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«Meningitec® Suspension zur i.m. Injektion»

Wie wirkt der Inhaltsstoff?

Der Impfstoff schützt vor einer Hirnhautentzündung (Meningitis), die durch die Bakterienart Neisseria meningitidis, auch Meningokokken genannt, übertragen wird. Das Präparat enthält Polysaccharide, die Bestandteile der Bakterienhülle sind. Der Körper erkennt diese als fremden Stoff und bildet Abwehrstoffe (Antikörper) dagegen. Infiziert sich der Körper später mit lebenden Bakterien werden sie von diesen Antikörpern abgefangen. Die Erkrankung kann dann nicht mehr zum Ausbruch kommen. Erkrankungen treten häufig in tropischen Gebieten auf. Sie werden meistens durch die Bakterienunterart A hervorgerufen. In Europa findet man nur noch selten einzelne Krankheitsfälle, die dann aber eher durch die Untergruppen B oder C verursacht werden. Dieser Impfstoff schützt vor den Formen A + C. Gegen die Unterart B ist eine Impfung bis jetzt nicht möglich.Weiterlesen:Anwendungsgebiete

Anwendungsgebiete

  • Impfung gegen bakterielle Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis)

Packungsgrößen

  • 1 Durchstechfl. 0,5 ml

Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?

  • Akute behandlungsbedürftige Erkrankung
  • Erholungsphase nach einer akuten Erkrankung (Rekonvaleszenz)

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Während der Schwangerschaft sollte das Medikament möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, Ihr Arzt hält dies für unbedingt erforderlich.
  • Der Hersteller macht keine Angaben zur Anwendung in der Stillzeit. Fragen Sie daher in jedem Fall Ihren Arzt oder Apotheker, ob eine Medikamentenanwendung für Sie in Frage kommt.

Nebenwirkungen

Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.

Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Reaktionen an der Injektionsstelle (Rötung, Verhärtung, kleine Blutergüsse) (Gelegentlich)
  • Grippeartige Beschwerden, z.B. Fieber, Kopfschmerzen, Schwäche, Schüttelfrost, Gliederschmerzen (Gelegentlich)

Wechselwirkungen

Zeitabstände zu anderen Impfungen sind nicht erforderlich. Weitere, gleichzeitig verabreichte Impfungen sollten an einer anderen Körperstelle gespritzt werden. Bei Personen, deren Immunsystem abgeschwächt ist oder medikamentös unterdrückt wird, kann der Impferfolg eingeschränkt sein oder ausbleiben.


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