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«Hypoloc plus HCT 5 mg/12,5 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Hypoloc plus HCT enthält Nebivolol und Hydrochlorothiazid als Wirkstoffe.

  • Nebivolol ist ein Wirkstoff, der auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt und zur Gruppe der selektiven Betablocker gehört (zum Beispiel mit einer gezielten Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem). Er verhindert erhöhte Herzfrequenz, kontrolliert die Pumpstärke des Herzens. Er hat weiters eine blutgefäßerweiternde Wirkung, was zusätzlich zu einem niedrigeren Blutdruck führt.
  • Hydrochlorothiazid ist ein Diuretikum, das durch die Erhöhung der Menge an produziertem Urin wirkt.

Hypoloc plus HCT ist eine Ein-Tabletten Kombination von Nebivolol und Hydrochlorothiazid und wird verwendet, um einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie) zu behandeln. Hypoloc plus HCT wird anstelle von zwei separaten Tabletten Patienten verabreicht, die diese Kombination bereits einnehmen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Hypoloc plus HCT darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Nebivolol oder Hydrochlorothiazid oder einen der sonstigen Bestandteile von Hypoloc plus HCT sind (siehe Ende Abschnitt 2 und Abschnitt 6).
  • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen andere von Sulfonamiden abgeleitete Substanzen (wie Hydrochlorothiazid, das ein von Sulfonamid abgeleiteter Wirkstoff ist) sind.
  • wenn Sie an einer oder an mehreren der folgenden Erkrankungen leiden:
  • sehr langsamer Herzschlag (weniger als 60 Schläge pro Minute)
  • bestimmte andere schwere Herzrhythmusstörungen (z.B. Sinusknotensyndrom, sinuatrialer Block, atrioventrikulärer Block 2. und 3. Grades)
  • Herzschwäche, die frisch aufgetreten ist oder die sich vor kurzem verschlimmert hat, oder Sie eine intravenöse Behandlung wegen eines Kreislaufversagens bei akuter Herzschwäche zur Verbesserung Ihrer Herzfunktion erhalten
  • niedriger Blutdruck
  • schwere Zirkulationsstörungen in Armen oder Beinen
  • unbehandeltes Phäochromozytom, einem Tumor der Nieren (bzw. Nebennieren)
  • schwere Nierenfunktionsstörungen, komplettes Ausbleiben der Urinproduktion (Anurie)
  • Stoffwechselstörung (metabolische Azidose), z.B. diabetische Ketoazidose
  • Asthma oder Atembeschwerden (jetzt oder in Ihrer Krankengeschichte)
  • Leberfunktionsstörung
  • hohe Konzentrationen von Kalzium, niedrige Konzentrationen von Kalium und Natrium im Blut, die bestehen und Therapieresistent sind
  • hohe Harnsäurewerte mit Gichtsymptomen

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Hypoloc plus HCT ist erforderlich

  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Probleme besteht oder während der Behandlung auftritt:
  • Eine Art von Brustschmerz aufgrund plötzlich auftretender Herzkrämpfe, die man Prinzmetal-Angina nennt
  • Herzblock 1. Grades (eine leichte Reizleitungsstörung, die den Herzrhythmus betrifft)
  • Abnormal langsamer Herzschlag
  • Unbehandelte chronische Herzschwäche
  • Lupus erythematodes (eine Schwäche des Immunsystems, das heißt Ihres körpereigenen Abwehrsystems)
  • Psoriasis (eine Hautkrankheit,charakterisiert durch schuppige, rosa Flecken) oder wenn Sie irgendwann einmal Psoriasis hatten
  • Schilddrüsenüberfunktion: Dieses Arzneimittel kann die Zeichen einer abnormal hohen Herzfrequenz, welche mit dieser Erkrankung einhergeht, verbergen.
  • Mangelnde Durchblutung von Armen oder Beinen, z.B. bei Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom, krampfartige Schmerzen beim Gehen
  • Allergie: Dieses Arzneimittel kann Ihre Reaktion auf Pollen oder andere Substanzen, auf die Sie allergisch sind, verstärken.
  • Anhaltende Atemprobleme
  • Diabetes: Dieses Arzneimittel kann die Warnsignale eines niedrigen Blutzuckerspiegels (z.B. Herzklopfen, schneller Herzschlag) verbergen; Ihr Arzt wird Ihnen außerdem raten, den Blutzucker während der Einnahme von Hypoloc plus HCT öfter zu kontrollieren, da möglicherweise die Dosis Ihres Antidiabetikums angepasst werden muss.
  • Nierenprobleme: Ihr Arzt wird die Nierentätigkeit überprüfen, um sicherzugehen, dass keine Verschlechterung eintritt. Wenn Sie schwerwiegende Nierenfunktionsprobleme haben, nehmen Sie Hypoloc plus HCT nicht ein (siehe Abschnitt „Hypoloc plus HCT darf nicht eingenommen werden“)
  • Wenn Sie dazu neigen, niedrige Kaliumwerte im Blut zu haben und speziell, wenn Sie an einem verlängerten QT Syndrom (abnorme EKG-Werte) leiden, oder wenn Sie Digitalispräparate einnehmen (um die Schlagkraft des Herzens zu unterstützen); die Wahrscheinlichkeit, dass Sie niedrige Kaliumwerte im Blut haben, ist höher, wenn Sie an Leberzirrhose leiden oder wenn Sie einen zu schnellen Wasserverlust aufgrund einer starken diuretischen Behandlung erlitten haben, oder wenn Ihre Kaliumaufnahme über Nahrung und Getränke unzureichend ist.
  • Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen, informieren Sie immer Ihren Narkosearzt, bevor Sie narkotisiert werden, dass Sie Hypoloc plus HCT einnehmen.
  • Hypoloc plus HCT kann die Werte der Blutfette und Harnsäure erhöhen. Es kann auch die Werte bestimmter Substanzen in Ihrem Blut beeinflussen, die sogenannten Elektrolyte: Ihr Arzt wird diese von Zeit zu Zeit mittels einer Blutanalyse bestimmen.
  • Die Substanz Hydrochlorothiazid in Hypoloc plus HCT kann Ihre Haut für Sonnenlicht oder künstliche UV-Bestrahlung übersensibel machen. Wenn Sie an einem Ausschlag, juckenden Stellen oder empfindlicher Haut während der Behandlung leiden, brechen Sie die Einnahme von Hypoloc plus HCT ab, und berichten Sie Ihrem Arzt (siehe auch Abschnitt 4).
  • Anti-Doping Test: Hypoloc plus HCT kann einen positiven Anti-Doping Test hervorrufen.

Kinder und Jugendliche Auf Grund fehlender Daten zur Anwendung von diesem Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen, wird Hypoloc plus HCT für die Anwendung bei diesen nicht empfohlen.

Bei Einnahme von Hypoloc plus HCT mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Bestimmte Arzneimittel können nicht zur gleichen Zeit angewendet werden, während andere Arzneimittel Therapieumstellungen erfordern (zum Beispiel bei der Dosis).

Informieren Sie immer Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zusätzlich zu Hypoloc plus HCT anwenden oder erhalten:
head2right Arzneimittel, die, genauso wie Hypoloc plus HCT, den Blutdruck oder die Herztätigkeit beeinflussen können:

  • Arzneimittel, um den Blutdruck zu kontrollieren oder Arzneimittel gegen Herzprobleme (Amiodaron, Amlodipin, Cibenzolin, Clonidin, Digoxin, Diltiazem, Disopyramid, Dofetilid, Felodipin, Flecainid, Guanfacin, Hydroquinidin, Ibutilid, Lacidipin, Lidocain, Mexiletin, Methyldopa, Moxonidin, Nicardipin, Nifedipin, Nimodipin, Nitrendipin, Propafenon, Quinidin, Rilmenidin, Sotalol, Verapamil)
  • Beruhigungsmittel und Therapien gegen Psychosen (eine Geisteskrankheit) z.B. Amisulpirid, Barbiturate (auch gegen Epilepsie), Chlorpromazin, Cyamemazin, Droperidol, Haloperidol, Levomepromazin, Narkotika, Phenothiazin (auch gegen Erbrechen und Übelkeit), Pimozid, Sulpirid, Sultoprid, Thioridazin und Tiapridtrifluoperazin.
  • Arzneimittel gegen Depressionen z.B. Amitriptylin, Fluoxetin, Paroxetin.
  • Arzneimittel, die während einer Operation zur Narkose angewendet werden
  • Arzneimittel gegen Asthma, verstopfte Nase oder bestimmte Augenerkrankungen wie Glaukom (erhöhter Druck im Auge) oder Dilatation (Erweiterung) der Pupille.

head2right Arzneimittel, deren Wirkung oder Giftigkeit durch Hypoloc plus HCT erhöht werden kann:

  • Lithium, verwendet zur Stimmungsstabilisierung
  • Cisaprid (angewendet gegen Verdauungsprobleme)
  • Bepridil (angewendet bei Angina)
  • Diphemanil (verwendet bei exzessivem Schwitzen)
  • Arzneimittel gegen Infektionen: Erythromycin als Infusion oder Injektion, Pentamidin und Sparfloxacin, Amphotericin und Penicillin G Natrium, Halofantrin (verwendet bei Malaria)
  • Vincamin (verwendet für Zirkulationsprobleme im Gehirn)
  • Mizolastin und Terfenadin (verwendet bei Allergie)
  • Diuretika (sogenannte „Wassertabletten“) und Laxantien (Abführmittel)
  • Arzneimittel, die zur Behandlung von akuten Entzündungen eingesetzt werden: Steroide (z.B. Kortison und Prednison), ACTH (Adrenokortikotropes Hormon) und Arzneimittel, die von Salicylsäure abgeleitet sind (z.B. Azetylsalizylsäure/Aspirin und andere Salizylate)
  • Carbenoxolon (verwendet bei Sodbrennen und Magengeschwür)
  • Kalziumsalze, die als Ergänzungspräparate für Knochengesundheit verwendet werden
  • Arzneimittel zur Erschlaffung der Muskeln (z.B. Tubocurarin)
  • Diazoxid, zur Behandlung von niedrigem Blutzucker und hohem Blutdruck
  • Amantadin, ein antiviraler Arzneistoff
  • Cyclosporin, zur Unterdrückung der körpereigenen Immunantwort
  • Ionisierte Röntgenkontrastmittel
  • Arzneimittel gegen Krebs (z.B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat)

head2right Arzneimittel, deren Wirkung durch Hypoloc plus HCT erniedrigt werden kann:

  • Blutzucker senkende Arzneimittel (Insulin und orale Antidiabetika, Metformin)
  • Arzneimittel gegen Gicht (z.B. Allopurinol, Probenecid und Sulfinpyrazon)
  • Arzneistoffe wie Noradrenalin, die zur Behandlung von niedrigem Blutdruck und langsamer Herzfrequenz verwendet werden

head2right Arzneimittel gegen Schmerz und Entzündung (Nicht-Steroidale Antirheumatika), da diese den Blutdruck senkenden Effekt von Hypoloc plus HCT reduzieren können.

head2right Arzneimittel zur Behandlung von übermäßiger Magensäure oder Magengeschwüren (Antazida) z.B. Cimitedin: Sie sollten Hypoloc plus HCT während einer Mahlzeit und das Antazidum zwischen den Mahlzeiten einnehmen.

Bei der Einnahme von Hypoloc plus HCT zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Hypoloc plus HCT kann mit Nahrung oder auf leeren Magen eingenommen werden, aber die Tablette wird am besten mit etwas Wasser eingenommen.
Seien Sie vorsichtig mit dem Genuss von Alkohol während der Einnahme von Hypoloc plus HCT, da Sie ohnmächtig werden oder sich schwindelig fühlen können. Sollte Ihnen so etwas passieren, trinken Sie keinen Alkohol, einschließlich Wein, Bier oder Alkopops.

Schwangerschaft und Stillzeit
Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. In der Regel wird Ihnen Ihr Arzt ein anderes Arzneimittel anstelle von Hypoloc plus HCT verschreiben, da Hypoloc plus HCT in der Schwangerschaft nicht empfohlen wird. Der Grund dafür ist die Durchlässigkeit der Gebärmutter für den Wirkstoff Hydrochlorothiazid. Die Anwendung von Hypoloc plus HCT während der Schwangerschaft kann potenziell gesundheitsschädliche Auswirkungen für das ungeborene und neugeborene Kind haben.

Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen möchten. Die Einnahme von Hypoloc plus HCT wird Müttern, die stillen, nicht empfohlen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

!

Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit

beeinträchtigen.
Dieses Arzneimittel kann Schwindel oder Müdigkeit verursachen. Wenn Sie beeinträchtigt sind, dürfen Sie nicht Autofahren oder Maschinen bedienen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Hypoloc plus HCT Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Wenn Sie eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Zucker haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Hypoloc plus HCT immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie nicht ganz sicher sind.

Nehmen Sie eine Tablette pro Tag am besten mit etwas Wasser ein, vorzugsweise immer zur gleichen Tageszeit. Hypoloc plus HCT kann vor, während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden, aber wahlweise können Sie es auch unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Geben Sie Hypoloc plus HCT auf keinen Fall Kindern oder Jugendlichen.

Wenn Sie eine größere Menge von Hypoloc plus HCT eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie unbeabsichtigt eine Überdosis dieses Arzneimittels eingenommen haben, verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker. Die häufigsten Symptome und Zeichen einer Überdosierung sind ein sehr langsamer Herzschlag (Bradykardie), niedriger Blutdruck mit möglichen Ohnmachtsanfällen, Atemlosigkeit wie bei Asthma (Bronchospasmus), akute Herzbeschwerden, exzessiver Harndrang mit daraus resultierender Dehydrierung, Übelkeit und Schläfrigkeit, Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen (besonders wenn Sie gleichzeitig Digitalispräparate oder Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen).

Wenn Sie die Einnahme von Hypoloc plus HCT vergessen haben
Wenn Sie eine Dosis von Hypoloc plus HCT vergessen haben, aber es ein wenig später bemerken, dass Sie eine nehmen hätten sollen, nehmen Sie diese Tagesdosis wie gewöhnlich. Wenn allerdings eine längere Verzögerung aufgetreten ist (z.B. einige Stunden), sodass die nächste fällige Dosis schon nahe ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste, geplante normale Dosis zur gewohnten Zeit. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein. Wiederholtes Auslassen sollte jedoch vermieden werden.

Wenn Sie die Einnahme von Hypoloc plus HCT abbrechen
Fragen Sie immer einen Arzt, bevor Sie die Behandlung mit Hypoloc plus HCT beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Hypoloc plus HCT Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit Nebivolol berichtet:

Häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Person von 100 Behandelten, aber weniger als 1 Person von 10 Behandelten):

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit
  • ungewöhnliches Brennen, Stechen, Jucken oder kribbelndes Gefühl
  • Durchfall
  • Verstopfung - Übelkeit
  • Kurzatmigkeit
  • Geschwollene Hände oder Füße.

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 Person von 1.000 Behandelten, aber weniger als 1 Person von 100 Behandelten):

  • Langsamer Herzschlag oder andere Herzbeschwerden
  • Niedriger Blutdruck
  • Krampfartige Beinschmerzen beim Gehen
  • Sehstörungen
  • Impotenz
  • Depressionsgefühle
  • Verdauungsstörungen, Gas in Magen oder Darm, Erbrechen
  • Hautausschläge, Juckreiz
  • Atemlosigkeit wie bei Asthma aufgrund von plötzlichen Krämpfen in den Muskeln um die Atemwege (Bronchospasmus)
  • Alpträume.

Sehr seltene Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 Person von 10.000 Behandelten):

  • Ohnmacht
  • Verschlechterung einer Schuppenflechte (einer Hauterkrankung, charakterisiert durch schuppige, rosa Flecken).

Folgende Nebenwirkungen wurden nur in einigen Einzelfällen berichtet:

  • Allergische Reaktionen am gesamten Körper, mit allgemeinem Hautausschlag (Überempfindlichkeitsreaktionen); schnell einsetzende Schwellung, besonders der Lippen, Augen oder der Zunge, mit möglicher plötzlicher Atemschwierigkeit (Angioödem).

Die folgenden Nebenwirkungen wurden mit Hydrochlorothiazid berichtet:

Allergische Reaktionen

  • Allergische Reaktionen am gesamten Körper (anaphylaktische Reaktion)

Herz und Blutkreislauf

  • Herzrhythmusstörungen, Herzklopfen
  • Veränderungen im Elektrokardiogramm
  • Plötzliche Ohnmacht beim Aufstehen, Ausbildung von Blutgerinnseln in den Venen (Thrombose) und Gefäßverschluss, Kreislaufkollaps (Schock)

Blut

  • Veränderungen in der Anzahl der Blutzellen, wie: Verminderung der weißen Blutzellen, Blutplättchen, roten Blutzellen; verminderte Produktion neuer Blutzellen durch das Knochenmark
  • Veränderte Pegel von Körperflüssigkeiten (Dehydrierung) und chemischen Blutbestandteilen, besonders verminderte Werte von Kalium, Natrium, Magnesium und Chlorid und erhöhte Kalziumwerte
  • Erhöhte Harnsäurewerte, Gicht, erhöhte Blutzuckerwerte, Diabetes, metabolische Alkalose (eine Stoffwechselstörung), erhöhte Blutcholesterin- und/oder Triglyzeridwerte.

Magen und Darm

  • Appetitmangel, trockener Mund, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, abdominale Schmerzen, Durchfall, verminderter Stuhlgang (Verstopfung), Ausbleiben des Stuhlgangs (paralytischer Ileus), Blähungen
  • Entzündung der Speicheldrüsen, Entzündung des Pankreas, erhöhte Blutamylasewerte (ein Pankreasenzym)
  • Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Entzündung der Gallenblase

Brust

  • Atemnot, Lungenentzündung (Pneumonitis), Entstehung von Fasergewebe in der Lunge (interstitielle Lungenerkrankung), Flüssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungenödem)

Nervensystem

  • Drehschwindel (kreiselnder Sinneseindruck)
  • Krämpfe, niedergedrückter Bewusstseinszustand, Koma, Kopfschmerz, Schwindel
  • Teilnahmslosigkeit, Verwirrtheitszustand, Depression, Nervosität, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen
  • ungewöhnliches Brennen, Stechen, Jucken oder kribbelndes Gefühl
  • Muskelschwäche (Parese)

Haut und Haare

  • Jucken, violette Pickel/Flecken auf der Haut (Purpura), Nesselausschlag (Urticaria), erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht, Ausschlag, Ausschlag im Gesicht und/oder ungleichmäßige Rötung, die Narben hinterlassen können (kutaner Lupus erymthematodes), Entzündung der Blutgefäße mit daraus resultierendem Absterben des Gewebes (nekrotisierende Vaskulitis), Abschälen, Rötung, Verlust und Blasenwerfen der Haut (toxische epidermale Nekrolyse)

Augen und Ohren

  • Gelbliches Sehen, Verschwommensehen, Verschlechterung einer Kurzsichtigkeit, verminderte Tränenproduktion

Gelenke und Muskeln

  • Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen

Harnwege

  • Nierenfunktionsstörung, akutes Nierenversagen (reduzierte Harnproduktion und Ansammeln von Flüssigkeit und Stoffwechselendprodukten in Ihrem Körper), Entzündung des Bindegewebes in den Nieren (interstitielle Nephritis), Zucker im Urin.

Geschlechtsverkehr

  • Erektionsprobleme

Generell/Andere

  • Generelle Schwäche, Müdigkeit, Fieber, Durst

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf den Blisterstreifen und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum („Verwendbar bis“) nicht mehr anwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Hypoloc plus HCT darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden.

Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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