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«Laevilac S® Sirup»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Lactulose wird gegen Verstopfung und zur Vorbeugung von Störungen der Gehirnfunktion bei bestehender Lebererkrankung eingesetzt. Die normale Stuhlfrequenz variiert von Mensch zu Mensch sehr stark von dreimal täglich bis dreimal wöchentlich. Bei weniger als dreimal Stuhlgang pro Woche, spricht man von Verstopfung. Die häufigste Ursache ist eine Kombination aus geringer Flüssigkeitszufuhr und Ballaststoffen in der Ernährung und zu wenig körperlicher Bewegung. Die Anwendung von Lactulose ist nur dann sinnvoll, wenn sich mit Behebung dieser Mängel kein geregelter Stuhlgang erzielen läßt. Weiterhin bei Erkrankungen, die einen erleichterten Stuhlgang erfordern, wie schmerzhafte Einrisse am After oder Hämorrhoiden. Oder nach Operationen, Herzinfarkt oder Schlaganfall wenn starkes Pressen dem Körper schaden würde. Lactulose zieht Wasser aus dem Körper in den Darm und wird von den Dickdarmbakterien zu Stoffen gespalten, welche die Darmbewegung anregen. Dadurch wird innerhalb von 2-10 Stunden, je nach Dosierung der Stuhlgang angeregt.Ist die Leber krank, kann sie Ammoniak, der bei der Verdauung entsteht nicht mehr unschädlich machen. Der Ammoniak kann so ungehindert bis zum Gehirn vordringen und dort schweren Schaden anrichten. Lactulose wird durch Bakterien im Dickdarm zu Stoffen gespalten, die den Ammoniak binden und ausscheiden können.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Verstopfung (Obstipation)
  • Zusatzbehandlung des Leberkomas

Packungsgrößen

  • 200 ml (N1)
  • 500 ml (N2)

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Darmverschluss mechanisch oder durch Lähmung

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen über die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Selten)
  • Verminderung des Kaliumspiegels im Blut (Hypokaliämie) mit Symptomen wie Benommenheit, Muskelschwäche, Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung, Herzrhythmusstörungen (Selten)

Wechselwirkungen

Durch die abführende Wirkung kann die Aufnahme anderer Medikamente aus dem Darm beeinträchtigt werden. Langfristige Anwendung mit hohen Dosierungen führt zu Mineralstoffmangel, insbesondere Kalium. Diese Verluste können durch wassertreibende Medikamente und Kortison noch gesteigert werden. Ein Kaliummangel verstärkt zudem die Wirkung von Herzglykosiden, die zur Behandlung von Herzschwäche eingesetzt werden. Selbst eine geringfügige Wirkungssteigerung von Herzglykosiden kann jedoch zu schweren Überdosierungserscheinungen führen.


Bewertungen «Laevilac S® Sirup»