Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«Lisihexal 20 mg - Tabletten»

Lisihexal 20 mg - Tabletten


Was ist es und wofür wird es verwendet?

Lisihexal gehört zur Arzneimittelgruppe der ACE-Hemmer (= Angiotensin-Converting-Enzymhemmer). Es wirkt durch eine Erweiterung der Blutgefäße, die zu einer Senkung des Blutdrucks und dadurch zu einer Entlastung des Herzens führt.

Anwendungsgebiete:

  • hoher Blutdruck (Hypertonie)
  • symptomatische Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • akuter Herzinfarkt

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Lisihexal darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lisinopril oder einen der sonstigen Bestandteile von Lisihexal sind oder wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen einen anderen ACE-Hemmer sind
  • wenn bei Ihnen während einer früheren Anwendung eines ACE-Hemmers schon einmal eine allergische Reaktion mit Anschwellen der Hände, Beine oder Knöchel, des Gesichts, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens mit Schwierigkeiten beim Schlucken und Atmen aufgetreten ist (angioneurotisches Ödem)
  • wenn Ihnen das Auftreten eines Angioödems in Ihrer Familie bekannt ist (die Neigung dazu kann vererbt werden) oder Sie selbst schon einmal unter anderen Umständen ein Angioödem hatten
  • während der letzten 6 Monate (im zweiten und dritten Trimester) einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit)

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Lisihexal ist erforderlich

  • wenn Sie unter einem Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel leiden. Dies kann der Fall sein, wenn Sie Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung einnehmen (Diuretika), Dialysepatient sind, eine salzarme Diät einhalten müssen oder unter Durchfall oder Erbrechen leiden oder unter einer bestimmten Form des Bluthochdrucks (schwere reninabhängige Hypertonie). Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Blutdruck zu Behandlungsbeginn stark absinkt, ist in diesen Fällen höher.
  • wenn Sie unter Herzerkrankungen mit gestörter Durchblutung leiden (ischämische Herzerkrankung)
  • wenn Sie unter Durchblutungsstörungen des Gehirns leiden (zerebrovaskuläre Erkrankungen)
  • wenn die Herzklappen der linken Herzkammer verengt sind oder der Blutfluss aus der linken Herzkammer aus einem anderen Grund erschwert ist (Aorten- und Mitralklappenstenose/hypertrophe Kardiomyopathie)
  • wenn Sie unter einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden oder an einer Verengung der Blutgefäße, die die Nieren versorgen, oder wenn bei Ihnen eine Niere entfernt wurde
  • wenn Sie Dialysepatient sind und mit bestimmten Dialysemembranen (sog. High-Flux Membranen) dialysiert werden
  • wenn Sie sich einer LDL-Apherese wegen extrem erhöhter Blutfettwerte unterziehen (durch diesen Vorgang werden gefäßschädliche Bestandteile aus dem Blut gefiltert)
  • wenn Sie sich wegen allergischer Reaktionen gegen Bienen- oder Wespenstiche einer Desensibilisierungsbehandlung unterziehen
  • wenn Sie unter bestimmten Bindegewebserkrankungen leiden, bei denen auch die Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen sind (Gefäßkollagenosen)
  • wenn Sie mit Arzneimitteln zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehrkraft behandelt werden
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Allopurinol (gegen Gicht) oder Procainamid (gegen Herzrhythmusstörungen) enthalten
  • wenn ein erhöhtes Risiko für einen Anstieg des Kaliumspiegels im Blut besteht, z.B. wenn Sie Kaliumzusatzstoffe verwenden, mit Arzneimitteln zur Förderung der Harnausscheidung behandelt werden, welche die Kaliumausscheidung im Harn gering halten (kaliumsparende Diuretika) oder Kaliumpräparate oder sonstige Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen (z.B. Heparin)
  • wenn Sie Lithium (gegen bestimmte Arten von Depressionen) einnehmen. Eine gleichzeitige Einnahme von Lithium und Lisihexal wird im Allgemeinen nicht empfohlen (siehe "Bei Einnahme von Lisihexal mit anderen Arzneimitteln").

Brechen Sie die Einnahme von Lisihexal sofort ab und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auftritt (eine allergische Reaktion):

  • wenn Sie Atemschwierigkeiten mit oder ohne Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Kehlkopfes und/oder des Rachens haben
  • wenn sich Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Kehlkopfes und/oder des Rachens entwickeln, die mit Schluckbeschwerden einhergehen können
  • wenn Sie unter starkem Jucken der Haut leiden (mit Blasenbildung)
  • wenn Ihre Hände, Beine oder Knöchel anschwellen Diese Beschwerden können zu jedem Zeitpunkt der Therapie auftreten. Das Risiko für das Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion (angioneurotisches Ödem) ist bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe im Vergleich zu Patienten nicht-schwarzer Hautfarbe erhöht. Lisihexal ist unter Umständen bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe weniger wirksam.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie erhöhte Temperatur, Halsschmerzen oder wunde Stellen im Mund haben (dies können Zeichen einer Infektion sein, die durch eine Senkung der Anzahl der weißen Blutzellen verursacht wird), oder wenn Sie eine gelbliche Verfärbung der Haut und der Augäpfel bemerken (Gelbsucht), was auf eine Lebererkrankung hinweisen kann.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter anhaltendem, trockenem Husten leiden. Es kann sich um eine Nebenwirkung von Lisihexal handeln.
Besondere Vorsicht ist bei der ersten Einnahme von Lisihexal erforderlich.
Es kann zu einem stärkeren Abfall des Blutdrucks kommen als bei der weiteren Therapie. Wenn der Blutdruck zu stark abfällt, sollten Sie sich hinlegen. Falls Sie sich dann immer noch nicht besser fühlen, kann es sein, dass Sie ärztliche Hilfe brauchen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls der Blutdruck insgesamt zu niedrig ist oder häufig stark abfällt.

Bei chirurgischen Eingriffen oder während einer Narkose mit blutdrucksenkenden Narkosemitteln kann es zu einem Blutdruckabfall kommen. Teilen Sie bitte dem Narkosearzt mit, dass Sie Lisihexal einnehmen.

Zu Beginn einer Behandlung und/oder bei Dosisänderungen können häufigere ärztliche Kontrolluntersuchungen erforderlich sein. Sie sollten diese Untersuchungen immer wahrnehmen, auch wenn Sie keine Beschwerden haben. Ihr Arzt legt die erforderlichen Kontrolluntersuchungen für Sie fest.

Bei Einnahme von Lisihexal mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Medikamente nehmen:

  • Arzneimittel zur Förderung der Harnausscheidung (Diuretika). Die blutdrucksenkende Wirkung von Lisihexal kann verstärkt werden.
  • Kaliumzusatzstoffe, kaliumsparende Diuretika (z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid) oder kaliumhaltige Salze
  • Lithium (gegen bestimmte Arten von Depressionen). Die gleichzeitige Behandlung mit Lisihexal und Lithium ist nicht zu empfehlen. Sollte sie erforderlich sein, muss der Lithiumspiegel im Blut regelmäßig vom Arzt kontrolliert werden.
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (nicht-steroidale Antirheumatika, NSAR) und hochdosierte Acetylsalicylsäure (mehr als 3 g/Tag). Die Wirkung von Lisihexal kann vermindert werden.
  • Arzneimittel, die Gold enthalten und als Injektion verabreicht werden (z.B. Natriumaurothiomalat)
  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva). Sie können die Wirkung von Lisihexal verstärken.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, mentalen Störungen oder Narkosemittel (trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Anästhetika). Die blutdrucksenkende Wirkung von Lisihexal kann verstärkt werden.
  • Medikamente, die das zentrale Nervensystem stimulieren (Sympathomimetika). Hierzu zählen Ephedrin, Pseudoephedrin und Salbutamol, die in manchen Schleimlösern, Husten-/Erkältungsmitteln und Asthmamedikamenten enthalten sein können. Die Wirkung von Lisihexal kann vermindert werden.
  • blutzuckersenkende Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (z.B. Insulin)
  • Arzneimittel, die den Wirkstoff Allopurinol enthalten (zur Behandlung von Gicht)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Tumoren (Zytostatika), Arzneimittel, die die körpereigene Abwehrkraft unterdrücken (Immunsuppressiva), und Arzneimittel, die Procainamid enthalten (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag)
  • Arzneimittel, die Cyclosporin enthalten (zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehrkraft)
  • Arzneimittel, die Tizanidin enthalten (zur Entspannung der Muskulatur)

Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Lisihexal einnehmen, wenn Sie schwanger sind, glauben, schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen.
Schwangerschaft
Lisihexal sollte im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht eingenommen werden und darf im zweiten und dritten Drittel der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Lisihexal kann Ihrem Kind in diesem Stadium ernsthaft schaden.
Lisihexal sollte vor einer Schwangerschaft durch ein anderes geeignetes blutdrucksenkendes Medikament ersetzt werden. Normalerweise wird der Arzt Ihnen raten, die Einnahme von Lisihexal sofort zu beenden, sobald er von Ihrer Schwangerschaft erfährt. Wenn Sie während der Behandlung mit Lisihexal schwanger werden, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren.

Stillzeit
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen, oder wenn Sie beabsichtigen zu stillen. Lisihexal sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Ihr Arzt wird Ihnen ein anderes Medikament verschreiben.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung, bei Dosisanpassung, Präparatewechsel oder durch Alkoholgenuss kann es zu Benommenheit, Schwindelgefühl und Müdigkeit kommen. Wenn Sie derartige Nebenwirkungen bei sich feststellen, dürfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken und/oder keine Maschinen bedienen.

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Lisihexal immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Lisihexal soll einmal täglich eingenommen werden.
Nehmen Sie die Tabletten immer möglichst zur gleichen Tageszeit ein.
Die Tabletten können vor, während oder nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) eingenommen werden.

Bitte halten Sie sich genau an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes.

Die Dosierung ist individuell unterschiedlich. Die Anfangsdosis und die Erhaltungsdosis werden von Ihrem Gesundheitszustand abhängen, und davon, ob Sie noch andere Medikamente einnehmen.
Für eine genaue Dosierung stehen auch Lisihexal 5 mg Tabletten und Lisihexal 10 mg Tabletten zur Verfügung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

bei erhöhtem Blutdruck
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt einmal täglich ½ Tablette Lisihexal 20 mg (10 mg Lisinopril). Die Erhaltungsdosis beträgt einmal täglich 1 Tablette Lisihexal 20 mg (20 mg Lisinopril).

bei symptomatischer Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt einmal täglich 2,5 mg Lisinopril. Die Erhaltungsdosis beträgt einmal täglich 5 bis 35 mg Lisinopril.

nach einem Herzinfarkt
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg Lisinopril an Tag 1 und Tag 2, dann einmal täglich ½ Tablette Lisihexal 20 mg (10 mg Lisinopril). Für die Anfangsdosis stehen Tabletten mit passendem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.

Patienten mit Nierenfunktionsstörung
Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere Anfangsdosis verordnen.

Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 16 Jahren
Bei Patienten mit einem Körpergewicht von 20 bis 50 kg ist die empfohlene Anfangsdosis 2,5 mg einmal täglich und bei Patienten mit mehr als 50 kg Körpergewicht 5 mg einmal täglich. Ihr Arzt kann die Dosierung individuell auf eine Maximaldosis von 20 mg täglich, bei Patienten mit einem Körpergewicht von 20 – 50 kg oder von 40 mg bei Patienten ≥ 50 kg erhöhen.

Bei Kindern mit einer verminderten Nierenfunktion kann Ihr Arzt eine geringere Anfangsdosis verschreiben oder ein verlängertes Dosisintervall empfehlen.

Lisihexal wird bei Kindern nur zur Behandlung von Bluthochdruck empfohlen. Lisihexal wird bei Kindern unter 6 Jahren, oder bei Kindern mit schwerer Nierenschädigung nicht empfohlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Lisihexal eingenommen haben als Sie sollten Informieren Sie unverzüglich einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus. Nehmen Sie die Verpackung und alle restlichen Tabletten mit!
Die häufigsten Anzeichen einer Überdosierung sind ein stark erniedrigter Blutdruck mit Schwindel und Benommenheit, Atemprobleme, schneller oder verlangsamter Puls, Herzklopfen, Angstgefühle oder Husten.

Wenn Sie die Einnahme von Lisihexal vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Lisihexal abbrechen
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und hören Sie nicht plötzlich mit der Einnahme von Lisihexal ohne Einverständnis Ihres Arztes auf. Dies kann zu schwerwiegenden Veränderungen Ihres Blutdrucks führen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Lisihexal Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten

Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Patienten
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Selten: Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), Verminderung der zellulären Bestandteile des Blutes (Hämatokrit)
Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes (Knochenmarksdepression, Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose, hämolytische Anämie), Erkrankung der Lymphknoten (Lymphadenopathie), Reaktionen des Immunsystems gegen körpereigenes Gewebe (Autoimmunerkrankung)

Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt: schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie), Infektionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Sehr selten: Erniedrigung des Blutzuckerspiegels

Erkrankungen des Nervensystems Häufig: Benommenheit, Kopfschmerzen
Gelegentlich: Stimmungsschwankungen, Missempfindungen (Parästhesie), Schwindel, Geschmacksstörungen, Schlafstörungen
Selten: geistige Verwirrung
Nicht bekannt: depressive Verstimmungen, Ohnmacht

Augenerkrankungen Gelegentlich: Sehstörungen

Herzerkrankungen Häufig: Beschwerden bei plötzlichen Lageveränderungen, z.B. beim Aufstehen, einschließlich niedrigem Blutdruck
Gelegentlich: Herzinfarkt oder unzureichende Durchblutung von Teilen des Gehirns, möglicherweise nach übermäßigem Blutdruckabfall bei Patienten mit hohem Risiko, Herzklopfen, Beschleunigung des Herzschlages (Tachykardie) , Druckgefühl auf der Brust (Angina pectoris), Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen (Raynaud-Syndrom)

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells Häufig: Husten
Gelegentlich: Schnupfen
Sehr selten: plötzliche Verengung der Atemwege durch Verkrampfen (Bronchospasmus), Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis), allergisch bedingte Lungenentzündung/Entzündung der Lungenbläschen (allergische Alveolitis/ eosinophile Pneumonie)

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes Häufig: Durchfall, Erbrechen
Gelegentlich: Übelkeit, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen
Selten: Mundtrockenheit
Sehr selten: Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Schwellung der Darmschleimhaut (intestinales angioneurotisches Ödem), Leberentzündung, Gelbsucht, Leberfunktionsstörung

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Gelegentlich: Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Gesicht, Gliedmaßen, Lippen, Zunge, Stimmritze (Glottis) oder Kehlkopf (allergisches/angioneurotisches Ödem)
Selten: Nesselausschlag, Haarausfall, Schuppenflechte

Es wurde von folgenden Symptomen berichtet, die vorwiegend zusammen auftreten können: Fieber, Entzündung der Blutgefäße, Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen, Veränderungen im Blutbild, Lichtempfindlichkeit und andere Hautveränderungen

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Gelegentlich: Impotenz
Selten: Vergrößerung der Brustdrüse bei Männern

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Gelegentlich: Müdigkeit, Schwäche

Untersuchungen Gelegentlich: Anstieg des Blutharnstoffs, Anstieg des Serumkreatinins, Anstieg der Leberenzyme, Hyperkaliämie
Selten: Anstieg des Serumbilirubins, Hyponatriämie

Kinder Sicherheitsdaten aus klinischen Studien deuten darauf hin, dass Lisinopril von hypertensiven Kindern und Jugendlichen im Allgemeinen gut vertragen wird und dass das Sicherheitsprofil in dieser Altersgruppe mit dem bei Erwachsenen beobachteten vergleichbar ist.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht über 25°C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «Lisihexal 20 mg - Tabletten»