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«Jonosteril HD 5»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Zufuhr von Wasser und Elektrolyten mit niedrigprozentigem Kohlenhydratanteil: Wasser- verluste (isotone Dehydratation), Verlust elektrolytarmer Flüssigkeiten, partielle Deckung des Kohlenhydratbedarfs, Trägerlösung für Elektrolytkonzentrate und kompatible Medikamente.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Gegenanzeigen
Erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), Ödeme, Überwässerungszustände (Hyperhydratationszustände), Elektrolytverluste (hypotone Dehydratation), verminderte Kaliumkonzentration im Blut (Hypokaliämie), verminderte Natriumkonzentration im Blut (Hyponatriämie). Zur Behandlung der hypertonen Dehydratation sollen nur Lösungen mit einem Natriumgehalt von mindestens 70 mmol/l verwendet werden. Jonosteril® HD 5 ist deshalb bei alleiniger Anwendung nicht zur Korrektur einer hypertonen Dehydratation geeignet.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Bei Vorliegen einer Hyponatriämie ist die zusätzliche Gabe von Natrium erforderlich.
Postoperativ, posttraumatisch und bei anderen Störungen der Glucoseintoleranz: Zufuhr nur unter Blutglucosekontrolle.
Kontrollen des Serumionogramms erforderlich.
Kontrollen der Wasserbilanz erforderlich.
Auf Grund des Energiegehaltes der kaliumarmen Lösung ist eine regelmäßige Kontrolle des Kaliumspiegels zu empfehlen.
Jonosteril® HD 5 darf nicht mit carbonat- und phosphathaltigen Lösungen gemischt werden.
Ist ein Zusatz anderer Arzneimittel zu Jonosteril® HD 5 notwendig, so ist auf hygienisch einwandfreies Zuspritzen, gute Durchmischung und vor allem auf Kompatibilität zu achten. Auf keinen Fall darf Jonosteril® HD 5 nach dem Zusatz anderer Komponenten aufbewahrt werden.

Wie wird es angewendet?

Soweit nicht anders verordnet,
maximale Infusionsgeschwindigkeit:
5 ml 0,25 g Glucose/kg KG und Stunde.
Maximale Tagesdosis:
40 ml 2,0 g Glucose/kg KG und Tag.
Die allgemeinen Grundsätze für die Anwendung und Dosierung von Kohlenhydraten sowie die Richtlinien für die Flüssigkeitszufuhr sind zu beachten.
Glucosehaltige Lösungen dürfen nicht gleichzeitig in demselben Schlauchsystem mit Blutkonserven verabreicht werden, da dies zu einer Pseudoagglutination führen kann.
Zur periphervenösen Infusion.
Jonosteril® HD 5 wird nach Anweisung des Arztes bis zum Ausgleich der Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes angewendet.
Anwendungsfehler und Überdosierung
Bei einer Überdosierung kann es zu Hyperglykämie und Störungen im Elektrolythaushalt kommen.
Bei versehentlicher Überinfusion von Jonosteril® HD 5 ist die Flüssigkeitszufuhr einzuschränken und rasch wirkende Diuretika (z. B. Furosemid) zu applizieren. Bei auftretender Oligo-Anurie kann Flüssigkeitsentzug durch hypertone Hämo- oder Peritonealdialyse notwendig werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
Keine bekannt.
Nebenwirkungen
Keine bekannt.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Verfalldatum ist auf dem Etikett des Behältnisses aufgedruckt. Verwenden Sie Jonosteril® HD 5 nicht mehr nach diesem Datum!
Nur verwenden, wenn Lösung klar und Behältnis unbeschädigt.
Jonosteril® HD 5 darf auf keinen Fall nach dem Zusatz anderer Komponenten aufbewahrt werden.
Stand der Information
Oktober 2006

Zusätzliche Informationen

G E B R A U C H S I N O R M A T I O N
Jonosteril® HD 5


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