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«Medacalm»

Medacalm
Medacalm


Was ist es und wofür wird es verwendet?

ANWENDUNGSGEBIETE
Zur Behandlung der Beschwerden beim Reizdarm (Colon irritabile), die sich in Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall äußern.
Was ist bei Kindern und älteren Menschen zu berücksichtigen?
Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Kinder unter 12 Jahren sollen es deshalb nicht einnehmen.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann dürfen Sie Medacalm nicht anwenden?
Sie dürfen Medacalm nicht anwenden bei:
- bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Pfefferminzöl oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels,
- Verschluss der Gallenwege,
- Gallenblasenentzündungen,
- schweren Leberschäden.
Wann dürfen Sie Medacalm nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden?
Bei Gallensteinleiden.
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise
Bei Beschwerden, die länger als 2 Wochen andauern oder sich verschlimmern sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Bei Durchfällen, die länger als 2 Tage andauern oder mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhungen einhergehen, ist ebenfalls ein Arzt aufzusuchen.
Was müssen Sie in Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
Aus der verbreiteten Anwendung von Pfefferminzöl als Geschmacksstoff und aus orientierenden tierexperimentellen Untersuchungen haben sich bisher keine Anhaltspunkte für Risiken in Schwangerschaft und Stillzeit ergeben. Dennoch wird die Anwendung wegen fehlender klinischer Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

Wie wird es angewendet?

DOSIERUNGSANLEITUNG, ART und Dauer dER ANWENDUNG
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Medacalm nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Medacalm sonst nicht richtig wirken kann!
Wie viel und wie oft sollten Sie Medacalm anwenden?
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren nehmen 3mal täglich 1 magensaftresistente Kapsel unzerkaut 20 bis 30 min. vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Hinweis:
Die magensaftresistenten Kapseln sollten nicht gekaut werden, da sonst das Pfefferminzöl vorzeitig freigesetzt wird und möglicherweise örtliche Reizungen des Mundes und der Speiseröhre verursachen könnte.
Wie lange sollten Sie Medacalm anwenden ?
Sie sollten Medacalm solange einnehmen, bis die Beschwerden zurückgehen, in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Wochen.
Sollten die Beschwerden länger anhalten, kann die Einnahme von Medacalm fortgesetzt werden, eine Einnahmedauer von 2 bis 3 Monaten sollte jedoch nicht überschritten werden.
Beachten Sie jedoch den Hinweis unter „Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise „.
Hinweis:
Die magensaftresistenten Kapseln sollten nicht gekaut werden, da sonst das Pfefferminzöl vorzeitig freigesetzt wird und möglicherweise örtliche Reizungen des Mundes und der Speiseröhre verursachen könnte.
Überdosierung und andere Anwendungsfehler
Was ist zu tun, wenn Medacalm in zu großen Mengen angewendet wurde (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Von Medacalm soll pro Tag nicht mehr eingenommen werden, als in der Dosierungsanleitung angegeben oder vom Arzt verordnet. Wenn Sie versehentlich eine oder zwei magensaftresistente Kapseln mehr als vorgesehen eingenommen haben, so hat dies in der Regel keine nachteiligen Folgen.
Die Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen kann jedoch erhebliche Beschwerden (z.B. Erbrechen, Bauchschmerzen, Benommenheit, Störungen der Herztätigkeit) hervorrufen.
In diesem Falle, auch wenn noch keine Beschwerden aufgetreten sind, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.
Dies gilt insbesondere, wenn ein kleines Kind größere Mengen Medacalm verschluckt hat.
Milch oder alkoholische Getränke sollten im Falle einer Überdosierung nicht getrunken werden, da diese die Aufnahme der Wirkstoffe von Medacalm in das Blut fördern können.
Was müssen Sie beachten, wenn Sie zu wenig Medacalm eingenommen oder die Einnahme vergessen haben?
Wenn Sie einmal vergessen haben, Medacalm zu nehmen, oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme von Medacalm, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

WECHSELWIRKUNGEN mIT aNDEREN MITTELN
Bei gleichzeitiger Anwendung von Medacalm und magensäurebindenden Mitteln (Antacida) kann es zu einer vorzeitigen Auflösung des magensaftresistenten Überzugs der Kapseln und damit zu Magenbeschwerden und zu einer Verminderung der erwünschten Wirkung im Darm kommen. Daher soll die Einnahme von Medacalm und magensäurebindenden Mitteln zeitversetzt im Abstand von mindestens einer Stunde erfolgen.
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Medacalm auftreten?
Bei empfindlichen Personen können Magenbeschwerden auftreten.
Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Verfallsdatum dieser Packung ist auf der Faltschachtel und auf der Durchdrückpackung aufgedruckt. Verwenden Sie diese Packung nicht mehr nach diesem Datum!
Arzneimittel nicht über 25°C aufbewahren.
Stand der Information
August 2005

Zusätzliche Informationen

Wortlaut der für die Gebrauchsinformation vorgesehenen Angaben
Liebe Patientin, lieber Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam, weil sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses Arzneimittels beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Medacalm
Wirkstoff: Pfefferminzöl


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