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«Ibunin 400 mg Filmtabletten»

Ibunin 400 mg Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Ibunin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR) bezeichnet werden. Sie lindern Schmerzen und Entzündungen und wirken fiebersenkend.

Ibunin 400 mg wird angewendet bei leichten bis mittelstarken Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen einschließlich Migräne), Zahnschmerzen, Regelschmerzen und Fieber.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ibunin darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile von Ibunin sind.
wenn bei Ihnen nach der Einnahme eines Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimittels (wie z.B. Aspirin) oder eines anderen Arzneimittels gegen Schmerzen und Entzündungen (NSAR) schon einmal eine allergische Reaktion aufgetreten ist (z.B. Asthmabeschwerden, laufende Nase, juckender Hautausschlag oder Schwellungen von Lippen, Gesicht, Zunge oder Rachen). wenn Sie schon einmal im Zusammenhang mit der Anwendung von Arzneimitteln gegen Schmerzen und Entzündungen (NSAR) ein Geschwür oder eine Blutung im Magen oder Zwölffingerdarm (Duodenum) hatten.
wenn Sie zurzeit ein Geschwür oder eine Blutung im Magen oder Darm (Duodenum) haben oder früher schon mehrfach (zwei oder mehr Male) solche Geschwüre oder Blutungen hatten. wenn Sie unter einer schweren Leber-, Nieren- oder Herzkrankheit (einschließlich koronare Herzkrankheit) leiden.
wenn Sie im letzten Drittel einer Schwangerschaft sind.
wenn bei Ihnen ein deutlicher Flüssigkeitsmangel (durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme) vorliegt.

Kinder:Geben Sie Ibunin nicht an Kinder unter 6 Jahren.

Ältere PatientenBei älteren Menschen treten häufiger Nebenwirkungen auf, insbesondere kann es leichter als bei jungen Menschen zu einer (potenziell tödlich verlaufenden) Blutung oder einem Wanddurchbruch im Verdauungstrakt kommen.

Geschwürbildung, Wanddurchbruch und Blutungen im Magen-Darm-Trakt
Wenn Sie schon einmal ein Magen- oder Darmgeschwür hatten - vor allem wenn dabei erschwerend ein Wanddurchbruch oder eine Blutung auftrat - sollten Sie insbesondere zu Beginn der Behandlung mit Ibunin genau auf ungewohnte Bauchbeschwerden achten und gegebenenfalls sofort mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Sie haben in diesem Fall nämlich ein erhöhtes Risiko, erneut eine Blutung oder ein Geschwür im Verdauungstrakt zu bekommen, zumal wenn Sie schon älter sind. Falls eine Blutung oder ein Geschwür auftritt, muss die Behandlung mit Ibunin abgebrochen werden.

Blutungen, Geschwüre und Wanddurchbrüche im Magen oder Darm können manchmal ohne vorausgehende Warnzeichen auftreten und auch Patienten betreffen, die nie zuvor derartige Krankheiten hatten. Sie können unter Umständen sogar tödlich verlaufen.

Das Risiko für Geschwürbildung, Durchbruch oder Blutung im Magen-Darm-Trakt steigt allgemein bei höherer Dosierung von Ibuprofen an. Das Risiko ist ebenfalls erhöht, wenn bestimmte andere Arzneimittel gleichzeitig mit Ibuprofen eingenommen werden (siehe unten „Bei Einnahme von Ibunin mit anderen Arzneimitteln“).

HautreaktionenSie sollten die Einnahme von Ibunin bei den ersten Anzeichen einer Hautallergie (Hautausschlag, wunde Stellen auf der Schleimhaut oder Ähnliches) beenden, da solche Symptome Vorboten von schwerwiegenden Hautreaktionen (z.B. exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Steven-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sein können, die unter Umständen tödlich verlaufen. Das höchste Risiko für das Auftreten solcher Reaktionen besteht im ersten Monat der Behandlung.

Wirkungen auf Herz und Gehirn

Die Anwendung von Medikamenten wie Ibunin könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder Therapiedauer (7 Tage hintereinander).

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen vorliegt (wenn Sie z.B. Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte haben oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über diese Behandlung.

Wirkungen auf die NierenUnter Ibuprofen kann sich – auch bei Patienten ohne vorbestehende Nierenkrankheiten - eine Störung der Nierenfunktion entwickeln. Dadurch kann es zu Schwellungen der Beine und bei entsprechend veranlagten Menschen sogar zu einer Herzschwäche oder Bluthochdruck kommen.

Davon betroffen sind vor allem Patienten mit vorbestehenden Nieren-, Herz- oder Leberkrankheiten, Patienten, die mit Diuretika (ausschwemmenden Arzneimitteln) oder ACE-Hemmern behandelt werden, sowie ältere Patienten. Nach dem Abbruch der Behandlung mit Ibuprofen erholen sich die Nieren aber im Allgemeinen wieder.

Sonstige WarnhinweiseBei längerfristiger Anwendung von Schmerzmitteln in hoher Dosierung können Kopfschmerzen auftreten, die nicht mit weiteren hohen Dosen von Ibunin behandelt werden dürfen. Durch gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann es zu einer dauerhaften Schädigung der Nieren mit dem Risiko eines Nierenversagens kommen.

Ibuprofen kann die Zeichen einer behandlungsbedürftigen Infektion (Fieber, Schmerzen und Schwellungen) verschleiern und vorübergehend die Blutungszeit verlängern.

Die Einnahme von Ibunin kann Ihre Chancen verringern, schwanger zu werden. Falls Sie gerade eine Schwangerschaft anstreben oder eine Schwangerschaft trotz Bemühen bei Ihnen ausbleibt, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Bei Einnahme von Ibunin mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Nebenwirkungen von Ibunin können durch die gleichzeitige Einnahme bestimmter Arzneimittel verstärkt werden. Auch Ibunin kann andererseits bei gleichzeitiger Anwendung die Wirkung anderer Arzneimittel steigern oder abschwächen oder deren Nebenwirkungen verstärken.

  • ACE-Hemmer, z.B. Captopril
  • Beta-Rezeptorenblocker
  • Angiotensin-II-Antagonisten Cholestyramin (zur Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels) Aminoglykoside (Antibiotika gegen bestimmte Arten von Bakterien) SSRI (Arzneimittel gegen Depressionen), wie z.B. Paroxetin, Sertralin, Citalopram Moclobemid (reversibler MAO-Hemmer – ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen oder bestimmten Angstzuständen (Sozialphobie)) Ciclosporin oder Tacrolimus (zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen nach einer Transplantation) Zidovudin oder Ritanovir (zur Behandlung von HIV-Infektionen) Mifepriston Probenecid oder Sulfinpyrazon (zur Behandlung der Gicht) Chinolon-Antibiotika Sulfonylharnstoffe (zur Behandlung von Diabetes Typ II) Kortikosteroide (zur Behandlung von Entzündungen) Bisphosphonate (zur Behandlung der Osteoporose oder der Paget-Krankheit und zur Senkung erhöhter Calciumspiegel im Blut) Pentoxyphyllin (zur Behandlung von Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Armen) Baclofen (ein muskelentspannendes Mittel)

Bei Einnahme von Ibunin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nehmen Sie Ibunin mit einem Glas Wasser während oder nach einer Mahlzeit ein.

Meiden Sie Alkohol, da die Nebenwirkungen von Ibunin durch Alkoholgenuss verstärkt werden, das gilt vor allem für Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt oder Gehirn.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ibuprofen darf in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es beim ungeborenen Kind bedeutende Herz-, Lungen- oder Nierenstörungen verursachen kann. Wenn Ibunin am Ende der Schwangerschaft eingenommen wird, kann es sowohl bei der Mutter als auch beim Kind zu einer Blutungsneigung kommen und außerdem kann die Wehentätigkeit abgeschwächt werden, so dass die Geburt verzögert einsetzt.
In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollten Sie Ibunin nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden und nur wenn es eindeutig notwendig ist.

Ibunin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung klingt nach Absetzen des Arzneimittels wieder ab.

Ibuprofen tritt in sehr geringen Mengen in die Muttermilch über, daher muss bei kurz dauernder Behandlung im Allgemeinen nicht abgestillt werden. Wird eine längere Anwendung verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ibunin immer genau nach dieser Anweisung ein, außer Ihr Arzt hat Ihnen etwas anderes geraten. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Ibunin darf Kindern unter 12 Jahren nur über ärztliche Verschreibung gegeben werden.

Das Auftreten unerwünschter Wirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten effektiven Dosis über den kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.

Die Dosierung von Ibuprofen richtet sich nach dem Alter und Körpergewicht des Patienten. Übliche Dosierungen sind:

Leichte bis mittelstarke Schmerzen und Fieber
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre ( 40 kg):½ bis1 Tablette als Einzeldosis, bei Bedarf 3- bis 4-mal täglich im Abstand von je 4 bis 6 Stunden. Dosierung bei Migräne: 1 Tablette als Einzeldosis, bei Bedarf alle 4 bis 6 Stunden wiederholen. Die Tagesdosis sollte 3 Tabletten (1200 mg) nicht überschreiten.

Bei Regelschmerzen
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre:½ bis 1Tablette, je nach Bedarf 1- bis 3-mal täglich im Abstand von je 4 bis 6 Stunden. Die maximale Tagesdosis sollte 3 Tabletten (1200 mg) nicht überschreiten.

Die Tablette wird mit einem Glas Wasser während oder nach einer Mahlzeit eingenommen. Zur Erleichterung der Einnahme bzw. zur Dosisanpassung können die Tabletten in gleiche Hälften geteilt werden.

Wenn sich Ihre Beschwerden innerhalb von 7 Tagen nicht gebessert oder sogar verschlimmert haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Ältere Patienten
Wenn Sie schon älter sind, sollten Sie in jedem Fall Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie Ibunin anwenden, da für Sie ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen (vor allem für eine Blutung oder einen Wanddurchbruch im Verdauungstrakt mit möglicherweise tödlichem Verlauf) besteht. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten.

Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
Wenn Ihre Nieren- oder Leberfunktion beeinträchtigt ist, fragen Sie in jedem Fall Ihren Arzt um Rat, bevor Sie Ibunin einnehmen. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten.

Wenn Sie eine größere Menge von Ibunin eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie mehr Ibunin eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an einen Arzt, die Notaufnahme eines Krankenhauses oder eine Apotheke.

Folgende Störungen können bei einer Überdosierung auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit und Magen- oder Darmblutungen können ebenfalls auftreten. In besonders schweren Fällen einer Überdosierung können Müdigkeit, Erregung, Desorientierung, Koma, Anfälle, Krämpfe (insbesondere bei Kindern), verschwommenes Sehen und andere Sehstörungen, Nierenversagen, Leberschädigungen, niedriger Blutdruck, verminderte Atmung, bläuliche Verfärbung von Lippen, Zunge und Fingern und eine verstärkte Blutungsneigung auftreten. Es können verstärkte Asthmabeschwerden bei Asthmatikern auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Ibunin vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einmal vergessen haben, holen Sie sie sobald wie möglich nach, sofern nicht die nächste Einnahme in weniger als vier Stunden vorgesehen ist.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Ibunin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen kommen häufiger bei höheren Dosierungen und längerer Behandlungsdauer vor.

Die Anwendung von Medikamenten wie Ibunin könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme), Bluthochdruck und Herzschwäche wurden in Verbindung mit NSAR-Therapien berichtet.

Im Folgenden werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge der Häufigkeit ihres Auftretens aufgelistet. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Folgende bedeutsamen Nebenwirkungen erfordern ein sofortiges Handeln. Nehmen Sie Ibunin nicht weiter ein und suchen Sie umgehend ihren Arzt auf, wenn Sie folgende Beschwerden haben:

Häufig:

schwarze Teerstühle oder blutiges Erbrechen (Hinweis auf ein Geschwür mit Blutung im Verdauungstrakt) Sehr selten: Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen (Kehlkopf), die mit schwerer Atemnot einhergehen kann (Angioödem); schneller Herzschlag, starker Blutdruckabfall oder lebensbedrohlicher Schockzustandplötzlich auftretende allergische Reaktion mit Atemnot, pfeifendem Atemgeräusch und Blutdruckabfall starker Hautausschlag mit Blasen auf der Haut (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom), der vor allem an den Beinen, Armen, Händen und Füßen auf auftritt , kann aber auch Gesicht und Lippen einbeziehen und sich immer weiter verschlimmern. Die Blasen werden größer und breiten sich aus, und Teile der Haut können sich abschälen (Lyell-Syndrom). Es kann auch eine schwere Infektion mit Absterben (Nekrose) von Haut, Unterhautgewebe und Muskeln auftreten.

Nehmen Sie Ibunin nicht mehr ein und suchen Sie Ihren Arzt so bald wie möglich auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen:

Sehr häufig: Sodbrennen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörung

Gelegentlich: verschwommenes Sehen oder andere Probleme mit den Augen (wie z.B. Lichtempfindlichkeit)

Sehr selten: plötzliche Wassereinlagerung in der Lunge mit Atemnot, Bluthochdruck, Wassereinlagerungen im Gewebe, Gewichtszunahme

Andere mögliche Nebenwirkungen von Ibunin sind:

Sehr häufig :
Verdauungsstörungen wie z.B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung

Häufig :
Geschwür im Verdauungstrakt (mit oder ohne Wanddurchbruch)
Darmentzündung oder Verschlimmerung einer Entzündung des Dickdarms (Colitis ulcerosa) bzw. des
Verdauungstrakts (Morbus Crohn); Komplikationen von Divertikeln
(Schleimhautausstülpungen) im Dickdarm (Durchbruch oder Fistel)
nicht mit bloßem Auge wahrnehmbare Darmblutung, die zu Blutarmut führen kann wunde Stellen und Entzündung im Mund
Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Erregung, Schlaflosigkeit oder Reizbarkeit

Gelegentlich :
Magenschleimhautentzündung
Nierenfunktionsstörungen (z.B. mit Wassereinlagerung [Ödemen], Nierenentzündung oder Nierenversagen)
rinnende Nase
erschwerte Atmung (Bronchospasmus)

Durch Ibunin kann es zu einem Abfall der Anzahl der weißen Blutkörperchen kommen, so dass die Immunabwehr gegen Infektionen geschwächt wird. Wenn Sie während der Anwendung von Ibuprofen

Infektionszeichen wie Fieber und eine deutliche Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands bemerken oder Fieber mit Zeichen einer lokalen Infektion (z.B. Entzündung von Hals, Kehlkopf oder Mund oder Beschwerden beim Wasserlassen) bekommen, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Der Arzt kann durch eine Blutuntersuchung feststellen, ob die Anzahl der weißen Blutzellen möglicherweise verringert ist (Agranulozytose). Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, dass Sie Ibunin einnehmen.

Bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen (z.B. systemischem Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen) trat in einigen Fällen während einer Behandlung mit Ibuprofen eine Entzündung der Hirnhaut (mit Beschwerden wie Nackensteife, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Verwirrtheit) auf.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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