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«Lactulose "Fresenius" Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmen»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Lactulose „Fresenius“ Gastro ist eine 50%-ige w/w Lösung des Zuckers Lactulose, der zu der Arzneimittelgruppe der Abführmittel gehört, welche den Stuhlgang erleichtern.
Lactulose „Fresenius“ Gastro wird bei chronischer Verstopfung, falls ballaststoffreiche Kost (Gemüse, Salat, Obst, Zusatz von Leinsamen etc.), reichliche Flüssigkeit und reichliche körperliche Bewegung nicht ausreichen, verwendet.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lactulose „Fresenius“ Gastro darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lactose sind.
  • wenn Sie einen Darmverschluss haben
  • wenn Sie an Fruktose-, Galaktose- oder Laktoseunverträglichkeit leiden
  • wenn Sie an Blähungen mit Herzbeschwerden leiden

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lactulose „Fresenius“ Gastro ist erforderlich, Leiden Sie bereits längere Zeit unter Verstopfungsbeschwerden, so sollten Sie sich vor Beginn einer Behandlung mit Lactulose „Fresenius“ Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmenvon Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, denn lange dauernde Störungen des Stuhlganges können Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein. Symptome wie Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber können ein Zeichen für eine solche ernste Erkrankung, z.B. eine Magen-Darm-Entzündung, sein. Lactulose „Fresenius“ Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmen enthält in 15 ml Sirup maximal 2,6 g verdauliche Kohlenhydrate, davon 0,1 g Fructose (Fruchtzucker), 1,5 g Galactose, 1,0 g Lactose (Milchzucker). Das entspricht max. 10,2 kcal/42,7 kJ oder ca. 0,21 BE. Dies ist bei Diabetikern und

Patienten mit anderen Verwertungsstörungen von Kohlenhydraten (Fructose, Galactose und Lactose) zu berücksichtigen.

Insbesondere bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist die erbliche Fruktose-Unverträglichkeit auszuschließen. Bei diesen Patienten kann der unvollständige Abbau zu erhöhten Mengen von Fruktose in Blut und Harn sowie zu erniedrigtem Blutzuckerspiegel und in der Folge zu Leber-, Nieren- und Gehirnschäden führen.

Während der Behandlung mit Abführmittel sollten Sie eine ausreichende Menge an Wasser trinken (1.5 - 2 Liter/Tag; entsprechend 6-8 Gläser).

Bei Einnahme von Lactose „Fresenius“ Gastro mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Lactulose „Fresenius“ Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmenkann den Kaliumverlust durch andere, gleichzeitig eingenommene Arzneimittel verstärken. Dazu gehören bestimmte harntreibende Mittel (Thiazid - Diuretika) und Kortikosteroide und das gegen Pilze eingesetzte Amphotericin B. Bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (z.B. Digitoxin) kann die Glykosidwirkung durch Kaliummangel verstärkt werden.
Mit steigender Dosierung kommt es zu einem zunehmenden Absinken des pH-Wertes im Dickdarm, was zur Folge haben kann, dass Arzneimittel, die im Dickdarm pH-abhängig freigesetzt werden (z.B. 5-ASA), inaktiviert werden.

Bei Einnahme von Lactose „Fresenius“ Gastro zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Die vom Arzt vorgeschriebene Menge an Laevolac kann mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Während der Therapie mit Laevolac sollten übermäßiger Genuss von kohlensäurehältigen Getränken und blähenden Speisen vermieden werden. Der stuhlregulierende Effekt von Laevolac kann bei manchen Patienten auch mehrere Tage anhalten, so dass es in diesen Fällen bloß jeden 2. oder 3. Tag eingenommen werden muss.

Schwangerschaft und Stillzeit Schwangerschaft:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Lactulose „Fresenius“ Gastro kann während der Schwangerschaft eingenommen werden.

Stillzeit:
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Lactulose „Fresenius“ Gastro kann während der Stillzeit eingenommen werden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Lactose „Fresenius“ Gastro führt zu keiner Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und des Bedienens von Maschinen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Lactulose „Fresenius“ Gastro
Lactulose „Fresenius“ Gastro kann Milchzucker (Lactose), Galactose und Fructose enthalten. Bitte nehmen Sie Lactulose „Fresenius“ Gastro erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Lactulose „Fresenius“ Gastro immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Messen Sie bitte die für Sie erforderliche Dosis Lactulose „Fresenius“ Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmen mittels beiliegenden Messbechers ab. Anschließend kann diese Menge mit Wasser oder mit warmen Getränken, z.B. Kaffee oder Tee, gemischt oder in Joghurt, Müsli oder Brei eingerührt und zusammen mit diesen Lebensmitteln eingenommen werden.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Lactulose „Fresenius“ Gastro zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker.

Verstopfung

Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: Anfangsdosis: 15 – 30 ml täglich (entsprechend 10 – 20 g Lactulose)
Erhaltungsdosis: 10 – 15 ml täglich (entsprechend 6,7 – 10 g Lactulose)

Kinder und Jugendliche bis zu 14 Jahren: Anfangsdosis: 15 ml täglich (entsprechend 10 g Lactulose)
Erhaltungsdosis: 5 - 10 ml täglich (entsprechend 3,3 – 6,7 g Lactulose)

Säuglinge und Kinder bis zu 6 Jahren: Anfangsdosis: 5 – 10 ml täglich (entsprechend 3,3 – 6,7 g Lactulose)
Erhaltungsdosis: 5 ml täglich (entsprechend 3,3 g Lactulose)

Danach kann die Dosis entsprechend der klinischen Reaktion individuell reduziert werden. Die Tagesdosis sollte auf einmal während des Frühstücks eingenommen werden. Eine Einzeldosis Lactulose sollte auf einmal geschluckt und nicht über einen längeren Zeitraum im Mund behalten werden. Da Lactulose seine Wirkung erst im Dickdarm entfaltet, kann es 1-2 Tage dauern, bis die Wirkung eintritt.

Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz gibt es keine speziellen Dosierungshinweise.

Dauer der Anwendung:
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Entwicklung des jeweiligen Krankheitsbildes.

Wenn Sie eine größere Menge von Lactulose „Fresenius“ Gastro eingenommen haben, als Sie sollten
Wurde Lactulose „Fresenius“ Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmen in zu großen Mengen eingenommen, können Durchfälle, Übelkeit, Erbrechen und Verluste an Wasser und Elektrolyten (vor allem von Kalium und Natrium) auftreten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn es bei einer Überdosierung zu solchen Beschwerden gekommen ist. Dieser wird dann auch über eventuell einzuleitende Behandlungsmaßnahmen entscheiden.

Wenn Sie mehr Lactulose „Fresenius“ Gastro eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Lactulose „Fresenius“ Gastro vergessen haben
Auch bei richtiger Einnahme der empfohlenen Dosis kann es einige Zeit dauern, bis sich die abführende Wirkung einstellt. So kann die abführende Wirkung bereits nach 2-10 Stunden eintreten, es können aber auch 1-2 Tage bis zum ersten Stuhlgang vergehen.

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Lactulose „Fresenius“ Gastro abbrechen

Unterbrechen Sie die Behandlung mit Lactulose „Fresenius“ Gastro 670 mg/ml - Lösung zum Einnehmen oder beenden Sie die Einnahme vorzeitig, so müssen Sie damit rechnen, dass sich die gewünschte Wirkung nicht einstellt bzw. das Krankheitsbild sich wieder verschlechtert. Nehmen Sie deshalb bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie die Behandlung beenden oder unterbrechen wollen.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie noch weiter Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben.

Symptome und Behandlung bei Überdosierung und Antidot(e)
Im Falle einer Überdosierung können Durchfall und Elektrolytverlust auftreten, die symptomatisch behandelt werden können.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Nicht über 25°C lagern.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen des Behältnisses: 3 Monate

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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