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«IMERON 300 M»

IMERON 300 M
IMERON 300 M


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Imeron 300 M ist ein Kontrastmittel, das Röntgenstrahlen schwächt, weil es Iod enthält. Durch die Wirkung von Imeron 300 M kann Ihr Arzt interne Körperstrukturen durch eine Röntgenuntersuchung besser sehen. Ihr Arzt verwendet Imeron 300 M, um die Wirbelsäule mithilfe von Röntgenstrahlen zu untersuchen. Das Untersuchungsverfahren wird als Myelographie bezeichnet und kann auch mit Hilfe eines Computertomographen (CT-Myelographie) durchgeführt werden.
Dieses Arzneimittel ist nur zur diagnostischen Anwendung bestimmt.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Imeron 300 M darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Imeron 300 M oder andere iodhaltige Kontrastmittel sind.
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen der sonstigen Bestandteile von Imeron 300 M sind (die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile siehe Abschnitt 6).
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Imeron 300 M ist erforderlich
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden:
- Schlaganfall, Hirntumor oder andere Krankheiten des Gehirns
- Bekannte Epilepsie
- Alkoholismus
- Drogensucht
- bekannte Allergien oder Asthma
- Blutgerinnsel, Kreislaufbeschwerden, Venenentzündung
- Infektion
- Zuckerkrankheit
- Beschwerden beim Wasserlassen
- Herzbeschwerden
- Bluthochdruck über einen längeren Zeitraum
- Nieren- oder Leberbeschwerden
- Überfunktion oder Vergrößerung der Schilddrüse
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihre Schilddrüsenfunktion in der Vergangenheit getestet wurde.
Bei Anwendung von Imeron 300 M mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Informieren Sie Ihren Arzt vor allem dann, wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen, da sie möglicherweise mit Imeron 300 M reagieren:
- Schmerzmittel
- Antiemetika (Arzneimittel zur Vorbeugung von Erbrechen)
- Antiepileptika (Behandlung epileptischer Anfälle)
- Interleukin-2.
Möglicherweise können Sie Imeron 300 M dennoch unbesorgt anwenden. Ihr Arzt wird entscheiden, was für Ihren Fall am besten ist.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Imeron 300 M nur erhalten, wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass dies unerlässlich ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten.
Sie müssen das Stillen vor Verabreichung von Imeron 300 M aussetzen und dürfen erst mindestens 24 Stunden nach der Injektion wieder mit dem Stillen beginnen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Sie sollten nach der Injektion 24 Stunden lang keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen, da eine verzögerte Reaktion möglich ist.

Wie wird es angewendet?

WIE IST IMERON 300 M ANZUWENDEN?
Imeron 300 M wird Ihnen durch einen Arzt oder das medizinische Personal in einem Krankenhaus oder einer Praxis verabreicht. Es wird in die Wirbelsäule injiziert.
Sie sollten vor der Untersuchung ausreichend getrunken haben. 2 Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nichts mehr essen.
Dosierung
Die tatsächliche Dosis hängt davon ab, welcher Bereich der Wirbelsäule untersucht werden soll. Sie liegt im Allgemeinen zwischen 8 und 15 ml für Erwachsene. Ihr Arzt kann entscheiden, diese Dosis zu verändern oder die Dosis bei Bedarf zu wiederholen.
Nach der Injektion von Imeron 300 M werden Sie mindestens 60 Minuten überwacht. Der Arzt wird Ihren Zustand entsprechend Ihrem Befinden beobachten.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie eine größere Menge von Imeron 300 M erhalten haben, als Sie sollten
Sie müssen wissen, dass die Krankenhausabteilung oder Praxis, wo Ihnen Imeron 300 M verabreicht wird, entsprechend ausgerüstet ist, um Wirkungen einer Überdosis zu behandeln.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Imeron 300 M Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen. Sie sind meistens leicht bis mäßig schwer und dauern nicht lange an. Dennoch wurden schwere und lebensbedrohliche Reaktionen beobachtet, die gelegentlich tödlich waren. Nach einer Injektion in die Wirbelsäule treten die meisten Reaktionen innerhalb weniger Stunden, selten später auf.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, die erfahrungsgemäß nicht öfter vorkommen als nach Druckverlust im Rückenmarkraum durch eine Punktion.
Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie plötzlich starke, anhaltende Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Fieber feststellen.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden beobachtet:
Sehr häufig (mehr als 1 Patient von 10)
• Kopfschmerzen
Häufig (1 bis 10 Patienten von 100)
Übelkeit und Erbrechen
Nackensteifigkeit
Schmerzen (auch Verstärkung bestehender Schmerzen) im Rücken und den Extremitäten (Beine und Arme)
Benommenheit, Sensibilitätsstörungen
Drehschwindel, Schwindelgefühl
Orthostatische Veränderungen
Gelegentlich (1 bis 10 Patienten von 1000)
Schock
Hautjucken
Fieber
Unspezifische Veränderungen des EEG (Elektroenzephalogramm, Hirnstromableitungen)
Selten (1 bis 10 Patienten von 10.000)
Schwindel
Spinale Funktionsstörungen (Störungen der Rückenmarksnerven):
o Myoklonien (Muskelzuckungen)
o radikuläre Schmerzen (Schmerzen der Nervenwurzeln)
o Krampfanfälle
Sehr selten bzw. unbekannt (weniger als 1 Patient von 10.000 oder nicht bekannt)
• Verwirrtheit
• abnorme Wahrnehmungen (Halluzinationen)
• Schlaflosigkeit
• Allergoide Überempfindlichkeitsreaktionen:
- Niesen
- Gähnen
- Hustenanfälle
Einige weitere Nebenwirkungen wurden in sehr seltenen ällen beobachtet. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Wenn Sie glauben, nach einer Injektion von Imeron 300 M Nebenwirkungen zu bemerken, wenden Sie sich sofort an das medizinische Personal.
Wenn Sie weitere Fragen haben, die in dieser Gebrauchsinformation nicht behandelt wurden, wenden Sie sich bitte an das medizinische Personal.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Sie werden das Arzneimittel nicht selbst aufbewahren müssen. Ihr Arzt oder der Krankhausapotheker weiß, wie Imeron 300 M aufzubewahren ist.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Nicht über 30°C lagern.
Das Behältnis im Umkarton vor Licht und Röntgenstrahlen geschützt lagern.
Imeron 300 M darf nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden.
Imeron 300 M muss Ihnen sofort nach dem Aufziehen in die Spritze verabreicht werden.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

Zusätzliche Informationen

PACKUNGSBEILAGE
GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION ÜR DEN ANWENDER
Imeron 300 M, 300 mg Iod/ml, Injektionslösung
(Iomeprol)
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt, oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
Diese Packungsbeilage beinhaltet:


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