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«ISMN "Genericon" 20 mg - Tabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

SIE ANGEWENDET?
ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten entlasten durch ihre Wirkung den Herzmuskel und führen so zu einer Verbesserung der Sauerstoffversorgung, vor allem in jenen Bereichen des Muskels, die durch eine Belastung schlechter durchblutet werden. Die Folge ist, dass ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten die körperliche Belastbarkeit steigern und Herzanfälle (Angina pectoris) verhindern bzw. deren Zahl vermindern.

ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten werden angewendet:

  • Langzeitbehandlung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels (koronare Herzkrankheit).
  • Prophylaxe von Angina pectoris-Anfällen.
  • Nachbehandlung von Herzinfarkten, wenn weiterhin Angina pectoris-Beschwerden bestehen.
  • Druckerhöhung im kleinen Kreislauf (Lungenkreislauf).
  • Gemeinsam mit anderen Herzmitteln zur Behandlung einer Herzschwäche.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten dürfen nicht eingenommen werden bei• Überempfindlichkeit gegen Nitroverbindungen (Isosorbid-5-mononitrat, Isosorbiddinitrat) oder gegen einen der sonstigen Bestandteile von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten.

  • akutem Herzinfarkt.
  • sehr niedrigem Blutdruck (schwere Hypotonie).
  • akutem Kreislaufversagen (Schock, Kollaps).
  • verminderter, zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie).
  • schwerer Blutarmut (Anämie).
  • Schädelverletzungen.
  • Hirnblutungen,
  • Grünem Star (Engwinkelglaukom),
  • Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (seltene Stoffwechselerkrankung),
  • gleichzeitiger Einnahme von Sildenafil, einem Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen, da dadurch die blutdrucksenkende Wirkung des Arzneimittels verstärkt wird.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten ist erforderlich,
bei Nierenschwäche und gesteigertem Hirndruck.
Bei Nierenfunktionsstörungen sollte auf Zeichen einer Überdosierung geachtet werden (siehe 3. Wie sind ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten einzunehmen?). Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin vor der Behandlung, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, schwanger sind oder stillen.
Beim Auftreten von akuten Angina pectoris-Anfällen sollten Akutnitrate mit schnellerem Wirkungseintritt verwendet werden.
Währen der Behandlung mit ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten darf Sildenafil nicht eingenommen werden, da dies zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen kann.
Sie dürfen die Behandlung mit ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten nicht plötzlich abbrechen, da es dadurch zu einem verstärkten Auftreten von Angina pectoris-Anfällen kommen kann.
Bei sehr starken Kopfschmerzen, Tachykardien (Herzrasen), Unruhe und ausgeprägtem Flush (Gesichtsröte, Hitzegefühl) empfiehlt es sich, sich flach hinzulegen.
Eine Verwendung von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten ist bei medikamentös eingestelltem Glaukom nur dann zulässig, wenn der Augeninnendruck regelmäßig kontrolliert wird.
Eine Wirkungsabschwächung (Toleranz) kann im Laufe der Behandlung auftreten, wobei diese Wirkungsabschwächung dann auch andere Nitrate betrifft. Sie kann durch eine kurze Therapiepause aufgehoben werden. Sollten Sie das Gefühl haben, dass sich die Wirkung vermindert hat (mehr Herzanfälle, geringere Belastbarkeit), informieren Sie umgehend Ihren Arzt/Ihre Ärztin!

Bei Einnahme von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker/Ihre Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige (selbstgekaufte) Arzneimittel handelt.

Bei Anwendung von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten kann es mit folgenden Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen:

  • Blutdrucksenkende Medikamente, gefäßerweiternde Mittel (Vasodilatatoren), Kalziumantagonisten, Beta-Rezeptorenblocker, harntreibende Medikamente sowie Mittel gegen Depressionen und psychische Erkrankungen können die blutdrucksenkende Wirkung verstärken.
  • Das zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendete Medikament Sildenafil darf wegen der Gefahr eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalls während der Behandlung mit ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten nicht eingenommen werden. Wird Sildenafil dennoch eingenommen, so darf die Behandlung mit ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten erst nach 24 Stunden weitergeführt werden.
  • Bei der Kombination mit trizyklischen Antidepressiva ist mit einer verstärkten anticholinergen Wirksamkeit (Mundtrockenheit) zu rechnen.
  • Acetylsalicylsäure und Indometacin vermindern die Wirkung von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mutterkornalkaloiden (Dihydroergotamin) ist eine Verstärkung der gefäßverengenden Wirkung möglich.
  • Der Wirkstoff kann gemeinsam mit Kalziumantagonisten zu Kollapsneigung führen.

Bei Einnahme von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Der Genuss von Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten verstärken.

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker/Ihre Apothekerin um Rat.
Während der ersten drei Monate einer Schwangerschaft darf ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten nicht bzw. nur dann, wenn es Ihr Arzt/Ihre Ärztin ausdrücklich verordnet, eingenommen werden.
Während Sie ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten einnehmen, müssen Sie abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen ist auf eine regelmäßige Einnahme zu achten, um das Auftreten von Herzattacken zu verhindern. Andererseits kann es aufgrund der Nebenwirkungen und Wechselwirkungen – vor allem in Kombination mit Alkohol – zu einer verminderten Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit kommen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten
Eine Tablette ISMN "Genericon" 20 mg enthält 68,50 mg Lactose-Monohydrat. Wenn Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin gesagt hat, dass Sie einzelne Zucker nicht vertragen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten immer genau nach Anweisung des Arztes/der Ärztin ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin oder Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Die Tabletten sind unzerkaut mit viel Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einzunehmen. Im Allgemeinen beträgt die Dosis 2mal täglich 1 Tablette. Eine Erhöhung auf 3 - 4 Tabletten täglich kann in seltenen Fällen erforderlich sein. Bei erhöhtem Bedarf stehen auch ISMN „Genericon“ 40 mg-Tabletten zur Verfügung.
Bei kreislaufschwachen Patienten bzw. zur weitgehenden Vermeidung von Nitratkopfschmerz kann die Behandlung mit 2mal täglich ½ Tablette begonnen werden.

Wenn Sie eine größere Menge ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt/eine Ärztin.
Bei einer Überdosierung kann es zu Blutdruckabfall, erhöhtem Pulsschlag, Kopfschmerzen, Hautrötung und blauroter Verfärbung von Haut und Schleimhaut (Methämoglobinbildung) kommen. Wenn diese Symptome auftreten, informieren Sie umgehend einen Arzt/eine Ärztin, und legen Sie sich flach hin.

Hinweis für den Arzt/die Ärztin:Die Therapie erfolgt symptomatisch. Bei Methämoglobinämie: 1 g Vitamin C oral oder intravenös (als Natriumsalz), langsame i.v.-Gabe von Toluidinblau (3-4 mg/kg Körpergewicht). Bei Bedarf Wiederholung nach 30 Minuten. Oder 1-2 mg/kg Körpergewicht der 1%igen Methylenblaulösung i.v. (langsam über 5 min) und bei Bedarf Wiederholung 4stündlich.

Wenn Sie die Einnahme von ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie verordnet mit der nächsten Einnahme fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker/Ihre Apothekerin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel können ISMN "Genericon" 20 mg-Tabletten Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker/Ihre Apothekerin, wenn eine der angeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Bei der Bewertung der Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:
Sehr häufig (>1/10)Häufig (>1/100, <1/10)Gelegentlich (>1/1.000, <1/100)Selten (>1/10.000, <1/1.000)Sehr selten (<1/10.000), einschließlich gemeldeter Einzelfälle</p>

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Gelegentlich: Bei Personen mit vererblichen Blutkrankheiten (Methämoglobin-Reduktase-Mangel, Diaphorase-Mangel oderabnormale Hämoglobin-Struktur) kann es zu einem erhöhten Methämoglobinspiegel kommen (Verminderung des Sauerstoffgehalts im Blut, blau-rote Färbung der Haut) .

Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig: Kopfschmerz, Schwindel
Häufig: Schwäche
Gelegentlich: Druck- und Hitzegefühl im Kopf

Herzerkrankungen Häufig: Herzrasen
Gelegentlich: Herzklopfen
Selten: Verstärkung eines Angina pectoris Anfalls, nach plötzlichem Absetzen Angina pectoris Anfall

Gefässerkrankungen Häufig: starker Blutdruckabfall, Kollaps
Gelegentlich: orthostatische Regulationsstörung (Schwindelgefühl beim Aufstehen)

Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes Sehr häufig: Übelkeit
Häufig: Erbrechen
Selten: Refluxösophagitis (Sodbrennen)

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Gelegentlich: Hautausschlag, Gesichtsrötung mit Hitzegefühl
Selten: Ödeme

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verw. bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzen Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker/Ihre Apothekerin wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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