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«Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Montelukast G.L. 5 mg ist ein Leukotrien-Rezeptorantagonist, der Stoffe hemmt, die als Leukotriene bezeichnet werden. Leukotriene verursachen Verengungen und Schwellungen der Atemwege der Lungen. Indem es die Leukotriene hemmt, lindert Montelukast G.L. 5 mg Beschwerden bei Asthma und trägt zur Asthmakontrolle bei.

Ihr Arzt hat Montelukast G.L. 5 mg zur Behandlung des Asthmas Ihres Kindes verordnet, wobei Asthmasymptomen am Tag und in der Nacht vorgebeugt wird.

  • Montelukast G.L. 5 mg wird bei Patienten zwischen 6 und 14 Jahren angewendet, deren Asthma mit der bisherigen Behandlung nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden konnte und die eine Zusatzbehandlung benötigen.
  • Montelukast G.L. 5 mg kann auch anstelle von inhalativen Kortikoiden bei Patienten von 6 bis 14 Jahren angewendet werden, die in letzter Zeit keine Kortisonpräparate in Tablettenform gegen Asthma eingenommen haben und für die sich gezeigt hat, dass sie nicht imstande sind, inhalative Kortikosteroide anzuwenden.
  • Montelukast G.L. 5 mg trägt bei Patienten ab 6 Jahren auch zur Vorbeugung der Verengung der Atemwege bei, die durch körperliche Belastung ausgelöst wird.

Ihr Arzt wird je nach den Asthmasymptomen und dem Schweregrad des Asthmas Ihres Kindes bestimmen, wie Montelukast G.L. 5 mg angewendet werden soll.

Was ist Asthma? Asthma ist eine chronische Erkrankung.
Asthma ist unter anderem gekennzeichnet durch:

  • Atembeschwerden durch verengte Atemwege. Diese Verengung verschlechtert oder verbessert sich als Reaktion auf verschiedene Bedingungen.
  • empfindliche Atemwege, die auf vieles reagieren, z. B. auf Zigarettenrauch, Pollen, kalte Luft oder körperliche Betätigung.
  • Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute der Atemwege.

Asthmasymptome umfassen unter anderem: Husten, pfeifendes oder ziehendes Atmen, Engegefühl im Brustkorb.

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Erkrankungen sowie über alle Allergien, die Ihr Kind momentan hat oder schon einmal hatte.

Montelukast G.L. 5 mg darf nicht gegeben werden, wenn Ihr Kind
• überempfindlich (allergisch) gegen Montelukast oder einen der sonstigen Bestandteile von Montelukast G.L. 5 mg ist (siehe 6. WEITERE INFORMATIONEN).

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Montelukast G.L. 5 mg ist erforderlich:

  • Wenn die Asthmasymptome oder die Atmung Ihres Kindes sich verschlechtern, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt.
  • Montelukast G.L. 5 mg ist nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle vorgesehen. Bei einem Asthmaanfall befolgen Sie bitte die Anweisungen Ihres Arztes für solche Situationen. Führen Sie immer die Notfallmedikation Ihres Kindes zur Inhalation für Asthmaanfälle mit sich.
  • Es ist wichtig, dass Ihr Kind alle Asthmamedikamente einnimmt, die der Arzt verordnet hat. Montelukast G.L. 5 mg sollte nicht als Ersatz für andere Asthmamedikamente eingenommen werden, die der Arzt Ihrem Kind verordnet hat.
  • Wenn Ihr Kind mit Asthmamedikamenten behandelt wird, achten Sie bitte darauf, dass bei Auftreten einer Kombination verschiedener Symptome wie grippeartiger Erkrankung, Kribbeln oder taubem Gefühl in Armen oder Beinen, Verschlechterung von Symptomen an der Lunge und/oder Ausschlag ein Arzt aufgesucht werden muss.
  • Ihr Kind darf Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder andere entzündungshemmende Arzneimittel (sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika oder NSAR) nicht einnehmen, wenn bekannt ist, dass sich das Asthma Ihres Kindes dadurch verschlechtert.

Bei Einnahme von Montelukast G.L. mit anderen Arzneimitteln
Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise von Montelukast G.L. 5 mgbeeinflussen oder Montelukast G.L. 5 mg kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet hat, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Teilen Sie es Ihrem Arzt vor Beginn der Behandlung mit Montelukast G.L. 5 mgmit, wenn Ihr Kind eines der folgenden Arzneimittel einnimmt/anwendet:

  • Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie)
  • Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie)
  • Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose und bestimmten anderen Infektionen)

Bei Einnahme von Montelukast G.L. 5 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten sollten nicht unmittelbar mit Nahrung eingenommen werden. Die Kautabletten sollten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden.

Schwangerschaft und Stillzeit
Dieser Abschnitt trifft auf Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten nicht zu, da sie für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bestimmt sind. Die folgenden Informationen sind jedoch für den Wirkstoff, Montelukast, relevant.

Einnahme während der Schwangerschaft Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie Montelukast einnehmen. Ihr Arzt wird nach sorgfältiger Abwägung die Entscheidung treffen, ob eine Einnahme von Montelukast in der Schwangerschaft möglich ist.

Einnahme während der Stillzeit Es ist nicht bekannt, ob Montelukast in die Muttermilch übertritt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie Montelukast einnehmen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Dieser Abschnitt trifft auf Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten nicht zu, da sie für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bestimmt sind. Die folgenden Informationen sind jedoch für den Wirkstoff, Montelukast, relevant.

Es ist nicht zu erwarten, dass Montelukast G.L. Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt, jedoch sind individuell unterschiedliche Reaktionen auf Arzneimittel möglich. Einige sehr selten unter Montelukast berichtete Nebenwirkungen (wie Schwindel und Benommenheit) können bei manchen Patienten die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Montelukast G.L. 5 mg
Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten enthalten Aspartam, aus welchem im Körper Phenylalanin freigesetzt wird. Wenn bei Ihrem Kind eine Phenylketonurie (eine seltene, erbliche Stoffwechselkrankheit) vorliegt, sollten Sie beachten, dass die 5-mg-Kautabletten Phenylalanin enthalten (die Menge entspricht 0,842 mg Phenylalanin pro 5-mg-Kautablette).

Wie wird es angewendet?

  • Ihr Kind sollte nur eine Kautablette Montelukast G.L. 5 mg einmal täglich einnehmen, wie vom Arzt verordnet.
  • Ihr Kind sollte das Arzneimittel auch einnehmen, wenn es keine Symptome hat oder wenn es einen akuten Asthmaanfall hat.
  • Ihr Kind soll Montelukast G.L. 5 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes einnehmen. Bitte fragen Sie bei dem Arzt Ihres Kindes oder einem Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Kautabletten zum Einnehmen.

Dosierung für Kinder von 6 bis 14 Jahren:
Eine 5-mg-Kautablette einmal täglich am Abend.

Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten sollten nicht unmittelbar mit Nahrung eingenommen werden. Die Kautabletten sollten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden.

Wenn Ihr Kind Montelukast G.L. 5 mg einnimmt, sollten Sie sicherstellen, dass es keine weiteren Arzneimittel mit demselben Wirkstoff (Montelukast) erhält.
Für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren stehen Montelukast G.L. 4 mg - Kautabletten zur Verfügung.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren stehen Montelukast G.L. 10 mg - Filmtabletten zur Verfügung.

Montelukast G.L. 5 mg - Kautabletten werden für Kinder unter 6 Jahren nicht empfohlen.

Wenn Ihr Kind eine größere Menge Montelukast G.L. 5 mg eingenommen hat als es sollte
Wenden Sie sich unverzüglich an den Arzt Ihres Kindes und fragen Sie ihn um Rat. In den meisten Berichten zu Überdosierungen wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die am häufigsten bei Überdosierungen bei Erwachsenen und Kindern aufgetretenen Symptome waren Bauchschmerzen, Schläfrigkeit, Durst, Kopfschmerzen, Erbrechen und übermäßige körperliche Aktivität.

Wenn Ihr Kind die Einnahme von Montelukast G.L. 5 mg vergessen hat Ihr Kind sollte stets versuchen, Montelukast G.L. 5 mg wie verordnet einzunehmen. Hat es einmal eine Dosis vergessen, soll es die Behandlung wie gewohnt mit einer Tablette einmal täglich fortsetzen. Ihr Kind soll nicht die doppelte Dosis einnehmen, um die versäumte Dosis nachzuholen.

Wenn Ihr Kind die Einnahme von Montelukast G.L. 5 mg abbricht
Montelukast G.L. 5 mg kann das Asthma Ihres Kindes nur dann wirksam lindern, wenn es fortlaufend angewendet wird. Daher sollte Montelukast G.L. 5 mg unbedingt so lange eingenommen werden, wie es Ihrem Kind vom Arzt verordnet wird. Dies wird helfen, das Asthma unter Kontrolle zu bringen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie den Arzt Ihres Kindes oder einen Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Montelukast G.L. 5 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

In klinischen Studien mit Montelukast 4 mg - Kautabletten wurden folgende Nebenwirkungen, die auf die Behandlung mit Montelukast zurückgeführt wurden, häufig (bei weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 behandelten Kindern) berichtet:

  • Bauchschmerzen
  • Durst

Zusätzlich wurde folgende Nebenwirkung in klinischen Studien mit Montelukast 10 mg - Filmtabletten und Montelukast 5 mg - Kautabletten berichtet:

  • Kopfschmerzen

Diese Nebenwirkungen waren gewöhnlich nicht stark ausgeprägt und traten häufiger bei den Patienten auf, die Montelukast erhielten, als bei den Patienten, die Placebo (Tabletten ohne Wirkstoff) erhielten.

Zusätzlich wurde seit der Markteinführung Folgendes berichtet:

  • Infektion der oberen Atemwege
  • allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Schwellungen im Bereich des Gesichts, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens, wodurch Atemnot oder Schluckbeschwerden entstehen können, Juckreiz und Nesselausschlag;
  • Müdigkeit, Ruhelosigkeit, Erregbarkeit einschließlich aggressiven oder feindseligen Verhaltens, Reizbarkeit, Zittern, Depression, Gedanken, sich das Leben zu nehmen und entsprechendes Verhalten (in sehr seltenen Fällen), Schwindel, Benommenheit, Halluzinationen, verändertes Träumen, einschließlich Alpträume und Schlafstörungen, Schlafwandeln, Kribbeln und Taubheitsgefühl, Krampfanfälle;
  • Unwohlsein, Gelenk- oder Muskelschmerz, Muskelkrämpfe, trockener Mund, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Hepatitis (Leberentzündung);
  • erhöhte Blutungsneigung, blaue Flecken, empfindliche rote Knoten unter der Haut - meist an den Schienbeinen (Erythema nodosum), Herzklopfen;
  • Schwellungen;
  • Angstgefühl;
  • Nasenbluten;
  • Fieber.

In sehr seltenen Fällen kann es bei Patienten mit Asthma während der Behandlung mit Montelukast zu einer Kombination von Symptomen wie grippeartiger Erkrankung, Kribbeln oder taubem Gefühl in den Armen und Beinen, Verschlechterung der Symptome an der Lunge und/oder Ausschlag (Churg-Strauss-Syndrom) kommen. Sie müssen sich sofort an Ihren Arzt wenden, wenn bei Ihrem Kind eines oder mehrere dieser Symptome auftreten.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr Informationen zu Nebenwirkungen benötigen. Informieren Sie bitte den Arzt Ihres Kindes oder Ihren Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen sich verschlechtert oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf dem Blister aufgedruckten Verfalldatum [nach ‚Verw. bis’], das aus 6 Ziffern besteht. Die beiden ersten Ziffern geben den Monat und die letzten vier Ziffern das Jahr an. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.


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