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«Levofloxacin Teva 250 mg Filmtabletten»

Levofloxacin Teva 250 mg Filmtabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der Name Ihres Medikaments ist Levofloxacin Teva 250 mg Filmtabletten. Diese Tabletten enthalten einen Wirkstoff namens Levofloxacin.

Dieser gehört zu einer Gruppe von Medikamenten, die Antibiotika genannt werden. Levofloxacin ist ein „Chinolon“ - Antibiotikum. Es wirkt, indem es Bakterien tötet, die in Ihrem Körper Infektionen verursachen.

Levofloxacin Teva kann bei Erwachsenen zur Behandlung von Infektionen der

  • Nebenhöhlen
  • der Lungen, bei Menschen mit lang andauernden Atemproblemen oder Lungenentzündung
  • des Harntrakts, einschließlich der Nieren oder der Blase
  • Prostatadrüse, bei lang andauernder Infektion
  • Haut und unterhalb der Haut, einschließlich der Muskeln. Diese werden manchmal „Weichteile“ genannt

angewendet werden.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Levofloxacin Teva darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Levofloxacin, andere Chinolonantibiotika (wie z.B. Moxifloxacin, Ciprofloxacin oder Ofloxacin) oder einen der sonstigen Bestandteile von Levofloxacin Teva sind (aufgelistet in Abschnitt 6 weiter unten).
  • wenn Sie jemals Epilepsie hatten.
  • wenn Sie in Zusammenhang mit der Anwendung eines „Chinolon - Antibiotikums“ jemals Probleme mit Ihren Sehnen hatten.
  • wenn Sie stillen oder schwanger sind.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Levofloxacin Teva nicht einnehmen.

Nehmen Sie dieses Medikament nicht ein, wenn irgendeiner der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Levofloxacin Teva Filmtabletten einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levofloxacin Teva ist erforderlich

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Medikament einnehmen, wenn:

  • Sie 65 Jahre oder älter sind
  • Sie Corticoide verwenden, manchmal als Steroide bezeichnet (siehe „Bei Einnahme von Levofloxacin mit anderen Arzneimitteln“)
  • Sie jemals einen epileptischen Anfall hatten
  • Sie jemals eine Schädigung Ihres Gehirns auf Grund eines Schlaganfalls oder einer anderen Hirnverletzung hatten
  • Sie Nierenprobleme haben
  • Sie einen Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel haben (seltene Erbkrankheit)
  • Sie jemals psychische Probleme hatten
  • Sie jemals Herzprobleme hatten
  • Bei der Einnahme dieser Art von Arzneimittel ist Vorsicht geboten, wenn Sie an einer angeborenen Verlängerung des QT-Intervalls leiden (sichtbar in einem EKG, einer elektrischen Aufnahme des Herzens) oder wenn es in Ihrer Familie derartige Fälle gibt, wenn Sie an einer Störung des Salzhaushaltees im Blut leiden (vor allem niedrige Spiegel von Kalium oder Magnesium im Blut), wenn Sie einen sehr langsamen Herzrhythmus (genannt „Bradykardie“), ein schwaches Herz („Herzinsuffizienz“) oder einen Herzinfakt („Myokardinfarkt“) erlitten haben. Auch wenn Sie weiblich oder älter sind, oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die eine Veränderung des EKG bewirken (siehe Abschnitt „Bei Einnahme/Anwendung“ von Levofloxacin Teva mit anderen Arzneimitteln“), sollten Sie besonders vorsichtig sein.
  • Sie Diabetiker sind
  • Sie jemals Leberprobleme hatten

Wenn Sie nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Levofloxacin Teva einnehmen.

Bei Einnahme von Levofloxacin Teva mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Arzneimittel handelt. Dies ergibt sich daraus, dass Levofloxacin Teva die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen kann. Umgekehrt können auch einige Arzneimittel die Wirkung von Levofloxacin Teva beeinflussen.

Im Besonderen sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Das ist deshalb notwendig, weil das Risiko für Nebenwirkungen steigt, wenn diese Arzneimittel zusammen mit Levofloxacin Teva eingenommen werden.

  • Corticosteroide, manchmal Steroide genannt – verwendet gegen Entzündungen. Sie haben ein höheres Risiko für Entzündungen der Sehnen und/oder Sehnenrisse.
  • Warfarin – zur Blutverdünnung. Sie haben ein höheres Blutungsrisiko. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige Blutkontrollen vornehmen, um zu überprüfen, wie gut Ihre Blutgerinnung funktioniert.
  • Theophyllin – wird bei Atemproblemen angewendet. Sie haben ein erhöhtes Risiko einen Krampfanfall zu erleiden, wenn Sie es gemeinsam mit Levofloxacin Teva einnehmen.
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (NSARs) – werden gegen Schmerzen und Entzündungen angewendet wie z.B. Aspirin, Ibuprofen, Fenbufen, Ketoprofen und Indomethacin. Sie haben

ein erhöhtes Risiko einen Krampfanfall zu erleiden, wenn Sie es zusammen mit Levofloxacin Teva einnehmen.

  • Ciclosporin – nach Organtransplantationen angewendet. Sie haben ein erhöhtes Risiko für die Nebenwirkungen durch Ciclosporin.
  • Berichten Sie unbedingt Ihrem Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einehmen, die den Herzrhythmus verändern können: Arzneimittel, die zur Gruppe der Anti-Arrhythmika gehören (z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid), Trizyklische Antidepressiva, manche antimikrobiellen Arzneimittel (die zur Gruppe der Makrolide gehören), manche Antipsychotika. - Probenecid – verwendet gegen Gicht und Cimetidin – verwendet gegen Geschwüre und Sodbrennen. Sie sollten besondere Vorsicht walten lassen, wenn Sie eines dieser Arzneimittel zusammen mit Levofloxacin Teva einnehmen. Wenn Sie Nierenprobleme haben, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verschreiben.

Nehmen Sie Levofloxacin Teva nicht zur gleichen Zeit wie die folgenden Arzneimitteln ein, da diese die Wirkung von Levofloxacin Teva beeinträchtigen können:

  • Eisentabletten (gegen Blutarmut), Magnesium- oder Aluminium-haltige Antazida (gegen Sodbrennen oder Magenschmerzen) oder Sucralfat (gegen Magengeschwüre). Siehe Abschnitt 3 „Wenn Sie bereits Eisentabletten, Antazida oder Sucralfat nehmen“.

Urintest für Opiate
Ein Urintest kann „falsch-positive“ Ergebnisse für starke Schmerzmittel namens „Opiate“ bei Personen, die Levofloxacin Teva Filmtabletten einnehmen, zeigen. Wenn Ihr Arzt einen Urintest ansetzt, so informieren Sie ihn, dass Sie Levofloxacin Teva einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit:

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn:

  • Sie schwanger sind, schwanger werden könnten oder glauben, Sie könnten schwanger sein.
  • Sie stillen, oder die Absicht haben zu stillen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen.

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Sie können nach der Einnahme dieses Arzneimittels Nebenwirkungen entwickeln, einschließlich Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, ein Drehgefühl (Vertigo) oder Sehstörungen. Einige dieser Nebenwirkungen können ihre Konzentrationsfähigkeit und Ihre Reaktionsgeschwindigkeit beeinflussen. Wenn dies passiert, steuern Sie keine Fahrzeuge und führen Sie keine Tätigkeiten aus, die ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Levofloxacin Teva immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Einnahme dieses Arzneimittels

  • Nehmen Sie dieses Medikament über den Mund ein.
  • Schlucken Sie die Tabletten als Ganzes mit einem Glas Wasser.
  • Die Tabletten können während der Mahlzeiten oder zu jeder Zeit zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden.

Schützen Sie Ihre Haut vor Sonnenlicht
Setzen Sie sich nicht direktem Sonnenlicht aus, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Das hat damit zu tun, dass Ihre Haut viel empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert und einen Sonnenbrand, Jucken oder schwere Blasen auftreten können, wenn Sie nicht die folgenden Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

  • Achten Sie darauf, dass Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.
  • Tragen Sie immer einen Hut und Kleidung, die Ihre Arme und Beine bedeckt.
  • Vermeiden Sie Solarien.

Wenn Sie bereits Eisentabletten, Antazida oder Sucralfat einnehmen

  • Nehmen Sie diese Arzneimittel nicht zur gleichen Zeit wie Levofloxacin Teva ein. Nehmen Sie Ihre Dosis von diesen Arzneimitteln mindestens 2 Stunden vor oder nach der Einnahme von Levofloxacin Teva ein.

Wieviel einzunehmen ist

  • Ihr Arzt wird entscheiden, wieviele Levofloxacin Teva Filmtabletten Sie nehmen sollten.
  • Die Dosis wird vom Typ der Infektion, die Sie haben, abhängen und wo die Infektion in Ihrem Körper ist.
  • Die Länge Ihrer Behandlung wird davon abhängen, wie schwer Ihre Infektion ist.
  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Wirkung Ihres Arzneimittels zu schwach oder zu stark ist, ändern Sie nicht eigenmächtig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.

Erwachsene und ältere Patienten

Nebenhöhlen

  • Zwei Tabletten Levofloxacin Teva 250 mg, einmal jeden Tag.

Lunge, bei Personen mit langandauernden Atemproblemen

  • Eine oder zwei Tabletten Levofloxacin Teva 250 mg, einmal jeden Tag.

Lungenentzündung

  • Zwei Tabletten Levofloxacin Teva 250 mg, einmal oder zweimal jeden Tag.

Harntrakt, einschließlich Ihrer Nieren oder der Blase

  • Eine Tablette Levofloxacin Teva 250 mg, einmal jeden Tag.

Prostata

  • Zwei Tabletten Levofloxacin Teva 250 mg, einmal jeden Tag.

Haut und Gewebe unter der Haut, einschließlich Muskeln

  • Eine oder zwei Tabletten Levofloxacin Teva 250 mg, einmal oder zweimal jeden Tag.

Erwachsene mit Nierenproblemen
Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis geben.

Kinder und Jugendliche
Dieses Arzneimittel darf Kindern und Jugendlichen nicht verabreicht werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Levofloxacin Teva eingenommen haben, als Sie sollten Wenn Sie versehentlich mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, kontaktieren Sie einen Arzt oder suchen Sie sofort andere medizinische Hilfe. Nehmen Sie die Packung des Arzneimittels mit, damit der Arzt weiß, was Sie genommen haben. Die folgenden Wirkungen können auftreten: Krampfanfälle, Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinstrübung und Herzprobleme – die zu unregelmäßigen Herzschlägen und Übelkeit führen.

Wenn Sie die Einnahme von Levofloxacin Teva vergessen haben
Wenn Sie vergessen haben eine Dosis einzunehmen, nehmen Sie diese, sobald Sie sich erinnern, außer es ist schon fast Zeit für Ihre nächste Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Levofloxacin Teva abbrechen
Beenden Sie die Einnahme von Levofloxacin Teva nicht, nur weil Sie sich besser fühlen. Es ist wichtig, dass Sie das Dosierungsschema, das Ihnen Ihr Arzt verordnet hat, einhalten. Wenn Sie mit der Einnahme der Tabletten vorzeitig aufhören, kann Ihre Infektion wiederkehren, Ihr Zustand kann sich verschlechtern oder die Bakterien können gegen das Arzneimittel resistent werden. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Levofloxacin Teva Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Diese Nebenwirkungen sind normalerweise leicht oder mäßig ausgeprägt und verschwinden oft nach kurzer Zeit:

Stoppen Sie die Einnahme von Levofloxacin Teva und suchen Sie sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus auf, wenn Sie die folgenden Nebenwirkungen bemerken:
Sehr selten
(betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Wenn Sie eine allergische Reaktion haben. Anzeichen dafür können sein: Hautausschlag, Schluck- oder Atemprobleme, Schwellung Ihrer Lippen, Ihres Gesichts, Ihres Rachens oder Ihrer Zunge.

Stoppen Sie die Einnahme von Levofloxacin Teva und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie irgendwelche der folgenden schweren Nebenwirkungen bemerken – Sie benötigen möglicherweise dringend medizinische Behandlung:
Selten
(betrifft weniger als 1 Behandelten von 1.000)

  • Wässriger Durchfall, der Blut enthalten kann, möglicherweise mit Magenkrämpfen und hohem Fieber. Dies kann ein Zeichen von schweren Darmproblemen sein.
  • Schmerzen und Entzündungen in Ihren Sehnen. Die Achillessehne ist in den meisten Fällen betroffen und in einigen Fällen könnte die Sehne reißen.
  • Krampfanfälle

Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)

  • Brennen, Prickeln, Schmerzen oder Benommenheit. Diese können Zeichen einer sogenannten „Neuropathie“ sein.

Andere:

  • Schwere Hautausschläge, die Blasenbildung oder Abschälen der Haut rund um die Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien einschließen.
  • Appetitverlust, Gelbwerden der Haut und der Augen, dunkel gefärbter Urin, Jucken oder empfindlicher Magen. Diese können Anzeichen von Leberproblemen sein.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend wird oder länger als einige Tage dauert:
Häufige Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 10) sind:
- Übelkeit (Nausea) und Durchfall

  • Erhöhte Leberenzymwerte in Ihrem Blut

Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 100) sind:

  • Jucken, Hautausschlag
  • Appetitverlust, Magenverstimmung oder Verdauungsstörung (Dyspepsie), Erbrechen oder Schmerzen im Bauchbereich, ein Gefühl des Aufgebläht seins (Flatulenz) oder Verstopfung.
  • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Drehschwindel (Vertigo), Schläfrigkeit, Schlafprobleme oder Nervosität.
  • Bluttests können auf Grund von Nieren- oder Leberproblemen ungewöhnliche Resultate zeigen
  • Veränderungen in der Zahl der weißen Blutkörperchen, die sich in den Ergebnissen mancher Bluttests zeigen.
  • Allgemeine Schwäche
  • Veränderungen in der Anzahl anderer Bakterien oder Pilze können zunehmen, welche möglicherweise behandelt werden muss.

Seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 1.000):

  • Prickelndes Gefühl in Ihren Händen und Füßen (Parästhesien) oder Zittern
  • Angstgefühl, Depressionen, seelische Probleme, Ruhelosigkeit (Agitation) oder Verwirrtheit
  • Niedriger Blutdruck
  • Gelenksschmerzen oder Muskelschmerzen
  • Leichtere Neigung zu Blutergüsse und Blutungen auf Grund einer Erniedrigung der Anzahl der Blutplättchen
  • Niedrige Anzahl weißer Blutzellen (genannt Neutropenie)
  • Schwierigkeiten beim Atmen oder erschwerte Ein-/Ausatmung infolge einer Einengung der oberen Atemwege (Bronchospasmus).
  • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Starkes Jucken oder Nesselausschlag (Urticaria)

Sehr seltene Nebenwirkungen (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000):

  • Erhöhte Empfindlichkeit Ihrer Haut für Sonnenlicht und UV-Licht
  • Erniedrigung Ihres Blutzuckerspiegels (Hypoglykämie). Dies ist wichtig für Menschen, die an Zuckerkrankheit leiden.
  • Hör- oder Sehstörungen oder Veränderungen des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind (Halluzinationen), Veränderung Ihrer Ansichten und Gedanken (psychotische Reaktionen) bis hin zu Gedanken sich das Leben zu nehmen oder diesbezüglichen Handlungen.
  • Kreislaufversagen (ähnlich einem anaphylaktischen Schock)
  • Muskelschwäche. Dies ist bedeutsam für Menschen mit Myasthenia gravis (eine seltene Erkrankung des Nervensystems)
  • Leberentzündung, Veränderung Ihrer Nierenfunktion und gelegentliches Nierenversagen, welches auf eine allergische Nierenreaktion, die interstitielle Nephritis genannt wird, zurückzuführen ist.
  • Fieber, entzündeter Rachen und ein generelles Unwohlsein, das nicht verschwindet. Dies kann auf eine Verringerung der Anzahl der weißen Blutzellen zurückgeführt werden.
  • Fieber und allergische Lungenreaktionen

Unbekannt:

  • Herzprobleme: Abnormal schneller Herzrhythmus, Lebensbedrohlicher unregelmäßiger Herzrhythmus, Veränderungen des Herzrhythmus (genannt „Verlängerung des QT-Intervalls“, sichtbar im EKG, in der elektrischen Aktivität des Herzens).

Andere Nebenwirkungen beinhalten:

  • Verminderung der roten Blutzellen (Anämie). Dies kann die Haut auf Grund eines Schadens der roten Blutzellen und einer allgemeinen Verringerung der Zahl der Blutzellen blass oder gelb färben. - Übersteigerte Immunantwort (Überempfindlichkeit)
  • Gesteigertes Schwitzen (Hyperhidrose)
  • Schmerzen, einschließlich Rückenschmerzen, Brustschmerzen und Schmerzen in den Gliedmaßen
  • Schwierigkeiten beim Bewegen und Gehen
  • Anfälle von Porphyrie bei Patienten, die bereits Porphyrie haben (eine sehr seltene Stoffwechselerkrankung).
  • Entzündung Ihrer Blutgefäße auf Grund einer allergischen Reaktion.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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