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«IDflu 9 Mikrogramm/Stamm InjektionssuspensionInfluenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert)»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

IDfluist ein Impfstoff.
Dieser Impfstoff wird empfohlen, um Sie vor der echten Virusgrippe (Influenza) zu schützen. Der Impfstoff kann Erwachsenen bis 59 Jahre verabreicht werden, besonders dann, wenn ein erhöhtes Risiko für influenzabedingte Komplikationen besteht.

Nach der Verabreichung von IDflubaut dasImmunsystem (die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers) einen Impfschutz vor einer Infektion mit der echten Virusgrippe auf.
IDflu wird dabei helfen, vor einer echten Virusgrippe zu schützen, wenn diese von einem der drei Virusstämme, gegen die der Impfstoff gerichtet ist, oder eng damit verwandten anderen Stämmen verursacht wird. Der volle Impfschutz ist normalerweise 2 bis 3 Wochen nach der Impfung erreicht.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

IDflu darf nicht verabreicht werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) sind gegen:
  • die Wirkstoffe oder gegen einen der sonstigen Bestandteile von IDflu, die im Abschnitt 6 dieser Gebrauchsinformation unter „WEITERE INFORMATIONEN“ aufgelistet sind
  • Hühnereiproteine, Hühnerproteine, Neomycin, Formaldehyd und Octoxinol 9
  • wenn Sie an einer Erkrankung mit Fieber oder an einer akuten Infektion leiden. Die Impfung sollte in diesem Fall verschoben werden, bis Sie wieder gesund sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von IDflu ist erforderlich

  • Informieren Sie Ihren Arzt vor der Impfung, wenn Sie aufgrund einer Erkrankung oder einer medizinischen Behandlung ein geschwächtes Immunsystem (Immunsuppression) haben, da der Impferfolg in diesen Fällen eingeschränkt sein kann.
  • IDflu darf unter keinen Umständen in ein Blutgefäß (intravasal) verabreicht werden.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn bei Ihnen aus irgendeinem Grund in den Tagen unmittelbar nach Gabe des Impfstoffs eine Blutuntersuchung durchgeführt werden soll. Untersuchungen auf HIV-1, Hepatitis C-Virus und HTLV-1 können zu falschen Testergebnissen führen.
  • Kinder und Jugendliche: Die Anwendung von IDflu bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Anwendung von IDflu mit anderen Arzneimitteln

  • Andere Impfstoffe: IDflu kann zeitgleich mit anderen Impfstoffen in unterschiedliche Gliedmaße verabreicht werden. Bei zeitgleicher Verabreichung kann es zu verstärkten Nebenwirkungen kommen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich einer medizinischen Behandlung unterziehen, die möglicherweise zu einer eingeschränkten Immunantwort führt, wie z. B. eine Behandlung mit Kortikosteroiden (z. B. Kortison), Medikamenten gegen Krebs (Chemotherapie), Bestrahlungen oder andere Behandlungen, die das Immunsystem beeinträchtigen. In diesen Fällen kann der Impferfolg möglicherweise eingeschränkt sein.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden oder vor Kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie schwanger sind oder sein könnten. Ihr Arzt oder Apotheker wird entscheiden, ob Sie mit IDflu geimpft werden sollen. Der Impfstoff IDflu kann stillenden Frauen verabreicht werden.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Es ist unwahrscheinlich, dass der Impfstoff Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.

Wie wird es angewendet?

IDflu wird von Ihrem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht.

Erwachsene im Alter von 18 bis 59 Jahren erhalten eine Dosis zu 0,1 ml.

IDflu wird als Injektion in die obere Hautschicht verabreicht (vorzugsweise im Bereich des Oberarmmuskels).

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Impfstoffs haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann IDflu Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. In klinischen Studien wurden die folgenden Nebenwirkungen nach Gabe von IDflu berichtet:

Die Häufigkeiten möglicher Nebenwirkungen, die nachstehend aufgeführt sind, sind entsprechend der folgenden Konvention festgelegt:
Sehr häufig (betroffen sind mehr als 1 von 10 Geimpften)
Häufig (betroffen sind 1 bis 10 von 100 Geimpften)
Gelegentlich (betroffen sind 1 bis 10 von 1.000 Geimpften)
Selten (betroffen sind 1 bis 10 von 10.000 Geimpften)
Sehr selten (betroffen sind weniger als 1 von 10.000 Geimpften)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

Sehr häufig

  • An der Injektionsstelle: Rötung, Schwellung, Verhärtung, Juckreiz und Schmerz
  • Allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen

Häufig

  • Hautblutung an der Injektionsstelle
  • Schüttelfrost und Fieber (38,0 °C oder höher)

Gelegentlich

  • Abgeschlagenheit, Schwellung der Lymphknoten im Hals-, Achsel- oder Leistenbereich, Kribbeln oder Taubheitsgefühl, Gelenkschmerzen, Juckreiz und Ausschlag

Selten

  • vermehrtes Schwitzen

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei anderen Influenza-Impfstoffen berichtet:

  • eine vorübergehende Verringerung von Blutbestandteilen, die Blutplättchen genannt werden; dies kann zu Blutergüssen oder Blutungen führen
  • allergische Reaktionen, die in seltenen Fällen
  • zu Kreislaufversagen (Schock) und damit zu einem medizinischen Notfall führen können
  • zu Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder des Rachens, zu Schluckbeschwerden,Nesselsucht und Schwierigkeiten beim Atmen führen können (Angioödem)
  • Schmerzen entlang der Nervenbahnen, Fieberkrämpfe, Störungen des Nervensystems einschließlich Entzündungen des Gehirns und des Rückenmarks, Nervenentzündungen oder Guillain-Barré-Syndrom, das extreme Schwäche und Lähmungen hervorruft
  • Gefäßentzündung, die in sehr seltenen Fällen zu vorübergehenden Nierenproblemen führen kann
  • Hautreaktionen, die sich über den ganzen Körper ausbreiten können, einschließlich Nesselsucht.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Sie müssen sofort Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Symptome eines Angioödems bemerken, wie:

  • geschwollenes Gesicht, Zunge oder Rachen
  • Schluckbeschwerden
  • Nesselsucht und Atembeschwerden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Der Impfstoff darf nach dem Verfalldatum, das auf der Faltschachtel nach „Verwendbar bis:“ angegeben ist, nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C). Nicht einfrieren. Die Fertigspritze in der Faltschachtel aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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