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«Hydergin 1 mg/ml - Tropfen»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der in Hydergin 1 mg/ml Tropfen enthaltene Wirkstoff Co-Dergocrinmesilat gehört zur Wirkstoffgruppe der Mutterkornalkaloide und wirkt unterstützend, um die altersbedingte Beeinträchtigung der Funktion der Gehirnzellen zu verbessern.

Der Wirkstoff Co-Dergocrinmesilat besetzt bestimmte Bindungsstellen verschiedener körpereigener Botenstoffe, die Impulsübertragungen zwischen Nervenzellen beeinflussen. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen diesen Botenstoffen, so treten Störungen auf. Durch Hydergin 1 mg/ml Tropfen werden die Wirkungen an den Nervenzellen teilweise gehemmt und zum anderen Teil verstärkt, sodass wieder ein Gleichgewicht hergestellt wird. Dadurch kommt es unter anderem zu einer Verbesserung der Stoffwechselleistung der Gehirnzellen.

Hydergin 1 mg/ml Tropfen werden angewendet

  • als unterstützende Maßnahme bei Hirnleistungsstörungen im Alter, wenn andere Arzneimittel nicht wirksam sind bzw. nicht vertragen werden. Typische Beschwerden, bei denen die Anwendung von Hydergin 1 mg/ml Tropfen hilfreich sein kann, sind Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit (Konzentrationsschwäche), Befindlichkeit, Motivation (Mangel an Eigeninitiative) und sozialen Interaktion (Zurückgezogenheit, Isolation). Die Bedingungen, unter denen günstige Wirkungen erwartet werden können, sind jedoch nicht vorhersehbar; es ist auch nicht sicher, welche Krankheitserscheinungen beim einzelnen Patienten günstig zu beeinflussen sind.

Hinweis:
Bevor die Behandlung mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen begonnen wird, wird Ihr Arzt abklären, ob die Krankheitserscheinungen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung (internistischer und psychiatrisch-neurologischer Natur) beruhen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Hydergin 1 mg/ml Tropfen dürfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Co-Dergocrinmesilat, gegen andere Mutterkornalkaloide oder einen der sonstigen Bestandteile von Hydergin 1 mg/ml Tropfen sind.
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • wenn Sie über längere Zeit hinweg mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen behandelt werden sollen und eine Herzklappenerkrankung vorhanden war oder ist
  • wenn Sie an Gefäßerkrankungen (Durchblutungsstörungen im Gehirn in Ihrer Krankengeschichte, „Raynaud-Syndrom“ (Durchblutungsstörung im Bereich der Finger und/oder Zehen aufgrund von Gefäßkrämpfen)) leiden.
  • wenn Sie unter einem Krankheitsbild leiden, welches durch das Auftreten einer Gefäßwandentzündung speziell großer Arterien im Kopfbereich gekennzeichnet ist („Arteriitis temporalis“).
  • Wenn Sie an koronaren Herzerkrankungen leiden (Erkrankung der Herzkranzgefäße wie „Angina pectoris“).
  • wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.
  • wenn Sie unter einer Blutvergiftung (Sepsis) leiden.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen ist erforderlich,

  • bei erniedrigtem Blutdruck. Ihr Arzt wird den Blutdruck in den ersten Wochen der Behandlung und bei Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln regelmäßig kontrollieren.
  • bei starker Verlangsamung der Herztätigkeit.
  • bei nicht körperlich begründbaren seelisch-geistigen Erkrankungen.
  • bei eingeschränkter Leberfunktion. Ihr Arzt wird unter Umständen eine niedrigere Start- und Erhaltungsdosis in Erwägung ziehen und entsprechende Kontrolluntersuchungen durchführen.
  • bei schwerer Nierenfunktionsstörung. Ihr Arzt wird unter Umständen eine niedrigere Start- und Erhaltungsdosis in Erwägung ziehen und entsprechende Kontrolluntersuchungen durchführen.
  • wenn bei Ihnen Narbengewebe vorhanden war oder ist, die Ihr Herz, Ihre Lunge oder Ihren Bauchraum betrafen bzw. betreffen. Falls Sie Hydergin 1 mg/ml Tropfen über längere Zeit erhalten, untersucht Ihr Arzt vor Beginn der Behandlung Ihr Herz, Ihre Lunge und Ihre Nieren. Während der Behandlung achtet Ihr Arzt besonders auf alle Anzeichen, die mit Bindegewebsreaktionen in Verbindung stehen könnten und erstellt gegebenenfalls ein EKG. Sollten Bindegewebsreaktionen auftreten, muss die Behandlung abgebrochen werden.

Wenn Sie gleichzeitig Medikamente, welche die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozyten-aggregationshemmer) oder Medikamente, die die Blutgerinnung (Antikoagulantien) hemmen einnehmen, wird Ihr Arzt die Gerinnungsparameter häufiger überprüfen.

Besondere Vorsicht mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen ist erforderlich, wenn es Hinweise gibt, dass Sie von krankhafter Spielsucht und zwanghaftem Sexualtrieb besessen sind.

Die zu häufige Einnahme von Mutterkornalkaloiden (wie z.B. Hydergin 1 mg/ml Tropfen) kann zu einem Kopfschmerz bei Arzneimittelübergebrauch führen ( Arzneimittel-bedingter Kopfschmerz). Sollte dies auftreten ist zu überlegen, die Häufigkeit der Einnahmen zu verringern. Unter Umständen ist auch eine Beendigung der Behandlung in Betracht zu ziehen. Bei Auftreten von Kopfschmerzen informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Nach längerer und/oder hochdosierter Einnahme von Mutterkornalkaloiden (wie z.B. Hydergin 1 mg/ml Tropfen) kann es zu peripheren Durchblutungsstörungen kommen. Falls bei Ihnen die Haut im

Bereich der Finger und/oder Zehen blass bzw. blau verfärbt und berührungsempfindlich ist, sich kühl anfühlt, falls Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Muskelschmerzen/-krämpfe im Bereich der Gliedmaßen auftreten, unterbrechen Sie bitte die Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen und kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Hydergin 1 mg/ ml Tropfen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Deshalb wird die Anwendung von Hydergin 1 mg/ml Tropfen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Bei Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Sie sollten auch Ihren Arzt informieren, wenn Sie Hydergin 1 mg/ml Tropfen zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen, die den Abbau des Wirkstoffs beeinflussen, z.B. bestimmte Antibiotika (z.B. Troleandomycin, Erythromycin, Clarithromycin), bestimmte Arzneimittel gegen AIDS (z.B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir, Delavirdin) oder bestimmte Mittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol). Wenn mehrere Arzneimittel eingenommen werden, kann es zu einer Abschwächung oder Verstärkung der Wirkung (oder auch der Nebenwirkungen) kommen.

Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, welche die Blutgerinnung hemmen (Arzneimittel zur Blutverdünnung), sollen häufigere Kontrollen der Blutgerinnung vorgenommen werden.

Hydergin 1 mg/ml Tropfen soll nicht gleichzeitig mit anderen Mutterkornalkaloiden angewendet werden (Gefahr der unkontrollierten Wirkungsverstärkung).

Die Wirkung von Arzneimittel, die ihrerseits den Blutdruck senken, kann verstärkt, die von Präparaten, die den Blutdruck steigern, kann abgeschwächt werden. Bei der gleichzeitigen Anwendung solcher Arzneimittel mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen soll regelmäßig Ihr Blutdruck kontrolliert werden.

Bei Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Die gleichzeitige Einnahme von Alkohol mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen soll unterlassen werden, da die Wirkung nicht vorhersehbar ist.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft Sie dürfen Hydergin 1 mg/ml Tropfen während der Schwangerschaft nicht einnehmen, da das Arzneimittel Gebärmutterkrämpfe bewirken und eine gefäßverengende Wirkung haben kann und damit die Gefahr einer verminderten Plazentadurchblutung und der Auslösung vorzeitiger Wehen besteht.
Es liegen keine ausreichenden Untersuchungen zur Sicherheit in der Schwangerschaft beim Menschen vor.

Stillzeit Mutterkornalkaloide hemmen die Milchproduktion.
Da Co-Dergocrinmesilat, der Wirkstoff von Hydergin 1 mg/ml Tropfen, mit der Muttermilch ausgeschieden wird und beim Säugling unerwünschte Wirkungen verursachen kann, dürfen Sie Hydergin 1 mg/ml Tropfen während der Stillzeit nicht einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Die Behandlung mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen erfordert eine regelmäßige ärztliche Kontrolle. Halten Sie sich daher bitte an die Anordnungen Ihres Arztes. Durch individuelle Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt werden. Dies gilt vor allem bei Behandlungsbeginn, Präparatewechsel und im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Hydergin 1 mg/ml Tropfen Dieses Arzneimittel enthält 31,5 vol % Ethanol (Alkohol), d.h. bis zu 498 mg pro Dosis, entsprechend 12 ml Bier, 6 ml Wein pro Dosis.
Es besteht ein gesundheitliches Risiko für Patienten, die unter Alkoholismus leiden. Dieser Alkoholgehalt ist bei Schwangeren bzw. Stillenden sowie bei Kindern und Patienten mit erhöhtem Risiko auf Grund einer Lebererkrankung oder Epilepsie zu berücksichtigen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen SieHydergin 1 mg/ml Tropfen immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene Falls vom Arzt nicht anders verordnet, werden 3 x täglich 20 bis 40 Tropfen eingenommen.

Ältere Patienten Für ältere Patienten gilt die oben angeführte Dosierung von 3 x täglich 20 bis 40 Tropfen. Möglicherweise wird Ihnen Ihr Arzt eine geringere Dosis verschreiben - bei älteren Patienten kann unter Umständen eine niedrigere Start- und Erhaltungsdosis in Erwägung gezogen werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung verschreiben. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wird unter Umständen eine niedrigere Start- und Erhaltungsdosis in Erwägung gezogen werden.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung verschreiben. Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion wird unter Umständen eine niedrigere Start- und Erhaltungsdosis in Erwägung gezogen werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Die Anwendung von Hydergin 1 mg/ml Tropfen bei diesen Patientengruppen wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Studien zu Wirksamkeit und Verträglichkeit vorliegen.

Art und Dauer der Anwendung Die Tropfen sind mit ausreichend Flüssigkeit vor, nur ausnahmsweise (z.B. bei magenempfindlichen Patienten) mit einer Mahlzeit einzunehmen.

Die Anwendungsdauer von Hydergin 1 mg/ml Tropfen ist bei bestimmungsgemäßer Dosierung zeitlich nicht begrenzt. In geeigneten Abständen, mindestens jedoch alle 6 Monate, wird Ihr Arzt überprüfen, ob die Behandlung mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen weiterhin angezeigt ist.

Hinweis: Für Patienten mit einem Tagesbedarf von bis zu 6 mg Co-Dergocrinmesilat stehen folgende Darreichungsformen und Stärken zur Verfügung: Hydergin 3 mg/ml Tropfen, Hydergin 2 mg Tabletten, Hydergin Fas 4,5 mg Filmtabletten oder Hydergin SRO 6 mg Kapseln).

Wenn Sie eine größere Menge von Hydergin 1 mg/ml Tropfen eingenommen haben, als Sie sollten
Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (z.B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen. Nehmen Sie die restliche Tropflösung bzw. die Verpackung mit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Die Anzeichen einer Überdosierung von Hydergin 1 mg/ml Tropfen können sehr vielfältig und unter Umständen widersprüchlich sein. Von Patient zu Patient unterschiedlich können die unter Punkt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ aufgeführten Erscheinungen verstärkt auftreten. Weiters können Sehstörungen, Angst, Atemstörungen, Erregungszustände, Verwirrtheit, Krämpfe, Verlangsamung oder Beschleunigung der Herztätigkeit und Blutdrucksenkung bis hin zum Kreislaufkollaps und Atemlähmung auftreten.
Auch ein Auftreten von Gefäßkrämpfen mit Blutdrucksteigerung und nachfolgendem Kältegefühl, Empfindungsstörungen (Kribbelgefühl) sowie Schmerzen in den Gliedmaßen ist möglich.

Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.

Für den Arzt:

Zu Symptomen und Therapie bei Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser

Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen vergessen haben
Bitte holen Sie die versäumte Dosis nicht nach bzw. nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern setzen Sie die Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen, wie von Ihrem Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Hydergin 1 mg/ml Tropfen abbrechen
Setzen Sie bitte das Arzneimittel nicht plötzlich und ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Bei Auftreten von Nebenwirkungen wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, welche Gegenmaßnahmen es hierfür gibt und ob andere Arzneimittel für die Behandlung in Frage kommen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Hydergin 1 mg/ml Tropfen Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen:

Nasenverstopfung, Kopfschmerzen, vorübergehende Übelkeit und Magenverstimmungen kommen vor, können aber im Allgemeinen vermieden werden, wenn das Arzneimittel mit den Mahlzeiten eingenommen wird. In den meisten Fällen gehen diese unerwünschten Wirkungen zurück, ohne dass besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Aufgrund der blutdrucksenkenden Wirkung von Hydergin 1 mg/ml Tropfen kann es, insbesondere bei Patienten mit niedrigem Blutdruck, zu Gangunsicherheit, Schwindelgefühl, Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen (orthostatischen Kreislaufstörungen) und leichten Kopfschmerzen kommen. Erforderlichenfalls wird Ihr Arzt deshalb regelmäßige Kreislaufkontrollen durchführen.

Besonders bei empfindlichen Patienten können folgende Beschwerden auftreten.

Psychiatrische Erkrankungen
Sehr selten: Schlafstörung, gesteigerter Tätigkeitsdrang

Erkrankungen des Nervensystems
Gelegentlich: Empfindungsstörungen (Kribbelgefühl)
Selten: Schwindel, Kopfschmerzen

Herzerkrankungen
Selten: verlangsamte Herztätigkeit, Herzrhythmusstörungen, Verstärkung oder Auftreten von Beschwerden einer „Angina pectoris“ (Enge in der Brust; nach längerer Behandlungsdauer)
Sehr selten: Herzklappenveränderungen und andere Herzerkrankungen, z. B. Herzbeutel-entzündung (Perikarditis) oder Erguss von Flüssigkeit im Herzbeutel (Perikarderguss).
Als Frühsymptome können eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten: erschwertes Atmen, Kurzatmigkeit, Brust- oder Rückenschmerzen und Beinschwellungen. Wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren.

Gefäßerkrankungen
Selten: niedriger Blutdruck (vor allem bei Verabreichung über die Vene), arterielle Durchblutungsstörungen

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und der Brusthöhle
Selten: Behinderung der Nasenatmung, Nasenverstopfung

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
Selten: Appetitlosigkeit, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Durchfall Sehr selten: Vermehrung des Bindegewebes in der hinteren Bauchhöhle (Beschwerden: Rückenschmerzen, Schmerzen im Unterbauch oder Verengung der ableitenden Harnwege bzw. Schmerzen beim Harnlassen)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Selten: Hautausschlag, -reaktionen

Bei Patienten, die mit Hydergin 1 mg/ml Tropfen behandelt wurden, wurde insbesondere bei hohen Dosen ein Auftreten von Anzeichen eines ungewöhnlichen Drangs zu Glücksspielen (Spielsucht) oder ein gesteigerter Sexualdrang und/oder gesteigertes Sexualverhalten berichtet, die im Allgemeinen bei Verminderung der Dosis oder bei Abbruch der Behandlung wieder zurückgehen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchs-information angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Flasche nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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