nahrungsmittel vermischt ein.

Spezielle Patientengruppen

Ältere Personen Für ältere Personen gelten die gleichen Dosierungsempfehlungen.

Kinder unter 12 Jahren Eine Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da die Zusammensetzung von Geriatric Pharmaton - Kapseln auf den täglichen Bedarf von Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahre abgestimmt ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Geriatric Pharmaton eingenommen haben, als Sie sollten Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Geriatric Pharmaton - Kapseln ist sofort ein Arzt zu verständigen.

Es liegen keine Erfahrungen mit einer Überdosierung von Geriatric Pharmaton - Kapseln bzw. von Ginseng-Extrakt G115 vor.

Vergiftungserscheinungen bei Überdosierung werden durch die fettlöslichen Vitamine A und D hervorgerufen. Die langfristige tägliche Einnahme größerer Mengen (mehr als 10 Kapseln täglich) kann Symptome einer chronischen Vergiftung wie Erbrechen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit und Durchfall hervorrufen.

Eine schwere akute Vergiftung kann durch eine Überdosis von Eisen ausgelöst werden. Die tägliche Gesamtaufnahme von Eisen und Zink sollte für beide Spurenelemente jeweils 15 mg nicht überschreiten.

Wenn Sie die Einnahme von Geriatric Pharmaton vergessen haben
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel können Geriatric Pharmaton - Kapseln Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

In Studien mit Geriatric Pharmaton wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Erkrankungen des Nervensystems häufig: Kopfschmerzen
nicht bekannt: Schwindel

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes häufig: Übelkeit, Erbrechen
gelegentlich: Durchfall
nicht bekannt: Magenschmerzen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes nicht bekannt: Hautausschlag, Juckreiz

Erkrankungen des Immunsystems nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 ºC lagern.

Flasche fest verschlossen halten.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und auf dem Etikett nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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