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«Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml Augentropfen»

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml Augentropfen wird angewendet zur Behandlung von bakteriellen Augeninfektionen (Konjunktivitis).

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Moxifloxacin, andere Chinolone oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml ist erforderlich,

  • wenn Sie eine allergische Reaktion auf Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml feststellen. Allergien treten gelegentlich auf, ernsthafte Reaktionen sind selten. Wenn bei Ihnen Allergien (Überempfindlichkeiten) oder sonstige Nebenwirkungen auftreten, informieren Sie sich bitte in Abschnitt 4.
  • Wenn sie Kontaktlinsen tragen. Tragen Sie keine Kontaktlinsen, wenn Sie Anzeichen oder Symptome einer bakteriellen Bindehautentzündung haben. Tragen Sie stattdessen Ihre Brille. Tragen Sie keine Kontaktlinsen, bevor die Anzeichen und Symptome der Infektion verschwunden sind und solange Sie die Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/mlnicht beendet haben.

Wie jedes andere Antibiotikum kann Moxifloxacin Alcon 5 mg/mlbei längerer Anwendung weitere Infektionen hervorrufen.

Bei Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker
, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden bzw. vor kurzem eingenommen / angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit Fragen Sie vor der Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/mlAugentropfen Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Wenn Sie nach der Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml vorübergehend verschwommen sehen, sollten Sie erst wieder Auto fahren oder Maschinen bedienen, wenn diese Anzeichen abgeklungen sind.

Wie wird es angewendet?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die übliche Dosierung

Erwachsene einschließlich Ältere und Kinder: 1 Tropfen 3-mal täglich (morgens, nachmittags und abends) in das betroffene Auge oder die betroffenen Augen eintropfen.

Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml kann angewendet werden bei Kindern und bei Patienten über 65 Jahre sowie Patienten mit Nieren- oder Leberproblemen. Da es nur wenige Informationen hinsichtlich der Anwendung dieses Arzneimittels bei neugeborenen Babies gibt, wird dessen Anwendung bei Neugeborenen nicht empfohlen.

Verwenden Sie das Arzneimittel nur dann an beiden Augen, wenn Ihr Arzt dies angeordnet hat. Wenden Sie Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml Augentropfen ausschließlich in Ihren Augen an.

Die Infektion bessert sich normalerweise innerhalb von 5 Tagen. Sollte sich keine Besserung zeigen, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Sie sollten die Augentropfen danach noch weitere 2 bis 3 Tage anwenden oder so lange, wie Ihr Arzt dies angeordnet hat.

  • Nehmen Sie Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml zur Hand und legen Sie einen Spiegel bereit.
  • Waschen Sie Ihre Hände
  • Schrauben Sie die Kappe ab
  • Halten Sie die Flasche zwischen Daumen und Fingern mit der Öffnung nach unten.
  • Legen Sie den Kopf zurück. Ziehen Sie das untere Augenlid mit einem sauberen Finger nach unten, bis zwischen Augenlid und Auge eine Art Tasche entsteht. Tropfen Sie hier ein (Abbildung 1).
  • Führen Sie dazu die Tropferspitze der Flasche dicht an Ihr Auge. Bei Bedarf benutzen Sie einen Spiegel.
  • Berühren Sie jedoch weder das Auge, das Augenlid noch die Augenumgebung oder andere Oberflächen mit der Tropferspitze, da sonst Keime in die Tropfen gelangen können
  • Drücken Sie leicht auf den Flaschenboden, bis sich ein Tropfen Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml löst (Abbildung 2).
  • Nachdem Sie Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml angewendet haben, drücken Sie mit einem Finger 2 bis 3 Minuten lang auf den Augenwinkel neben der Nase (Abbildung 3). Das verhindert, dass Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml in den übrigen Körper gelangt. Das ist besonders bei Kleinkindern wichtig.
  • Wenn Sie die Augentropfen in beiden Augen anwenden, waschen Sie Ihre Hände bevor Sie die Schritte am anderen Auge wiederholen. Dadurch wird ein Übergreifen der Infektion von einem Auge auf das andere verhindert.
  • Verschließen Sie die Flasche sofort nach Gebrauch wieder fest.

Sollte ein Topfen nicht ins Auge gelangt sein, tropfen Sie nach.

Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten, spülen sie das oder die Augen mit lauwarmem Wasser. Tropfen Sie nicht mehr, bevor es Zeit für die nächste vorgeschriebene Anwendung ist.

Sollten sie irrtümlicherweise Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml verschluckt haben, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine Anwendung des Arzneimittels vergessen haben, setzen Sie die Behandlung mit der nächsten planmäßigen Anwendung fort. Tropfen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die versäumte Dosis nachzuholen.

Wenn Sie zusätzlich andere Augentropfen anwenden, lassen Sie zwischen der Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml und anderen Augentropfen mindestens 5 Minuten vergehen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Außer bei schweren Allergien oder stark ausgeprägten Reaktionen können Sie die Behandlung mit den Augentropfen fortsetzen.

Beenden Sie sofort die Anwendung von Moxifloxacin Alcon 5 mg/ml und informieren Sie unverzüglich bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine schwere allergische Reakion verspüren und folgendes bemerken: Anschwellen der Hände, Füße, Fußknöchel, Gesicht, Lippen, Mund oder Kehle. Dies kann zu Schluck- oder Atembeschwerden, Hautausschlägen oder Nesselsucht, großen flüssigkeitsgefüllten Blasen, wunden Stellen und Geschwüren führen.

Häufige Nebenwirkungen
(Bei 1 bis 10 von 100 Anwendern).

Auswirkungen auf das Auge: Augenschmerzen, Augenreizung, Trockenes Auge, juckende Augen, Augenrötung.

Allgemeine Nebenwirkungen: schlechter Geschmack.

Gelegentliche Nebenwirkungen
(Bei 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Auswirkungen auf das Auge: Hornhauterkrankung,Entzündung oder Narbenbildung auf der Augenoberfläche; geschädigte Blutgefäße im Auge, Entzündungen oder Infektionen der Bindehaut; anomale Empfindungen im Auge, verschwommenes oder verschlechtertes Sehen, Augenschwellung, Anomalitäten der Augenlider, Juckreiz, Rötung oder Schwellung.

Allgemeine Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Erbrechen, Eisen im Blut vermindert, anomale Leberwerte in Bluttests, Schmerzen, Irritationen der Kehle, anomale Hautempfindungen, Nasenbeschwerden, "Kloß im Hals"-Gefühl.

Weitere nach der Markteinführung berichtete Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit:

Auswirkungen auf das Auge: Augeninfektion, wolkig-trübe Veränderungen der Augenoberfläche, Hornhautschwellung, Ablagerungen auf der Augenoberfläche, erhöhter Augeninnendruck, Kratzer auf der Augenoberfläche, Augenallergie, Augenausfluss, erhöhte Tränenproduktion, Licht-empfindlichkeit.

Allgemeine Nebenwirkungen: Kurzatmigkeit, unregelmäßiger Herzschlag, Schwindel, verstärkte allergische Symptome, Jucken, Hautausschlag, Hautrötung, Übelkeit.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchs-information angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und Behältnis nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungshinweise zu beachten.

Nach Anbruch ist dieses Arzneimittel nur 4 Wochen lang verwendbar. Dadurch werden Infektionen verhindert.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.


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