Medikamente Online-Informationen
Medikamente und Krankheiten Referenzindex

Drugs and diseases reference index
Suche
DE


Medikamente A-Z

Krankheiten & Heilung List

Medizin-Lexikon

Vollständiger Artikel

Beliebte Medikamente

Popular Krankheiten & Heilung

«MabThera 500 mg Konzentrat zur Herstellung einerInfusionslösung»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

MabThera enthält einen Antikörper (Rituximab). Das ist ein bestimmter Eiweißtyp. Rituximab bindet an der Oberfläche bestimmter weißer Blutkörperchen, den B-Zellen. Wenn Rituximab an die Oberfläche dieser Zelle bindet, führt das zum Absterben der Zelle.

MabThera kann zur Behandlung von drei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt werden. Ihr Arzt kann Ihnen MabThera zur Behandlung der folgenden Erkrankungen verschreiben:

a) Non-Hodgkin-Lymphom Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine Erkrankung des lymphatischen Systems und B-Zellen sind an der Verursachung einiger Krankheitssymptome, die Sie möglicherweise haben, beteiligt. MabThera kann entweder als Monotherapie oder zusammen mit anderen von Ihrem Arzt verschriebenen Arzneimitteln angewendet werden, um eine Verbesserung Ihrer Erkrankung herbeizuführen. MabThera kann als Dauertherapie (Erhaltungstherapie) über einen Zeitraum von 2 Jahren bei Patienten angewendet werden, die auf die Einleitungsbehandlung angesprochen haben.

b) Chronische lymphatische Leukämie Bei der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) handelt es sich um die häufigste Form der Leukämie im Erwachsenenalter. Bei der CLL ist eine bestimmte Art der Lymphozyten betroffen, die sogenannten B-Zellen, die im Knochenmark gebildet werden und in den Lymphknoten heranreifen. Patienten mit CLL haben zu viele krankhafte Lymphozyten, die sich hauptsächlich im Knochenmark und im Blut anreichern. Die starke Vermehrung dieser krankhaften B-Lymphozyten ist die Ursache der Krankheitssymptome, die Sie möglicherweise haben. MabThera in Kombination mit einer Chemotherapie zerstört diese Zellen, die nach und nach durch biologische Prozesse aus dem Körper entfernt werden.

c) Rheumatoide Arthritis MabThera wird zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis angewendet. Rheumatoide Arthritis ist eine Erkrankung der Gelenke. B-Zellen sind an der Verursachung einiger Ihrer Krankheitssymptome beteiligt. MabThera wird zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis angewendet bei Patienten, die zuvor schon mit anderen Arzneimitteln behandelt worden sind, diese aber entweder nicht mehr wirken, keine ausreichende Wirkung gezeigt oder Nebenwirkungen verursacht haben. MabThera wird normalerweise zusammen mit einem anderen Arzneimittel, Methotrexat genannt, angewendet.

MabThera verlangsamt die Gelenkschäden, die durch die rheumatoide Arthritis verursacht werden, und verbessert die körperliche Funktionsfähigkeit für die normalen täglichen Aktivitäten.

Das beste Ansprechen auf MabThera wird bei den Patienten erzielt, die einen positiven Bluttest auf den Rheumafaktor (RF) und/oder auf antizyklische citrullinierte Peptide (Anti-CCP) aufweisen. Beide Tests sind bei rheumatoider Arthritis häufig positiv und unterstützen die Bestätigung der Diagnose.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MabThera darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Rituximab, andere ähnliche Eiweiße oder gegen einen der anderen in der Lösung enthaltenen Bestandteile sind.
  • wenn Sie an einer aktiven, schweren Infektion leiden oder ein stark geschwächtes Immunsystem haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie Ihren Arzt befragen, der Sie dementsprechend informieren wird.

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Anwendung von MabThera,

  • wenn Sie eine aktive oder eine zurückliegende Hepatitis-B-Infektion bei sich vermuten. In einigen Fällen könnten Patienten mit einer Hepatitis-B-Infektion in der Vorgeschichte wieder an einer Hepatitis erkranken, die in sehr seltenen Fällen tödlich verlaufen kann. Patienten mit einer zurückliegenden Hepatitis-B-Infektion werden von Ihrem Arzt sorgfältig auf Anzeichen einer aktiven Hepatitis-B-Infektion untersucht.
  • wenn Sie Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck einnehmen, können Sie von Ihrem Arzt angewiesen werden, diese Arzneimittel 12 Stunden vor Ihrer Infusion mit MabThera nicht mehr einzunehmen. Bei einigen Patienten tritt während der Infusion ein Blutdruckabfall auf.
  • wenn bei Ihnen eine Herzerkrankung (z.B. Angina pectoris, beschleunigte Herzfrequenz oder Herzmuskelschwäche) oder vorbestehende Atembeschwerden bekannt sind. Bei den genannten Fällen muss Ihr Arzt Sie möglicherweise während Ihrer Therapie mit MabThera besonders überwachen.

Darauf müssen Sie bei der Anwendung von MabThera besonders achten

  • informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zur Zeit Arzneimittel anwenden oder vor kurzem angewendet haben, die Ihr Immunsystem beeinträchtigen können, wie z.B. eine Chemotherapie oder Substanzen, welche die Immunreaktion unterdrücken.

Wenn Sie an rheumatoider Arthritis leiden, informieren Sie Ihren Arzt ebenfalls,

  • wenn Sie glauben, dass Sie eine Infektion haben, selbst wenn es sich nur um eine leichte Infektion, wie z.B. eine Erkältung, handelt. Diejenigen Zellen, die durch MabThera angegriffen werden, helfen, Infektionen zu bekämpfen und Sie sollten MabThera erst erhalten, wenn die Infektion abgeklungen ist. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn Sie in der Vergangenheit oft Infektionen hatten oder an schweren Infektionen leiden.
  • wenn Sie annehmen, dass Sie in naher Zukunft Schutzimpfungen, einschließlich Schutzimpfungen für die Reise in andere Länder, benötigen. Einige Impfstoffe dürfen nicht zusammen mit MabThera oder einige Monate nach der Anwendung von MabThera angewendet werden. Ihr Arzt wird überprüfen, ob Sie vor der Behandlung mit MabThera Impfungen erhalten sollen.

Derzeit liegen nicht sehr viele Informationen über die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit MabThera vor. Wenn Sie unter 18 Jahren sind, fragen Sie gegebenenfalls Ihre Eltern/Ihre Erziehungsberechtigten, Ihren Arzt, ob MabThera für Sie geeignet ist.

Bei Anwendung von MabThera mit anderen Arzneimitteln
Vor Beginn der Behandlung sollte Ihr Arzt unbedingt wissen, welche anderen Arzneimittel Sie noch einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben (einschließlich derer, die Sie selbst in der Apotheke, im Supermarkt oder im Reformhaus gekauft haben). Dies ist äußerst wichtig, da die Anwendung von mehr als einem Arzneimittel zur gleichen Zeit die Wirkung von Arzneimitteln verstärken oder abschwächen kann. MabThera sollte nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, außer wenn Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass eine solche Anwendung sicher ist.

Schwangerschaft und Stillzeit
Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie schwanger sind, annehmen, dass Sie schwanger sind, oder beabsichtigen, schwanger zu werden. MabThera ist ein Antikörper und kann die Plazenta passieren und Ihr Baby beeinträchtigen.

Wenn Sie schwanger werden können, müssen Sie während der Behandlung mit MabThera und weitere 12 Monate nach Ihrer letzten Behandlung mit MabThera eine wirksame empfängnisverhütende Maßnahme anwenden.

MabThera kann auch in die Muttermilch übertreten, und daher sollten Sie Ihr Kind während der Behandlung mit MabThera und weitere 12 Monate nach Ihrer letzten Behandlung mit MabThera nicht stillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es ist nicht bekannt, ob MabThera Ihre Fähigkeit, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt.

Wie wird es angewendet?

MabThera wird Ihnen als Infusion („Tropf”) direkt in die Vene verabreicht. Während der Infusion von MabThera werden Sie von ausgebildetem medizinischem Personal beobachtet, für den Fall, dass Sie während der Infusion Nebenwirkungen entwickeln.
Vor der Infusion erhalten Sie Arzneimittel zur Vorbeugung oder Verminderung möglicher Reaktionen auf MabThera.

a) Wenn Sie gegen ein Non-Hodgkin-Lymphom behandelt werden Wenn Sie mit MabThera als Monotherapie behandelt werden, erhalten Sie insgesamt vier Infusionen in wöchentlichen Abständen (am Tag 1, 8, 15 und 22), sodass ein Behandlungszyklus üblicherweise 22 Tage dauert. Wiederholte Behandlungszyklen mit MabThera sind möglich. Wenn Sie mit MabThera in Kombination mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, erhalten Sie die Infusion mit MabThera am gleichen Tag wie die anderen Arzneimittel, üblicherweise über 8 Behandlungszyklen in einem 3-Wochen-Intervall. Wenn Sie auf eine Behandlung angesprochen haben und MabThera als eine fortlaufende (Erhaltungs-)Therapie erhalten, werden Sie alle zwei oder drei Monate (gemäß Anweisung Ihres Arztes) eine Infusion mit MabThera über einen Zeitraum von 2 Jahren erhalten. Ihr Arzt kann die Anzahl der Infusionen in Abhängigkeit Ihrer Erkrankung ändern.

b) Wenn Sie gegen eine chronische lymphatische Leukämie behandelt werden Wenn Sie mit MabThera in Kombination mit einer Chemotherapie behandelt werden, erhalten Sie über insgesamt 6 Behandlungszyklen Infusionen von MabThera. Beim ersten Behandlungszyklus erhalten Sie MabThera am Tag 0, bei den darauffolgenden Behandlungszyklen am Tag 1. Jeder Behandlungszyklus hat eine Dauer von 28 Tagen. Die Chemotherapie sollte nach der Infusion von MabThera erfolgen. Ihr Arzt wird darüber entscheiden, ob Sie gleichzeitig eine unterstützende Behandlung erhalten.

c) Wenn Sie gegen rheumatoide Arthritis behandelt werden Jeder Behandlungszyklus besteht aus zwei separaten Infusionen, die Ihnen im Abstand von zwei Wochen verabreicht werden. Wiederholte Behandlungszyklen mit MabThera sind möglich. Je nachdem, wie die Anzeichen und Symptome Ihrer Erkrankung sind, wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie weitere Dosen von MabThera erhalten. Das kann auch erst nach Monaten der Fall sein.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann MabThera Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen sind leicht bis mäßig ausgeprägt. Jedoch können einige Nebenwirkungen schwerwiegend sein und einer Behandlung bedürfen. In seltenen Fällen verliefen einige dieser Reaktionen tödlich.

Infusionsreaktionen
Während oder innerhalb der ersten 2 Stunden der ersten Infusion können bei Ihnen Fieber, Kältegefühl und Schüttelfrost auftreten. Weniger häufig können bei einigen Patienten Bläschen, Juckreiz, Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerz, Atembeschwerden, Zungen- oder Halsschwellung, juckende oder laufende Nase, Erbrechen, Hitzegefühl oder beschleunigte Herzfrequenz, ein Herzanfall oder eine geringe Anzahl an Blutplättchen auftreten. Eine bestehende Herzerkrankung oder Angina pectoris können sich verschlechtern. Falls bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt, teilen Sie dies der Person, die Ihnen die Infusion verabreicht, sofort mit, da die Infusion dann verlangsamt oder für eine bestimmte Zeit unterbrochen werden muss. Möglicherweise kann eine zusätzliche Behandlung erforderlich werden, wie z.B. die Einnahme eines Antiallergikums oder von Paracetamol. Sobald sich die Symptome verbessern oder ganz abklingen, kann die Infusion fortgesetzt werden. Das Auftreten dieser Reaktionen ist nach der zweiten Infusion weniger wahrscheinlich.

Infektionen
Informieren Sie Ihren Arzt nach Ihrer Behandlung mit MabThera sofort
, wenn bei Ihnen Anzeichen einer Infektion auftreten, z.B. Fieber, Husten, Halsschmerzen, brennende Schmerzen beim Wasserlassen, oder wenn Sie beginnen, sich schwach oder allgemein unwohl zu fühlen. Nach der Behandlung mit MabThera könnten Sie anfälliger für Infektionen werden. Das sind oft Erkältungen, es gab aber auch Fälle von Lungenentzündungen oder Harnwegsinfektionen.

Sehr selten erlitten einige Patienten, die MabThera erhielten, eine schwerwiegende Gehirnentzündung, die tödlich verlief. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie an Gedächtnisverlust leiden, Denkschwierigkeiten oder Schwierigkeiten beim Gehen haben oder unter einem Sehverlust leiden.

Wenn Sie gegen rheumatoide Arthritis behandelt werden, finden Sie diese Informationen auch in dem Patientenpass, den Ihr Arzt Ihnen gegeben hat. Es ist wichtig, dass Sie diesen Pass bei sich haben und Ihrem Partner oder Ihrer Pflegeperson zeigen.

Andere Reaktionen

a) Wenn Sie gegen ein Non-Hodgkin-Lymphom oder gegen eine chronische lymphatische Leukämie behandelt werden Die am meisten beobachteten Nebenwirkungen (aufgetreten bei mehr als 1 von 10 Patienten) aufgrund einer Behandlung mit MabThera waren:

  • Infektionen wie Lungenentzündung (bakterielle Infektion) und Herpes (virale Infektion) oder Entzündung der Bronchien (Bronchitis)
  • geringe Anzahl an weißen Blutkörperchen, mit oder ohne Fieber, geringe Anzahl an Blutplättchen im Blut (Thrombozytopenie)
  • allergische Reaktionen nach der Infusion • Übelkeit
  • Hautausschlag, Juckreiz, kahle Stellen auf der Kopfhaut, Fieber, Schüttelfrost, Schwäche, Kopfschmerzen
  • verminderte Immunabwehr (verminderte IgG-Serumspiegel)

Häufige Nebenwirkungen (aufgetreten bei mehr als 1 von 100 Patienten) aufgrund einer Behandlung mit MabThera umfassen:

  • Infektionen wie Sepsis (Blutvergiftung), Lungenentzündung (bakterielle Infektion), Herpes und Hepatitis B (virale Infektionen) oder Pilzinfektion, Entzündung der Bronchien oder Nasennebenhöhlen sowie andere Infektionen unbekannter Genese
  • geringe Anzahl an roten Blutkörperchen (Anämie), geringe Anzahl an roten und weißen Blutkörperchen sowie an Blutplättchen (Panzytopenie)
  • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
  • hohe Blutzuckerwerte, Gewichtsverlust, vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gesicht und im Körper, erhöhte Werte des Enzyms Laktatdehydrogenase (LDH) im Blut, erniedrigte Serumkalziumwerte
  • abnormale Empfindung auf der Haut wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Stechen, Brennen oder „Insektenlaufen“, verminderter Tastsinn, Unruhe, Einschlafschwierigkeiten, Gesichtsrötung und Hautverletzungen als Folge einer Erweiterung der Blutgefäße, Schwindel, Angstgefühle
  • erhöhte Tränenbildung, Störung der Tränensekretion und -bildung, Augenentzündung (Konjunktivitis)
  • Ohrgeräusche (Tinnitus), Ohrenschmerzen
  • Herzerkrankungen (Herzinfarkt, unregelmäßige Herzfrequenz, krankhaft erhöhte Herzfrequenz)
  • hoher oder niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Wechsel zur stehenden Position
  • Entzündung, Reizung und/oder Engegefühl in den Lungen, im Rachen und/oder in den Nasennebenhöhlen,Atemnot, Sauerstoffmangel, sodass die Körperorgane nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden, Husten
  • Erbrechen, Durchfall, Schmerzen im Bauchraum, Reizung und/oder Geschwürbildung in Rachen und Mund, Schluckbeschwerden, Verstopfung, Verdauungsstörungen. Essstörungen mit der Folge, dass zu wenig Nahrung aufgenommen wird, was zu einem gefährlichen Gewichtsverlust führen kann
  • Hauterkrankungen, brennendes Gefühl auf der Haut, Juckreiz, verstärktes Schwitzen, Nachtschweiß
  • Skelettmuskulaturerkrankungen,abnormal erhöhte Muskelspannung, Schmerzen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Rücken- und Nackenschmerzen
  • Allgemeine Erkrankungen,Tumorschmerzen, Rötungen im Gesicht und auf der Haut, Unwohlsein oder Unbehagen, Erkältungserscheinungen, Müdigkeit, Zittern, Multiorgandysfunktion

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (aufgetreten bei mehr als 1 von 1000 Patienten) aufgrund einer Behandlung mit MabThera umfassen:

  • Gerinnungsstörungen, verringerte Produktion der Blutzellen, autoimmune Abnahme der roten Blutkörperchen, geschwollene/vergrößerte Lymphknoten
  • düstere Gemütslage, Verlust von Interesse und Freude an normalen Aktivitäten, Nervosität
  • Störung der Geschmacksempfindung
  • Herzerkrankungen (Herzinfarkt, krankhaft erhöhte Herzfrequenz, erniedrigte Herzfrequenz, unregelmäßige Herzfrequenz, Schmerzen in der Brust), Entzündung, Reizung und/oder Engegefühl in den Lungen, Asthma, Atemnot
  • Vergrößerung des Bauchraums
  • Schmerzen an der Infusionsstelle

b) Wenn Sie gegen rheumatoide Arthritis behandelt werden Die am meisten berichteten Nebenwirkungen (aufgetreten bei mehr als 1 von 10 Patienten) aufgrund einer Behandlung mit MabThera waren:

  • Infektionen wie Lungenentzündung (bakterielle Infektion)
  • Schmerzen beim Wasserlassen (Harnwegsinfekt)
  • allergische Reaktionen nach der Infusion
  • Blutdruckveränderungen, Übelkeit, Ausschlag, Fieber, Juckreiz, laufende oder verstopfte Nase und Niesen, Zittern, beschleunigter Herzschlag und Müdigkeit
  • Kopfschmerzen

Häufig berichtete Nebenwirkungen im Zusammenhang mit MabThera (berichtet bei mehr als 1 von 100 Patienten) schließen ein:

  • Infektionen wie Entzündung der Bronchien (Bronchitis)
  • ein Druckgefühl oder pochender Schmerz im Bereich der Nase, Wangen und Augen (Nebenhöhlenentzündung), Schmerzen im Bauchraum, Erbrechen und Durchfall, Atemprobleme
  • Fußpilzerkrankung (Sportlerfuß)
  • hohe Cholesterinwerte im Blut
  • abnormale Hautempfindungen wie Taubheit, Kribbeln, Stechen oder Brennen, Ischiasbeschwerden, Migräne, Benommenheit
  • Haarausfall
  • Angstgefühl, Depression
  • Verdauungsstörungen, Durchfall, Sodbrennen, Reizung und/oder Geschwüre in Rachen und Mund
  • Schmerzen im Bauch, Rücken, in Muskeln und/oder Gelenken

Sehr selten berichtete Nebenwirkungen im Zusammenhang mit MabThera (berichtet bei weniger als 1 von 10 000 Patienten) schließen ein:

  • Komplex von Krankheitserscheinungen, die einige Wochen nach der Infusion von MabThera auftreten, mit Reaktionen, die einer Allergie ähneln, wie Ausschlag, Juckreiz, Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphdrüsen und Fieber.

Wenn Sie MabThera in Kombination mit anderen Arzneimitteln erhalten, können einige dieser Nebenwirkungen, die bei Ihnen eventuell auftreten, durch das andere Arzneimittel bedingt sein.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser
Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C). Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


Bewertungen «MabThera 500 mg Konzentrat zur Herstellung einerInfusionslösung»