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«Hydroderm "Aesca" 1 % - Creme»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Hydrocortison, der Wirkstoff von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme, ist ein cortisonähnlicher Arzneistoff (Corticoid), der auf die Haut aufgebracht die Beschwerden bei allergischen und entzündlichen Hauterkrankungen wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen lindert und die Entzündungserscheinungen hemmt.

Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme ist geeignet zur Behandlung leichter Formen von entzündlichen und juckenden Hauterkrankungen, die auf eine örtliche Cortisonbehandlung ansprechen. Dazu zählen allergische und nicht allergische Erkrankungen der Haut wie z.B. Ekzeme unterschiedlichster Ursache, schwerer Sonnenbrand, Lichtdermatosen (z.B. Sonnenallergie), Verbrennungen 1. Grades, Verätzungen, nichtinfizierte Insektenstiche und Schuppenflechte (Psoriasis).

Die Grundlage von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme erzielt durch ihren, der gesunden Haut angepassten, pH-Wert von ca. 5 vermehrten Schutz und unterstützt die Heilung. Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme ist für fettige Haut und nässende Hauterkrankungen geeignet. Die Creme hinterlässt auf der Haut nahezu keinen Rückstand und verhindert durch ihren Anteil an Vaseline übermäßige Austrocknung.

Die Wirksamkeit von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme beruht auf ihren entzündungshemmenden, juckreizstillenden und gefäßverengenden Eigenschaften.

Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme gehört in die Klasse der schwachen Cortisonpräparate und eignet sich daher auch zur Anwendung auf empfindlicher Haut (z.B. Kinderhaut, Leistengegend).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff, einen der sonstigen Bestandteile oder andere cortisonhältige Arzneimittel sind (Symptome sind Hautausschlag, Nesselausschlag oder Atmungsschwierigkeiten).
  • wenn Sie Hauttuberkulose, durch Syphilis verursachte Hauterscheinungen sowie Viruserkrankungen (z.B.Herpes oder Feuchtblattern) im Behandlungsbereich haben.
  • wenn Sie unter perioraler Dermatitis (Entzündung rund um den Mund) leiden.
  • wenn Sie Rosacea (Rötung und Schuppung im Bereich der Gesichtshaut) haben.

Bei bakteriell infizierten Hauterkrankungen oder bei Pilzbefall sollten Sie Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme nur unter Aufsicht Ihres Arztes anwenden, der die entsprechenden Maßnahmen zur Bekämpfung solcher Infektionen ergreifen wird.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme ist erforderlich,

  • wenn Sie schwanger sind oder stillen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
  • Verwenden Sie Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme nur für die Hauterkrankung, für die sie verschrieben wurde, in der Dosierung und für die Dauer, die Ihr Arzt verordnet hat.
  • Bitte melden Sie erste Anzeichen von Nebenwirkungen unverzüglich Ihrem Arzt.
  • Bei Anwendung im Gesicht achten Sie darauf, dass das Präparat nicht in die Augen gelangt.
  • Bei langdauernder bzw. großflächiger Anwendung, besonders unter undurchlässigen Verbänden und auf Schleimhäuten, ist eine Aufnahme des Wirkstoffes in den Organismus nicht ausgeschlossen. In diesen Fällen sind Gegenanzeigen, Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wie nach innerlicher Anwendung von Corticoiden zu beachten.
  • Bei Säuglingen und Kleinkindern möglichst nur kurzfristig und kleinflächig anwenden, besonders im Bereich der durch Windeln bedeckten Hautpartien.
  • Die Gefahr örtlicher Hautinfektionen kann unter der äußerlichen Anwendung von Corticoiden erhöht sein.
  • Falls Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme zufällig verschluckt werden sollte, benachrichtigen Sie unverzüglich einen Arzt.

Bei Anwendung von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme mit anderen Arzneimitteln Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht
verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, informieren Sie darüber Ihren Arzt. Er wird entscheiden, ob Sie Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme anwenden können. Grundsätzlich sollten Sie in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft keine cortisonhältigen Arzneimittel anwenden. Sie sollten auch eine großflächige oder langdauernde Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit vermeiden. Da es nicht bekannt ist, ob Corticoide mit der Muttermilch ausgeschieden werden, sollten Sie während der Anwendung von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Keine Einschränkung bei der Anwendung von Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme.

Wie wird es angewendet?

Tragen Sie Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme dünn auf die betroffenen Stellen auf und massieren Sie diese leicht ein.

Im Allgemeinen ist eine drei- bis viermalige Anwendung pro Tag ausreichend. Die Häufigkeit der Anwendung kann im Verlauf der Besserung des Krankheitsbildes reduziert werden. Bei chronischen Erkrankungen sollten Sie die Behandlung auch nach dem völligen Abklingen der Beschwerden noch eine gewisse Zeit fortsetzen, um einem neuerlichen Auftreten der Beschwerden vorzubeugen. Halten Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes. Teilen Sie ihm auch mit, ob Sie noch andere Arzneimittel gegen Ihre Erkrankung anwenden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Hydroderm „AESCA“ 1% - Creme Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:

Häufig können unerwünschte Wirkungen wie Brennen, Jucken, Hautreizungen, Hauttrockenheit oder Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten.
Bei langdauernder (mehr als 4 Wochen) und/oder großflächiger (ca. 10% der Körperoberfläche oder mehr) Anwendung, besonders unter undurchlässigen Verbänden, kann es häufig zu verschiedenen Hautschäden wie Aufquellen oder Dünnerwerden der Haut, Besenreisern, streifenförmiger Hautrötung, akneähnlichen Erscheinungen, verstärktem Haarwuchs und Pigmentveränderungen kommen. Bei Auftreten von starken Reizungen, Überempfindlichkeitsreaktionen oder Infektionen sollten Sie die Behandlung unterbrechen und Ihren Arzt aufsuchen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25°C lagern.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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