Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Ibuprofen Actavis 800 mg Filmtabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Ibuprofen Actavis gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnet werden. Sie lindern Schmerzen und Entzündungen und wirken fiebersenkend.

Ibuprofen Actavis wird angewendet zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, Arthrose oder anderer entzündlicher und schmerzhafter Gelenkerkrankungen sowie zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen an Weichgeweben wie Muskeln.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ibuprofen Actavis darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile von Ibuprofen Actavis sind.
wenn bei Ihnen nach der Einnahme eines Acetylsalicylsäure-haltigen Arzneimittels (wie z.B. Aspirin) oder eines anderen Arzneimittels gegen Schmerzen und Entzündungen (NSAR) schon einmal eine allergische Reaktion aufgetreten ist (z.B. Asthmabeschwerden, laufende Nase, juckender Hautausschlag oder Schwellungen von Lippen, Gesicht, Zunge oder Rachen). wenn Sie schon einmal im Zusammenhang mit der Anwendung von Arzneimitteln gegen Schmerzen und Entzündungen (NSAR) ein Geschwür oder eine Blutung im Magen oder Zwölffingerdarm (Duodenum) hatten.
wenn Sie zurzeit ein Geschwür oder eine Blutung im Magen oder Darm (Duodenum) haben oder früher schon mehrfach (zwei oder mehr Male) solche Geschwüre oder Blutungen hatten. wenn Sie unter einer schweren Leber-, Nieren- oder Herzkrankheit (einschließlich koronare Herzkrankheit) leiden.
wenn Sie im letzten Drittel einer Schwangerschaft sind.
wenn bei Ihnen ein deutlicher Flüssigkeitsmangel (durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme) vorliegt.
wenn Sie eine frische Blutung (z.B. Gehirnblutung) haben.

KinderGeben Sie Ibuprofen Actavis nicht an Kinder unter 12 Jahren.

Ältere PatientenBei älteren Menschen treten häufiger Nebenwirkungen auf, insbesondere kann es leichter als bei jungen Menschen zu einer (potenziell tödlich verlaufenden) Blutung oder einem Wanddurchbruch im Verdauungstrakt kommen.

Geschwürbildung, Wanddurchbruch und Blutungen im Magen-Darm-Trakt
Wenn Sie schon einmal ein Magen- oder Darmgeschwür hatten – vor allem wenn dabei erschwerend ein Wanddurchbruch oder eine Blutung auftrat –, sollten Sie insbesondere zu Beginn der Behandlung mit Ibuprofen Actavis genau auf ungewohnte Bauchbeschwerden achten und gegebenenfalls sofort mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Sie haben in diesem Fall nämlich ein erhöhtes Risiko, erneut eine Blutung oder ein Geschwür im Verdauungstrakt zu bekommen, zumal wenn Sie schon älter sind. Falls eine Blutung oder ein Geschwür auftritt, muss die Behandlung mit Ibuprofen Actavis abgebrochen werden.

Blutungen, Geschwüre und Wanddurchbrüche im Magen oder Darm können manchmal ohne vorausgehende Warnzeichen auftreten und auch Patienten betreffen, die nie zuvor derartige Krankheiten hatten. Sie können unter Umständen sogar tödlich verlaufen.

Das Risiko für Geschwürbildung, Durchbruch oder Blutung im Magen-Darm-Trakt steigt allgemein bei höherer Dosierung von Ibuprofen an. Das Risiko ist ebenfalls erhöht, wenn bestimmte andere Arzneimittel gleichzeitig mit Ibuprofen eingenommen werden (siehe unten „Bei Einnahme von Ibuprofen Actavis mit anderen Arzneimitteln“).

Hautreaktionen
Sie sollten die Einnahme von Ibuprofen Actavis bei den ersten Anzeichen einer Hautallergie (Hautausschlag, wunde Stellen auf der Schleimhaut oder Ähnliches) beenden, da solche Symptome Vorboten von schwerwiegenden Hautreaktionen (z.B. exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Steven-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sein können, die unter Umständen tödlich verlaufen. Das höchste Risiko für das Auftreten solcher Reaktionen besteht im ersten Monat der Behandlung.

Wirkungen auf Herz und Gehirn

Die Anwendung von Medikamenten wie Ibuprofen Actavis könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder Therapiedauer.

Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen vorliegt (wenn Sie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte haben oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über diese Behandlung.

Wirkungen auf die NierenUnter Ibuprofen kann sich – auch bei Patienten ohne vorbestehende Nierenkrankheiten – eine Störung der Nierenfunktion entwickeln. Dadurch kann es zu Schwellungen der Beine und bei entsprechend veranlagten Menschen sogar zu einer Herzschwäche oder Bluthochdruck kommen.

Davon betroffen sind vor allem Patienten mit vorbestehenden Nieren-, Herz- oder Leberkrankheiten, Patienten, die mit Diuretika (ausschwemmenden Arzneimitteln) oder ACE-Hemmern behandelt werden, sowie ältere Patienten. Nach dem Abbruch der Behandlung mit Ibuprofen erholen sich die Nieren aber im Allgemeinen wieder.

Weitere Warnhinweise
Bei längerfristiger Anwendung von Schmerzmitteln in hoher Dosierung können Kopfschmerzen auftreten, die nicht mit weiteren hohen Dosen von Ibuprofen Actavis behandelt werden dürfen. Durch gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann es zu einer dauerhaften Schädigung der Nieren mit dem Risiko eines Nierenversagens kommen.

Ibuprofen kann die Zeichen einer behandlungsbedürftigen Infektion (Fieber, Schmerzen und Schwellungen) verschleiern und vorübergehend die Blutungszeit verlängern.

Die Einnahme von Ibuprofen Actavis kann Ihre Chancen verringern, schwanger zu werden. Falls Sie gerade eine Schwangerschaft anstreben oder eine Schwangerschaft trotz Bemühen bei Ihnen ausbleibt, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Bei Einnahme von Ibuprofen Actavis mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Nebenwirkungen von Ibuprofen Actavis können durch die gleichzeitige Einnahme bestimmter Arzneimittel verstärkt werden. Auch Ibuprofen Actavis kann andererseits bei gleichzeitiger Anwendung die Wirkung anderer Arzneimittel steigern oder abschwächen oder deren Nebenwirkungen verstärken.

Bei Einnahme von Ibuprofen Actavis zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Nehmen Sie Ibuprofen Actavis mit einem Glas Wasser während oder nach einer Mahlzeit ein. Meiden Sie Alkohol, da die Nebenwirkungen von Ibuprofen Actavis durch Alkoholgenuss verstärkt werden, das gilt vor allem für Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt oder Gehirn.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.Ibuprofen darf in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da es beim ungeborenen Kind bedeutende Herz-, Lungen- oder Nierenstörungen verursachen kann. Wenn Ibuprofen Actavis am Ende der Schwangerschaft eingenommen wird, kann es sowohl bei der Mutter als auch beim Kind zu einer Blutungsneigung kommen, außerdem kann die Wehentätigkeit abgeschwächt werden, so dass die Geburt verzögert einsetzt.

In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollten Sie Ibuprofen Actavis nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden und nur wenn es eindeutig notwendig ist.

Die Einnahme von Ibuprofen Actavis kann Ihre Chancen verringern, schwanger zu werden. Falls Sie gerade eine Schwangerschaft anstreben oder eine Schwangerschaft trotz Bemühen bei Ihnen ausbleibt, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Ibuprofen tritt in sehr geringen Mengen in die Muttermilch über, daher muss bei kurz dauernder Behandlung im Allgemeinen nicht abgestillt werden. Wenn allerdings eine längere Behandlung notwendig ist, sollte ein frühzeitiges Abstillen in Betracht gezogen werden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ibuprofen Actavis immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Das Auftreten unerwünschter Wirkungen kann durch die Anwendung der niedrigsten effektiven Dosis über den kürzesten Zeitraum, der für die Erreichung der Beschwerdefreiheit notwendig ist, minimiert werden.

Die Dosierung von Ibuprofen richtet sich nach dem Alter und Körpergewicht des Patienten. Die maximale Tagesdosis für Erwachsene sollte 800 mg Ibuprofen nicht überschreiten. Übliche Dosierungen sind:

Rheumatische Erkrankungen:
ErwachseneDie übliche Dosierung beträgt 400 bis 600 mg 3-mal täglich. Möglicherweise verordnet Ihr Arzt Ihnen eine geringere Dosis. Bedingt durch Art und Schweregrad Ihrer Erkrankung kann Ihr Arzt die Dosis aber auch auf insgesamt 2400 mg pro Tag steigern, die Sie dann auf drei oder vier Einnahmen über den Tag verteilt einnehmen sollten.

Jugendliche ab 12 JahrenDie empfohlene Dosis beträgt 20 mg/kg bis maximal 40 mg/kg Körpergewicht pro Tag und wird auf drei bis vier Einzelgaben verteilt. Diese Tabletten sind möglicherweise für diese Alters- und Körpergewichtsgruppe nicht angemessen, da 1 Tablette allein eine höhere Menge an Ibuprofen enthält als empfohlen. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten.

Die Tabletten sollten mit einem Glas Wasser während oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden.Zur Erleichterung der Einnahme bzw. zur Dosisanpassung können die Tabletten in gleiche Hälften geteilt werden.

Ältere PatientenBei älteren Menschen treten häufiger Nebenwirkungen auf, insbesondere kann es leichter als bei jungen Menschen zu einer (potenziell tödlich verlaufenden) Blutung oder einem Wanddurchbruch im Verdauungstrakt kommen. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten.

Nieren- oder LeberfunktionsstörungenWenn Ihre Nieren- oder Leberfunktion beeinträchtigt ist, lassen Sie sich von Ihrem Arzt zur Einnahme von Ibuprofen Actavis beraten.

Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen Actavis eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie mehr Ibuprofen Actavis eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an einen Arzt, die Notaufnahme eines Krankenhauses oder eine Apotheke.

Folgende Störungen können bei einer Überdosierung auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit und Magen- oder Darmblutungen können ebenfalls auftreten. In besonders schweren Fällen einer Überdosierung können Müdigkeit, Erregung, Desorientierung, Koma, Anfälle, Krämpfe (insbesondere bei Kindern), verschwommenes Sehen und andere Sehstörungen, Nierenversagen, Leberschädigungen, niedriger Blutdruck, verminderte Atmung, bläuliche Verfärbung von Lippen, Zunge und Fingern und eine verstärkte Blutungsneigung auftreten. Es können verstärkte Asthmabeschwerden bei Asthmatikern auftreten.

Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen Actavis vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme einmal vergessen haben, holen Sie sie sobald wie möglich nach, sofern nicht die nächste Einnahme in weniger als vier Stunden vorgesehen ist.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Ibuprofen Actavis Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Nebenwirkungen kommen häufiger bei höheren Dosierungen und längerer Behandlungsdauer vor.

Die Anwendung von Medikamenten wie Ibuprofen Actavis könnte mit einem geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme), Bluthochdruck und Herzschwäche wurden in Verbindung mit NSAR-Therapien berichtet.

Im Folgenden werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge der Häufigkeit ihres Auftretens aufgelistet. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Folgende bedeutsamen Nebenwirkungen erfordern ein sofortiges Handeln. Nehmen Sie Ibuprofen Actavis nicht weiter ein und suchen Sie umgehend ihren Arzt auf, wenn Sie folgende Beschwerden haben:

Häufig: schwarze Teerstühle oder blutiges Erbrechen (Hinweis auf ein Geschwür
mit Blutung im Verdauungstrakt)

Sehr selten: Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen (Kehlkopf), die mit schwerer Atemnot einhergehen kann (Angioödem)
schneller Herzschlag, starker Blutdruckabfall oder lebensbedrohlicher Schockzustand plötzlich auftretende allergische Reaktion mit Atemnot, pfeifendem Atemgeräusch und Blutdruckabfall
starker Hautausschlag mit Blasen auf der Haut (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom), der vor allem an den Beinen, Armen, Händen und Füßen auf auftritt, kann aber auch Gesicht und Lippen einbeziehen und sich immer weiter verschlimmern. Die Blasen werden größer und breiten sich aus und Teile der Haut können sich abschälen (Lyell-Syndrom). Es kann auch eine schwere Infektion mit Absterben (Nekrose) von Haut, Unterhautgewebe und Muskeln auftreten.

Nehmen SieIbuprofen Actavis nicht mehr ein und suchen Sie Ihren Arzt so bald wie möglich auf, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen feststellen:

Sehr häufig: Sodbrennen
Bauchschmerzen
Verdauungsstörung

Gelegentlich: verschwommenes Sehen oder andere Probleme mit den Augen (wie z.B. Lichtempfindlichkeit) Überempfindlichkeitsreaktionen (wie z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Asthmaanfall), die manchmal mit niedrigem Blutdruck einhergehen

Andere mögliche Nebenwirkungen von Ibuprofen Actavis sind:

Sehr häufig: Verdauungsstörungen wie z.B. Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung

Häufig: Geschwür im Verdauungstrakt (mit oder ohne Wanddurchbruch)
Darmentzündung oder Verschlimmerung einer Entzündung des Dickdarms (Colitis ulcerosa) bzw. des Verdauungstrakts (Morbus Crohn); Komplikationen von Divertikeln (Schleimhautausstülpungen) im Dickdarm (Durchbruch oder Fistel)
nicht mit bloßem Auge wahrnehmbare Darmblutung, die zu Blutarmut führen kann wunde Stellen und Entzündung im Mund
Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Erregung, Schlaflosigkeit oder Reizbarkeit

Gelegentlich: Magenschleimhautentzündung
Nierenfunktionsstörungen (z.B. mit Wassereinlagerung [Ödemen], Nierenentzündung oder Nierenversagen)
rinnende Nase
erschwerte Atmung (Bronchospasmus)

Durch Ibuprofen Actavis kann es zu einem Abfall der Anzahl der weißen Blutkörperchen kommen, so dass die Immunabwehr gegen Infektionen geschwächt wird. Wenn Sie während der Anwendung von Ibuprofen Infektionszeichen wie Fieber und eine deutliche Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands bemerken oder Fieber mit Zeichen einer lokalen Infektion (z.B. Entzündung von Hals, Kehlkopf oder Mund oder Beschwerden beim Wasserlassen) bekommen, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Der Arzt kann durch eine Blutuntersuchung feststellen, ob die Anzahl der weißen Blutzellen möglicherweise verringert ist (Agranulozytose). Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt darüber informieren, dass Sie Ibuprofen Actavis einnehmen.

Bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen (z.B. systemischem Lupus erythematodes oder Mischkollagenosen) trat in einigen Fällen während einer Behandlung mit Ibuprofen eine Entzündung der Hirnhaut (mit Beschwerden wie Nackensteife, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Verwirrtheit) auf.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Ibuprofen Actavis 800 mg Filmtabletten»