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«Levofloxacin STADA 250 mg Filmtabletten»

Levofloxacin STADA 250 mg Filmtabletten
Levofloxacin STADA 250 mg Filmtabletten
Levofloxacin STADA 250 mg Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Levofloxacin STADA 250 mg ist ein Breitbandantibiotikum aus der Gruppe der Chinolone mit dem Wirkstoff Levofloxacin. Levofloxacin STADA 250 mg wirkt auf eine Vielzahl von Bakterien abtötend, die Krankheiten verursachen können.

Levofloxacin STADA 250 mg wird angewendet zur Behandlung von leichten bis mittelschweren bakteriellen Entzündungen bei Erwachsenen, wenn diese durch Levofloxacin-empfindliche Bakterien verursacht sind, wie:

  • Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), • Entzündungen der unteren Atemwege: akute Fälle einerchronischen Bronchitis oder Lungenentzündung.
  • Unkomplizierte Infektionen der Harnwege,
  • Komplizierte Infektionen der Harnwege (einschließlich der Nieren),
  • Chronische bakterielle Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis),
  • Haut- und Weichteilinfektionen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Levofloxacin STADA 250 mg darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levofloxacin, einen der sonstigen Bestandteile von Levofloxacin STADA 250 mg oder gegen andere Chinolone wie Moxifloxacin, Ciprofloxacin oder Ofloxacin sind,
  • wenn Sie an einem Krampfleiden (Epilepsie) leiden,
  • wenn bei Ihnen im Rahmen einer früheren Anwendung von Chinolonen Sehnenbeschwerden auftraten,
  • bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase,
  • während der Schwangerschaft,
  • wenn Sie stillen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich,

  • in Fällen von schwerster Lungenentzündung durch durch bestimmte Erreger (z.B. Pneumokokken). Fragen Sie Ihren Arzt denn Levofloxacin STADA 250 mg ist möglicherweise nicht die optimale Behandlung.
  • bei im Krankenhaus erworbenen Infektionen durch bestimmte Erreger (z.B. Pseudomonas aeruginosa). Fragen Sie Ihren Arzt denn diese können möglicherweise eine Kombinationsbehandlung erfordern.
  • wenn Sie an einer Infektion leiden, die durch bestimmte resistente Bakterien verursacht werden (sog. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus [MRSA]). Fragen Sie Ihren Arzt denn diese können möglicherweise eine Kombinationsbehandlung erfordern.
  • wenn es unter der Behandlung mit Levofloxacin STADA 250 mg zu einer Sehnenentzündung kommt. Diese betrifft am häufigsten die Achillesssehne und kann zum Sehnenriss führen. Das Risiko einer Sehnenentzündung oder eines Sehnenrisses ist bei älteren Patienten oder bei Behandlung mit Kortikosteroiden („Kortison-Präparaten“) erhöht. Bei jedem Verdacht auf eine Sehnenentzündung (z. B. Sehnenschmerzen) ist sofort ärztlicher Rat einzuholen, die Behandlung mit Levofloxacin STADA 250 mg zu beenden und die betroffene Sehne entsprechend zu behandeln, z. B. ruhig zu stellen (siehe hierzu auch die Abschnitte „Levofloxacin STADA 250 mg darf nicht eingenommen werden“ und „4. WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND MÖGLICH?“).
  • wenn während oder nach der Behandlung mit Levofloxacin STADA 250 mg schwere, anhaltende und/oder blutige Durchfälle auftreten. Es ist umgehend der Arzt zu informieren, denn solche Durchfälle können ein Hinweis auf eine schwere, durch die Antibiotikabehandlung ausgelöste Darmentzündung (Enterokolitis) sein. Bei Verdacht auf eine pseudomembranöse Kolitis muss die Behandlung mit Levofloxacin STADA 250 mg sofort beendet und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden. Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen in solchen Fällen nicht angewendet werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker hierzu.
  • wenn Sie zu erhöhter Krampfbereitschaft neigen.

Unter der Behandlung mit Levofloxacin STADA 250 mg kommt es möglicherweise eher zu einem Krampfanfall, wenn in der Vergangenheit das Gehirn geschädigt wurde, z. B. durch einen Schlaganfall oder eine schwere Verletzung. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt vollständig über frühere Erkrankungen. Wenn Sie an Epilepsie leiden, dürfen Sie nicht mit Levofloxacin STADA 250 mg behandelt werden.
Die Krampfbereitschaft ist möglicherweise auch erhöht unter gleichzeitiger Behandlung mit Fenbufen und ähnlichen nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln, die gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt werden, wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Ketoprofen und Indomethacin oder Theophyllin (siehe hierzu auch unter „Bei Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg mit anderen Arzneimitteln“). Bei Auftreten von Krampfanfällen sollte die Anwendung abgebrochen werden.

  • wenn Sie an der vererbbaren Stoffwechselstörung Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel leiden. Patienten mit dieser Erkrankung reagieren möglicherweise mit einem Zerfall der roten Blutkörperchen (Hämolyse), wenn sie mit Chinolonen behandelt werden. Deshalb sollte Levofloxacin bei diesen Patienten mit Vorsicht eingesetzt werden.
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte die Dosis angepasst werden (siehe hierzu Abschnitt „3. WIE IST LEVOFLOXACIN STADA 250 MG EINZUNEHMEN?“).
  • wenn schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten (auch schon nach der ersten Dosis möglich). Nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Arzt oder dem nächsten Krankenhaus auf. Nehmen Sie Levofloxacin STADA 250 mg nicht weiter ein.
  • wenn Sie orale Antidiabetika (z. B. Glibenclamid) oder Insulin anwenden. Ihre Blutzuckerwerte müssen sorgfältig überwacht werden, weil es zu Unterzuckerung kommen kann. Anzeichen einer Unterzuckerung können sein: Heißhunger, Nervosität, Schwitzen, Zittern.
  • wenn Sie sich starker Sonnen-/UV-Strahlung aussetzen. Obwohl eine Photosensibilisierung (Lichtüberempfindlichkeit mit Sonnenbrand-ähnlichen Reaktionen) bei der Anwendung von Levofloxacin nur sehr selten auftritt, wird empfohlen, dass sich die Patienten nicht unnötig starker Sonnenbestrahlung oder künstlichen UV-Strahlungen (z. B. Höhensonne, Solarium) aussetzen, um eine Photosensibilisierung zu vermeiden.
  • wenn Sie gleichzeitig mit Vitamin K-Antagonisten (bestimmten gerinnungshemmenden Mitteln, z. B. Warfarin, Phenprocoumon) behandelt werden. Die Gerinnungswerte und die Blutungsneigung können erhöht sein. Deshalb sind die Gerinnungswerte zu überwachen (siehe auch unter „Bei Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg mit anderen Arzneimitteln“).
  • wenn Levofloxacin bei psychotischen Patienten oder bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen in ihrer Krankengeschichte angewendet wird. Unter der Behandlung mit Chinolonen, einschließlich Levofloxacin, sind psychotische Reaktionen berichtet worden. Sehr selten entwickelten sie sich zu suizidalen Gedanken und selbstgefährdendem Verhalten - manchmal schon nach

einer einzelnen Dosis von Levofloxacin. Falls solche Reaktionen auftreten, ist die Behandlung zu unterbrechen und der Arzt zu informieren. Er wird über geeignete Maßnahmen und die weitere Behandlung befinden.

  • wenn bei Ihnen das Risiko einer veränderten Herzfunktion (QT-Intervallverlängerung) besteht. Dies kann der Fall sein bei älteren Patienten, bei Patienten mit Elektrolytstörungen oder bestimmten Herzerkrankungen (Herzleistungsschwäche, Infarkt, verlangsamten Herzschlag, angeborener Verlängerung des QT-Intervalls). Auch bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern können, besteht ein erhöhtes Risiko. Dazu gehören Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika der Klassen IA und III), psychische Erkrankungen (trizyklische Antidepressiva) und Infektionen (Makrolide).
  • wenn bei Ihnen Anzeichen einer Nervenschädigung auftreten, z. B. Empfindungsstörungen an Händen und Füßen. In diesem Fall informieren Sie Ihren Arzt. Levofloxacin STADA 250 mg darf nicht weiter angewendet werden, um mögliche Schäden vorzubeugen.
  • wenn bei Ihnen eine Laboruntersuchung zum Opiat-Nachweis in Ihrem Urin vorgenommen wird. Der Nachweis kann fälschlicherweise ein positives Ergebnis liefern. Ein positives Ergebnis sollte durch spezifischere Methoden bestätigt werden.
  • wenn bei Ihnen Anzeichen einer Lebererkrankung auftreten, z. B. Appetitlosigkeit, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, Juckreiz und Druckschmerz im Bauch. Nehmen Sie Levofloxacin STADA 250 mg nicht weiter ein und informieren Sie Ihren Arzt.

Kinder

Bei Kindern oder Jugendlichen darf Levofloxacin STADA 250 mg nicht angewendet werden, da eine Gelenkknorpelschädigung nicht ausgeschlossen werden kann.

Ältere Menschen

Bei älteren Patienten ist zu berücksichtigen, dass bei dieser Patientengruppe häufig eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt (siehe hierzu Abschnitt „3. WIE IST LEVOFLOXACIN STADA 250 MG EINZUNEHMEN?“).

Bei Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  • Kortikosteroide, manchmal auch Steroide genannt – eingesetzt bei Entzündungen. Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Sehnenentzündungen und/oder Sehnenrisse.
  • Vitamin K-Antagonisten, z. B. Warfarin, Phenprocoumon – werden zur Blutverdünnung eingesetzt. Sie haben möglicherweise eine erhöhte Blutungswahrscheinlichkeit. Ihr Arzt muss möglicherweise regelmäßige Bluttests durchführen, um die Gerinnungsfähigkeit Ihres Blutes zu überprüfen.
  • Theophyllin – eingesetzt bei Atemproblemen: Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Krämpfe bei gleichzeitiger Einnahme mit Levofloxacin STADA 250 mg
  • nichtsteroidale Entzündungshemmer – eingesetzt bei Schmerzen und Entzündungen, z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Fenbufen, Ketoprofen und Indomethacin: Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Krämpfe bei gleichzeitiger Einnahme mit Levofloxacin STADA 250 mg
  • Ciclosporin – eingesetzt nach Organtransplantationen: Die Wirkungsdauer von Ciclosporin kann verlängert werden durch gleichzeitige Einnahme mit Levofloxacin STADA 250 mg
  • Probenecid – eingesetzt bei Gicht, und Cimetidin- eingesetzt bei Geschwüren und Sodbrennen: Die Ausscheidung (renale Clearance) von Levofloxacin wurde durch Cimetidin und Probenecid leicht verringert. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass diese Wechselwirkung klinisch bedeutsam ist. Bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln, die eine Ausscheidung über die Niere hemmen, z. B. Probenecid und Cimetidin, sollte Levofloxacin jedoch vorsichtig angewendet werden. Falls Sie Nierenprobleme haben, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine geringere Dosis verordnen.
  • Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie den Herzschlag verändern. Dazu gehören Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika wie Quinidin und Amiodaron), Depression (trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin und Imipramin) und bakterielle Infektionen (Makrolidantibiotika wie Erythromycin, Azithromycin und Clarithromycin), siehe auch unter „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“.

Nehmen Sie Levofloxacin STADA 250 mg nicht gleichzeitig mit den folgenden Arzneimitteln, da dies die Wirkung von Levofloxacin STADA 250 mg beeinträchtigen kann:

  • Eisentabletten (gegen Anämie), magnesium- oder aluminiumhaltige Antazide (gegen Säure oder Sodbrennen) oder Sulcralfat (gegen Magengeschwür). Sie sollten Levofloxacin STADA 250 mg mindestens 2 Stunden vor oder nach der Einnahme solcher Arzneimittel einnehmen.

Urintests zum Nachweis von Opiaten

Urintests können „falsch-positive“ Ergebnisse in Bezug auf starke Schmerzmittel genannt „Opiate“ erbringen bei Menschen, die Levofloxacin STADA 250 mg nehmen. Wenn Ihr Arzt plant, einen Urintest durchzuführen, sagen Sie ihm, dass Sie Levofloxacin STADA 250 mg einnehmen.

Bei Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Während der Anwendung von Levofloxacin STADA 250 mg sollten Sie keinen Alkohol trinken.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie dürfen Levofloxacin STADA 250 mg nicht einnehmen wenn Sie schwanger sind, versuchen schwanger zu werden, wenn Sie stillen oder vorhaben zu stillen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie während der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg feststellen, dass Sie schwanger sind.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Levofloxacin STADA 250 mg

Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Levofloxacin STADA 250 mg daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Levofloxacin STADA 250 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis: siehe Tabelle 1

(entsprechend 500 bis 1000 mg Levofloxacin).

Da Levofloxacin vorwiegend über die Nieren ausgeschieden wird, sollte die Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden. Informationen hierzu sind in Tabelle 2 angegeben:

Bei eingeschränkter Leberfunktion ist eine Dosisanpassung ist nicht notwendig, da Levofloxacin nicht nennenswert in der Leber verstoffwechselt wird.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. ½ bis 1 Glas Wasser) ein. Die Filmtabletten können zur Dosisanpassung an der Bruchrille geteilt werden. Die Filmtabletten können zu oder jederzeit zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.
Siehe auch Abschnitt „Bei Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg mit anderen Arzneimitteln“.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Krankheitsverlauf. Ihr Arzt wird über die optimale Behandlungsdauer entscheiden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Levofloxacin STADA 250 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge Levofloxacin STADA 250 mg eingenommen haben, als Sie sollten

Die versehentliche Einnahme einer zusätzlichen Filmtablette Levofloxacin STADA 250 mg wird keine nachteiligen Wirkungen haben. Bei zusätzlicher Einnahme mehrerer Filmtabletten informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.

Die wichtigsten zu erwartenden Symptome (Anzeichen) einer versehentlichen Überdosierung mit Levofloxacin STADA 250 mg sind:

  • zentralnervöse Störungen (Verwirrtheit, Benommenheit, Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle)
  • Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit und Schleimhautschädigungen
  • sowie bestimmte Veränderungen der Herzfunktion (QT-Verlängerung) Nach Überdosierung sollte daher die Herzfunktion (EKG) ärztlich überwacht werden. Die Behandlung durch Ihren Arzt (z. B. Magenspülung oder Gabe von Magensäure-Hemmern) wird sich an den Symptomen orientieren. Levofloxacin kann nicht durch Dialyse ausgeschieden werden. Ein spezifisches Gegenmittel existiert nicht.

Wenn Sie die Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg vergessen haben

Holen Sie die Einnahme möglichst bald nach, sofern nicht schon die nächste reguläre Einnahme kurz bevorsteht. Setzen Sie die Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg dann mit der von Ihrem Arzt angegebenen Dosierung fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Einnahme auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg abbrechen

Sie sollten die Behandlung mit Levofloxacin STADA 250 mg nicht ohne Anordnung des Arztes unterbrechen oder vorzeitig beenden, denn Sie gefährden sonst den Behandlungserfolg.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Levofloxacin STADA 250 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

Häufig

  • Durchfall, Übelkeit
  • Erhöhung bestimmter Leberenzymwerte

Gelegentlich

  • Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), Erhöhung bestimmter Blutzellen (Eosinophilie)
  • Benommenheit, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit
  • Schwindel, Drehschwindel
  • Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung
  • Erhöhte Serumkreatininwerte (Hinweis auf eine Einschränkung der Nierenfunktion)
  • Hautausschlag, Juckreiz
  • Appetitlosigkeit
  • Pilzinfektionen und Infektionen durch Bakterien, die gegen Levofloxacin unempfindlich sind
  • Allgemeine Kraftlosigkeit
  • Erhöhte Bilirubinwerte (Hinweis auf eine Einschränkung der Leberfunktion)
  • Schlaflosigkeit, Nervosität

Selten

  • Herzrasen
  • Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), die zu einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen oder Blutungen führen kann;
  • Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie)
  • Krampfanfälle, Zittern, Missempfindungen wie Kribbeln in den Händen
  • Verengung der Bronchien, Atemnot
  • Blutige Durchfälle, welche in sehr seltenen Fällen ein Hinweis auf eine Darmentzündung sein können
  • Nesselsucht
  • Sehnenbeschwerden (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“), einschließlich Sehnenentzündung (z. B. Achillessehne), Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen
  • Blutdruckabfall
  • Psychotische Störung, Depression, Verwirrtheit, Erregtheit, Angstzustände

Sehr selten

  • Sehr starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose), die zu schweren Krankheitsanzeichen (anhaltendes oder wiederkehrendes Fieber, Halsentzündungen und verstärktes Krankheitsgefühl) führen kann
  • Nervenschädigung (z. B. vermindertes Tastgefühl, Lähmungserscheinungen)
  • Geschmacksstörungen, einschließlich Geschmacksverlust, Geruchsstörungen, einschließlich Verlust des Geruchsvermögens
  • Sehstörungen
  • Hörstörungen
  • Allergische Reaktionen der Lunge (allergische Pneumonitis)
  • Akutes Nierenversagen, z. B. durch allergische Reaktionen an der Niere (interstitielle Nephritis)
  • Schwellung von Haut und Schleimhäuten, z. B. im Gesicht und Rachen (Angioödem),
  • Lichtempfindlichkeit der Haut gegen Sonnen-/UV-Licht
  • Sehnenriss (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“); diese Nebenwirkung kann innerhalb von 48 Stunden nach Behandlungsbeginn und beidseitig auftreten.
  • Muskelschwäche, die bei Patienten mit Myasthenia gravis (seltene Erkrankung des Nervensystems) von besonderer Bedeutung sein kann.
  • Abfall des Blutzuckers (Hypoglykämie), besonders bei Patienten mit Diabetes (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“). Anzeichen einer Unterzuckerung können sein: Heißhunger, Nervosität, Schwitzen, Zittern.
  • Fieber
  • Anaphylaktischer Schock (schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion, siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“) Anaphylaktische und ähnliche Überempfindlichkeitsreaktionen können manchmal bereits nach der ersten Dosis auftreten.
  • Leberentzündung
  • Psychotische Reaktionen mit selbstgefährdendem Verhalten, einschließlich suizidaler Gedanken und Handlungen (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“); Halluzinationen (Trugwahrnehmungen)

Häufigkeit nicht bekannt

  • Veränderung der Herzfunktion (Verlängerung des QT-Intervalls, siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“)
  • Verminderte Zahl aller Arten von Blutkörperchen (Panzytopenie); Abnahme der roten Blutkörperchen auf Grund einer Zerstörung der Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Schwere, auch blasenbildende Haut- und Schleimhautreaktionen (toxisch epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme), • übermäßiges Schwitzen
  • Schädigung der Muskulatur (Rhabdomyolyse)
  • Schmerzen (einschließlich Schmerzen im Rücken, in der Brust und in den Extremitäten) • Überempfindlichkeitsstörungen
  • Zu Levofloxacin gibt es Meldungen von Gelbsucht und schweren Leberschäden, einschließlich lebensbedrohlichen Leberversagens (siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin STADA 250 mg ist erforderlich“), insbesondere bei Patienten mit schweren Grunderkrankungen (z. B. Blutvergiftung).

Hinweis

Haut- und Schleimhautreaktionen können manchmal bereits nach der ersten Dosis auftreten.

Andere Nebenwirkungen, die unter Fluorchinolonen auftreten:

  • Störungen der Bewegungsabläufe und der Muskelkoordination • Überempfindlichkeitsreaktionen der kleinen Blutgefäße (allergische Vaskulitis)
  • Schübe von Porphyrie bei Patienten mit vorbestehender Porphyrie (sehr seltene Stoffwechselerkrankung)

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Informieren Sie aber umgehend einen Arzt, falls eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z. B. pseudomembranöse Kolitis, manche Blutveränderungen, schwere anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen, schwere Leberschäden und schwere Hautveränderungen) unter Umständen lebensbedrohlich werden können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Aufsicht weiter ein.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen:

Dieses Arzneimittel erfordert keine besonderen Lagerungsbedingungen aber es empfiehlt sich es in der Originalverpackung aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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